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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 5 Tagen, 2h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 11.

Alle gegen den Millenniums-Krieger

Hanasia träufelte etwas Wasser auf die Stirn ihres Vaters.

In ihrem Familienhaus, im genau demselben Bett, auf dem auch das Leben ihrer Mutter ausgehaucht hatte, lag nun ihr Vater.

„Mach dir keine Umstände…“, dachte er, er würde ihr sagen, aber Hanasia konnte kaum die Vokale vernehmen. „Du bist so still, genauso, wie bei deiner Mutter“, murmelte er. Hartich versuchte, seine Hand zu heben und sie auf ihr Gesicht zu legen, aber das schaffte er nicht mehr.

„Weißt du, meine Tochter…“, meinte er- laut oder nur in Gedanken, „Ich bin kein guter Saiyajin. Als ich um die Welt gereist bin, habe ich nach etwas anderem gesucht, aber ich habe das nie gefunden. Also habe ich versucht, einfach ich selbst zu sein, eben anders. Als ich zurückgekehrt bin, wurde ich der Anführer des Dorfes, aber ich danke, dass ich dem nicht würdig bin. Ich habe dir all mein Anders-Sein vererbt und du bist wirklich sehr anders. Du bist die Stärkste aller Saiyajins. Und du verdienst es am meisten, denn du kannst wie ich die Trauer der anderen fühlen. Nein, du fühlst es nicht nur, du durchlebst sie. Du bist nicht nur ein Saiyajin. Du bist alle Saiyajins. Wenn sie leiden, dann ist es in dir. Wenn sie fröhlich sind, dann ist es in dir… Du hast alle Saiyajins in dir und deshalb bist du die stärkste Saiyajin. Du wirst sie anführen können und an ihrer Seite kämpfen. Du…“

Hanasia aber hörte diese Rede nicht. Sie sah nur durch den Vorhang ihrer Tränen, wie sich die Augen ihres Vaters langsam schlossen, während sich sein Mund scheinbar zufällig bewegte.

 

„Und? Was ist dein Problem? Was ist deine Botschaft?“

Der Tsufuru keuchte an der Tür und er bekam keinen Laut heraus. Sein Blick schoss in alle Richtungen herum. Er versuchte noch einmal, Bericht zu erstatten, aber er war immer noch völlig außer Atem. Er musste noch einmal tief durchatmen. Wie still es im Kontrollraum war! Aber ein Sturm der Bedrängnis flog auf ihn zu, als sämtliche Augen nun auf ihn gerichtet waren.

Tsufuru waren ernsthafte Leute. Ohne seinen Namen zu kennen, hatte Chiin-Lee bereits mehrere Male mit diesem Angestellten gesprochen und er war eine sehr ernsthafte Person. Deshalb waren ja alle so besorgt, als sie ihn so verschwitzt sahen; entsetzt, als hätte er einen Dämon gesehen, unfähig, die Neuigkeiten mitzuteilen, für die er persönlich hergelaufen war, obwohl ein Zimmer ganz leicht mit dem anderen kommunizieren konnte.

Aber das war nicht das einzige Detail, was diese Unruhe heraufbeschworen hatte. Hinter ihm drang durch die offene Tür ein ungewohntes Piepsen. Das ganze Gebäude war in Aufruhr. Chiin-Lee nahm das Mikrophon und fragte, was denn im anderen Raum los sei. Auf dem Bildschirm des Videotelefons konnte sie sehen, wie die Arbeiter dort wie verrückt herumwuselten.

„Was ist passiert?!“, forderte sie um Aufklärung. Diese Frage fror alle Aufgerufenen ein. Sie starrten überrascht zum Videotelefon, als wäre diese Frage sehr dumm. Plötzlich aber überkam dem Mann an der Tür die Erkenntnis, dass er diese Information noch nicht weitergeleitet hatten und stotterte:

„E-ES… E-ES G-G-GIBT JETZT Z-Z-ZWEI VON DENEN!!!!“

Ein Energiestrahl durchdrang den Staub und ein plötzlicher Wind trieb ihn davon. Romanesco, der Millenniums-Krieger, stand immer noch im Zentrum des Kraters aus Stein und Erdboden, lachte wie ein Teufel und blutete nicht mehr. Auf seiner Brust prangte ein schwarzer Streifen: die heiße Luft, die durch den Einschlag dorthin gebrannt worden war. Aber es war keine Wunde, nicht einmal ein Kratzer.

