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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 7 Tagen, 10h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 18.

Die Ruhe nach dem Sturm

Die Saiyajin-Armee begann sich bald von selbst aufzulösen. Das war nicht gezwungen, sondern eine einfache Tatsache. Nach dem Sieg über den Millenniums-Krieger war ihnen das gemeinsame Ziel abhandengekommen; der Großteil der Soldaten schloss demzufolge, dass ihr Dienst nun zu Ende war. Bereits am Tag danach waren beinahe drei Viertel der Krieger nach Hause gegangen; durch ihre Kriegserfahrungen würden sie in ihren Heimatdörfern sicherlich ihren Status weit verbessern können.

Auch die Erinnerung an die Saiyajin-Frau mit der goldenen Aura begann zu verblassen, der Grund war Mangel an Ehrgeiz. Da sie es nicht darauf angelegt hatte, berühmt zu werden, vergaßen die Saiyajins sie sehr schnell. Das war für sie nicht besonders schwer.

Die Überreste des Königs wurden bei einer großen Zeremonie aufwändig mit Ki-Bällen eingeäschert, in der Hauptstadt wimmelte es von starken Kriegern. Der stärkste und fähigste General folgte ihm auf den Thron- nach einigen improvisierten, aber dessen Kraft gut demonstrierenden Duellen.

Die Geschichtenerzähler flogen schon in alle Welt, um allen davon zu erzählen, was man ihnen berichtet hatte und schon standen motivierte Jungspunde Schlange, um sich um den Thron zu duellieren. Der neue Monarch bekam es mit einigen recht starken Herausfordern zu tun, konnte aber unbesiegt bleiben.

 

Auch bei den Tufurus besprach man alles ausführlich. Der Großteil ihrer Pläne hatte sich als nutzlos herausgestellt, besonders ihre Atombombe, welche gar nicht zum Einsatz gekommen war. Trotzdem aber wurde Chiin-Lees Kompetenz nie in Frage gestellt.

Die Akte „außerirdische Götter“ wurde in eine andere Abteilung geschickt und Chiin-Lee sollte nie wieder davon hören. Aber der Fall der blonden Saiyajin blieb das beliebteste Gesprächsthema. Forscher kamen zum Schluss, dass ihre Aura und Kraft sich sehr von denen des Millenniumskriegers unterschieden und dass der Unterschied im Geschlecht nicht groß genug war, um den Unterschied daran festmachen zu können. Es kam sogar die Theorie auf, dass jeder Saiyajin das Potential haben könnte, sich auf dieselbe Art und Weise zu verwandeln, was große Furcht heraufbeschwor. Einer wagte es sogar zu fordern, das Virus eventuell auf globaler Skala einzusetzen wäre damit gerechtfertigt, doch Chiin-Lee und einige andere lehnten dies kategorisch ab.

Die Seltenheit dieser Erscheinung würde ihnen Recht geben. Die durchschnittliche Kraft der Saiyajins hatte in den letzten 500 Jahren kaum zugenommen und es würde noch lange dauern, bis sie ein ähnliches Niveau erreichen würden. Chiin-Lee zögerte auch nicht, ihre eigenen Erfindungen ins Kreuzfeuer zu nehmen, als sie alle daran erinnerte, dass es ihre eigene Schuld gewesen war, dass die Verwandlung überhaupt stattgefunden hatte. Und sie fügte hinzu, wie sich die angesprochene Saiyajin sich von den anderen in Charakter und Psychologie unterschied und dass man ihre Aktionen streng überwachen würde.

 

Das gesamte Dorf nahm an dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser teil. Wenn man es denn so nennen konnte; Bauklötze-Spiele in realer Größe trafen es eher. Mauern brachen nacheinander in sich zusammen, wackelnde und herumkullernde Steine, die man irgendwie in eine viereckige Form bringen wollte, dominierten das Bild. Sogar die etwas besser gefertigten Wände entbehrten verbindender Ecken. Nicht zu vergessen, dass man keinerlei Rücksicht auf die Umgebung nahm; Häuser, die anderen zu nahe kamen, wurden einfach zerstört. Und um das Ganze noch würziger zu machen, stahlen Neider Steine aus dem Fundament derer, welche bereits bessere Fortschritte gemacht hatten…

Aber bisher dominierte die gute Laune, aufgepeppt von kleineren Rangeleien, nichts alarmierendes. Hanasia versuchte sie daran zu erinnern, dass es besser für die Kinder wäre, wenn sie bis zum nächsten Regen ein festes Dach über den Kopf hätten.

