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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 10 Tagen, 9h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 33.

Ice Kurima

Die Königin flog direkt vor das Gesicht des Riesenaffen. Immer noch prangte dort die markante Narbe von ihrem Kampf um den Titel als Anführer des Dorfes. Sie war es, zweifellos. Abgesehen dieser besonderen Kennzeichen zeugten ihre Stimme- obwohl durch die Verwandlung immens tiefer- ihre Gesichtsausdrücke und ihre langsam versiegende Energie davon, dass sie Cetinia war.

„Hast du jemals… so viele Monde auf einmal gesehen…?“, fragte Cetinia ihre Freundin, ihre kleine winzige Freundin, die nur wenige Zentimeter vor ihren Augen schwebte. Ihr Blick stieg zum Himmel, der vom Staub gerötet war, oder vom Blut, und genoss den letzten Anblick. Ihr Herz hatte aufgehört zu schlagen. Niemals würde sie die Anführerin ihres Dorfes werden. Sie fühlte, wie Wasser in ihre Augen tropfte. Es war Hanasia, die blöde Idiotin, die um sie weinte.

Die Königin der Saiyajins erhob sich. Sie sah immer noch nicht auf, um ihre Verwandlung in einen Riesenaffen zu vermeiden. Alles, was sie sah, waren ihre Saiyajin-Untertanen. Einige hatten sich verbündet, um ihre wildgewordenen Kameraden zu bändigen, die immer noch ihre Artgenossen angriffen. Etwas weiter von ihr entfernt bot sich ihr dasselbe brutale Schauspiel. Die Hypnotisierten dort hatten weniger Glück und wurden mit Gewalt von ihren Brüdern ruhiggestellt.

Ein ohrenbetäubender Kampfschrei hallte über das Schlachtfeld. Ein Schrei voller Wut, dergleichen nur ein Saiyajin von sich geben konnte. Ein grelles goldenes Licht inmitten eines unbändigen Wirbelsturmes erstrahlte auf dem leblosen Körper von Cetinia. Der Wind riss die Augenbinden vom Kopf der Königin. Als Hanasia ihren Blick auf die Person richtete, diesen Bastard, der mit ihrem Geist herumgespielt hatte, schoss sie ihm den harten und unbändigen Blick des legendären Super Saiyajins zu. Für ihren Gegner würde es weder Gnade noch eine zweite Chance geben.

„Sie steht nicht mehr unter meiner Kontrolle!“ , fuhr es dem völlig ungläubigen Chili durch den Kopf. Im Anschluss dessen fehlte ihm die Zeit, um noch an etwas anderes zu denken, denn die Saiyajin-Königin, die sich gerade aus seinem Griff befreit hatte, schoss auf ihn zu und überwand den 100-Meter-Abstand zwischen ihnen in einem Sekundenbruchteil. In dem Moment, in dem er darauf reagieren konnte, würde er bereits tot sein. Und das war der Fall.

Chili fühlte, wie eine Schockwelle ihn durchfuhr. Er wähnte sich bereits tot, doch das war nur eine Schockwelle, die ihr Ziel verpasst hatte. Er konnte sehen, wie die leuchtende Gestalt davongetrieben wurde, ein Kick hatte sie aufgehalten. Eine imposante in schwarz-rot gekleidet Figur erschien vor ihm. Wer hatte ihm gerade das Leben gerettet?

General Chatterton drehte sich zu ihm um. Verdammt!!“, dachte Chili zähneknirschend. "Ich schulde jetzt dem General mein Leben! Da wäre ich lieber tot!“

„Lord Chilleds Killer!!“, blaffte Peronipe und zeigte auf das Wesen mit dem typischen goldenen Licht, die wieder eine Kampfposition eingenommen hatte. „Mörder von unserem Lord!!“

„Genau“, nickte Mipan. „Wir haben das unflätige Biest aus seinem Bau gelockt.“

Chili war nicht darüber informiert worden, dass der General Teil der Invasionsstreitkräfte gewesen war. Er wusste, dass er sich nicht auf ihrem Schiff befunden hatte. Wäre dem so gewesen, dann hätte er von Anfang an der Schlacht teilgenommen und diese Armee von Riesenaffen eigenhändig ausgelöscht. Also, woher kam er denn nun?!

Die anderen Teammitglieder stellten sich dieselbe Frage. Während sie darüber nachdachten und den Kämpfer bewunderten, der (höchstwahrscheinlich) einem Frostdämonen das Leben genommen hatte, blieben zu zunächst recht selbstgefällig- für etwa eine halbe Sekunde.