Das war die stärkste Attacke, die sie zustande bringen konnten. Fünfzig trainierte und synchronisierte Saiyajins zusammen hatten dem Millenniums-Krieger nichts anhaben können. Was sollten sie jetzt nur machen? Er konnte die ganze Armee nicht so schnell zusammenrufen. Es so zu versuchen und ihn aufzuhalten, war nutzlos. Andererseits würde er, den Tsufurus nach, derweil alles in seiner Umgebung zerstören. Und damit begann er, als er mit einer Faust auf den Boden schlug und einen Feuerball abschoss. Der Krater unter seinen Füßen explodierte und der Boden erbebte. Nizucchi flog fort und gab eindeutige Befehle: Er wies seinen Soldaten an, zu fliehen.

Sofort begannen alle davonzufliegen. Einige flogen mit Höchstgeschwindigkeit davon, in ihrer Brust große Angst. Der Millenniums-Krieger verfolgte sie langsam, um sich dann urplötzlich auf sie zu stürzen und einen von ihnen zu packen und wie eine Rassel zu schütteln. Nizucchi würde nicht einfach hierbleiben und zusehen. Ihm war eine Mission anvertraut worden und die Armee war nicht mehr sein Problem. Er schoss knapp über dem Boden davon und flog so schnell wie möglich in Richtung des Dorfes von Hanasia. Aber die Reise würde mindestens einen ganzen Tag dauern…

 

Chiin-Lee verstand nicht. Der ganze Raum war von einer lauten Stille erfüllt. Sie alle verfolgten den Flug der riesigen mechanischen Schildkröte, welche gerade über das Meer zum Dorf des Millenniums-Krieger flog. Aber einer der Techniker hatte es begriffen und war zu seinem Computer gesprungen.

Auf dem Hauptbildschirm erschien eine Mappe der Welt, ein Pfeil symbolisierte die Schildkröte. Die wichtigsten Saiyajin-Städte wurden durch Punkte dargestellt, dazu das Dorf, das man erst kürzlich hinzugefügt hatte. Auch die Städte der Tsufuru waren eingetragen. Die Schildkröte folgte einem direkten Kurs zwischen einem der Städte und dem Dorf. Der Techniker tippte etwas in seine Tastatur und schon erschienen weitere Marker auf der Mappe. Ein rot blinkender Punkt, den Chiin-Lee kannte; das war die spezifische Energieabstrahlung des Millenniums-Kriegers. Diese Markierung war automatisch angesprungen, als sich das Mädchen beim Kampf um ihr Dorf verwandelt hatte.

„Hat sie sich bewegt?“, wollte jemand im Raum wissen. Andere Bildschirme und Hologramme erwachten zum Leben. Anstatt Chiin-Lees Frage auf dem Videobildschirm verbal zu beantworten, zeigten ihr die Angestellten die Bilder. Eine Aufnahme aus dem Thronsaal, Satellitenbilder und andere Quellen. Ein anderer Saiyajin. Noch einer. Verwandelt, wie das Mädchen. Noch einer… es gab zwei von ihnen.

„Satelliten auf das Dorf. Findet mir das Mädchen“, befahl Chiin-Lee, um sich zu beruhigen. Während sie dem Folge leisteten, beobachtete sie die Bilder aus dem Thronsaal. Die Untertitel bezeugten, dass es sich um Aufnahmen handelte, während sie daneben in Echtzeit, aber mit schlechterer Qualität, den Berserker sahen konnte, wie er verrücktspielte. Im Palast gab es viele Geräte der Tsufuru und man hatte viele fliegende Kameras aktiviert, um die Satellitenbilder zu unterstützen. Der junge Mann namens Romanesco war während des Kampfes wütend geworden und hatte sich binnen Augenblicken verwandelt. Es war viel schneller passiert als bei der jungen Frau. Und er war sehr viel stärker. Chiin-Lee hatte nicht die Energie messen können, als er sich verwandelt hatte, aber der Boden unter seinen Füßen zerbarst, der Wind war viel stärker, ebenso wie das Licht, dass den Raum erleuchtete und ihm eine viel größere Aura verliehen hatte. Mehr noch, da war auch diese überraschende Veränderung seines ganzen Körpers, nicht nur seines Haares. Seine Muskeln waren unnatürlich groß und er sah aus wie ein Monster.

