DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 11 Tagen, 11h

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[Chapter Cover]

Mit dem Saiyajin hatte Zarbon mit einem Schlag die letzte Festung und die letzte noch verbliebende Strategie der Ultras zunichte gemacht. Der Fremde schenkte der nun leichten Beute einen Blick voller Siegessicherheit. Ihre Gesichtsausdrücke, die alle Variationen von Horror zeigten, ließen ihn fast in Ektase verfallen, diese kleine Einzelmission hatte sich trotz der eingegangenen Risiken dennoch gelohnt. Von seiner Position aus konnte er verschiedene unbekannte Symbole auf den komischen Visieren der Heliorianern erkennen. Diese Ameisensoldaten konnten sich aufregen, wie sie wollten, ihre Kolonie war schon seit Stunden verloren! Zarbons strategische Fähigkeiten und seine außergewöhnliche Kraft hatten ihm schon vor Jahren seine lange Aufenthaltsdauer in der ersten Riege von Meister Freezer eingebracht.

Ohne einen Moment zu vergeuden, konzentrierte seine Energie. Sein Blick wandte sich sofort auf den beeindruckenden Solarring, der den Himmel hinter seinen beiden Zielen versperrte. Wenn er mit voller Kraft schießen würde, würde er riskieren, einen Großteil des Preises zu vernichten, das war einer Kraftdemonstration nicht wert. Wie auch immer, diese Ultras waren ihres Rufes nicht würdig, Helior gehörte schon Freezer und er war weise genug, um unnötige Schäden zu vermeiden. Außerdem gehörte das ja zu den Befehlen. Die beiden anderen hatten sich nicht bewegt, sie waren vor Angst wie zu Statuen erstarrt wie Kleinkinder; Zarbon beschloss, noch etwas zu warten. Statt eines Direktschusses zog er ein Sperrfeuer gegen die nächsten Drohnen vor. Das hatten diese Idioten nicht erwartet. Was für ein Genuss, die Miene auf ihren Rattengesichtern noch einmal vor Erstaunen entgleisen zu sehen, bevor er sie zu Vegeta in die Hölle schicken würde!

Wigners Neuronen arbeiteten mit Höchstgeschwindigkeit. Ihr Hauptplan war futsch, es war nutzlos, auf ein Wunder zu warten. Sein Leben und das von Waals zu opfern, war keine Option mehr, was stand schon länger fest. Nein, das war nicht das Problem, es ging um den Erhalt der Freiheit, das Überleben des heliorianischen Volkes, nicht mehr und nicht weniger. Die Variante „unmögliche Allianz“ war gefallen, Mox‘ Drohnen waren mittlerweile zu wenige, um eine effiziente Ablenkung darzustellen, man musste eine andere Lösung finden, um sich dieses Monsters zu entledigen, und das schnell! Nach Vegeta waren sie die nächsten auf der Todesliste dieses riesigen Frosches… es gab keinen Zweifel, was nach ihrem Tod folgen würde… das Ende der ganzen Flotte und auch der nachkommenden Ultras, dann wäre die Situation endgültig hoffnungslos. Nein, man musste dieses wandelnde Unheil erledigen, bevor das nicht mehr Gutzumachende eintrat. Im Augenblick war ihre Position noch ideal, er mit dem Sonnenring vor Augen und sie im Rücken… Es blieb nur, ihn so lange abzulenken, bis sie den Todesstoß setzen konnten.

Ein lautes Grollen unterbrach seine Kommunikation.

„Ich schaffe das!!“

Waals hielt es nicht mehr aus. Er konnte nicht mehr warten, nicht mehr zusehen, wie der andere sie verarschte. Seine Wut zu zähmen ließ ihn von Kopf bis Fuß zittern. Er hatte Wigner immer blind vertraut, aber nun reichte es! Zu viel Zeit! Zu frustrierend! Nicht auszuhalten! Es stand außer Frage, dass er sich abmurksen lassen würde, ohne etwas dagegen zu tun!

Wigner reagierte unorthodox. Waals bog sich nach vorne, seine Hände auf den Schläfen und seine Zähne verkrampft.

„Hast du sie noch alle?!“, brüllte er und richtete sich wieder auf.