Die Königin der Saiyajins war zurückgekehrt. Sie glänzte in diesem mächtigen Licht, das ihr Unverwundbarkeit schenkte. Sie hatte sich nicht einmal in den Oozaru verwandelt- den Namen, den die Saiyajins ihrer Form als Riesenaffen gegeben hatten- und trotzdem war sie bei Weitem die Stärkste. Sie war die Königin, die wunderbare Hanasia.

Der junge Soldat des Königs und nun der Königin, hatte beobachtet, wie sie gegen den wahnsinnigen Millenniums-Kriegergekämpft hatte. Und ihr Duell mit dem niederträchtigen Eindringling mit der Insektenhaut.

Ihr Anblick hauchte den jungen Saiyajins vom Land neue Hoffnung ein. Dies war das zweite Mal, dass diese Schlacht eine Wende sah. Jeder zählte hier.

„Alle zusammen mit der Königin!!“, brüllte er laut. „Alle mit der Königin!!“, wiederholte er, während er sich in die Luft erhob, um sich seinen Feinden zu stellen. Diese schwebten so hoch, dass sie geglaubt hatten, dass sie damit nicht in das Chaos am Boden hineingezogen würden.

Die tapfersten Saiyajins erhoben sich. Auch einige der Riesenmonster, die sich totgestellt hatten, öffneten ein Auge. Sie erkannten schlagartig die Feigheit ihrer Aktionen- obgleich aus bloßem Überlebensinstinkt- und korrigierten ihren Fehler, indem sie aufheulten und ihre Kraft auf das maximale Level brachten.

Auch einige, welche wieder in humanoider Form geflohen waren, hielten inne, nackt, wie sie wahren. Die wenigen übriggebliebenen Kampfdrohnen des Imperiums sahen sich einer erneuten Offensive gegenüber. Bevor es die Hot Squad überhaupt begreifen konnte, nahm die Schlacht wieder die ursprüngliche Richtung auf.

 

Hanasia musste alle großen Kräfte beschäftigen. Dieser Neuankömmling war offensichtlich auf einem ganz anderen Niveau, aber auch die anderen mussten so schnell wie möglich aufgehalten werden, denn jeder von ihnen war stark genug, um ihre geliebten Untertanen gleich im Dutzend zu töten. Sie drehte sich, um den Energiekugeln auszuweichen, die ihr aus allen Richtungen entgegenschossen- zumindest machte es den Anschein.

Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, bemerkten die Hot Squad und der General, dass sich Dutzende von Riesenaffen auf sie stürzten und dass der Super Saiyajin jeden von ihnen ins Visier genommen hatte. Welche Arroganz! Chatterton schmetterte die Strahlen ab, die auf ihn gerichtet waren und zur Chilis großer Überraschung landete er, um sich mit den Affen zu beschäftigen. Was bedeutete dies? Der General, der sich nicht den leckersten Teil des Kuchens sichern wollte?

Peronipe blockte alle Angriffe auf ihn ab und bemerkte sofort den ersten Affen, der mit einem lauten Gebrüll auf ihn zusprang. Unser Saiyajin konnte nicht so hoch springen, deshalb musste er auf die Flugtechnik zurückgreifen, was unter diesen Umständen schwieriger war. Pero drehte sich und feuerte einen Energieball, aber der Affe war nicht hinter seinem Rücken. Aber, in Anbetracht seiner Geschwindigkeit… Und da fühlte er einen durchdringenden Schmerz, der durch seinen Schädel schoss. Entgegen aller Erwartungen hatte der Riesenaffe am Ende seines Sprunges beschleunigt. Und mit einer relativ eleganten Bewegung sein Knie mit voller Wucht an den Kopf des Elitekriegers des Imperiums gesetzt. Beide Kämpfer fielen im freien Fall in Richtung Boden, der Große Pero immer noch unter dem überdimensionalen Knie seines Gegners. Niemals in seinem Leben hatte sich der einfältige Hau-Drauf der Hot Squad Peronipe so klein gefühlt.

Mipan seinerseits war überrascht von der Energie in diesen Feuerkugeln, die seine abwehrende Hand angesengt hatten. Es waren so viele und so schnell abgefeuert, und noch dazu mit richtungsändernden Eigenschaften. Es war unmöglich, dass sie so stark waren, aber sie waren es eben. Sofort warf er sich auf die Quelle dieser Attacken, denn so schnell würde er nie wieder gegen einen Gegner dieses Formats kämpfen können. Er würde ihr sicherlich keinen echten Schaden zufügen, aber mit seinen schwächeren Angriffen könnte er es Chili erlauben, seine psychischen Fähigkeiten noch einmal anzuwenden.

