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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 13 Tagen, 1h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 15.

Der Weltraumkampf des Gottes des Ostens

Als Hanasia ihre Augen wieder öffnete, fiel ihr Blick auf ein seltsames Wesen; eines, dessen gleichen sie noch nie zuvor gesehen hatte. Er war sehr groß, mit roter Haut, sein Gesicht ähnelte einem Saiyajin, schien aber verzerrt. Kleinere Augen, die weiter voneinander entfernt waren, seltsame Ohren, usw. Es war kein Saiyajin. Ein Tsufuru? Aber sollten die nicht sehr klein sein?

Und dann brach die Erinnerung davon über sie herein, was sie dort am Boden gemacht hatte. Sofort ortete sie große Energien. Und sie bemerkte, dass sie nicht mehr verletzt war.

„Meine Verletzungen… ich meine… ich müsste tot sein!“

„Ich habe dich geheilt“, erklärte der Fremde.

„Bist du ein Tsufuru?“

„Nein.“

Da er sah, dass es Hanasia wieder gut ging, blickte er in die Ferne.

„Mein Meister braucht mich.“ Mit diesen knappen Worten verschwand er plötzlich.

Hanasia sah sich um, aber er war nicht mehr da. Sie suchte nach seiner Energie und fand sie bald darauf. Er war bei den anderen Energien. Ein Wesen, das solche Wunden heilen und sich so schnell bewegen konnte… diente unter einem Meister?!

Dort hinten war… ja, die Energie dieses Wesens, aber auch die anderer, viel mächtigere. Die bereits unvorstellbare Macht des Millenniums-Kriegers hatte… ja, sie hatte tatsächlich weiter zugenommen! Und noch eine andere Kraft. Ihrer weit überlegen, begriff sie sofort, aber schwächer als der Berserker. Und zuletzt war dort ein riesiger Feuerball, der von einer Horde Saiyajins geschaffen worden war, für den sie all ihre Energien gesammelt hatten! Sein Schein strahlte bis hierher.

 

Romanesco wand sich in alle Richtungen. Der Energieball schoss auf ihn zu und er wollte sich schützen, ausweichen- nein, besser… er wollte ihn mit aller Kraft zurückschleudern. Er wollte fühlen, wie ihn die Energie angriff, ihn umhüllte, um dann zurückgedrängt zu werden. Er konnte es, er wollte es. Seine Feinde, diese ganzen Ameisen dort unten würden mitansehen müssen, wie ihre Energiekugel auf sie zurückgestürzt kam, und wie sie unaufhaltsam von ihrer eigenen Energie vernichtet werden würden. Und der zurückgedrängte Ball würde auf die Oberfläche stürzen und eine Explosion verursachen, die alle auslöschen würde, welche versucht hatten zu fliehen. Und der Erdboden würde mehr als einen Kilometer emporsteigen und der ganze Planet würde erzittern. Eine wüste Kugel voller Trümmer. Aber er konnte nicht wegen diesem furchtbaren Goblin auf seinem Rücken!!

Er war irgendwie steif, da der Kaiohshin die Macht hatte, ihn zu lähmen. Er könnte sich aus dem Griff befreien, aber dafür müsste er ihn zu packen bekommen!

Und plötzlich kam ihm eine Idee. Eine Sekunde vor dem Einschlag des Energieballs würde er sich umdrehen. Der Angriff würde ihn treffen, ja, aber er würde das überleben. Der Zwerg aber würde zwischen ihm und der Kugel gefangen sein…

Der konzentrierte Energieball würde den Kaiohshin treffen. Er konnte bereits dessen Hitze spüren. Auch wenn er Romanesco jetzt loslassen würde, könnte er nicht mehr entkommen. Er hätte ihn auch so losgelassen, denn es wäre eine zu große Schande gewesen, wenn sein Körper als lebender Schild für den Krieger gedient hätte. Er ließ die Arme los, aber löste nicht seine Lähmung; er sagte sich immer wieder, das alles gutgehen würde. Sonst hatte er sein eigenes Todesurteil unterschrieben.