Sein Captain hatte ihm gerade über seine intrakraniellen Implantate das schrillste und grauenhafteste Geräusch in voller Lautstärke ins Gehirn gejagt, den Brunftschrei der Mastodonten des Planeten Saiba.

„Du weißt gut, dass du nicht mehr in der Lage warst, mir zuzuhören. Da ich nun deine Aufmerksamkeit habe, schau dir an, was ich dir schicke“, erklärte Wigner mit Ruhe.

„Aber dieser…“, wollte sich Waals wehren, da traf ihn Wigners autoritärster Ton als Oberoffizier.

„Ruhe! Lesen!“

Trotz der drohenden Gefahr behielt Wigner seinen privaten Hitzkopf genau im Auge. Das Problem war viel zu wichtig, als dass er außer Kontrolle geraten durfte.

„Du hast Recht, uns bleibt gerade noch die notwenige Energie dafür“, musste Waals notgedrungen zugeben, nachdem er schnell die wichtigsten Zeilen auf seinem Holo-Visier gelesen hatte.

Mox sah sich außerstande, das zur Fratze verzerrte Grinsen aus seinem Gesicht zu tilgen, das ihm die Anspannung heraufbeschworen hatte. Ihm war das enorme Risiko bewusst, dass er eingegangen war, indem er die Armee von Kampfdrohnen vergeudet hatte, die sich als nutzlos für ihr Ziel gezeigt hatten. Das erste Mal in seiner Karriere hatte er die Befehle missachtet, um SEINEN Plan ohne Erlaubnis von Oben durchzusetzen. Eine verlorene Schlacht sollte eigentlich ein Dämpfer für den Kampfgeist sein, nicht umgekehrt. Der alliierte Außerirdische war ausgeschaltet worden, bevor er den vom originalen Plan vorhergesehen Kampf beginnen konnte, das war Pech, hing aber nicht von ihm ab. Wigner zufolge hatten beide Ultras noch genug Energie, um dem übergebliebenen Eroberer das Gehirn in die Luft zu sprengen, aber man musste es ihnen erst ermöglichen, bis dahin zu kommen, ohne abgefangen zu werden. Der Plan des Captains sah vor, dass das Licht des Solarrings auf voller Stärke das Monster lange genug blendete, damit die Ultras ihre stärksten Energiebälle laden und ihm direkt für die Nase halten konnten. Die übriggebliebenen Drohnen sollten als Ablenkung dienen, damit sie sich nahe genug an das Ziel heranschleichen konnten, ohne zu früh bemerkt zu werden. Mox hatte ihnen sein Wort gegeben, dass er alles in seiner Macht stehende tun würde; Planet in Gefahr oder nicht, sein Versprechen war ihm heilig und eine Frage der Ehre, aber in der Zwischenzeit war ihm eine andere Idee gekommen. „Es ist schon Wahnsinn, wie die Notwendigkeit deine Fantasie beflügelt“, kicherte der Admiral, als er das Schott seines Rettungsmoduls erreichte.

Zarbons Geduldsfaden war schon beim Zerreißen, als ein zischendes Geräusch in der Luft hinter ihm seine Aufmerksamkeit erregte. Er wollte sich etwas zurückziehen, aber zu seiner linken und seiner Rechten erschienen dunkle Schwärme. Einzig in Richtung Boden und zu den Ultras blieb der Weg frei. Er zögerte einen Augenblick, Zeit genug, damit sich die Wolke aus käfergroßen Maschinen auf seinen Körper warfen. Diese Spielzeuge waren dermaßen lachhaft, dass er ihren Aufprall und die darauffolgende Explosion kaum fühlte und aus seiner dicken Kehle drang ein gutturales Lachen. Also waren diese heliorianischen Schwächlinge nicht dort? Sein Lachen starb urplötzlich ab. Eine Offensive fand statt, ja, aber diese Maschinen waren keine blinden Drohnen, über ihm waren einige, die über Laser verfügten- er hätte sich beinahe ablenken lassen. Er öffnete seine Hand in Richtung Himmel wie eine heilige Pose, um dann mehrere Energiekugeln zu generieren. Da verstand er: derjenige, der dieses Schwarm kontrollierte, wollte ihn zweifellos ablenken, damit ihn die Ultras überraschen konnte… Gut zu wissen! Sofort kauerte er sich zusammen und hielt die paar Laserstrahlen aus, die trotz Ki-Barriere seinen Körper erreichten. Dann lud er mit Ruhe seine Energie und streckte ruckartig seine Arme und Beine aus, damit bildete er ein gleißendes Kreuz und eine ihn umgebende Explosion.