Auch Chili konzentrierte sich auf Hanasia und wich einem Affen aus, der gerade herumsprang und schickte ihn mit einem Energiestrahl unsanft zu Boden.

Pero wurde bei lebendigem Leib begraben, zerquetscht unter dem Gewicht des Riesenaffen, das von der Fallgeschwindigkeit und der hohen Schwerkraft immens verstärkt worden war. Der Einschlag hatte einen großen Krater gebildet; der Soldat der Arme wich zur Seite und wies seinen Kameraden ein Signal. Es war kein Zeichen von Feigheit, sondern um zusammen einen mächtigen Strahl aus den Mäulern abzufeuern, welcher den bestehenden Krater zu Asche verbrennen und ein tiefes Loch in den Boden stampfte, dessen Boden sich in der Finsternis verlor. Einer weniger.

 

Im Kommandozentrum der Tsufuru blinkten alle Monitore rot auf. Dieser Neuankömmling war viel stärker als diese Spezialtruppe. Der Botschafter der Rebellen hatte ihn sofort identifiziert, dabei tropften ihm dicke Schweißperlen vom Gesicht.

Aber es war die Ruhenergie des anderen Neuankömmlings, die sie wirklich beunruhigte, der sich bisher zurückgehalten hatte. Dessen, der eigentlich nicht hier sein sollte. Der, welcher die Schweißtropfen des Botschafters in ein Meer des Horrors verwandelte.

Hektisch sendeten sie Botschaften an alle Alliierten und durchforsteten die Datensysteme nach diesbezüglichen Informationen, aber jede Gruppe der Rebellen kam zum selben Schluss: Auf diesem Planeten sollte sich kein Frostdämon aufhalten. Man hatte sie gründlich getäuscht.

 

Die kleine Echse schritt seelenruhig über das Schlachtfeld; sie schien so klein, so unbedeutend und tötete einen Riesenaffen mit einem Fingerzeig, indem er ihm per Telekinese alle Knochen brach. Diese kleine Kreatur bahnte sich ihren Weg durch das Chaos wie ein Fisch im Wasser und grinste voller Sadismus, während sie den Duft von Blut, Explosionen und verbrannter Erde einsog. Es war der Letztgeborene der mächtigsten Familie des Universums.

Wir sprechen von Ice Kurima, dem einzigen Frostdämonen mit einem zweiteiligen Namen… Seine kleinen Hände mit den delikaten Fingern wedelten den Staub vor seinem Gesicht fort. Aber diese Bewegung war so stark, dass nicht nur der Staub davongewirbelt wurde, sondern auch der Riesenaffe einige Meter vor ihm. Ihm war es, als wäre er plötzlich in einem Hurrikan mitgerissen wurde.

Der Frostdämon war eingetroffen.

 

 

Mipan sah, wie Chilli sich auf den Gegner warf und dass dieser ihn nicht aus den Augen ließ. Sie fürchtete seine Macht und deshalb war ihre Aufmerksamkeit auf ihn konzentriert. Die perfekte Gelegenheit für einen Hinterhalt.

Und das war auch der Grund, warum Mipan so schnell vom Diesseits ins Jenseits wechselte: ein Anfängerfehler. Zu glauben, jemanden wie Hanasia überraschen zu können. Während er versuchte, sie von hinten zu treffen, flog sie ohne sich umzudrehen auf ihn zu und zerschmetterte mit ihre offenen Hand den Schädel, dabei durchtrennte ihre Hand das Gehirn wie ein Messer.

Wie gerne hatte sich Mipan vorgestellt, volle Ehre und Schönheit zu sterben, besiegt von seinem schlimmsten Feind, den er in einer post-apokalyptischen Welt bekämpft hatte. Er hätte seinen Feind besiegen können, würde aber durch die im Kampf erlittenen Wunden sterben. Sein Leben am Ende würde er in seinen letzten Augenblicken einen wunderbaren Sonnenuntergang erblicken, dessen Strahlen durch alle Schichten der Atmosphäre dringen und dort am Himmel ein surreales Bild zeichnen würden, zu Ehren einen legendären Kriegers, der im Kampf gefallen war. Und unter den Tränen seiner Geliebten, die verrückt vor Liebe nach ihm war und unter dem Schluchzen der Zuschauer, denen er mindestens einmal das Leben gerettet hatte, würde er das Heranschreiten des Todesengels fühlen, der ihn von dieser brutalen Welt befreien würde.