Mittlerweile war Hanasia de facto der Chef ihres Dorfes.

 

Und dann bekamen sie das erste Mal Besuch.

Hanasia fühlte, dass sich jemand dem Dorf näherte. Sie flog hoch, um ihn zu erspähen, und dann entdeckte sie ihn. Er flog sehr hoch und war noch recht weit entfernt. Ihre scharfen Sinne nahmen die Überraschung vorweg, als sie ihn erkannte, es war der Geschichtenerzähler!

Sie platzierte sich selbst gut sichtbar mitten auf dem Weg zum Dorf, zu dem er flog, um ihn so zu begrüßen, wie es ihr Vater getan hätte. Endlich traf er ein und lächelte, als er sie wiedererkannte. Von ihrer Trennung von vor einigen Wochen beinahe berührt wich er ihrem Blick aus und musterte stattdessen das, was wie eine zusammengewürfelte Ansammlung von Bauten schien.

„Ah, endlich habe ich euch gefunden! Wo euer Dorf vorher war, sind jetzt nur noch ein Haufen Krater!“ Er atmete einmal tief durch, dann fuhr er fort. „Ich habe erfahren, dass er Kampf gegen den Millenniums-Krieger ganz in eurer Nähe stattgefunden hat… und wenn ich diese Krater sehe, muss ich dem zustimmen… Ich bin gekommen… um Informationen direkt an der Quelle zu suchen.“

Hanasia schoss ihm einen Blick zu und meinte: „Ach, nur deshalb?“, auch wenn sie wirklich nicht traurig darüber war.

Mittlerweile waren auch einige der Dorfbewohner eingetroffen. Stolz standen sie hinter ihrem neuen Chef, welcher ja wirklich ganz in Zentrum der Geschichte um den Millenniums-Krieger stand.

„Information… also wenn wir schon dem Geschichtenerzähler die Geschichte erzählen müssen… bietet er dann dieses Mal das Essen an?“

„Haha…“, lachte er etwas nervös. „Aber ich habe auch andere Geschichten zu erzählen… kennt ihr den Beginn seiner Geschichte?“

„Wir machen das so“, unterbrach ihn Hanasia mit einem Grinsen auf ihrem Gesicht, welches nichts Gutes versprach. „Wenn du uns deine Sage erzählst, kannst du bleiben. Aber wenn du willst, dass wir dir unsere erzählen, musst du mich vorher in einem Rennen besiegen.“

Die immer größer werdende Menge lachte auf, ebenso der fast geschockte Geschichtenerzähler.

„Ein Rennen? Du forderst mich, Corrne, den schnellsten Geschichtenerzähler des gesamten Kontinents, zu einem Wettrennen heraus?!“

„Wer zuerst den Felsen dort drüben erreicht. Ich starte, wenn du startest.“

„Hah! Also gut! Und… Los!“

Und er sauste davon wie der Wind.

 

Corrne schoss auf das Ziel zu, ohne sich umzusehen. Er würde vor die Strecke weniger als zwanzig Sekunden brauchen. Aber während er die Luft durchstieß, sah er, wie er von der jungen Frau überholt wurde, die doppelt so schnell flog wie er und sich dann mühelos auf seine Geschwindigkeit anpasste und vor ihm herflog. Unglaublich!

Er konzentrierte so viel Energie wie möglich, um seine Geschwindigkeit zu erhöhen; aber jedes Mal, wenn er beschleunigte, tat die Saiyajin es ihm gleich, ohne auch nur eine Schweißperle zu vergeuden. Mehr noch, sie drehte sich um und verschränkte ihre Arme und Beine in eine aerodynamisch sehr ungünstige Position und sah ihn vollkommen relaxed an. Was für eine Blamage!