Vielleicht war die Millenniums-Verwandlung bei Frauen weniger ausgeprägt? Oder..

„Ich hab’ sie!“, rief ein Tsufuru aus und zeigte ein Satellitenbild. Das Mädchen kam gerade aus ihrem Haus. Die fliegende Kamera näherte sich und blieb in Stand-by.

Die Dorfbewohner näherten sich dem Mädchen; die Kamera sank tiefer, um bessere Bilder liefern zu können. Sie setzte sich auf ein Dach und zoomte näher heran, damit die Tsufuru die Gesichter der Saiyajins sehen konnten, die um das Mädchen herum standen und mit ihr sprachen. Sie weinte wieder.

Chiin-Lee schob die Bilder beiseite und öffnete einen Kommunikationskanal mit dem Saiyajin, der die Stelle als Berater des Königs innehatte. Er trug einen Armreif, der es ihm erlaubte, mit den Tsufuru zu kommunizieren. Er war ein junger Krieger, welcher der Königsfamilie diente und sich als vertrauenswürdig erwiesen hatte. Gerade stand er auf dem Dach des höchsten Turmes und beobachtete den Krieger aus der Ferne. Er wusste, dass die Tsufuru ihn früher oder später rufen würden, also hatte er schon darauf gewartet.

„Berater, wir grüßen Sie. Wie ist die Situation?“

„Der Millenniums-Krieger ist aufgetaucht. Der König ist tot. Unser General versammelt gerade unsere Armee. Ein Teil hat schon gekämpft, alle davon sind tot. Gerade tötet der Millenniums-Krieger den letzten.“

„Wir können das sehen.“

„Ist General Nizucchi noch am Leben?“, wollte der Berater wissen. „Er ist der einzige, der weiß, wo der Saiyajin ist, den er trainiert. Es ist dringend notwendig, dass man ihn findet.“

Ah, stimmt, der Plan der Saiyajins… Aber es war recht unwahrscheinlich, dass dieser General und sein Kämpfer irgendeinen Nutzen haben würden.

„Chiin-Lee“, rief sie ein Tsufuru aus dem Nachbarraum. „Wir haben ein Kriegsschiff zur Hauptstadt geschickt. Es wird in einer halben Stunde eintreffen. Da wir die Schildkröte schon benutzen…“

„Chiin-Lee“, begann ein anderer. „Wir haben ihren General gefunden. Er ist der letzte Überlebende des abgeschlachteten Bataillons und fliegt im Moment nach Osten. Der Millenniums-Krieger hat ihn bemerkt und verfolgt ihn. Der General hat bereits viele Dutzend Kilometer zurückgelegt.“

„Hm… er will ihn erledigen… Ruft den Captain des Kampfschiffes!“

„Captain Arulku Alebatoru von der Scarred Face, auf dem Oberdeck der Lightning Bolt hier.“

„Verfügen Sie über diese Schiffe mit Super-Antrieb? Könnte sich ein Saiyajin dazu hängen oder sogar einsteigen?“

„Ja, und ja, denn wir das Cockpit offen lassen.“

„Schickte ihnen sofort eines. Es soll leer sein und ferngesteuert, schickt es zum Millenniums-Krieger. Es soll neben den Krieger fliegen, den er verfolgt.“

 

Nizucchi flog so schnell wie möglich, als er eine sehr unangenehme Präsenz hinter sich spürte. Ja, dort hinten, hielt der Millenniums-Krieger auf ihn zu! Er zerstörte nicht einfach wahllos alles um sich herum, im Gegenteil, er wollte jeden seiner Gegner töten. Natürlich würde der Millenniums-Kämpfer kein Duell unvollendet lassen!

Er würde ihn in den nächsten Augenblicken einholen. Es gab keine Möglichkeit für ihn dem zu entkommen… aber plötzlich erschien ein seltsames Ding rechts von ihm und flog noch schneller auf ihn zu. Es war ein fliegendes Gerät aus Metall, welches gleichauf neben ihm herflog. Das konnte nur von den Tsufuru stammen. Leise vernahm er eine Stimme aus dem Inneren. Er schwebte näher und erkannte eine Art Sessel in der Mitte des Dinges. Dort war eine magische Kugel, aus der diese Stimme kam!