Mipan aber stieß nur ein laues „Glurp“ aus und starb dort oben am Himmel. Wie eine überreife Frucht landete sein Hirn auf zwei unterschiedlichen Felsen und machte dabei triumphlos „Plotsch“ und „Pflatsch“. Wenn eine Person im Jenseits ihren Tod sehen konnte- was die Chefs dort eh nicht erlaubten, denn sie hatten Wichtigeres zu tun- würde Mipan sich wohl aus Scham noch einmal umbringen. Lieber, als so zu enden, wäre er gar nie geboren worden.

 

Chili war vom vorzeitigen Tod seines Freundes geschockt, ließ sich davon aber nicht aufhalten. Anstatt sie direkt anzugreifen, flog er um sie herum- er befürchtete, sie würde ihn treffen wie Mipan. Aber sie rührte sich nicht. Sein Blick war auf ihren fixiert, und er durchsuchte ihre Seele. Aber sie war nicht mehr dieselbe Person wie vorher.

Ihr Blick war hart und kalt, ihre großen grünblauen Pupillen zeigten keinerlei Spuren einer Unsicherheit. Ihre psychische Energie war seiner nun haushoch überlegen. Einen Sekundenbruchteil später floh er Hals über Kopf, verängstigt. Seine besondere Macht war nun wirkungslos.

Hanasia wusste das und grinste. Sie langte nach vorne und packte Chilis Arm, der geglaubt hatte, er befände sich außerhalb ihrer Reichweite, und brach ihn. Das Geräusch brechender Knochen war für sie überraschend erfüllend. Sie legte ihre offene Hand auf seinen Mund, um ihm vom Schreien abzuhalten, dabei rammte sie ihm die Gesichtsknochen nach hinten. Danach schlug sie auf eines seiner Beine und wieder brachen Knochen. Aber hatte aber so hart zugeschlagen, dass sie es beinahe amputiert hätte. Nun war der mächtige Chili nichts weiter als eine hilflose Puppe in ihren Händen. Aber so schnell würde der Tod ihn nicht erlösen, oh nein.

Für Cetinia, für die ganzen getöteten Saiyajins, die unter dem Angriff ihrer hypnotisierten Artgenossen gefallen waren, dafür musste dieses Monster büßen. Aber der plötzliche Rückgang der Energien ihrer Untertanen riss sie unvermittelt aus ihren sadistischen Tagträumen.

 

Dieser Neue dezimierte die Saiyajins noch viel schneller als diese böse Gruppe, die sie gerade eliminiert hatte. Sie konnte sie keinen Augenblick alleine lassen!

Schnell wollte sie landen, um ihn zu bekämpfen. Aber ein anderer Gegner blockierte ihren Weg. Eine Art glänzende Eidechse. Hanasia wollte sie ignorieren und an ihr vorbeifliegen. Dafür kassierte sie einen blitzschnellen und brutalen Schlag mit deren Schwanz und wurde unsanft zu Boden geschleudert. Sofort erhob sie sich wieder, aber sie blickte nicht zum Himmel, um nicht einen der künstlichen Monde zu sehen. Aber sie fühlte eine Präsenz und musste erkennen, dass der Stärkste von allen- bei Weitem!- er war. Dieses kleine Ding?!

Unser namenloser Soldat war stolz auf seinen Teil bei der Elimination eines der vier starken Gegner, die die Schlacht beinahe herumgerissen hatten. Wie die anderen auch bereitete er sich nun darauf vor, den anderen Neuankömmling anzugreifen. Großer Fehler.

Er hatte kaum die Gelegenheit, den Lufthauch wahrzunehmen, den Peronipe verursachte, als er wie einen Geysir aus dem Loch herausschoss und ihm dabei laut schreiend einen Arm abriss.

Peronipe kochte vor Wut. Er blutete überall, seine Rüstung war in Fetzen, und ihm fehlten einige Zähne und ein Ohr. Aber er war noch am Leben. Sein ganzer Körper schrie vor Schmerzen und sofort wollte er sich an denen rächen, die ihn so misshandelt hatten. Oder an allen neben dem Loch. Wir auch immer, die sahen alle gleich aus. Ein einfacher Soldat aus der Armee der Königin, ein Bewohner der Hauptstadt, ein Besucher aus einem entfernten Dorf, alle starben auf der Stelle durch die Hand von Pero, der allen mit gewaltigen Energiebällen den Kopf explodieren ließ.

