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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 11 Tagen, 23h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 7.

Die Pläne der Tsufuru

Im Bürogebäude des Ministers lief Chiin-Lee Litchi Chinensis Sapindaceae Rosdidis hastig durch die Gänge, um nicht zu spät zum Meeting zu kommen. Sie lief um eine Ecke und steuerte dann gerade auf die Tür des Versammlungsraumes zu. Plötzlich hielt sie inne und starrte auf die geschlossene Tür. Diese erkannte sie und öffnete sich geräuschlos. Jeder war anwesend, aber das Meeting hatte noch nicht begonnen. Sogar Trachiobionta stand noch weit vom Tisch entfernt und war in ein Gespräch vertieft.

Chiin schritt zu einem freien Platz und wandte sich an ihren Sitznachbarn.

„Guten Morgen, Herr Hamamelidae Tracheobionta.“

„Miss Chinensis Sapindaceae Rosidis“, grüßte er und nickte kurz mit seinem Kopf als Zeichen seines Respekts. „Sie sind pünktlich. Wenn Sie es mir erlauben, würde ich gerne am Ende des Meetings mit Ihnen sprechen.“

„Das wäre mir eine Freude.“

 

Am anderen Tischende musterte der Minister seinen Bildschirm und erklärte dieses Meeting für eröffnet.

„Meine Damen und Herren, wir sind hier zusammengetroffen, um unsere Projekte zu besprechen, die wir alle begonnen haben, um uns dieser Bedrohung durch den Millennium-Saiyajin-Krieger zu entledigen. Wir beginnen im Uhrzeigersinn; jeder von euch kann sein Projekt beschreiben, dessen Fortschritte und dessen Ausführung. Wenn alle von euch zum Zuge gekommen sind, werden wir darüber diskutieren und entscheiden, was wir tun werden.“

Tracheobionta beendete sein Gespräch mit einer Handgeste und zog sein Gerät aus dem Ohr, während er sich setzte. Er war der erste auf der Liste.

 

„Herr Minister, ich bin der Sprecher des Projektes Miniatur-Nuklearbombe. Wenn wir den Vorhersagen der Forscher Glauben schenken können, wird dieser Krieger dermaßen stark sein, dass er einer solchen Bombe standhalten würde, selbst wenn sie in dessen unmittelbaren Nähe detonieren würde. Wir stehen kurz vor der Verwirklichung einer Bombe, welche durch die Speiseröhre dieses Monsters passt. Anscheinend wird er, sobald er sich verwandelt hat, groß genug dafür sein. Es bleiben noch etliche Details zu verbessern, aber sie sollte in wenigen Monaten einsatzbereit sein. Ich muss dazu anmerken, dass diese Bombe sehr, sehr schwer ist. Es bedarf eines Saiyajins, um sie in seine Richtung zu schleudern. Oder natürlich, eine Abschussvorrichtung. Aber das Hauptproblem wird es sein- welches nicht in meinen Aufgabenbereich fällt- ihn diese Bombe schlucken zu lassen. Für die Finanzierung bitte ich Sie nur für die Gehälter meines Teams und für 3 Milliarden und 4 Millionen Jenis für die nächsten drei Monate. Für den Bau des Prototyps.“

Die Forscher brachen in entgeisterte Laute aus. Was hatten sie erwartet? Dies war der normale Preis für eine Miniatur-Atombombe, dachte Chiin-Lee. Sie hatten dafür gestimmt, sie selbst dagegen. Nun mussten sie die Suppe eben auslöffeln. Ihr Nachbar war als Zweiter an der Reihe.