Kibito würde den Plan auch alleine zu Ende bringen können. Es wäre nicht einfach, aber machbar. Er würde sich danach einen anderen Kaiohshin suchen. Ganz sicher würden in den nächsten fünf- bis zehntausend Jahren eine neue Generation seine Rolle übernehmen und Kibito würde dann noch am Leben sein. Das Universum war nicht mehr so gefährlich, es war unwahrscheinlich, dass bald etwas Schlimmeres als dieser Millenniumskrieger oder Majin Buu auftauchen würde. Dieser Krieger war eine Anomalie; es war ja nicht so, dass diese Rasse solche Individuen dauernd produzieren würde. Und Buu war sicher auf einem weit entfernten Planeten versiegelt. Bibidi war tot und niemand wusste, wie man Buus Bann aufheben konnte.

Kaiohshin könnte ruhigen Herzens sterben.

Plötzlich erschien Kibito vor ihm und beide verschwanden. Heute war nicht der Tag, an dem der Kaiohshin des Ostens den Tod finden würde.

 

Der Feuerball krachte auf Romanescos Rücken, der vor Überraschung aufschrie, als er in atemberaubender Geschwindigkeit in den Himmel gedrückt wurde.

Er stieg höher, immer höher und höher, durch den blauen Himmel mit den braun-grauen Wolken (die Wolken enthielten viele Mineralien und waren nicht weiß) und schließlich umgab ihn sternenklarer Nachthimmel. Aber er schoss immer weiter, er konnte den Wind nicht mehr spüren. Er war… woanders. Er versuchte sich zu bewegen und endlich gelang es ihm, zur Seite zu rutschen und dem Energieball zu entfliehen.

Aber der Ball blieb nicht hinter ihm zurück. Er bewegte sich nur langsam seitlich von ihm fort. Er konnte ihn nicht mehr hören. Er fühlte auch nicht mehr dessen Hitze, nur mehr dessen grelles Licht. Er konnte überhaupt gar nichts mehr hören. Er konnte nicht mehr atmen. Sein ganzer Körper fühle sich seltsam an, er schmerzte überall. Es war schon so lange her, dass er echten Schmerz erlebt hatte.

Der gestirnte Nachthimmel umgab ihn, er war über ihm, unter ihm, neben ihm, überall. Irgendwo dort hinten war ein Objekt, einem Mond ähnlich, aber viel größer und nicht von der typischen Farbe. Er versuchte sich zu bewegen, doch es gelang ihm nicht. Ihm wurde kalt. Seine Augäpfel schienen explodieren zu wollen, ebenso wie seine Adern. Er sammelte all seine Energien, um das zu verhindern. Auf seiner Haut fühle er etwas wie Millionen scharfer brennender Nadelstiche. Es handelte sich dabei um die ungefilterten Sonnenstrahlen. Auf seiner Haut bildete sich Schweiß, der sofort zu Eis erstarrte. Er entfesselte seine Energie mit einem Schlag, aber nichts geschah. Also feuerte er Energiebälle ab, aber dann begann sich der Himmel um ihn immer schneller zu drehen. Die ganze Welt rotierte um ihn herum.

 

Hinter ihm erschienen Kibito und der Kaiohshin im Weltrum.

„Komm in einer Minute zurück“, befahl der Gott auf telepathischem Wege. „Du musst dich nicht dem Vakuum aussetzen.“ Kibito verschwand.