Waals entfleuchte ein „Scheiße!“, während Wigner sie beide mit seinem Schild vor der Explosion und den Trümmerteilen der heliorianischen Technologie schützte.

Zarbon generierte weiter Energie, um sich vor den Trümmerteilen zu schützen, die er zerstörte, als überraschter Schock die Mimik des Biestes einfrieren ließ.

Die mechanischen Teile hatten begonnen, langsamer zu werden, um sich dann zu stabilisieren. Unsicher fragte er sich, was dies zu bedeuten hätte, als sich ihre Bewegung unvermittelt umdrehte. Die Trümmer stiegen wieder hoch… nein, sie begannen sich zu drehen! Was noch beeindruckender war, diese dunkle Wolke wurde immer dichter. Da sah der Außerirdische zu Boden, um die Tragweite dieses Phänomens zu beurteilen; ihn überraschte kaum, dass sich nun auch die Reste des Weltraumkreuzers Thetor der Schwerkraft entzogen und sich dem Schwarm anschlossen, der ihn bald vollständig umgab.

„Was macht er denn?? Was stand so nicht im Plan!“, entfuhr es Waals.

Wigner antwortete mit einem Gemurmel, was für ihn in solchen Situationen beinahe normal war. „Das frage ich mich auch.“

Diese Kugel, die den Außerirdischen gefangen hielt, wurde immer größer. Als er die Gefahr erkannt hatte, befahl Wigner Waals sich zurückzuziehen, um sich von der sich immer weiter ausbreitenden Masse zu entfernen, die ihnen nun empfindlich nahe war.

Eine gigantische Ausdehnung ließ das Agglomerat urplötzlich aufblähen und einige Teile wie Geschosse nach außen schleudern, die von der Wucht beschleunigt viele Kilometer weit flogen.

„MOX!!“, brüllte Wigner, als dieses Mal Waals seinen Schutzschild einsetzte.

Man konnte für einen Moment die Umrisse des grotesken Monsters in dem Gefängnis aus Trümmerteilen erkennen, da hatte sich die Masse schon wieder um ihn geschlossen.

Während er sich ihm rasch näherte und seine Geschwindigkeit mit seinem Anti-Gravitations-Modul präzise regelte, lächelte Mox aus vollem Herzen. Er hatte den Audiokanal seiner Implantate deaktiviert, danach die Kommunikation vollständig unterbrochen. Er brauchte weder Wigner noch die Kommandozentrale zu hören, um zu wissen, was sie ihm sagen würden. Ja, er war vom gemeinsamen Plan abgewichen. Ja, er wusste, dass es die Energie für den finalen Schlag empfindlich minderte- sich selbst mit dem Feind in die Luft zu jagen- wenn er Waals dazu zwang, seinen Schutzschild dauernd zu aktivieren. Nein, dank seines Geistesblitzes mussten sie sich nicht des Solarringes bedienen. Nein, außer ihm musste sich niemand opfern. Viel zu viele Heliorianer hatten bereits den Tod gefunden, es war höchste Zeit, mit dem Sterben und der sinnlosen Zerstörung aufzuhören. Durch seine lange Karriere als Soldat kannte Mox die Narben gut, den Verluste und der Tod verursachten… aber ein Massaker zu überleben, dass seine GANZE Crew mit einem Schlag ausgelöscht hatte? Neue Gesichter sehen, die sie ersetzen, neue mögliche Opfer auf einem anderen Schiff? Nein. Das Aushaltbare hatte Grenzen, es gab Wunden, die nicht mehr heilten. Wenn Herz und Stolz gleichermaßen so traktiert wurden, musste es eine starke Antwort geben.

