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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 11 Tagen, 23h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 36.

Im Weltraum hört dich niemand schreien

 

Hanasia flog senkrecht nach oben.

Als sie die nötige Höhe erreichte, fühlte sie den typischen Schmerz in ihren Ohren und ihrer Nase, stieg aber weiter nach oben, und es wurde immer schmerzvoller. Also verwandelte sie sich in eine Super Saiyajin und hielt ihre Luft an, und all ihre Schmerzen waren wie weggeblasen. Irgendwann erreichte sie Höhen, die noch niemals ein Saiyajin erreicht hatte, ohne sich dabei ernsthafte Verletzungen zuzuziehen. Es war auf einmal Abend, der Himmel verdunkelte sich. Der Tag war auf dem Boden zurückgeblieben.

Es war überraschend: Die Sonne strahlte immer noch, sogar noch stärker als zuvor, aber abgesehen von ihr war nichts hell, denn außer dem nun weit entfernten Erdboden war da nichts. Wo es keine Luft gab, hörten Tag und Nacht auf zu existieren… sie musterte die Sterne. Also war jeder von ihnen wirklich eine eigene Sonne, wie man ihr erzählt hatte. Und die Welten um diese Sonne waren wie Insel im Ozean, die man erreichen konnte- sogar leichter zu finden als Inseln, denn die versteckten sich gewöhnlich (aufgrund der Krümmung des Planeten, aber das begriff Hanasia noch nicht), also musste einfach nur zu diesen Lichtpunkten fliegen.

Offensichtlich musste es tausende davon geben! Aber die Eindringlinge konnten nicht weit entfernt sein. Sie würde es mit dem hellsten Stern versuchen und dort um Auskunft fragen, einfach gesagt. Damit startete sie mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Dunkelheit und sagte sich, dass sie ganz leicht den Atme für ein-zwei Stunden anhalten konnte.

Ohne die Schwerkraft, die sie zurückhielt, ohne die Luft, die sie abbremste, beschleunigte Hanasia einige Minuten lang und überwand dabei eine unglaubliche Distanz. Einige hunderttausend Kilometer später begann ihr zu dämmern, dass sie wohl früher atmen müsste als gedacht. Bei etwa einer Million Kilometern überlegte sie, ob sie umkehren sollte. Sie drehte ihren Kopf und sah ihren Ausgangspunkt, der nun kaum mehr war als ein kleiner Punkt, kleiner als der Mond. Während sie ihn beobachtete- sie beschleunigte immer noch- bemerkte sie, wie er immer kleiner wurde. Ja, sie flog sehr schnell. Immens schnell, wenn dich, wie im All, nichts bremst. Da gewann sie wieder an Hoffnung und flog immer schneller in Richtung des hellsten Sternes.

Langsam bat ihr ganzer Körper inständig darum, wieder neuen Sauerstoff zu bekommen, und sie konnte ihren Planeten hinter ihr nicht mehr erkennen. Vielleicht ein unscheinbarerer Schein. Aber der Punkt, auf den sie zuhielt, war nicht um einen Nanometer gewachsen.

Reflexartig öffnete sie ihren Mund und atmete ein. Aber da war nichts. All ihre Instinkte schlugen Alarm. Es war, als würde sie ersticken!

Während sie in die entgegengesetzte Richtung flog, wollte der Punkt, der ihr Heimatplanet war, einfach nicht größer werden, nein, er wurde immer kleiner! In Wahrheit konnte sie nur ihre immense Beschleunigung verlangsamen, sie hatte noch nicht den Nullpunkt erreicht, um wieder zurückzufliegen. Entgegen aller Logik versuchte sie wieder zu atmen, aber dadurch wurde es nur noch schlimmer.

Der Super Saiyajin würde auf die allerdümmste Art den Löffel abgeben.

 

Als sie erkannten dass die Königin der Saiyajin sich „zu Fuß“ auf den Weg zu anderen Planeten aufgemacht hatte, waren die Tsufuru zuerst verdattert, verwirrt und dann entsetzt.

Inmitten der Siegesfeiern riefen sie eine Notsituation aus. Ihre Scanner verfolgten Hanasias Standort aufmerksam. Aber bis sie ein Schiff bereitmachen und starten lassen konnten würde sie das Sonnensystem bereits verlassen haben.

