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Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

Nächste Seite in : 7 Tagen, 10h


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 30.

Diskrete und effektive Angriffe

Auf dem imperialen Schiff ging es hektisch zu, als es einen Kontakt zwischen dem großen Raumflughafen des Omeganebels und dem Hauptplaneten des Imperiums herstellen musste. Auf diesem Schiff reisten einige hundert Passagiere, davon siebenunddreißig Mitglieder der Imperialen Wachen, von denen einige großen Bekanntheitsstatus innehatten. Obwohl die Unterkunft für diese Reise sehr luxuriös war, blieben die Krieger des Hofes recht unbeeindruckt, denn sie hatten das schon mehrmals erlebt. Ihr Aufruf zur Pflicht war für viele nicht besonders angenehm, denn sie hätten ihre ruhigen Aufgaben als Prinzen ihrer Planeten dem hier vorgezogen.

Das Imperium versammelte langsam seine Armeen und kampferprobtesten Kämpfer. Auf diesem Schiff befanden sich einige bestimmte Personen, welches es gehasst hätten, sich gegenseitig zu begegnen. Als großes Zeichen ihrer Friedensbemühungen hatten sie sich um Quartiere an den entgegengesetzten Bereichen der Passagierareals reserviert, um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden.

Plötzlich erbebte das Schiff, gefolgt von einem lauten Knall.

„Wir stehen unter einem Angriff von Weltraumpiraten!“, meldete der Kapitän.

„Lächerlich“, fauchte Leutnant Terasawa vom Hof. „Wir fliegen ein Schiff, welches das offizielle Wappen des Imperiums trägt. Kein Pirat würde es wagen, uns anzugreifen.“

„Ihr braucht eure Kanonen nicht zu laden“, begann ein anderer Krieger. „Wir machen kurzen Prozess mit denen.“

„Habt ihr Raumanzüge?“, wollte der Leutnant wissen. Aber statt einer Antwort wurde er ausgelacht.

„Ein Raumanzug?! Hahaha! Ich habe sie erledigt, bevor du dich überhaupt angezogen hast!“ Diese Worte stammen von Cobura, ein Jungspund, der sich erst kürzlich hochgearbeitet hatte und den Leutnant aus einem bestimmten Grund hasste, obwohl er wusste, dass er der Schwächere von beiden war.

„Ihr könnt im Weltraum überleben?“, wollte der Pilot begeistert wissen.

„Kommt schon, keine Zeit zu verlieren!“, rief Cobura, während er die Luftschleuse betrat. Eine weitere Explosion erschütterte das Raumschiff. „Die Schilde werden nicht mehr lange halten.“

 

Wie ein Fisch im Wasser bewegte sich Cobura auf dem Weg zum feindlichen Schiff durch das Vakuum des Alls. Wie es bei Weltraumschlachten zu erwarten war, befand es sich in einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern. Aber da er sich in dieser Leere reibungslos bewegen konnte, war er in wenigen Sekunden dort. Sie hatten ihn erwartet. Ein riesiger Krieger in einem dicken und kaum passenden Raumanzug wollte ihm den Weg abschneiden.

Cobura liebte Weltraumkämpfe, auch weil es außer ihm kaum jemand zu solcher Perfektion brachte. Und dieser Riese machte da keine Ausnahme, selbst wenn sein schäbig zugeschnittener Raumanzug nicht schon Beweis genug wäre. Neben dem Fehlen einer festen Oberfläche, das bei fast allen ein Versagen der Gleichgewichtes mit sich brachte, machte das vollständige fehlen der Schwerkraft jede normale Bewegung nutzlos.

Im Weltraum schickte jeder Schock beide Parteien in die entgegengesetzte Richtung; da sie sich fast nie senkrecht trafen, war es unvermeidbar, dass beide beginnen würden sich unaufhörlich zu drehen. Das zu wissen, ist eine Sache. Es zu erleben, eine völlig andere. Wenn die Sterne und dein Gegner erst einmal begonnen haben, sich wild um einen zu drehen, dann hast du die Kontrolle über alles verloren.

Und er trug einen kompletten Anzug. Nur sehr starke Krieger konnten den minimalen Druck, die beißende Kälte, die Strahlung der Sterne mit nur ihrer Haut als einzigen Schutz an Stelle der Atmosphäre aushalten. Aber egal, wie gut ein Lebewesen trainiert sein mag, es könnte sich niemals dem Vakuum aussetzen, ohne aus allen Öffnungen zu bluten und bald darauf daran sterben, dass ihr Körper diese lebensfeindliche Umgebung nicht auf Dauer aushalten würde.