Danach stieg Pero etwas höher, um wieder zu Atem zu kommen. Da bemerkte er die Anwesenheit von Ice Kurima in dessen Originalform. In seinem Kopf sortierte er die Befehle nach Wichtigkeit (Mit einem Frostdämon hier gab es nichts mehr zu bekämpfen: wenn der Kammerjäger kommt, kann man zwar noch selbst mit der Hand herumfuchteln, aber es wäre sinnlos.), dann sah er seinen Boss gebrochen und dem Tode nahe, der gerade noch so weit schweben konnte, um seinen Fall zu verlangsamen.

Pero schoss zu Chili hinunter und fing ihn sanft auf.

 

Wie gerne hätte Hanasia den neuen Gegner besser beurteilen wollen, ihm tief in die Augen blicken und den Wind durch ihr Haar streichen lassen. Sie hätte ihm viele Fragen zu stellen, wie zum Beispiel, ob er ein Frostdämon war. Dafür aber blieb ihr nicht die Zeit. Ihr Feind hingegen nahm sich offensichtlich alle Zeit der Welt, seine bewegungslose Position, seine verschränkten Arme und das Grinsen verrieten das. Sie aber konnte sich diesen Luxus nicht leisten.

In jeder verstrichenen Sekunde fand um sie herum ein Saiyajin mehr den Tod. Der andere war extrem stark, auch wenn sie ihn zweifellos besiegen könnte. Aber bevor sie ihn töten könnte, musste sie zuerst diese Echse aus dem Weg räumen. Das war klar.

Die Königin der Saiyajins näherte sich ihrem Feind und feuerte einen Energieball als Test. Ice wich nicht einmal aus und ließ ihn auf seinem Bauch explodieren. Dort bildeten sich kleine Rauchwolken und Hanasia nutzte das, um zu beschleunigen und ihn mit einem Überraschungstreffer am Kopf zu erwischen. Seine Arme immer noch verschränkt kassierte er den Treffer und ließ sich zurückdrängen. Mit einem Vorwärtssalto erschien er wieder vor ihr.

„Ist das alles?“, meinte er, während er seine Arme öffnete und sich beiläufig an der Wange rieb, wo der Treffer gelandet war. „Damit hast du meinen geliebten Bruder getötet?“

„Dann bist du also auch ein Dämon.“

Hanasia sprach nicht weiter. Stattdessen schlug sie noch einmal zu, dieses Mal wich er zu ihrer großen Freude aus. Der Grund war, dass ihm ihre Schläge trotz seiner gezeigten Ruhe anscheinend doch Schmerzen bereiteten.

Linker Haken, rechte Gerade, direkte Linke, Kick nach vorne… sie ließ einen wahren Sturm an Angriffen los, aber er schien problemlos reagieren zu können. Offensichtlich war er trotz seiner geringen Größe viel stärker als der andere. Viel stärker.

 

Hanasias vorhergehende Gegner waren beide Riesen gewesen. Ihre Faust gleich groß wie ihr Kopf und sie sahen auf sie hinab. Dieser hier besaß deren Kraft und deren Geschwindigkeit, aber er war kleiner als Saiyajins. Seine Schläge waren präziser und schmerzhafter. Aufgrund seiner Kleinheit trafen ihre Kicks oft nur leere Luft. Im Gegensatz zu dem Millenniumskrieger, der es bedenkenlos zuließ, dass alle Schläge trafen, wich dieser hier mit meisterhaften Bewegungen aus und konterte sofort.

Dieser Kampf war unendlich schwieriger als die beiden zuvor. Der Millenniumskrieger war unbesiegbar, seine Aktionen aber unsauber und sehr vorhersehbar, was Hanasia genug Zeit zum Durchschnaufen gegeben hatte. Der große Bruder dieses Eindringlings war einfach nur weniger schnell, weniger widerstandsfähig und weniger stark gewesen.

Der Frostdämon war im Vorteil. Sie konnte ihm kaum folgen und nach einigen Minuten war er der Angreifer und sie in der Verteidigung. Die Treffer waren so schmerzhaft und so zahlreich, dass sie Abstand gewinnen musste, um wieder zu Atem zu kommen. Also schwebte sie unvermittelt rückwärts. Ice Kurima schoss nach vorne, um sie zu treffen, durchpflügte aber nur die leere Luft, da sie nach unten flogen war. Die hohe Schwerkraft schenkte ihr bei dem Richtungswechsel zusätzliche Beschleunigung.