„Herr Minister, ich bin Moraceae Urticales Hamamelidae Tracheobionta. Ich ersetze den vorhergehenden Projektmanager, der von seinem eigenen Testobjekt getötet wurde. Wir haben einen Saiyajin aufgezogen und trainiert. Wir konnten damit einen Krieger erschaffen, dessen Kraft und Technik unsere Erwartungen übertroffen haben. In diesem Augenblick ist er ohne jeden Zweifel nicht nur der stärkste Saiyajin, der jemals gelebt hat, sondern wäre unseren Berechnungen zufolge auch im Stande, den Millenniums-Krieger zu töten, der vor 1000 Jahren beobachtet wurde.“

„Keine falschen Hoffnungen, bitte“, preschte er vor, als er die Reaktionen seiner Kollegen beobachtete. „Wir sind uns sicher, dass der, dem wir bald entgegentreten müssen, viel stärker sein wird als der damals. Unser Testobjekt wird von einer Rüstung geschützt und hat sowohl die Techniken der Saiyajins als auch der Tsufuru gelernt. Mit der Behandlung, der wir ihn täglich unterziehen, wächst seine Kraft täglich. Es ist beinahe… furchteinflößend. Wir mussten einen Sperrmechanismus in sein Gehirn einbauen, und wir müssen ihn leider oft benützen. Ich muss Sie warnen, dass er alles zerstören wird, was sich ihm in den Weg stellt, sobald wir ihn auf den Krieger loslassen werden. Aber in dem Augenblick, in dem die Gefahr beseitigt wurde, können wir unser zerstörerisches Objekt mit einem einfachen Schalter abstellen. Mein monatliche Budget beläuft sich auf dieselbe Summe wie zuvor.“

„Herr Minister“, begann Chiin-Lee nach einigen Sekunden des betreten Schweigens. „Meine Arbeit hängt stark von allen anderen Projekten ab. Ich wäre gerne die Letzte, wenn es Ihnen nichts ausmacht.“ Der Minister nickte und ihn Nachbar räusperte sich bereits.

„Herr Minister, ich bin der Sprecher des Aufklärungsprojektes. Mein Team und unsere Spionageroboter durchsuchen die Welt der Saiyajins auf der Suche nach der Person, welcher der Millenniums-Krieger werden wird. Da wir den Vorhergehenden nie vor seiner Verwandlung studieren konnten, ist es schwer, ihn von allen anderen zu unterscheiden. Unser Team hat bereits mehrere Theorien erstellt und unsere Roboter suchen nach den Saiyajins, welche solche Eigenschaften aufweisen. Bis jetzt haben wir zwei-drei Zielobjekte ausgemacht. Da wir die Lizenz erhalten haben, diese Gefahrenquellen zu eliminieren, wurden zwei davon bereits liquidiert. Aber, ehrlich gesagt, denke ich, dass wir nicht den Richtigen erwischt haben. Und unser Budget… keine Variationen.“

„Herr Minister, ich bin der Vertreter des Labors, welches die Bio-Waffe produzieren wird, die den Millenniums-Krieger mit Sicherheit töten wird. Es kann nicht vom Wind verbreitet werden, somit wird das Risiko einer Pandemie minimiert. Mehr noch kann ich versichern, dass es auf Tsufurus keinerlei Wirkung hat. Es hat eine Resistenz gegenüber jeglicher Hitze, die dieses Monster je generieren könnte. Es lagert sich in der Haut ab und vermehrt sich im Blut der Saiyajins. Alles, was wir tun müssen, ist es, eine Ladung Plasma auf ihn zu werfen und er wird binnen weniger Stunden sterben. Aber auch hier besteht das Problem darin, ihm dieses Virus zu verabreichen. Madame Sapindaceae Rosid wird Ihnen darüber berichten. Zum Thema Budget bitte ich nicht um viel, mein Team aus Wissenschaftlern arbeitet bereits mit Hochdruck daran. Wir brauchen nur etwa 30.000 Jenis pro Monat, um die Viruszucht vorwärts zu treiben. Es wäre unpraktisch, wenn wir bei Auftauchen des Millenniums-Kriegers nichts bereit hätten.“

Nun wandte sich der Minister an Chiin-Lee.