„Schon müde, Geschichtenerzähler? Fang mich, wenn du kannst!“

Auf einmal war die Herausforderung eine andere, was Corrne nicht überraschte. Er ahnte schon, wohin das führen würde… aber in diesen Augenblick war ihm nur eines wichtig: ihre Geschwindigkeit zu übertreffen. Er steckte alle seine Energie in den Flug und dachte schon, er würde sie einholen, doch sie flog nur weiterhin rückwärts und vergrößerte sogar noch den Abstand. Sie rasten sehr knapp über den Boden, sodass sich Corrne fragte, ob sie nicht bald einen Felsen oder einen Busch streifen würde, aber es schien so, als hätte sie auch Augen auf dem Hinterkopf.

„He He He!“

Der Witzbold in ihr gewann die Oberhand; langsam erlaubte sie es ihm, sie einzuholen, sie trennte nicht mal mehr ein halber Meter. Mit ihren verschränkten Armen und Beinen wirkte sie so, als würde sie von einem unsichtbaren Steil gezogen. Plötzlich streckte sie ihm ihren Schwanz entgegen und kitzelte ihn damit im Gesicht. Corrne, der ja in der stromlinienförmigen Position mit angelegten Armen flog, riss sie zu zum Kopf, um ihn zu fangen, aber sie wich ihm aus, indem sie kurz schneller flog. Seine Frustration stieg immer weiter; er schleuderte seine Arme in alle Richtungen herum, während er mit Vollgas flog, um diesen Schwanz zu fangen, der ihn immer wieder ins Gesicht fuhr und narrte.

Hanasia krümmte sich vor Lachen, trotz geschlossener Augen hatte sie volle Kontrolle über die Situation. Dann begann sie sich um die Achse ihres Schwanzes zu drehen (und flog genau in die Richtung dessen Spur) und lachte dabei laut. Manchmal berührte ihr langes Haar den Boden, aus ihrer Perspektive sah es so aus, also würde sich die Welt um sie herum rotieren- ebenso wie der Geschichtenerzähler, der seinen Blick einfach nicht von ihrer Schwanzspitze lösen konnte. Es war ein einziger riesiger Spaß.

 

Hanasia musste einfach etwas Dampf ablassen und ihre Energie nutzen, und sie wollte es mit einem Mann treiben. Dieser süße Geschichtenerzähler hatte ein perfektes Timing gezeigt.

Unvermittelt wurde sie dieses Spieles leid und sie stoppte abrupt. Völlig ohne Zwischenspiel stand sie plötzlich mit den Beinen fest auf dem lockeren Boden. Die Luft wurde durch die Massenträgheit aufgewirbelt und mit ihm eine große Menge Staub. Und Corrne, der eine Sekunde lang nichts mehr sehen konnte, krachte mit fast 200 Stundenkilometern in sie hinein.

Und so trafen sie sich etwas unsanft. Die beiden Saiyajins machten mehrere Dutzend Rollen, ob sie wollten oder nicht, und schossen dann gegen einen Felsen, der vom Aufprall in Schotter verwandelt wurde. Als sie endlich zu Ruhe kamen, lag einer auf dem anderen: Corrne war bereits Hanasias Gefangener. Er versuchte, seine Arme zu bewegen, doch selbst mit maximaler Kraft konnte er sich nicht befreien, eine einzige Hand der Frau hatte ihn fest im Griff. Auch sein Unterkörper wurde von ihrem Gewicht nach unten gedrückt (da sie so etwas wie nach unten flog, wie bereits erklärt), sein Schwanz wurde… von ihrem festgehalten! Wie einer vom anderen umwickelt wurde, sah er aus wie eine Kobra um einen Stock.

Auch wenn er von dem Wettrennen erschöpft war, wusste er, dass dies nicht der Grund war, dass jeder Widerstand… zwecklos sein würde. Er ließ davon ab, sich zu wehren und eine aktive Rolle in dieser Aktion einzunehmen, während Hanasia bereits einen Schritt weiter war: sie hatte sich schon mit der freien Hand der Felle entledigt, die ihre Kleidung darstellten und begann nun, auch ihn auszuziehen, während sie ihm ihre Zunge in den Mund steckte.