Am Ende entschied man sich dafür, dass die Rebellen, die ja ein getarntes Schiff knapp außerhalb des Systems bereithielten, sie aufsammeln sollten. Sie waren in einer viel besseren Position und es befand sich auch noch ein Tsufuru auf dem Schiff, Hanasia würde ihm vertrauen. Übereifrig, den stärksten Krieger des Universums sehen und ihr das Leben retten zu können, machten sich die Navigatoren auf den Weg zum berechneten Aufenthaltsort der Saiyajin.

Mit einem effizienten Manöver fing man sie ein und brachte sie in den Hangar. Kaum war der Druckausgleich erfolgt, begannen sie mit der Dekontamination. Ein Objekt im All, das nicht von einer Ozonschicht geschützt ist, die die gefährlichen Strahlen herausfiltert, bekommt die gesamte Strahlung der Sonne ab. Die Aura als Super Saiyajin hatte sie geschützt, aber als sie das Bewusstsein verlor, waren die Gefahren des Weltraums über sie hereingebrochen. Dass ihr Körper von dem Vakuum nicht zerstört worden war, verdankte sie allein der außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit ihrer Spezies.

Dann brachten sie den leichten Körper der Königin (sie hatten die künstliche Schwerkraft deaktiviert) auf die Krankenstation, wo man sofort Erste Hilfe leistete. Nach einigen Elektroschocks sah der Navigator mit Tränen in den Augen, dass ihr Herz wieder zu schlagen begonnen hatte!

Das Wichtigste war getan, trotz der Bewusstlosigkeit, ihren schweren Verbrennungen, den unzähligen Inneren Verletzungen durch explodierte Blutgefäße war sich der Schiffsarzt sicher, dass sie es mit seiner Hilfe schaffen würde.

Ihr Leser hattet da natürlich keinen Zweifel, aber versetzt euch einmal in die Lage der Crew bei dieser misslichen Lage!

 

Einen Tag später erreichte die Crew einen Außenposten der Tsufuru inmitten des Ozeans und Hanasia war schon wieder auf den Beinen.

„Was für eine bemerkenswerte Konstitution!“ bemerkte ein Offizier. „Sie schien so zerbrechlich…“

Die Tsufuru waren klein und dick, mit dicken Muskeln, um sie in dieser Schwerkraft aufrecht zu halten, im Vergleich dazu schienen die Saiyajins überraschend mager.

Die meisten Crewmitglieder blieben auf dem Schiff. Nur der Stärkste von ihnen wagte sich mit tragbaren Geräten, die es ihm erlaubte, sein Gewicht auf ein Viertel zu reduzieren, um den Tsufuru und die Königin zu eskortieren. Während er ging, war es offensichtlich, dass er darum kämpfen musste, um nicht zusammenzubrechen.

Chiin-Lee erklärte Hanasia, die immer noch Schmerzen hatte und unter Übelkeit litt, dass sie eine sehr schlechte Idee gehabt hatte:

„Ihr müsst verstehen, Königin Hanasia, dass die anderen Welten sehr sehr SEHR weit entfernt sind. Deshalb benutzen wir Schiffe, auf denen wir atmen können.“

„Aber ich bin viel schneller als eure Schiffe“, beharrte Hanasia.

„Naja… um es einfach zu sagen… nicht im Weltraum.“

„Dann will ich eines.“

„Ihr müsst zuerst gesund werden… Bitte! Eure inneren Verletzungen von den Strahlen sind viel schlimmer als die von dem Kampf, den Ihr gerade gewonnen habt! Es ist ein Wunder, dass Ihr noch lebt! Ihr müsste euch ausruhen und heilen lassen, meine… unsere Königin.“

Hanasia zog eine Grimasse, als ihr schwindelig wurde.

„Ihr könnt gegen die Invasoren kämpfen, bevor sie eintreffen. Ich verspreche, dass wir Kämpfe zu Hause vermeiden wollen, genau wie Ihr. Aber später. Wir wissen, wo sie sind und dass sie vorerst nicht herkommen. Bitte nehmt unsere Hilfe an.“

„Okay, später dann…“, meinte sie, während sie auf die Kante der Plattform zuging.

„Hey! Flieg nicht allein nach Hause! Wir bringen Euch dorthin!“

„Sie ist unausstehlich“, dachte Chiin-Lee. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen, wir sind knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt!“

Die Nachricht von Kurimas Tod im Thronsaal war extrem schmerzhaft, besonders für den Überbringer derselben. Blizzard konnte seine Wut mit seiner furchtbaren Aura zurückhalten und nur den Tod des Botschafters verursachen, aber sein Ältester Frosty ließ seinem Zorn freien Lauf.