 

„Also gut, ich meinerseits bin für die Unterstützung all dieser Projekte verantwortlich. Wir haben den Prototypen eines Multi-Tasking-Roboters gebaut. Seid nicht überrascht, es sieht aus wie eine Schildkröte.“

In der Mitte des Tisches erschien das Hologramm einer metallenen Schildkröte. Sie drehte sich langsam um seine Achse. Die anderen Projektmanager bemerkten, dass auch der Kopf und die Pfoten der Schildkröte aus Metall waren; was ja nicht verwunderlich war, das es sich um einen Roboter handelte. Das Äußere des ‚Tieres‘ verschwand und nun zeigten sich an Stelle von Organen elektronische Geräte und Kabel, welche alle sicherlich besondere Funktionen besaßen.

„Ihr werdet euch fragen „Warum eine Schildkröte?“… Dieser Roboter wird, je nachdem, was geschieht, in die Heimat der wilden Saiyajins geschickt werden. Einer Theorie zufolge würden sie eher ein Tier akzeptieren, das sie kennen, auch wenn es etwas anders aussieht, als etwas, das sie überhaupt nicht kennen. Unser literarisch gewandter Schriftsteller gab ihm den Namen „Königin der Schildkröten“, welche gegen den Millenniums-Krieger kämpfen wird. Er wird im Stande sein, zu sprechen, und wir haben einen Schauspieler, welcher damit in Echtzeit sprechen wird. Es kann fliegen, was für einen Roboter logisch ist, nicht aber für eine Schildkröte. Es besitzt außerdem eine Kamera und man kontrolliert ihn aus der Distanz. Es wird ein Team aufgebaut, um es im Einsatz perfekt zu beherrschen.“

„Nun zu den Funktionen. Dieses große Rohr hier ist eine Kanone. Sie ist dafür da, um die Bombe aus dem ersten Projekt abzufeuern. Sonst aber verfügt die Schildkröte über keine anderen Waffen. Um gegen einen Saiyajin zu kämpfen, auch gegen einen normalen, bedarf es zu vieler Waffen; stattdessen haben wir hier und hier Reaktoren eingebaut. Diese erlauben es der Schildkröte zu fliehen, da sie in weniger als 3 Sekunden auf 434 Stundenkilometer beschleunigen kann. Diese Kammer hier ist hermetisch abgeschlossen, damit sie den Virus befördern kann. Wenn es die Schildkröte schafft, sich dem Krieger zu nähern, ohne zerstört zu werden, wird sie den Inhalt über ihn abwerfen.“

„Und zum Schluss wird in den Taschen hier und hier das Material befestigt, das benötigt wird, um einen verletzten Saiyajin zu heilen. Natürlich ist es für das Objekt des zweiten Projektes bestimmt. Bitte bemerkt auch, dass diese starke Antenne es uns nicht nur erlaubt, den Roboter zu lenken, sondern auch, unseren Saiyajin zu kontrollieren.“

 

Sie diskutierten noch über die Finanzierung und am Ende fand man einen gemeinsamen Nenner. Man würde mit dem Problem des Millenniums-Kriegers fertig werden, auf einer Art oder einer anderer. Als sich alle Teilnehmer verabschiedeten, wandte sich Chiin-Lee an Tracheobionta.

„Wenn ich nicht zu viel verlange, könnten Sie bitte auf mich warten? Ich muss kurz mit dem Minister sprechen.“

Sie schaffte es, unter vier Augen mit ihm zu sprechen; dabei nutzte sie die Gelegenheit, dass er nicht schon wieder beim Telefonieren war.

„Wenn es Ihnen nichts ausmacht, hätte ich eine Bitte für die Zeit danach. Wenn der Millenniumskrieger erst einmal erledigt ist, möchte ich, dass man alle Daten über das vierte Projekt zerstört. Da ich sicher bin, dass man das Zerstören der Virusformel nicht zulassen wird, bitte ich zumindest darum, dass sie als ultra-geheim eingestuft wird.“

„Sie fürchten, dass man sie für einen Völkermord an den Saiyajins missbrauchen könnte, richtig?“

„Genau.“

„Ich werde darüber nachdenken.“

Damit kehrte sie zu Tracheobionta zurück.