Wie bei allen Produktionen mit etwas Niveau (Ha ha!) lassen wir unsere Turteltäubchen nun alleine ihren Geschäften nachgehen, ohne dabei Mäuschen zu spielen, und schalten die Kameras aus.

Die Tsufurus aber taten das nicht.

 

„Ist es jetzt dein Job, Saiyajins beim Geschlechtsverkehr zu beobachten?“

„Oh, Brie! Was machst du denn hier?“

„Ich streune nur herum, Chiin… Ich habe gerade Pause… und da ich dich seit dem Zwischenfall mit dem Millenniums-Typen fast nicht mehr zu Gesicht bekommen habe, will ich sie in deinem Sektor verbringen. Wechsel‘ nicht das Thema. Du beobachtest Saiyajins beim Sex?!“

„Schön, dass du vorbeigekommen bist. Die großen Meetings sind endlich vorüber, die Dinge beruhigen sich langsam und ich muss diese Saiyajin beobachten.“

„Und jetzt also treibt sie es mit ihrem Freund. Sehr inspirierend, deine Dokumentarfilme… Und du bist sicher, dass es nicht um Vergewaltigung handelt? Ein einer den anderen festhält… ah, vergiss es, die halten sich beide. Und sie lecken sich überall.“

„So machen sie das eben… Du hast den Anfang verpasst, richtig romantisch.“

„Ja, klar doch… Zeig mir deine Faust und ich zeig dir meine… He, oh nein, Notfallalarm!“

Chiin-Lees Freundin drückte einen Knopf auf einen ihrer technologischen Armbänder. Beide konnten eine Mappe des Weltraums sehen, auf der ein roter Punkt leuchtete, der sich dem von einer Kugel dargestellten Planeten näherte.

„Verdammt… Ein nicht identifiziertes Objekt kommt immer näher… es ist kein Meteor… Höchste Alarmstufe! Verdammte Scheiße! Bis später!“

Abriconta Brie lief fort, um zu ihrem Labor für Weltraumüberwachung zu sprinten.

 

Es herrschte dort das reinste Chaos. Überall in den Techniker- und Überwachungsräumen blinkten rote Lichter, aber Abriconta wurde zu einem Meeting gerufen. Die Abteilungsleiterin war auch schnell zu Fuß und als Abriconta eintraf, besaß sie bereits alle wichtigen Informationen.

„Das Objekt wurde zweifelsfrei als ein Raumschiff identifiziert. Und es hält Kurs auf unseren Planeten. Es hat keinen Versuch gestartet, mit uns Kontakt aufzunehmen. Nichts. Es kommt, und dass ist alles. Das Problem ist das folgende… Professor Arturdent Camellia Sinensis, wir sind ganz Ohr.“

„In Ordnung. Als wir vor hundert Jahren das letzte Mal mit Außerirdischen gesprochen haben, rieten sie uns dringend, uns so diskret wie möglich zu verhalten. Der Grund waren bestimmte Wesen, genannt Frostdämonen.“ Er fuhr fort, obwohl alle bereits verstanden hatten, worum es ging. „Und das Schiff, das auf uns zukommt, trägt das Emblem dieser Dämonen, zumindest lassen die Daten von vor hundert Jahren diesen Schluss zu.“

„Wir haben den Verteidigungsminister in der Leitung. Bitte erzählt uns, was Sie von ihnen wissen.“