„Pfih!“, pfiff er, ohne ihr sofort nachzufliegen. Stattdessen streckte er seine Brust nach vorne und ließ sich von seiner Energie umgeben. Sie ließ die Luft um ihn herum flirren, wie eine kugelrunde Aura.

Aber auch Hanasia wusste diese kleine Pause zu nutzen. Jede Sekunde Ruhe war ein Segen für ihren Körper, der aus allen Poren transpirierte; ihr Atem beruhigte sich und ihre Aura blitzte wieder auf. Sie hatte an mehreren Stellen Wunden davongetragen, die sich deutlich spürte.

Mit einem Lächeln schoss der jüngste Frostdämon auf Hanasia zu, seine bizarre Aura um ihn herum. Während er immer mehr beschleunigte, begriff sie, dass es sich dabei um einen Schutzschild handelte und dass es ein Fehler sein würde, ihn jetzt direkt anzugreifen. Wenn sie ihre Position änderte, korrigierte er seinen Kurs dementsprechend. Aber das war ihr Plan. Sie stieg immer höher und höher, weiter weg von ihren Untertanen, welche die Nebenwirkungen ihres Duells zu spüren bekamen. Für sie war das Fliegen nicht anstrengend und es erlaubte ihr, sich noch etwas auszuruhen.

Während er sie verfolgte, drehte sich Hanasia um und streckte ihre beiden offenen Hände vor sich aus, dann auch ihre beiden Füße. Ein großes Schild wäre einfacher aufzuhalten als der kleine Körper des Dämons, das könnte sogar ein Vorteil werden.

Dieser lachhaften Stellung gegenüber musste Ice laut lachen und beschleunigte weiter. Von der Tatsache überrascht, dass er noch solche Reserven hatte, blieb Hanasia gerade noch die Zeit, ihre Muskeln für den Einschlag anzuspannen. Aber seine Aura war anders. Statt sie zu überrennen, rutschte sie über sie drüber und schoss dann weiter. Die Saiyajin musste ihre Position stabilisieren, da sie davon zur Seite gedrängt worden war.

Wieder musste Kurima lachen, dieses Mal etwas ehrlicher. Er hatte diese Aura aktiviert, um durch Mutterschiffe oder Planeten zu schießen. Er hatte damit schon vieles zerstört und niemals hätte er es sich vorstellen können, dass sie gegen einen so starken Gegner diesen Effekt haben würde.

Er blieb stehen, ließ seine Aura fallen und feuerte hunderte Energiekugeln ab.

Hanasia Augen weiteten sich. Wie konnte er nur einfach so eine Attacke dieser Größenordnung ausführen?! Das war fürchterlich! Extrem schnell, sie würde nicht allen ausweichen können, auch wenn sie es versuchen musste…

Keine Zeit! Sie legte sich horizontal hin, damit die meisten Schüsse an ihr vorbeiflogen. Sie kreuzte ihre Arme vor dem Kopf und schon explodierten zwei frontal. Sie tat ihr Bestes, um nicht nachzugeben, denn die anderen Schüsse schossen nur knapp an ihr vorbei. Sofort bereitete sie sich auf den nächsten Angriff vor, denn sie war sich sicher, dass sich das Monster sofort auf sie stürzen wollte. Zum Glück hatte der Dämon daran nicht gedacht und war statt dessen auf Distanz geblieben, um zu sehen, wie sie sich verhalten würde.

 

Ice Kurima hätte nie gedacht, dass ihm das Kämpfen solchen Spaß bereiten würde. Noch nie hatte er so ernsthaft und hart kämpfen müssen. Niemals, außer wenn er dem Empfänger einer Strafe seines Vaters oder seiner Brüder war, hatte sein Körper Schmerzsignale gesendet. Niemals hatte seine Hand in sein eigenes Blut getaucht, wie jetzt von der einzigen tiefen Wunde, die er davongetragen hatte.

Wir werden siegen. So steht es geschrieben. Er fühlte seine großen Energiereserven. Nur kleine Schmerzen, und er war bedeckt vom Blut seines Gegners. Und auch in dem extrem unwahrscheinlichen Fall, dass sich das Duell gegen ihn wenden würde, war der stärkste Krieger des Hofes anwesend und würde ihm Unterstützung gewährleisten.

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