„Steig ein! Setze dich nieder und lass dich forttragen! Es ist viel schneller als du!“

Die Tsufuru, die ihm halfen?! Eine echte Überraschung… aber er konnte ja schlecht ablehnen. Er war erschöpft und ihm blieb keine andere Wahl. Nizucchi kniete auf den Sessel nieder und hielt sich an der Lehne fest, die breiter war als hoch. Nun aber blickte er direkt in die Richtung, aus der der Millenniums-Krieger sich unaufhaltsam näherte.

„Kurs setzen auf das Dorf der weiblichen Millenniums-Kriegerin!“, orderte Chiin-Lee an. „Passt die Geschwindigkeit an der des Millenniums-Kriegers an. Ein erfahrener Navigator soll das Schiff lenken. Wenn der Verfolger damit anfängt, Energiebälle abzufeuern, müssen wir ihnen ausweichen, also brauchen wir gute Reflexe. Die Lightning Bolt! Auch ihr setzt Kurs auf das Dorf. Auch die Schildkröte wird dort sein, wie auch die beiden Millenniumskrieger. Dort ist der Treffpunkt.“

„Berater“, rief sie dann mit in der anderen Sprache in ein anderes Mikro. „Führe deine Armee in die Richtung, welche dir der Armreif vorgibt.“

„Woher wisst ihr, wo ich hinwill?“, fragte Nizucchi die magische Kugel.

„Wir schicken dich zum stärksten Saiyajin der ganzen Welt“, gab Chiin-Lee Auskunft. „Zu dem, den du gesucht hast.“ Um den verwirrten Blicken ihrer Mitarbeiter zu begegnen, welche ihr aus dem gesamten Raum entgegengeworfen wurden schaltete sie das Mikrophon ab. „Natürlich. Er hat nach dem besten Saiyajin gesucht, oder? Naja, es ist der andere Millennia.“

“Es ist klar, dass diese Tsufuru alles über uns wissen…“, dachte Nizucchi. “Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Hanasia etwas ausrichten kann. Zumindest aber sind wir dann einer mehr.“

 

„Er ist tot“, verkündete Hanasia den Dorfbewohnern.

„Du brauchst nicht traurig zu sein“, meinte einer von ihnen. „Er hat sehr gut gekämpft.“

Dann ging sie ins Haus, um seine Leiche mitzunehmen. Als sie wieder heraustrat, hatten die anderen bereits den Kreis gebildet. Wie waren bereit für den Beerdigungsritus. Hanasia holte tief Luft und warf den Anführer ihres Dorfes hoch in die Luft. Als sie sah, wie die Umrisse des starken Körpers ihres Vaters immer weiter und weiter in den Himmel stiegen, überkam sie ein Schauer.

Sie hatte ihn sehr, sehr hoch geworfen. Die Dörfler hatten nichts anderes für ihren Anführer erwartet und sie verließen sich auf die Kraft seiner Tochter. Ihre Bewegung war recht einfach gewesen und es schien so, als hätte sie nicht viel Kraft aufgewendet. Und trotzdem stieg er immer noch schnell gen Himmel.

Wie üblich bereiteten sie ihre Energiestrahlen vor und warteten darauf, dass Hanasia den ersten Schuss abgeben würde. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen. Die Ältesten von ihnen konnten sich an keinen anderen Anführer erinnern, der auch nur so populär und respektiert worden war wie Hartich. Er war ein wirklich außerordentlicher Anführer gewesen. Alle würden die Erinnerung an ihn in ihren Herzen weitertragen.

Er war bereits wieder beim Zurückfallen, als sich Hanasia plötzlich von einem starken Wind umwehen ließ. Eine Menge Staub wurde vom Boden aufgewirbelt und die Luft vibrierte von den Energiewellen, welche Hanasia bereits bei ihrem letzten Kampf umgeben hatten, oder auch gegen Nizucchi, aber das konnten sie ja nicht wissen. Ohne ihre Arme zu bewegen, feuerte ihr ganzer Körper einen Energieball nach oben, der die Leiche erfasste.