„Nun…“, meinte der Kaiohshin zu sich selbst, da er Saiyajin nicht mehr hören konnte. „Macht uns das Vakuum des Weltraumes etwa verrückt? Du drehst dich in alle Richtungen und fliegst mit mehreren tausend Stundenkilometern von deinem Heimatplaneten fort, weißt du das?“

Romanesco versuchte krampfhaft, die Leere mit Faustschlägen zu bekämpfen und zielte auf den Kaiohshin, das einzige Ding in seinem Universum, das nicht um ihn rotierte, da Kibito ihn genau parallel zum Krieger herteleportiert hatte. Also vollführte er genau dieselben Bewegungen wie er.

„Ja, du konntest dich aus dem Feuerball befreien, aber du hast immer noch seine Geschwindigkeit… und im Nichts des Weltraumes hält dich nichts auf… und es gibt keinen Luftdruck mehr. Dein ganzer Körper strebt danach zu explodieren, wie eine Tüte Chips auf einem hohen Berggipfel… Nur die Energie von solch mächtigen Wesen wie dir hält dich noch zusammen. Dazu kommt, dass es hier um keine normale Kälte handelt, das hier ist der absolute Nullpunkt! Und zu guter Letzt bombardiert dich die Sonne mit all ihren Strahlen, die bisher deine Atmosphäre abgeschirmt hat… aber für eine Monster wie dich ist das nichts.“

Romanesco versuchte zu schreien, aber daraufhin fielen seine Lungen komplett zusammen und zusammen mit dem Druck seines restlichen Körpers erkannte er, dass etwas sehr falsch lief.

„Ich sehe, du hast versucht zu atmen… furchtbarer Fehler. Im Weltraum muss du deine Luft anhalten… denn nichts kann sie ersetzen. Wie auch immer… wie ich es gedacht hatte, ist deine Macht so groß, dass du trotz allem immer noch nicht bereits bist zu sterben. Du kannst dich am Leben festklammern, auch unter solchen Schmerzen. Wie lange wird es dauern, bis zu aufgibst? Eine Stunde, zwei? Um dasselbe auszuhalten, musste ich mich in Stase versetzen… du bleibst also weiterhin eine Gefahr. Besonders, wenn du lernst, wie man sich im Weltraum bewegt und einen bewohnbaren Planeten erreichst.“

Romanesco schleuderte einen Feuerball auf den Kaiohshin, welcher davon fortgetrieben zu werden schien.

„Oh, du hast es erraten.“

Heimlich schoss der Gott einige kleinere Energiebälle aus seinen Handflächen und schon hatte er sich aus der Bahn des Feuerballs bewegt. Er näherte sich ihm mit einer nur halb so hohen Geschwindigkeit, als man es erwartet hätte, denn dein Teil davon hatte sich auf den Schützen übertragen, der sich nun umso schneller entfernte.

Kaioshin schoss weitere Bälle ab und schoss auf den Krieger zu. Als er ihn erreichte, wollte der Saiyajin mit seiner Faust zuschlagen, doch Kaiohshin hatte bereits knapp davor gestoppt und sprang einfach darüber.

Romanesco zog seine Faust zurück, aber der Kaiohshin näherte sich ihm wieder, ohne Widerstand zu leisten und ohne Körpergewicht, das man fühlen konnte. Wieder griff er mit einer Faust an und fühlte, dass er etwas getroffen hatte, doch wieder hatte der Kaiohshin innegehalten und wurde davon nur fortgetrieben, ohne Schaden davongetragen zu haben. Ah, ein Kampf im Weltraum war doch etwas anderes!

Beim nächsten Angriff dachte Romanesco, sein Gegner würde von oben kommen. Aber in Wahrheit tauchte er unter ihm auf. Der Gott umkreiste ihn… nein. Es war Romanesco selbst, des sich um seine Achse drehte. Während der Kaiohshin Romanescos Faust gehalten hatte, hatte er ihm einen Schubser verpasst und nun drehte sich der Saiyajin wie ein Kreisel um seine Querachse. Der Krieger rotierte wild und sah seinen Gegner nur mehr etwa alle zwei Sekunden. Ihm kam nicht in den Sinn, wie er das mit einem Feuerball stoppen könnte.