Nur Organismen mit einer außergewöhnlichen Kraft, wie ein Super Saiyajin, waren durch ihre eigene Aura davor geschützt. Abgesehen davon müsste man schon genetisch dafür verändert worden sein. Spezies mit solchen Eigenschaften konnte man an den Fingern einer Hand abzählen… selbst wenn man ein Namekianer war (Den Witz habe sich wohl schon einmal gemacht, oder?)

Kurz gesagt, in einem Raumanzug zu kämpfen, war die Hölle. Er war viel zu sperrig für schnelle und präzise Bewegungen und war selbst für Angriffe mittlerer Stärke zu empfindlich. In paar kleine Treffer hier und dort und Puff, das war mal dein Sauerstoff. Ein kleiner Riss war schon genug. Es bestand sogar das Risiko, den eigenen Raumanzug durch das Abfeuern von Energiestrahlen zu beschädigen, indem man kleine Löcher in die dicken Handschuhe brannte (logischerweise ohne Feuer, nur ein hübsches Loch)

 

Dieser Hüne strahlte eine starke Energiesignatur aus. Auf festem Boden hätte Cobura wohl keine Chance gehabt, aber hier war es eine ganz andere Geschichte… er feuerte einige Feuerbälle ab.

Sein Gegner flüchtete nicht. Anscheinend war das seine für ihn keine akzeptable Option. Er bildete einen Energieschild um ihn herum, eine große Kugel um ihn und dem Raumanzug herum. Die Kugeln prallen ab, drängten ihn aber einige hundert Meter nach hinten.

Cobura folgte ihm seelenruhig, denn er dachte, er müsste ihn nur ein paarmal leicht treffen. Ein paar Treffer am Kopf, von unten und von der Seite… da sein Gegner beinahe bewegungslos war, konnte er aus dem Vollen seines Repertoires schöpfen. Er drehte sich leicht um und flog auf ihn zu, bereit, ihn mit seinen Fäusten zu bombardieren.

Sein Gegner reagierte erst, als er ganz nahe war und zog ein großes Objekt von der Hinterseite seines Anzugs hervor.

Cobura sah noch, wie dieses Ding mit erstaunlicher Geschwindigkeit von oben auf ihn zuschoss. Als sein Gegner seine blitzschnelle Bewegung vollendet hatte, erkannte er, dass es sich bei diesem Ding um ein riesiges Schwert handelte. Und dass er gerade in zwei geteilt worden war.

Während sich das Blut im Vakuum verteilte, vollführte Krämm einen weiteren Hieb und enthauptete den Jungspund.

 

Er aktivierte die Funkverbindung.

„Er war alleine. Erledigt.“

„Die anderen werden ihm bald folgen, und voll ausgerüstet sein“, meinte die Person am anderen Ende. „Du musst deine Position wieder einnehmen.“

Krämm drückte einen Knopf an seinem Handschuh und der richtige Kurs erschien auf seinem Visor. Mit einigen weiteren Fingerbewegungen gab er die Richtung an seinen Raumanzug weiter. Seine Korrekturtriebwerke aktivierten sich und er flog zurück zum Piratenschiff. Während er sein Schwert wieder verbarg, konnte er sehen, wie dutzende von Soldaten von dem Schiff flohen, welches wohl kurz vor einer Niederlage stand. Obwohl die Gewehrtürme auf sie feuerten, erlaubten es ihnen ihre professionellen Raumanzüge, den Schüssen mit Leichtigkeit auszuweichen.

Einer der ersten der Soldaten stürzte sich sofort auf Krämm, nur um in Stücke gehauen zu werden. Die anderen erkannten die Nutzlosigkeit eines direkten Angriffes auf ihn, also feuerten sie einfach Energiekugeln ab; sie nutzen dabei die technische Überlegenheit ihrer hochentwickelten Ausrüstung voll aus.

Krämm lenkte die Angriffe mit seinem Schwert ab, denn er wusste, dass er seinen Raumanzug unbedingt vor jeglichem Schaden schützen musste. Er begann sich kurz zu drehen, doch sein Anzug korrigierte seine Position, sodass sie immer stabil zu seinen Gegner blieb.

„Für seine Größe ist er wirklich schnell. Aber irgendwann erwischen wir ihn“, kommentierte der Leutnant.

Nun aber erschienen zehn Kämpfer aus dem Piratenschiff, deren Ausrüstung der des Imperiums um nichts nachstand. Ihre mittlere Kampfkraft war der der Gegner leicht unterlegen, doch die Soldaten des Imperiums erkannten bald, dass sie es mit Spezialisten im Bereich des Weltraumkampfes zu tun hatten.