„Ihr verdammten Idioten!!! Wir haben die besten Fallen vorbereitet, unsere beste Armee geschickt und nichts ist davon übrig! Der General UND mein Bruder, tot! Das ist unerhört!!“

Frosty war frustriert, denn alle Admiralsschiffe, die geflohen waren, hatten sich entweder ergeben oder wurden von der tsufurianischen Armee zerstört, also gab es keinen Captain, an den er sich auslassen konnte.

Er hoffte nur eines: Dass jemand im Saal ihn zurechtweisen oder auf sein Gebrüll antworten würde. Dann würde er ihn augenblicklich pulverisieren. Aber allen war die Gefahr bewusst, keiner gab das leiseste Geräusch von sich und stellten sich angstvoll entlang der Wände auf.

„Und wo zum Teufel ist Snower?!“, kreischte er in den Raum und zu seinen Vater.

„Snower beruhigt die gesamte Östliche Zone der Galaxie“, antwortete Blizzard, denn sonst hätte niemand im Saal es gewagt, diese einfache Frage zu beantworten. „Er ist zwei Wochen von hier entfernt.“

Es war richtig, immer mehr und mehr Regierungen hatten rebelliert und in dieser Zone riskierte das Imperium der Frostdämonen bereits, zur bloßen Erinnerung zu verblassen. Snower, ein Kontingent Soldaten und einige Krieger des Hofes mussten ihr Gedächtnis auffrischen. In nur zwei Tagen hatte er drei Planeten verwüstet, ohne sich groß um Details zu kümmern. Ein vierter, voll bewohnter Planet, war vom Dämon einfach aus dem Orbit aus zerstört worden. Diese wenigen Aktionen hatten die rebellischen Gedanken rasch versiegen lassen.

Aber selbst mit der dringenden Notwendigkeit, sofort zurückzukehren, würde Snower selbst auf dem kürzesten Weg Wochen dafür brauchen. Und Frosty wollte nicht warten.

„Ich bin stärker als meine zwei jüngeren Brüder zusammen“, meinte Frosty ruhig, plötzlich mit sich selbst im Reinen. „Ich werde diesen Planeten einfach zerstören und diesen Super Saiyajin im All vernichten. Schade, dass er atmen muss!“

War sein Plan feige? Oder vom Zweck geheiligt?

„Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht alle Vorsichtsmaßnahmen für diesen Planeten und alles darum herum nutzen werden, der ja nur aus Fallen und Geheimnissen besteht. Ich werde das Weltraumstadium mitnehmen. Und Avoka. Und Yikoun Und… euch zehn hier, alle.“

Das Weltraumstadium war im Prinzip dem kleinen Planeten des Kaioh sehr ähnlich, den ihr alle kennt. Viel größer als der, aber im Vergleich zu einem echten bewohnbaren Planeten unsagbar klein. Es besaß eine eigene atembare Atmosphäre und wurde wie ein Schiff geflogen. Nur wenige Kämpfer waren im All nützlich und ein solches Stadion war ideal für einen Kampf fernab eines Planeten. Von dort aus würde Avoka die Admiralsschiffe zerstören können. Yikoun hingegen konnte es eine Stunde im All aushalten.

Sie brachen noch in derselben Nacht auf. Auf diese Weise würden die feindlichen Armeen keine Zeit haben, sich zu organisieren und der Super Saiyajin würde sich noch nicht erholt haben.

„Gentlemen, der Moment, auf den ihr gewartet habt, steht vor der Tür.“

In dem getarnten Schiff, welches die Elite der Rebellen transportierte, grinste der Sprecher von einem Ohr zum anderen. Nachdem sie bisher kleine Gruppen erledigt haben, um diskret zu bleiben, würden sie nun bald die Gelegenheit haben, etwas Bedeutendes zu erreichen. Der Plan mit Krämms Schwert gab ihnen besonders viel Hoffnung.

„Blizzard ist alleine im Thronsaal. Von seinen Elitekriegern ist nur Dijicharate noch anwesend. Ein mächtiger Gegner, das leugne ich nicht, aber im Vergleich zu unserem überragenden Team ist sie nicht unaufhaltsam. Und die anderen Krieger des Hofes werden kein Problem darstellen.“

„Seid ihr sicher, dass es nicht wieder eine Falle ist? Einige Leute müssen doch Zweifel daran hegen, dass wir wirklich den Palast des Imperators angreifen!“

„Hahaha, nein. Wir haben es doppelt und dreifach geprüft. Snower ist zwei Wochen davon entfernt, und wir nur acht Tage. Frosty und die anderen Elitekrieger sind auf dem Weg nach Plant. Jeder Brocken an Information wurde von zwei unterschiedlichen Quellen bestätigt.“

„Ok, und wie viele Maulwürfe sind für diese Informationen gestorben?“

„Wie bitte?