„Es handelt sich um Eroberer, die im großen Stil Planeten überfallen. Dämonen, die nicht zögern, ganze Bevölkerungen auszulöschen! Keine Waffen haben Wirkung gegen sie, nicht nur wegen ihrer Armeen, eher aufgrund ihrer selbst… Ich habe das Gefühl, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt, also wiederhole ich mich. Die Frostdämonen sind sehr besondere Wesen, zwar nur von geringer Anzahl, aber mit unvorstellbaren magischen Fähigkeiten geboren. Im ganzen Universum gibt es nichts, dass ihnen auch nur annähernd gleichkommt. Sie sind unverletzlich, ein einziger von ihnen übertrifft die Schlagkraft einer ganzen Armee.“ Er nahm einen tiefen Atemzug. „Zum Beispiel, wenn sie mit einer kleinen Armee landen und diese von den Eingeborenen dezimiert wird, übernimmt der Dämon die Invasion. Die Verteidiger könnten ihre ganze zu ihrer Verfügung stehende Feuerkraft auf ihn konzentrieren und trotzdem würde der Dämon ohne einen Kratzer daraus hervorgehen. Dann würde er aus seinen bloßen Händen einen Feuerball werfen, der einen ganzen Kontinent vernichten könnte! Das wurde bereits mehrfach bezeugt!“

„Das erinnert mich sehr an die Sache mit dem Millenniumskrieger und den Saiyajins. Was bedeutet, dass wir zufällig auf eine solche Bedrohung vorbreitet sind. Vielleicht könnte unsere Bombe doch ihren Einsatz erleben! Unsere konventionellen Waffen sollten reichen, um zumindest die Armee abzuwehren.“

„Der Krieger! Höchstwahrscheinlich wurde unser Planet wegen ihm entdeckt! Diese ganze Energie, die sich durch das System ausgebreitet hat, wird sicher einige Aufmerksamkeit erregt haben!“

„Das ist jetzt kaum mehr wichtig. Jetzt haben wir es eben mit diesen Frostdämonen zu tun und wir werden ihnen zeigen, dass wir sie vernichten können!“

„Ähm… sollten wir denn nicht vorher wenigstens versuchen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen…?“

„Nutzlos“, antwortete der Professor. „Das sind Monster, allein von Eroberung getrieben! Aber das werdet ihr sehen, wenn sie gelandet sind. Wir müssen unsere Streitkräfte so schnell wie möglich mobilisieren!“

„Ein ganzer Planet, von einem einziger Raumschiff erobert… und das nicht mal ein großes Kriegsschiff… wir haben nur 200 Lebensformen aufgespürt.“

„Genau das macht sie ja so furchterregend!“

„Wir müssen uns auf ihre Ankunft vorbereiten. Unsere Schiffe sind bereits vorgewarnt.“

„Eine wichtige Frage“, warf Abriconta ein. „…Wo werden sie landen?“

„Das… wissen wir noch nicht.“

„Warum sollten wir sie nicht dazu bringen, dass sie bei den Saiyajins landen?“

„Warum… oh…!“

„Wenn sie die Saiyajins angreifen, erfahren wir ihre Absichten, und der Kollateralschaden begrenzt sich auf ihr Territorium. Nicht zu vergessen, ihr Berserker-Krieger hat uns das Ganze erst eingebrockt. Und… ist denn dort nicht diese Saiyajin-Frau, die dem Millenniums-Krieger so ähnlich sieht? Und sind die nicht so wie diese Dämonen? Da es die ganzen andere außerirdischen Nationen es noch nie geschafft haben, sie mit ihrer Technologie zu besiegen, wäre es wohl Wahnsinn, wenn wir selbst es ebenfalls versuchen würden.“

Auf Abricontas Erklärung folgte angespannte Stille.

„Okay. Wir schicken ihnen mehrere Mitteilungen per Radio, die sie in ihrer Hauptstadt empfangen können. Wenn diese Eroberer den Kampf suchen, werden sie nach etwas Ausschau halten, das wie eine mit Technologie vollgestopfte Stadt aussieht. Und wir haben ja alles, um sie zu beobachten.“

 

Selbst nach mehrmaligen Orgasmen wollte Hanasia ihren Gefangenen immer noch nicht gehen lassen. Sie wollte immer mehr, doch er wurde langsam müde. Saiyajin-Liebe war brutal und oft selbstsüchtig. Ihm blieb nur, die Flucht zu versuchen oder zu kämpfen, oder sich ihr zu ergeben. Aber ein kurzer Blick auf sie genügte, um ihm klarzumachen, dass sie überhaupt noch nicht erschöpft war. Und er wusste, dass er ihr nicht entkommen konnte, also sammelte er all seine noch verbliebenden Energien. Denn, immerhin, wurde der Sex mit jedem Mal immer besser und besser.