Es dauerte nur wenige Minuten, dann waren die Soldaten bereits dezimiert. Einzig der Leutnant war noch am Leben, sein Raumanzug und seine Agilität hatten ihm vor dem feindlichen Feuer beschützt.

Er musste mit ansehen, wie das Schiff des Imperiums zuerst ex- dann implodierte. Mit all den Soldaten der Palastwache. Der Funk gab nur mehr statisches Rauschen von sich. Das Verschwinden des Schiffes würde zweifellos eine Untersuchung nach sich ziehen, aber noch bevor sich die Leute fragen konnten, was genau geschehen war, würden die Rebellen ihre Angriffe an den Hauptreisekursen fortsetzen. Denn an solchen Punkten waren die Soldaten angreifbar.

Er gab dem großen Krieger, der die Schlacht eingeläutet hatte, ein Zeichen. Er forderte ihn zum Duell heraus.

Er war alleine, umzingelt und zahlenmäßig unterlegen. Hier hatte er es mit ehrenhaften Kriegern zu tun und keiner hatte einen Grund, diese Anfrage abzulehnen, auch wenn Krämm sich dann im Nachteil befand. Aber er würde sich niemals vor einem Duell davonschleichen, und dass wussten alle. Er akzeptierte und bat um mehr Raum. Die Anspannung stieg.

Als er sich auf den Leutnant stürzte, feuerte der Offizier des Imperiums mehrere hundert kleiner Energiebälle ab, welche allesamt vom Schwert des Rebellenkämpfers zur Seite gefegt wurden.

Der Offizier feuerte weiter in allen Variationen von Energie, Geschwindigkeit und Form, dabei achtete er darauf, dass man keinen auf die gleiche Weise abblocken konnte. Dieses andauernde Hin- und Her würde irgendwann einen Fehler provozieren und damit einen Treffer. Aber Krämm machte keinen Fehler. Für ihn gab es keinen Raum für Nachlässigkeiten. Aber der Leutnant blieb stur. Leicht hätte er mehr Distanz zwischen sich und dem Riesen bringen können, denn seine Triebwerke waren viel leistungsstärker als die seines Gegners, um ihn dann aus der Entfernung stundenlang mit Schüssen eizudecken, aber stattdessen zog er es vor, um ihn zu kreisen und ihn von hinten anzugreifen.

Krämm schwang sein Schwert über seinen Rücken, aber der Offizier konnte ausweichen. Als er sich umdrehte, hat sein Gegner dasselbe. Er wusste, dass er den nächsten Angriff so nicht vorhersehen konnte, denn im All gab es keinen Lufthauch, der ihm dabei helfen könnte.

Der Schuss traf ihn an der Seite und beschädigte den Raumanzug und einige der elektronischen Komponenten. Wieder hieb er mit dem Schwert hinter seinem Rücken, aber da sich der Leutnant in einer ihm gegenüber horizontalen Position befand, traf er nur dessen Hand. Mit einer Drehung brachte Krämm etwas mehr Distanz zwischen ihnen beiden. Der Soldat konnte seine abgetrennte Hand gerade noch einfangen, wohl für eine spätere Operation zum Wiederannähen. Sein Anzug hatte an der beschädigten Stelle bereits einen Schaum gebildet, um den Verlust von Druck und Atemluft zu vermindern und um den Besitzer vor dem Verbluten zu retten. Krämms Anzug hingegen war kurz vor dem Black-out, aber zum Glück war die Sauerstoffversorgung nicht direkt davon betroffen. Aber wäre er nicht von Freunden umgeben, wäre er höchstwahrscheinlich verloren gewesen.

Mit der Wut über diesen Fehler rammte Krämm sein Schwert in den Bauch des Offiziers. Dessen hochentwickelter Raumanzug würde zerfetzt; der Druckverlust führte binnen Sekunden zum Verbluten. Der Leutnant starb, noch bevor er die Klinge herausziehen konnte.