Ihr Schuss wurde von den anderen begleitet, aber sie trafen sich am Himmel nur gegenseitig, da Hartichs Körper bereits zu Staub zerlegt worden war.

 

Plötzlich überrannte Hanasia ein innerer Schmerz, aber dieses Mal war es etwas anderes, als was sie erwartet hatte. Es handelte sich dieses Mal um ein gigantisches und überwältigend schlechtes Gefühl, eine bedrohliche Präsenz, viel schlimmer als der Tod, den sie gerade erlebt hatte. Es war auch nicht vergleichbar mit dem Gefühl von gestern, als sie dem Berserker gegenübergestanden war, es war viele hundert Male schlimmer.

Unvermittelt stieg sie in die Luft.

Noch in weiter Ferne machten sich die Ereignisse und Dinge der Geschichte auf den Weg zu ihrem Dorf. Das wichtigste Element war das knapp über dem Erdboden, an den Grenzen ihrer Sicht, wo sie fühlen konnte, wie sich jemand mit großer Geschwindigkeit näherte; es war, als erblicke sie den Schatten eines brutalen Todes.

Sie konnte nicht mehr um ihren Vater trauern, dafür war einfach nicht mehr Zeit. Nun baute sich in ihr ein tiefes Gefühl der Angst auf, da sie ante, dass ihr nichts Gutes bevorstand.

Langsam schwebte sie zu Boden, während sich die anderen nicht bewegt hatten.

„Was ist los, Hanasia?“

„Ereignisse… furchtbare Ereignisse kommen auf uns zu. Mehr weiß ich nicht. In wenigen Minuten… hier… wird es ein Blutbad geben…“

Die Dorfbewohner sahen sich überrascht an.

„Verlasst das Dorf! Flieht!“

„Aber, Hana…!“

„Sie hat Recht!“, entfuhr es einem der Ältesten. „Ich kann den Tod riechen! Er kommt!“ Er flog hoch, um es mit seinen eigenen Augen zu sehen. Auch die anderen, die der Flugtechnik mächtig waren, folgten ihm nach.

„Ist er das da, das zu uns kommt?“

Die Saiyajins mit den schärfsten Sinnen begannen bald schon es mit der Angst zu tun zu bekommen und, da es immer näher kam, waren es mehr und immer mehr, die diese beiden herbeirasenden Punkte sehen konnten; es war etwas viel furchtbarer als der unbesiegbare Krieger von gestern.

Nizucchi war erstaunt über die Geschwindigkeit dieses fliegenden Steines, das immer schneller wurde, da Romanesco immer mehr an Geschwindigkeit zulegte. Er war noch erstaunter darüber, dass sie genau auf Hanasias Heimat zuhielten. Er konnte bereits in der Ferne einige Häuser ausmachen. Bei ihrer Geschwindigkeit würde es nur noch wenige Sekunden dauern. Er bereitete sich darauf vor, auszusteigen und aus eigener Kraft zu landen.

Dieses Rennen hatte Romanesco keine Energie gekostet und er hatte alle Zeit der Welt. Auch er hatte das Dorf erblickt und begriff plötzlich dass das ihr Ziel war. Auch sah er, wie viele Saiyajins am Himmel schwebten. Für ihn hieß das nur, dass ein neuer Kampf bevorstand.

„Es ist Nizucchi. Er ist auf einem fliegenden Stein!“

„Ja“, nickte Hanasia. „Er… er hat mir den Millenniums-Krieger gebracht.“

„Das ist dieser Kämpfer? Schaut, ihn umgibt ein Licht.“

„Wie… Hanasia…“

„Nein, nicht wie Hanasia“, korrigierte ihn ein alter Saiyajin.

„Hört mir alle gut zu…“, erklärte sie. „Ihr… Ihr dürft ihn nicht angreifen. Auf keinen Fall. Verstanden?“

„Uns liegen die Ergebnisse der Aura-Analyse vor. Das Niveau des Mädchens liegt weit unter dem des Jungen. Also werden wir in diesem Duell auf Leben und Tod nur ihn angreifen. Dann werden wir die Situation neu analysieren. Unsere Schiffe werden in wenigen Minuten eintreffen, also bleibt uns am Anfang nichts anderes übrig, als zum Zusehen verdammt zu sein.“

„Er hat soeben das Dorf erreicht.“

„Ich weiß.“

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