„Nein, ich… nichts, Entschuldigung.“

„Also gut“, meinte Krämm von Istal mit erhobener Hand. „Wir töten den Imperator und übernehmen die Hauptstadt! Das wird der größte Schlag gegen das Imperium, das die Geschichte je gesehen hat! Außer natürlich die beiden Schlachten des Legendären Super Saiyajins, lang lebe er! Wir wünschen ihm alles Glück des Universums gegen den dritten Sohn dieses verdammten Dämonenlords!“

Die Truppen ahnten nichts von dem furchtbaren Zustand, in dem sich Hanasia gerade befand, es war streng geheim.

Ein lautes Jubelgeschrei folgte und man setzte Kurs auf den Planeten der Hauptstadt.

 

„Wo ist Bourgo, der Namekianer?“, wollte einer der Kämpfer wissen.

„Er ist bei unserem letzten Halt ausgestiegen… er hat eine Ein-Mann-Kapsel genommen und irgendwohin geflogen.“

„Mir wäre es lieber gewesen, wenn er uns nicht einfach so versetzt hätte… diese Namekianer sind sehr aufgeschlossen, ich denke, er wäre gegen Dijicharate ein wichtiges Ass im Ärmel gewesen. Ich persönlich würde wohl siebenmal getötet werden, bevor ich auch nur ihren Schatten bemerkt hätte. Vergiss nicht, ihre Geschwindigkeit und Verborgenheit hat es ihr erlaubt, Gegner zu eliminieren, die viel stärker waren als sie!“

„Keine Eile. Sie wird nicht alle von uns erledigen können. Wir haben Helden auf unserem Schiff, weißt du.“

Yshar wurde auf seinem Planeten auch „Held“ genannt, fühlte sich aber in dieser Gruppe sehr klein. Es war nicht Dijicharate, die ihm Angst machte. Er verließ sich auf Krämm, um sich um sie zu kümmern (er hatte besonders auf Bourgo gesetzt). Ihm machten eher die ganzen Krieger des Hofstaates Sorgen. Das war kein Titel, den man so nebenbei erhielt.

Ganz unten in der Rangliste des Imperiums standen die einfachen Soldaten, dann kamen die „Kämpfer“, die in der Kampfkunst ausgebildet waren und die so etwas wie Energiebälle abfeuern oder fliegen konnten. Solche Kämpfer konnten eine ganze Stadt von Normalbürgern vernichten und kommandierten Gruppen von mehreren Dutzend Soldaten. Aber schon auf diesem Niveau bevorzugten einige von ihnen den direkten Kampf.

Über den Kämpfern, oder „Kriegern“ stand direkt die Elite. Elitekrieger konnten mit einer Geste eine ganze Region verwüsten. Die Tatsache, dass solche Eilte im Kampf Mann-gegen-Mann gegen die in Monster verwandelten Saiyajins auf Plant fielen, gab ihnen eine Idee von der Macht ihrer Armee. Derjenige, der solche Wesen befehligen oder unterjochen würde, wäre ganz sicherlich unbesiegbar…

Die Eilte wurde ihrerseits von den Kriegern des Hofes in den Schatten gestellt. Deren Niveau begann beim Verfinstern des Himmels über einer ganzen Nation und ging bis zur reinen Vernichtung eines ganzen Planeten. Deren Mitglieder konnte man fast an den Fingern der Hand abzählen und ihre Namen waren im ganzen Imperium bekannt.

Yshar hatte nie versucht, ein Land zu zerstören. Er glaubte auch kaum, dass er dazu im Stande sein könnte. Aber man hatte ihn innerhalb der Rebellen direkt als Elite aufgenommen. Und das nur, da er einmal seinen Planeten vor einer Gruppe Invasoren verteidigt hatte, von denen er später erfuhr, dass zwei davon Krieger des Hofes gewesen waren. Sicherlich die zwei Schwächsten.

Chilis Spezialkommando bestand aus nur vier Kriegern des Hofstaats. Konnten nicht sie alleine den Gang der Schlacht auf Plant verändern? Und General Chatterton hatte alleine einen ebenso guten Job erledigt.