 

„Heute können wir einen wunderbaren Sieg feiern!!“, jubelte Krämm, nachdem er auf das Piratenschiff zurückgekehrt war. „Aber leider zahlten unsere lieben Freunde Aklavar, Tom Bibondal und Josha dafür den höchsten Preis. Ich bitte um einen Augenblick der Stille für die Toten der heutigen Schlacht.“

Alle Anwesend senkten ihren Blick als Zeichen des Respekts für Krämms Ritual. Dieser beendete die Schweigeminute dann in einem leisen Tonfall, als würde er laut nachdenken: „…Wir werden euch niemals vergessen.“

„Wir setzen Kurs auf einen anderen Sektor“, verkündete der Pilot. „Man hat uns sie Koordinaten eines anderen Transportshuttles überwiesen.“

„Dann last uns schnell abfliegen, bevor sie Zeit haben, auf uns zu reagieren“, meinte ein anderer Kämpfer. „Das ist der Anfang vom Ende- das Ende des Frost Imperiums.“

In den darauffolgenden Tagen erlebte in allen Teilen der Galaxis die Aktivität der Rebellion eine wahre Explosion. Lord Mango fiel auf dem Planeten Frosty 18 durch die Hand von Bourgo. Alle Offiziere auf dem Außenposten „Observatory“ waren tot und der Transport kam zu Erliegen. Alle wichtigen Handelsrouten waren unterbrochen. Selbst bisher schlafende Kräfte waren in Aktion getreten. Planeten griffen andere an.

Opportunistische Banden nutzten das generelle Chaos aus. Die Rebellen, die Imperiale Armee, unabhängige Fraktionen, Gilden, Banditen…. Jeder griff jeden an, um die Gelegenheit zu nutzen, das nicht mehr Beschützte zu rauben und zu plündern.

Und der Grund dafür? Weil ein recht zuverlässig klingendes Gerücht mit klarer Bestimmtheit erklärte, dass einer der Prinzen des Imperiums, einer der unzerstörbarsten Frostdämonen, den man für unsterblich gehalten hatte, durch die Hand eines einzelnen Kriegers dahingemeuchelt worden war.

Ein Krieger hatte ihn in einem Duell besiegt. Ein Krieger, umgeben von einem hellen übernatürliche Licht, der eine tiefe Wut in sich trug. Und Krieger von unerreichter Kraft…

 

Hanasia erwachte unsanft und erkannte bald, dass ihr Oberkörper auf dem Boden lag und dass ein Rinnsal aus Speichel aus ihrem Mundwinkel tropfte…

Ihre Beine waren immer noch auf dem Bett, also konnte sie fühlen, wie ihr das Blut immer mehr in den Kopf stieg.

„Humllgrmhmgrm...“

Sie wischte sich beiläufig den Mund ab, während sie langsam schwebend aufstand.

„Blöde Betten ohne Rand… es gibt wohl nicht den perfekten Komfort…“

Durch das einzige Fenster aus Glas der gesamte Saiyan-Welt sah sie hinunter auf die Hauptstadt, über der die Mittagssonne schien.

„Cool, anscheinend habe ich heute frei, sonst hätten die mich mittlerweile geweckt.“ Sie schritt ans andere Ende des Bettes, wo ihre verstreuten Kleider lagen. „Hey, du, äh…. Co.. Corrne? Corrin? Uff, warum kannst du nicht einfach Brasca heißen wie jeder andere?“

„Guten Morgen. Schön dich heute zu sehen“, gähnte Corrne, der immer noch ordentlich GANZ auf dem Bett lag.

Hanasia umarmte ihn und hielt ihn zwischen ihren Armen und ihrem Schwanz fest, wie sie es oft tat.

„Mein lieber Geschichtenerzähler…“, begann sie, während sie sich zu ihm hinunterbeugte. „Ich habe eine Aufgabe für dich. Geh in die Bibliothek und finde heraus, was Nizucchi gesucht hat, als er zu mir gekommen ist. Geh der Sache auf den Grund und berichte mir dann alles.“

Corrne wurde befreit. Er stand auf, zog sich an und lief direkt auf das Fenster zu.

„Falsche Richtung.“

„Oh, ja… Ich vergesse das immer wieder.“ Endlich schlug er den Weg zum Korridor ein. Das Konzept einer durchsichtigen Wand wollte ihm einfach nicht so recht in den Kopf.

Mit der Bibliothek war es nicht viel anders. Geschichten in Büchern? Waren Erzählen und Zuhören denn nicht viel praktischer und direkter? Da muss man nicht so seltsame Zeichen lernen…

Während er den Palast verließ, begegnete er einigen dicken und muskulären Hünen, welche gerade erst aus einem weit entfernten Land angekommen waren.

Morgen würde das letzte Turnier für die Thronfolge stattfinden. Egal, wie sehr die Wachen ihnen von den krachenden Niederlagen der anderen Herausforderer erzählen, diese letzten Anwärter wollten einfach keine Silbe davon glauben.

„Der Große Hydargros könnte aus den Ring bis in den Horizont geschleudert werden? Niemals!“, lachte ein fast zwei Meter großer Saiyajin.