Aber es musste bald zu Ende gehen. Bald schon würde Kibito zurückkehren. Sie hatten den Planeten mit hoher Geschwindigkeit verlassen, aber nun war es Zeit, dem Millenniums-Krieger ein Ende zu bereiten. Kaiohshin sah kurz in Richtung Sonne, um zu prüfen, wo im Raum sie sich befand. Er konnte sie nicht direkt ansehen, denn seine Augen würden davon sofort Schaden nehmen. Kaiohshin feuerte einige Energiebälle auf Romanesco, um dessen Flugbahn dahingehend zu „korrigieren“, damit er den Stern um Rücken hatte. Dann platzierte er sich vor ihm. Er streckte seine Hände nach vorne, um eine offensichtlich mächtige Attacke zu laden.

 

„Er ist direkt vor mir! Er bewegt sich nicht mehr!“, schoss es Romanesco durch den Kopf. „Er will mich frontal angreifen, dieser Dummkopf! Ich werde diesen Gnom vernichten und dieses Mal schicke ich ihn in die Hölle!!“

Auch Romanesco streckte seine Arme aus und sammelte seine Energie. Seine Macht hatte die seines Gegners bereits übertroffen. Seine Niederlage würde fürchterlich sein. Er sammelte immer mehr, bis er sicher war, dass sein Strahl den Kaiohshin wie Papier verbrennen würde.

Der Elf feuerte, Romanesco ebenso. Während sie Feuerbälle aufeinander zu rasten, entfernten sich die beiden Gegner voneinander. Dann kollidierten sie. Die Strahlen krachten aneinander und drückten ihre Eigentümer noch weiter voneinander weg.

Romanesco und der Kaiohshin wurden immer schneller. Der Gott fühlte die Wucht des Aufschlags, aber er war darauf vorbereitet. Im Weltraum gab es nur die Trägheit, keinen Wiederstand oder eine Schockwelle. Kaiohshin steckte mehr Energie hinein, damit er schneller von ihm fortkam. Aber bereits jetzt entfernten sie sich mit mehr als einigen tausend Stundenkilometern voneinander. Der Millenniums-Krieger wusste es wohl nicht, aber noch nie hatte er jemals eine so hohe Geschwindigkeit erreicht… jedenfalls relativ zur Sonne gesehen, der er sich im Augenblick näherte.

Kibito erschien neben seinem Meister. Er berührte ihn und beide verschwanden.

Der Millenniums-Saiyajin feuerte immer weiter, denn er hatte nicht mitbekommen, dass er keinen Gegner mehr hatte. Hier draußen war es bereits schwer zu begreifen, was mit einem selbst geschah!

Er fühlte, wie sein Rücken immer heißer wurde, bis er brannte. Er wollte seinen Kopf drehen, doch sein Körper folgte ihm nicht. Dann drehte er seinen Angriff in eine andere Richtung, und wieder begann er zu rotieren…

Er erkannte, wohin er flog und WAS da brannte. Er sah es einen Augenblick lang, dann nichts mehr. Er brüllte auf, als die Hitze seine schneeweißen Augen verbrannte. Er wolle Feuerbälle auf dieses Ding schleudern, konnte es aber nicht mehr sehen; er hätte senkrecht zu seinen Körperteilen schießen sollen, der am meisten brannte, aber woher sollte er das wissen?

Er ahnte es nicht, aber er wurde immer schneller, angezogen von der Schwerkraft dieses riesigen Gestirns. Er brannte immer mehr und mehr.

Der Schock war so groß, dass er das Bewusstsein verlor. Er verlor damit auch seine Verwandlung und wurde wieder sterblich. Der Schmerz riss ihn wieder zurück ins hier und jetzt.

Er fühlte, wie er in etwas fiel, dann starb er sofort, sein Körper zerschmolzen von vielen tausend Grad.

 

 

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