Die sich bewegende Kugel bildete bald wieder eine perfekt runde Form, dort wo sie von etwas aus dem Inneren punktiert worden war. Während ihn seine Photonentriebwerke an sein Ziel brachten, beobachtete Mox freudig die Punkte am Himmel, welche die Kräne anzeigten, die man normalerweise zum Herumbefördern von in Konstruktion oder in Reparatur befindlichen Raumkreuzern verwendete. Die Trümmer so zu manipulieren, dass man sie wie bei einem Spielzeug herumscheuchen konnte, das die Kinder seit Jahrzehnten erfreute, war nicht schwer gewesen. Es war eher überraschend, dass bisher niemand daran gedacht hatte. Endlich angekommen ignorierte er die Proteste von Waals, der wütend mit seinen Fäusten gegen das Innere seines Schutzschildes hämmerte, tauchte Mox entschlossen in die herumwirbelnde Kugel ein, ohne sich noch einmal zu den Ultras umzudrehen. Niemand würde ihn mehr von seinem Plan abbringen, nichts würde seine Entschlossenheit zum Wanken bringen.

Binnen Augenblicken trafen die Scheinwerfer des Moduls auf dieses undurchdringbare Dunkel der Trümmer. Als er endlich den freien Raum dahinter erreicht hatte, musste der Admiral sein Gefährt drehen, um dem mörderischen Feind direkt ins Auge sehen zu können. Gott, war der hässlich! Genauso hässlich wie seine Taten und seine Absichten… ein Monster.

Zarbon hatte das Eindringen des Moduls durch die Änderung in den Bewegungsmustern der zu Schrott zerkleinerten Teile bemerkt, die andauernd wie ein Höllenrad herumdrehten und dabei immer wieder aufeinanderprallten. Außerdem hatte Zarbon auch beschlossen, etwas abzuwarten, bevor er Energie dafür verschwendete, aus dieser lächerlichen Falle zu entkommen. Als er erkannte, dass es sich nur um einen auf einem Vehikel sitzenden Mann handelte, welches ihm das Fliegen erlaubte, verschränkte er seine Arme. Wie zu erwarten erhob der Neue das Wort.

„Mein Name ist Mox, Admiral der Angriffsflotte von Helior, Kommandant des Abfangjägers Thetor. Sehr angeekelt, Ihre Bekanntschaft zu machen.“

Dieser Scherz brachte das verwandelte Wesen zum Grinsen.

„Oh, ein so hoher Grad nur für mich, das heliorianische Kommando verwöhnt mich“, lachte Zarbon mit einem Grinsen über alle Zähne hinaus, um seinen Ton zu unterstreichen.

Die Wange des Offiziers zuckte nervös, dieser wandelnde Abschaum erlaubte sich eine derartige Arroganz!

„Ich weiß gut, dass du mich jederzeit töten kannst, trotz meines Schildes“, erklärte Mox und legte seine linke Hand auf einen kleinen Zylinder. „Wenn mein Daumen diesen Knopf drückt, wird die Ladung Protonit, welches ich bei mir habe, eine derartige Hitze generieren, dass im Inneren dieses Eies aus durch eine Kettenreaktion geschmolzener Masse weder von mir noch von Ihnen eine Spur übrigbleiben wird.“

Mox musterte kurz die Wände aus Trümmern, die um sie beide herumwirbelten. Welche Ironie, ein steriles Ei aus den Überresten der gloriosen Thetor!

„Ein unrühmliches Ende für eine Kreatur deiner Spezies, Sie sollten mir danken, dass ich Ihnen eine Ehre zuteilwerden lasse, die Ihnen nicht zusteht“, schloss er und kreuzte noch einmal den grausamen Blick seines Gesprächspartners.

Zarbon konnte nicht wissen, was Protonit war, sicherlich eine weitere Errungenschaft des heliorianischen Ingenieurwesens. Er musterte schnell Mox‘ Vehikel. Eine sektsame Maschine bestehend in erster Linie aus Rohren, einem Sessel, einer Schachtel hinter der Rückenlehne des Alten, die wahrscheinlich den Antrieb beinhaltete und darüber befestigt thronte eine kleine schwarze Kugel.

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