Nur daran zu denken machte Yshar schwindelig.

 

Wie jeder andere Saiyajin hasste Hanasia es, ans Bett fesselt zu sein.

Aber sie musste es zugeben, sie hatte sich überanstrengt, denn als sie aufstand, zwang sie Übelkeit, Schwindel und ein kompletter Verlust an Kraft dazu, sich sofort wieder hinzulegen- allerdings auf den Boden. Aber ihr war bereits der- berechtigte- Verdacht gekommen, dass die Heiler ihr etwas gaben, das sie schläfrig machte.

Im Palast der Saiyajinkönige war es nicht mehr ein Tsufuru, der sich um sie kümmerte. Gegen ihren Willen war dieses Chi-Lii-Dings gegangen und die Gruppe hatte nur einige Roboter zurückgelassen- kalte und glänzende Wesen, die nicht sprachen, aber effiziente Heiler und Konstrukteure waren.

Danke der Magie der Tsufuru konnte Hanasia Bilder vom Kriegsbegräbnis sehen. Die Leute hatten es gut gemacht, während sie auf ihr kleines Abenteuer in den Weltraum gegangen war. Aber es erinnerte sie auch daran, dass die Abwesenheit ihrer Königin ein großer Fehler gewesen war. Es ging sogar das Gerücht um, dass sie tot sei, aber in ihrem aktuellen Zustand war es undenkbar, ihnen das Gegenteil zu beweisen. Sie war so schwach, dass sie kaum ein Duell bestehen würde!

Zum Glück lenkten der Wiederaufbau der Hauptstadt, die Trauer über die Toten (Trauer war selten unter den Saiyajins, aber angesichts der riesigen Anzahl der Opfer war es ein Verlangen der gesamten Gemeinschaft), die vielen Verletzten und der Schock dieser Schlacht die Saiyajins vom politischen Aspekt ab. Alle waren damit beschäftigt, ihren Freunden davon zu erzählen, besonders, wenn sie Teil der „Tageslicht-Ozarus“ gewesen waren. Sie hatten zu viel zu hören, zu viel zu heilen, um zu versuchen, König zu werden.

Jeden Tag versuchte Chiin-Lee, mit ihr zu sprechen, aber meistens wich Hanasia jedem Gespräch mit dieser Person aus, mit der sie so gar nichts gemeinsam hatte. Zur großen Enttäuschung ebendieser Person, die da davon träumte, ihre Freundin zu werden.

 

Eine Woche später warnte Hanasia alle bei ihrem täglichen Ferngespräch, dass jeden Roboter in ihrer Reichweite zerstören würde, sollte sie sich immer noch so seltsam müde fühlen, denn sie wusste, dass es ihre Schuld war. Das störte Chiin-Lee nicht sonderlich, denn sie hatte sich schon seit zwei Tagen dafür eingesetzt, dass man ihre Medikamente absetzte.

Die bevorstehende Ankunft des Frostdämons versetzt alle in Alarmbereitschaft und jeder Taktiker marterte sich den Kopf mit der Ausarbeitung eines brillanten Plans, oder zumindest einen so effizienten wie den letzten.

 

Aber mit der Super Saiyajin außer Gefecht waren ihre Siegchancen scheinbar gleich Null, Hanasia wusste davon noch nichts. Die Tsufuru dachten-inklusive Chiin-Lee- dass Sorgen ihren Heilungsprozess nur behindern würden. Aber sie bezogen nicht ihr Temperament mit sein, denn bei solchen Leuten würde das Versprechen einer neuen Schlacht die Heilung nur beschleunigen!

Also waren sie im Moment dazu verdammt, auf ihren Fingernägeln herumzukauen- oder Krallen oder Ohrläppchen, wenn jemand über ewig nachwachsende Ohrläppchen verfügt.

 

Im Konferenzraum der Tsufuru und der holographischen Abbildungen von Rebellen von anderen Welten servierte ein Roboter ausdauernd Kaffee (auch den Hologrammen, was ja sinnlos war), funkten Geistesblitze umher und Informationen wurden ausgetauscht. Aber eine Lösung wollte sich einfach nicht abzeichnen.