„Bitte folgen Sie mir. Ich möchte ihnen unsere Anlage zeigen und sie um einen Gefallen bitten.“

Beide schritten in Richtung Aufzug.

„Sie verbringen nicht viel Zeit an unserem Institut. Ich habe sogar gehört, dass sie das Zurückgreifen auf diesen Saiyajin gar nicht gutheißen. Bitte erzählen Sie mir jetzt nicht, Sie sind Mitglied in der „Vereinigung der Leute für die Ethische Behandlung der Saiyajins“!“

„Nein, Sir. Und selbst wenn… naja, ich toleriere dieses Projekt, da es notwendig ist. Auch wenn mich der bloße Gedanke daran, dass man diesen Saiyajin unter Drogen setzt, ihn hypnotisiert…. dass er für unsere Experimente leidet, anwidert, weiß ich doch, dass es die einzige Chance für unsere Welt ist. Also werde ich nichts dagegen unternehmen.“

Sie verließen dann den Aufzug. Tracheobionta rief einen Wagen, der zu ihnen kam und sich öffnete. Sie bestiegen ihn, der Wagen schloss sich und verließ das Gebäude.

„Regierungsgebäude Nummer 40, Vierte Halle“, kündete Tracheobionta an. Auf dem internen Display erschien ein OK-Zeichen und das Wagen machte sich auf den Weg. „Sehen Sie, wir haben einen Punkt erreicht, wo unser Testobjekt Praxis erlangen muss. Wir haben ihm beigebracht, wie man kämpft, aber er benötigt Training. Aber keines unserer Geräte erreicht sein Niveau. Bei Weitem nicht! Es braucht einen Gegner, der ähnlich stark ist wie der Millenniums-Krieger.“

 

Das Auto hatte bald sein Ziel erreicht. Es verlangsamte vor dem Eingang und ein Detektor identifizierte die Passagiere. Ein riesiges Tor öffnete sich ihnen. Der Wagen fuhr durch einen Tunnel und hinab in die unterirdischen Labore.

„Deshalb würde ich gerne unser Testobjekt mitten in das Territorium der Saiyajins schicken.“

Sie schritten einen langen Tunnel hinab und betraten einen Kontrollraum. Von dort aus erlaubte es ihnen ein großes Fenster, nach drinnen zu blicken. Es schien wie ein riesiges Gewächshaus, war aber in Wahrheit weit davon entfernt. Zwischen ihnen befanden sich mehrere Meter an Plexiglas und der Raum war sehr finster, damit der Saiyajin die Wissenschaftler nicht sehen konnte. Auf vielen Bildschirmen war der Saiyajin zu sehen, da man ihn permanent mit umherfliegenden Kameras überwachte.

Das Monster war schmutzig und nackt. Unter der Haut über seinen überdimensionalen Muskeln konnte man die Venen sehen, Grund waren die unzähligen verabreichten Drogen. Er schlief gerade, lag aber nicht auf dem Boden. Er saß stattdessen, als wäre er bereit zum Sprung. Sein Schwanz zuckte schnell vor und zurück. Selbst im Schlaf war er aufgeregt.

„Ich wecke ihn auf“, kündigte Tracheobionta an. Chiin-Lee dachte, dass er eines der Kontrollimplantate am Körper des Saiyajins aktivieren würde, aber er betätigte nur einen Knopf, welcher einer Kamera einen kurzen Signalton entlockte. Das Geräusch eines Steines, welcher auf den Boden fiel.

Augenblicklich sah der Saiyajin in Richtung der Kamera auf, bereit zum Kampf. Dunkle Ringe hatten sich unter seinen Augen gebildet, als das Blut in sie hineinschoss. Er trug den Blick eines Wahnsinnigen, geisteskrank und wütend, als er in die Kamera starrte. Und so etwas wollte man ins Territorium der Saiyajins schicken…?

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