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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 7 Tagen, 9h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 8.

Der Geschichtenerzähler

Harik erholte sich recht bald und die darauffolgenden Tage liefen ereignislos ab. Hanasia und ihr Vater vertilgten gerade einen selbstgejagten Dinosaurier.

Es hatte mehrere Tage hindurch geregnet, nun feierten sie endlich das Auflösen dieser hartnäckigen schwarzen Wolken. Am Nachmittag war jeder Saiyajin auf der Jagd gewesen und nun legten sie ihre Beute auf den großen Tisch auf dem Hauptplatz. Ungeduldig, wie sie eben waren, schleuderten einige Dorfbewohner Feuerbälle auf den Boden, damit er schneller trocknete. Tische auf matschigem Erdboden… sie würden schlicht und einfach einsinken.

Immer noch brachten einige Nachzügler ihre Jagdtrophäen ihres nachmittäglichen Jagdausfluges, einige sogar ganze Bäume. Andere bereiteten das Feuerholz auf, während eine weitere Gruppe den Beutetieren für das Grillfest das Fell abzog. Hartich und seine Tochter überprüften das Fleisch auf seine Qualität.

Der kleine Harick rannte herum wie ein Wiesel. Trotz seiner vielen ausgeschlagenen Zähne grinste er breit- wen kümmerte es? Sie würde eh bald nachwachsen- und sprang immer höher, in der Hoffnung, er würde das Fliegen lernen. Aber einmal sprang er aber sehr hoch. Während sich unter ihm das Dorf entfernte, blickte er zum Horizont. Tief im Süden verschwanden gerade die letzten Gewitterwolken. Im Westen befand sich ein großer Hügel, hinter dem sich das Nachbardorf befand. Unter ihm… kam ihm der Boden immer näher… und das sehr schnell.

Plötzlich bremste er ab, als Hanasia ihn auffing.

„Zuerst mal, spring‘ nicht so hoch, wenn du dir nicht sicher bist, wie und wo du wieder runterkommst. Und zweitens, versuch auf deinen Füßen zu landen, nicht auf deinen Kopf!“

Er kommentierte das mit einem lauten Lachen, dann meinte er:

„Ich habe jemanden aus den Wolken auf uns zukommen sehen.“

„Aus dem Süden? Der Hauptstadt? Verdammt, wenn das wieder Nizucchi ist, dann schlage ich ihm den Schädel ein!“

Hanasia flog hoch und musterte die schwarzen Wolken. Dort hinten, weit von ihnen entfernt, regnete es immer noch. Und wirklich, sie entdeckte einen sich bewegenden Punkt, jemand, der durch den Regen flog. War er verrückt?!

Hartich war zu ihr hochgeflogen. Der Punkt hatte die Wolken durchdrungen und flog nun höher.

„Das ist das für ein verrückter Saiyajin, der unter den Wolken fliegt, Vater?“

„Ich denke, er folgt einem ganz bestimmten Pfad. Dort oben würde er seine Landmarken auf dem Boden verlieren.“ Der Punkt hielt inne und schoss nun direkt auf das Dorf zu. „Er hat uns bemerkt. Er hat also nach unserem Dorf gesucht.“

„Aber dann muss er ein…“

„Ein Geschichtenerzähler sein, ja. Diese Typen tauchen immer gerade dann auf, wenn es ein Festessen gibt.“

Die beiden Saiyajins stiegen herab und erreichten die Dorfgrenzen, als der Fremde gerade dort ankam. Er landete auf eine Weise, die Hanasia besonders elegant vorkam.

Dieser Saiyajin war sehr großgewachsen, mager, jung und mit einem dicken Mantel ausgestattet, um sich vor dem Regen zu schützen. Immer hoch triefte er von Regenwasser. Er wies sich mit einer Medaille aus, welche ihn als einen offiziellen Geschichtenerzähler auswies. Man konnte sich einen solchen Ausweis nur in der Hauptstadt erarbeiten, oder durch Diebstahl von einem echten Geschichtenerzähler.

In Wahrheit war er nicht einmal so mager. Er besaß sehnige Muskeln, welche aber doch Zeugen einer großen Kraft waren. Die meisten männlichen Saiyajins waren stolz auf ihre großen Muskeln, für die sie viel Fleisch vertilgten. Aber für einen wandernden Geschichtenerzähler war es sehr wichtig, sich schnell und energiesparend bewegen zu können.