„Wir müssen ihre Weltraumarena mit einer Atombombe einäschern! Ist ihr Schild wirklich so beeindruckend?“

„Zuerst Mal, ja. Aber auch die Krieger darin würden problemlos jede Energieattacke oder Rakete ablenken oder aufhalten!“

„Dann haben wir keine Wahl, wir müssen unsere Armee schicken.“

„Auf ihrem Grund und Boden kämpfen?“

„Unser Grund und Boden ist zerstörbar, und die ganze Population der Tsufuru lebt darauf. Diese Dämonen zerstören Planeten zum Frühstück.“

„Aber unserer ist ja viel widerstandsfähiger, oder? Ich habe gelesen, dass fast alle bewohnten Planeten des Imperiums viel weniger dicht sind und eine zehnmal schwächere Schwerkraft haben als wir! Vielleicht…“

„Nur pro-forma, Madame. Auf ihrem Niveau macht das keinen Unterschied.“

Also diskutierte man den Plan weiter, eine Armee in den Weltraum zu schicken.

„Aber haben wir dafür ein Frachtschiff? Würden unsere Fluggeräte auch im All funktionieren?“, fragte ein Tsufuru.

„Wir können Truppen, Roboter und Kanonen transportieren… aber nein, unsere Flugzeuge würden nutzlos sein, sie funktionieren dank des Magnetfeldes von Plant.“

„Aber wie bekommen wir Saiyajins auf diese Schiffe?“, fragte derselbe Tsufuru weiter.

„Was, wollen Sie sich auf die verlassen?!“, entfuhr es einem Manager voller Wut, als er sich dieses Chaos vorstellte.

„Denken Sie nicht, sie haben schon genug Todesopfer?“

„STOPP! Keine dumpfen Streitereien! Wir brauchen Ideen. Wir werden die Details später erörtern.“

„Nach dem Krieg, oder? Ihre Kinder werden auf den Leichen einer ganzen Rasse leben, die man für etwas geopfert hat, das sie nicht einmal begreifen, manipuliert von…“

„Jetzt sehen Sie sich doch die Lage genau an! Unser ganzer Planet ist in Gefahr! Sie werden mir doch nicht weismachen wollen, dass sie Zivilisation der Saiyajins mehr wert ist als die der Tsufuru?! Sie müssten mehr nationalen Stolz zeigen. Die Bevölkerung ist auf meiner Seite, auch wenn es keiner öffentlich sagen will. Aber ich, ich habe keine Angst, vor allen meine Überzeugungen dazulegen, auch wenn sie nicht politisch korrekt sind!“

„Ich dachte, wir hätten diese Selbstsucht bereits hinter uns gelassen, aber ich sehe, Sie stecken immer noch in der Vergangenheit. Ihre Worte erinnern mich stark an eine sehr ekelerregende Epoche unserer Geschichte.“

„Als vor 25 Jahren die Kanalisierung übergegangen ist?“

Ein sehr greller ohrenbetäubender Ton schnitt den Tsufuru und ihrer hitzigen Debatte das Wort ab.

„Ah, das macht dieser Knopf also...“, meinte ein violettes Hologramm mit gespielter Überraschung. Dessen Augen waren schwer zu erkennen, und bei genauerer Betrachtung stellten sie sich als Nasenlöcher heraus.

Alle drehten sich zu ihm um. Außer den Robotern, die ja keine Manieren hatten.

„Meine lieben Tsufuru. Eure lebensfrohen Diskussionen zeigen eure wahren Sorgen und die Gefahren, die euch verfolgen. Ihr seid extrem zivilisiert und es ist ein Vergnügen, euch zuzuhören. Ich habe eure Schöpfungen gesehen, eure Musik gehört. All das ist sehr beeindruckend. Ich selbst und alle anderen, die mehr oder weniger eng mit euch zusammengearbeitet haben, erkennen eure Qualitäten an.“

Ein oder zwei Tsufuru wurden rot.

„Aber eines ist klar, und das verdankt ihr eurer so langen Friedenszeit. Ihr habt keine Ahnung, wie man Krieg führt!“

Er erlaubte es der Stille, sich genüsslich breitzumachen.

„Krieg ist chaotisch, heimtückisch und unfair. Er kennt keine Sieger.“

Chiin-Lee öffnete ihren Mund, um zu antworten, schloss ihn aber gleich wieder. Sie begriff, dass- selbst gesetzt dem Fall, dass sie ihren Planeten retten und alle Frostdämonen töten könnten- ihre Verluste dermaßen hoch sein würden, dass man sie kaum als Sieger betiteln könnte.

„Also fahrt fort und listet alle eure Optionen auf. Und dann überlegen wir zusammen den Schlachtplan. Gebt uns alles. Unser Ziel ist dasselbe wie eures: unser Überleben und ihr Tod. Aber dafür… wird Blut fließen.“

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