 

Am nächsten Tag wurde der Große Hydargros aus dem Ring bis an den Horizont geschleudert, als sein vier Sekunden langer Kampf ein jähes Ende fand. Kein anderer Herausforderer stellte ein Problem dar.

„Am heutigen Tag erklären wir Hanasia zur neuen Königin der Saiyajins!“, verkündete der Königliche Berater. „Unser Anführer sei gelobt!“

Die Menge jubelte und applaudierte von alles Seiten, einige hundert Saiyajins schwebten darüber in der Luft.

„Wie üblich geben wir ihr eine Frist von einigen Monaten, bevor jemand die neue Königin zu einem Duell herausfordern kann. Aber selbst dann bezweifle ich stark, dass es viele sein werden, die es versuchen wollen…“, schloss er grinsend.

Darauf folgte die Krönungszeremonie und anschließend ein Ritual, welches eher an ein barbarisches Fest erinnerte als an einen uralten geordneten Ritus. Es erklang eine Musik, die nicht einmal der ärgste Techno-Freak als solche bezeichnen würde. Alkohol überall. Raufereien, bei denen oft die königlichen Wachen eingreifen mussten, denn in der Hauptstadt waren solche Auseinandersetzungen verboten. Sollten zwei Personen einfach nicht zur Ruhe kommen, dann mussten sie vor die Stadtmauern gehen.

Unter den Feiernden befanden sich auch einige Mitglieder von Hanasias Dorf. Wie auch die anderen genossen sie das exquisite Essen in der Stadt und rühmten sich den Mitgliedern des (meist) anderen Geschlechtes, wie gut sie Hanasia kannten.

Die Geschichten der Erlebnisse der neuen Königin breiteten sich rasch über den Kontinent der Saiyajins aus und zog sogar viele Touristen an. Aus der Perspektive des Tsufuru, der alles von seinem Überwachungsmonitor beobachtete, war das die größte Krönungsparty der letzten zwei Dutzend Male.

 

Der Appetit eines Tsufuru war viel leichter zu zähmen, als es ihre rundliche Statur erahnen ließ. Der Grund für ihre breite und runde Statur war die hohe Schwerkraft des Planeten Plant. Abricota kaute gerade auf ihrem Frühstück herum, als sie das Büro ihrer Freundin betrat. Sie hatte dem Eingang den Rücken zugewandt; es war der Beweis, dass Tsufuru seit Jahrhunderten nicht mehr um ihr Leben fürchten mussten.

“Sie beobachtet sie immer noch…“, dachte sie. Das Fangirl der Saiyajins starrte interessiert auf die Monitore. „Diese Affen haben wohl ihren Spaß. Sag mal Tchin, der ganze Fusel, den die da runterspülen, den haben wir ihnen zur Verfügung gestellt, oder? Und dafür zahlen wir die Steuern?“

„Ein Bankett dieser Größenordnung sponsern wir, ja. Und wirst wohl nicht anfangen zu zicken, nur weil wir der Königin der Saiyajins ein kleines Dankeschön geschickt haben? Die unsere Welt schon zwei Mal gerettet hat?“, gab Chiin-Lee zurück, als sie ihrer Kollegin eine Hand entgegenstreckte.

„:..und die nebenbei einen intergalaktischen Krieg ins Leben gerufen hat, klar. Schöne Zusammenfassung. Und… was willst du von mir?“

„Donut.“

„Ich… esse ihn gerade irgendwie, Tchin.“

„Miss Abricota, wenn du hergekommen bist, ohne einen extra Donut mitzubringen, werde ich das als einen ernsthaften Affront deinem direkten Vorgesetzten gegenüber auffassen müssen, und das bringt dir drei Kopien eines Aufsatzes über Insubordination für die Große Stellare Kammer. Und dann könnte man dich auf einen gefrorenen Asteroiden schicken, um dort Steinplantagen aufzubauen.“

„Die Große Stellare Kammer oder wie auch immer ist dein neuer Boss?“, fragte Brie, während sie einen neuen Donut aus ihrer Tüte hervorzog.

„Ja, dieser gelbe Typ mit den Hörnern“, nickte Tchin und griff sich sofort das Gebäck.

Zusammen verfolgten sie das Saiyajin-Fest noch etwas länger. Eine der Kameras hatte die Königin immer im Blickfeld, die im Laufe der Feier und einigen Drinks immer unvorteilhafter aussah.

„Warum hast du den Ton ausgeschaltet?“

„Ihre…“ Musik“ ist nicht gerade ein Balsam für die Ohren.“

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