„Guten Tag“, grüßte er mit einem für die Hauptstadt typischen Akzent, der Hanasia irgendwie lustig vorkam. „Ich bin Corrne, ein Geschichtenerzähler aus der Hauptstadt. Ich bringe euch die Neuigkeiten aus der ganzen Welt.“

„Willkommen in unserem Dorf“, antwortete ihm Hartich. „Du hast Glück, wir bereiten gerade ein Festessen vor.“

Diese Neuigkeit kommentierte der Geschichtenerzähler mit einem Lächeln. Er würde niemals zugeben, dass er auf seinem Weg hierher genau dieses Dorf aus den zweien ausgewählt hatte, die er von dort oben sehen konnte, da er das Feuer in der Mitte bemerkt hatte- ein untrügerisches Zeichen für ein bevorstehendes Fest und reichlich Essen.

 

Am Abend wurden etliche Tiere gebraten; Hartich riss einen riesigen Schenkel aus einem Dinosaurier aus und überreichte es dem Geschichtenerzähler. Dieser verschlang ihn hastig, als hätte er lange nichts mehr gegessen.

„Bist du etwa den ganzen Tag durch diesen Sturm geflogen, mein Junge?!“, wollte ein ältere Saiyajin neben ihm wissen. „Du bist doch keine Metallschildkröte!“

„Dort liegt ist das südliche Grasland“, meinte ein anderer. „Dort gibt es kilometerweit keinerlei besondere Landmarken. Wenn du hie und da mal deine Nase aus deinem Haus stecken würdest, wüsstest du das!“

Corrne nagte die letzten Reste von dem Knochen und wandte sich dann an die Dorfbewohner.

„Welche Neuigkeiten wollt ihr zuerst hören?“

„Aus der Hauptstadt!!“, forderten die beiden Saiyajins, was keine Überraschung war. Jeder wollte immer zuerst etwas aus der Hauptstadt erfahren.

Also stand er auf und schritt in die Mitte der versammelten Menge, um dann mit einer für seinen eher schmalen Brustkasten erstaunlich lauten und klaren Stimme zu beginnen:

„Meine Mission besteht darin, alle Dörfer zu informieren!“, sprach er. „Über den Millennium -Krieger! Wisst ihr etwas darüber?“

„Jaaaaa!!!“, schallte es ihm entgegen. Hanasia seufzte nur. Genau deswegen war Nizucchi so ausgetickt.

„Und glaubt ihr daran?“, wollte dann der Geschichtenerzähler wissen, als ein guter Entertainer. Diesmal hallte ihm ein Chor aus lauten „Neeeeeeiiiiin!!!“ und „Jaaaaaaa!!!“ entgegen.

„Tja, ihr solltet daran glauben. Denn er existiert! Es gibt ihn, und er müsste nun etwa 15 Jahre alt sein, soweit wir es wissen. Seit dem letzten sind über 1000 Jahre vergangen. Kurz gesagt, er ist der Stärkste von uns allen. Und er wird der stärkste in der Geschichte der Saiyajins sein. Wenn ihr denkt, dass es einer von euch ist, wird er eingeladen in die Hauptstadt und soll den König herausfordern!“

„Hanasia, da musst du hingehen!“, rief ein Mann.

„Ja, aber soll dieser Krieger nicht diese Welt zerstören?“, warf ein anderer ein. „Ich meine… zu stark sein für diesen Planeten…“

„Hanasia, geh ja nicht dorthin!“, rief nun der erste Typ.

„Dieser Millenniums-Krieger wird sich einer Herausforderung stellen müssen“, fuhr Corrne fort. „Der König stellt eine neue große Armee zusammen. Die mächtigste Saiyajin-Armee aller Zeiten! Ob er König geworden ist oder nicht, wenn dieser Krieger aus der Legende beginnt, alles um sich herum zu zerstören, wird unsere Armee ihn aufhalten!“

Lautes Lachen brach aus der Menge hervor. Dies bloße Konzept einer Armee war für die Saiyajins, die stets gerne alleine kämpften, schwer zu begreifen.

„Jeder, der sich dieser Armee anschließen möchte, ist eingeladen, in die Hauptstadt zu kommen. Ihr könnt dort das Fliegen lernen und die besten Kampftechniken!“

Das waren zwei sehr gute Argumente.

Dann sprach Corrne über andere Ereignisse, die sich auf dem Planeten zugetragen hatten: ein Sturm, der ein weit entferntes Dorfe zerstört und viele Opfer gefordert hatte, die wieder mal fehlenden Neuigkeiten über die Tsufuru, Details über die Armee, deren Mitgliederzahl die Einhundert übertraf und zwei unbekannte Bergdörfer, die sich bis aufs Blut bekriegten. Und dann am Schluss noch, wie der König herausgefordert wurde; Duelle, die er mit Leichtigkeit gewonnen hatte.

„Hartich und Hanasia sollten sich auch mal trauen, sie würden ihm eine Abreibung verpassen“, meinte jemand,

„Das glaube ich weniger“, schüttelte Hartich energisch den Kopf.