„Endlich hast du dich wieder erholt…“

Plötzlich aber hielt Hanasia abrupt inne und sah zum Himmel. Voller Sorge ließ sie Corrne los, der aber nicht versuche, davonzulaufen.

„Was ist…?“, fragte sie mit jedem Augenblick immer besorgter.

„Was ist los?“, wollte Corrne wissen; erst jetzt besann er sich, dass er nicht einmal ihren Namen kannte.

Hanasia musterte den Himmel, aber sie ahnte, dass die Energie, welche sie spürte, viel zu weit entfernt war, als dass sie sie mit bloßen Augen sehen könnte. Es war ebenso weit entfernt, wie die Distanz, aus der die roten und violetten Krieger gekommen waren, um ihr beim Kampf gegen den Millenniums-Krieger zu helfen. Aber dieses Mal war es eine sehr viel bösartigere Präsenz. Und eine sehr mächtige, wenn sie sie von hier aus fühlen konnte.

Corrne stand auf und blicke in dieselbe Richtung, sah dort aber nichts Außergewöhnliches. Er legte seine Arme um ihre Taille und begann sie zu streicheln, um sie aus ihrer Trance zu reißen.

„Furchtbare Ereignisse brauen sich zusammen“, gab sie als Erklärung preis, um dann hastig ihre Felle aufzusammeln und wieder anzuziehen. Corrne hat es ihr gleich, aber ohne den Grund zu wissen, was ihn etwas kränkte.

Hanasia flog dann wie von der Tarantel gestochen in die Richtung davon, in die sie geblickt hatte.

Jetzt flog sie sehr viel schneller als vorhin.

 

„Jawohl, hier der Berater des Königs der Saiyajins, ich höre.“

„Du musst den König warnen“, antwortete der blinkende Armreif. „Ein Schiff kommt vom Himmel zu uns und es gehört nicht den Tsufuru. Es sind Eindringlinge. Monster vom Himmel, um euch euer Land zu entreißen.“

„Wie bitte?! Blödsinn…“

„Wir haben sie entdeckt. Sie werden in einer Stunde die Hauptstadt erreichen! Wir bereiten unsere Armeen vor, tut dasselbe!“

„Aber… aber… vom Himmel?!“

 

Der neue König hatte den Nutzen des Beraters und dessen Kontakt mit den Tsufuru noch nicht ganz verstanden, die sich ja so viele Jahre hinweg versteckt hatten. Bei seinem ersten Meeting hatte er noch geglaubt, der General sei nur ein Verrückter mit seltsamen blinkenden Edelsteinen. Aber Nizucchi und die älteren Saiyajins hatten ihm erklärt, dass dieser Berater überlebenswichtig war. Da er wusste, dass Nizucchi ihn zerquetscht hätte, wäre er nur ein paar Jahre jünger, fügte er sich seiner Rolle.

Aber das hier war etwas vollkommen Unvorhergesehenes.

Es würde nicht schaden, seine Leute zusammenzutrommeln. Er gab den Befehl, die Saiyajinarmee zu ihren Generälen kommen zu lassen; dessen Mitglieder waren in der Stadt verstreut, sie tranken und rauften dort.

Später änderte der König seine Meinung bezüglich des Beraters. Dort am Himmel sah er wirklich ein Objekt langsam auf sie zukommen.

„Sind wir endlich angekommen?“

„Wir nähern uns der Stadt, die wir entdeckt haben. Nur noch wenige Minuten, mein Lord.“

„Endlich. Mir ist dieses System verdächtig. Es ist uns viel zu lange verborgen geblieben!“

„Ihre Signale sind sehr schwach, mein Lord. Höchstwahrscheinlich betreten sie gerade erst die Ära der Technologie.“

„Hahahaha! Also werden wir es eher mit Katapulten und Feuerpfeilen zu tun bekommen. Nichts Besonderes.“

„Vielleicht noch Sprengstoffe, mein Lord.“

„Muahahahaha!!!“

„Das wird ein Kinderspiel, Lord Chilled.“

 

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