„Habt ihr den König überhaupt einmal gesehen?“, fuhr Corrne fort. „Er ist wirklich sehr stark. Er ist riesig, mehr als zwei Meter groß, und so massig wie zwei normale Saiyajins. Er spürt es gar nicht, wenn jemand ihn schlägt. Aber wenn er zuschlägt, fliegt sein Gegner sooo weit! (er machte eine weit ausholende Bewegung) Ich sag’s euch, der König der Saiyajins ist nicht zufällig der König der Saiyajins!“ (ein bekanntes Sprichwort aus der Hauptstadt)

 

Im Anschluss daran spielte Corrne den Kampf des Königs gegen einen Krieger nach, der ihn herausgefordert hatte und den er persönlich beobachten konnte. Er spielte beide Rollen, er wechselte dafür immer wieder hin und her. Er änderte sogar seine Stimme und schleuderte Feuerbälle…

Während die Erzählung ihren Lauf nahm, steigerte er seine Energie immer mehr und seine Bewegungen wurden immer unglaublicher, obwohl sie den echten Kampf trotzdem nur unzureichend wiedergaben. Als er den finalen Schlag des Herausforderers nachspielte, erfasste ein starker Windstoß den kleinen Platz, dann schoss er eine sehr starke, aber auch sehr langsame Energiekugel in Richtung Boden ab. Sofort lief er nach vorne und kassierte ihn in der Rolle des Herausforderers. Ein grelles Licht blendete die Menge, und sie konnte sehen, wie der Geschichtenerzähler in einem Krater auf den Boden lag und dabei etwas brüllte, was wie „Ich werde zurückkommen!!“ klang. Wirklich, der Herausforderer hatte aufgegeben und damit überlebt.

Ein tosender Applaus begleitete den Schauspieler, als er wieder aufstand, sich den Staub von den Kleidern klopfte, und sich zum Essen wieder hinsetzte.

Hanasia war voller Bewunderung für diesen so begeisterten Geschichtenerzähler. Er sah zwar nicht besonders gut aus- normalweise standen Saiyajin-Frauen immer auf stämmige und muskelbepackte Jungs. Aber er besaß eine gewisse eigene Grazie, für die nur die einzige sensible Saiyajin des Planeten empfänglich zu sein schien.

 

Sie alle aßen und tranken bis in den Morgen. Kurz vor Sonnenaufgang waren einige in ihr Haus zurückgekehrt, andere waren an Ort und Stelle eingeschlafen, oft immer noch mit einem Knochen in der Hand. Hartich war mit einer Frau des Dorfes verschwunden und Hanasia wollte nicht in ihr gemeinsames Heim zurückkehren. Sie flog auf ein Strohdach, wo sie schlief, bis sie die Strahlen der Morgensonne aufweckten.

Es war noch so früh am Morgen, dass noch kein Vogel sang. Keinerlei Lärm störte sie, mit Ausnahme eines Raschelns.

Hanasia stand auf und flog langsam zum Dorfplatz. Dort sah sie Corrne, wie er sich gerade streckte und aufwärmte. Er hatte bereits gefrühstückt und trug seine Reiseklamotten. Dann machte er sich auf und flog in Richtung Dorfgrenzen, also flog Hanasia schneller und holte ihn ein.

„Verlässt du uns schon?“

„Ja.“

„Wenn du wiederkommst…“

Plötzlich packte Hanasia ihn etwas brutal, ihr linker Arm umklammerte seinen rechten und seinen Brustkorb. Ihre rechte Hand fummelte an seinem Hinterkopf herum. Ihr Gesicht näherte sich dem ihres Gefangenen und dann küsste sie ihn fordernd. Während sie ihre Zunge in seiner Mundhöhle herumkreisen ließ, rieb sie ihre Beine an seinen (sie flogen ja noch). Nach einer Weile ließ sie dann von ihm ab. Corrne nahm einen tiefen Atemzug.

„… dann schau wieder hier vorbei.“

„Das werde ich.“

Dann flog er schnell davon. Hanasia sah ihm nach und kehrte dann nach Hause zurück.

Während er so flog, musste Corrne zugeben, dass er verwundert war. Nicht, dass diese Art der kontrollierenden Liebe und Unterwerfung in der Saiyajin-Gesellschaft selten war, im Gegenteil, es war eher die Regel. Eigentlich war er am meisten überrascht, dass sie ihn nicht einfach vergewaltig hatte. Dass sie ihm die Wahl gelassen hatte, ob er sie wollte, und der Wunsch, er solle zurückkommen, auch wenn er es nicht musste, das war sehr seltsam! Wie auch immer, er war verzaubert. Er würde zurückkommen. Das war sicher.

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