DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 5 Tagen, 22h

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[Chapter Cover]

Einige Monate später waren drei riesige Raumschiffe auf ihrem Weg durch das Weltall. An Bord dieser Schlachtschiffe plauderten Dutzende von Kriegern gelassen miteinander.

Aber einer von ihnen, Dirak, ein Mann kolossaler Maße, der die anderen um fast einen halben Meter überragte, begann seine Geduld zu verlieren. Er ballte seine Fäuste und ließ eine Rüstung über seinen Kampfanzug erscheinen …. Nur um sie wieder ebenso schnell wieder verschwinden zu lassen. Jedes Mal blinkten dabei seine seltsamen Metallimplantate an seinen Schläfen auf.

„Der gute alte Krieg! Ich habe schon angefangen, das zu vermissen!“, knurrte der großgewachsene Mann.

Nim, eine junge athletische Brünette, dämpfte sofort seinen brennenden Geist: „Ich hoffe, du machst Witze. Weil Krieg… Krieg ist nie etwas Lustiges.“

„Ja, klar… naja… Tut mir Leid, aber diese Übungen gehen mir langsam auf die Nerven“, jammerte Dirak.

Waals, einer mit einem Tuch um seinen Oberschenkel, sprang von seiner Konsole auf und tat seine Meinung kund: „Ja… und wir bekommen Frischfleisch… männlich, muskulös, Frischfleisch eben.“

Als Antwort erhob sich Lidar über ihn und wies ihn zurecht. „Eine kleine Warnung. Ich habe keine Lust mir deinen Scheiß heute noch weiter anzuhören. Du kannst dir deine Anspielungen sparen, damit ich dir dein Gesicht nicht schon vor dem Abflug vermöble!“

Nim versuchte den kleingewachseneren Krieger zu beruhigen: „Lass ihn in Ruhe, du weißt, dass er das mit Absicht macht.“

Nach einem Knurren, das alle einschüchtern sollte, drehte sich Lidar um und wollte verschwinden. Aber kaum hatte er sich umgedreht, goss Waals mit einer weiteren Bemerkung Öl in das Feuer.

„Oh Schatz, du weißt ja, wie sehr ich diesen großen Kerl da liebe…“

Das brachte das Fass zum Überlaufen; Lidar schoss herum und schwang seine Faust auf das Gesicht des Frechdachses zu, wurde aber von der Faust des hochgewachsenen Dirac aufgehalten. Waals, der nicht einmal gezuckt hatte, machte sich mit einem breiten Grinsen weiter über Lidar lustig, während sein improvisierter Bodyguard versuchte, diesen zu beruhigen. „Spart euch das für die Kolloks auf. Ignorier diesen Typ. Du kennst ihn ja, also tu so, als würdest du ihn nicht hören.“

Nachdem Lidar seine Faust wutentbrannt aus der riesigen Hand befreit hatte, die ihn aufgehalten hatte, zog sich Lidar in seine kleine Ecke zurück und schmollte.

Fayn, eine charmante Rothaarige, deren Kampfanzug ihre außergewöhnlichen Kurven noch mehr zur Geltung brachte, lehnte sich ohne Scheu an Waals Schulter.

„Waals, mein Lieber, für einen so gutaussehenden Mann wie du ist das doch alles eine Verschwendung…“ Sie legte die Spitze ihres Zeigefingers mitten auf seine Stirn und ließ sie sanft über seine Nase, Lippen und das Kinn streichen, dabei sprach sie sehr lasziv: „ Du weißt, dass ich dir immer wahre Freude erleben lassen kann, wann immer du willst…“

Bragg, der auf einem schwebenden anti-gravitationalen Sessel saß, die Beine faul auf einem anderen Stuhl, hatte bisher so getan, als würde er schlafen. Ohne die Augen zu öffnen oder sich gar aufzusetzen, kicherte er laut: „Du verschwendest deine Zeit, Feyn. Der da ist kein echter Mann… du weißt zu gut, dass er nichts in seiner Hose hat… Im Gegensatz zu mir… Hehehehe….“

Sofort tauchte der blitzschnelle Waals hinter den Witzbold auf und streichelte dessen Wange mit seinen Finger: „Ich kann wir jederzeit beweisen, wie falsch du liegst, mein großer Junge…“, flüsterte er leise, sein Gesicht fast auf Tuchfühlung mit dem des faulen Kriegers.

Da war es vorbei mit Braggs Selbstkontrolle: er sprang schreiend und in Panik auf: „Fass mich nicht an!!“

Seine Kameraden lachten sich scheckig, während er sich frenetisch seine Wangen rieb, um das, was er glaubte dort zu haben, zu entfernen. „Haha, sehr witzig… ich möchte euch an meiner Stelle sehen… und du! Mach das ja nie wieder!!“, knurrte er bedrohlich, aber die erwartete Reaktion blieb aus.

Der Eigenbrötler Led seufzte in seiner Ecke: „Echt kindisch. ihr alle. Das wird ein Spaß, wenn wir alle Seite an Seite kämpfen!“

Waals schritt auf ihn zu und ließ dabei seinen Hintern betont an Braggs vorbeiwippen, der sich sofort ob dieser frechen Geste abwandte.

„Sag mal, Led… redest du von derselben Gruppe von Halbstarken, die du dir als erstes ausgesucht hattest, damit man dir deinen dicken Hintern beschützt?“

Wigners laute Stimme, der bisher stoisch zugesehen hatte, ließ keinen Raum für eine Antwort. „Es reicht, Waals!!“

Waals drehte sich um und blickte seinem Vorgesetzten direkt in die Augen. Er runzelte seine Stirn und ließ sich dann in einen Sessel fallen, der unter dem plötzlichen Gewicht des Kriegers kurz nachgab.

„Ihr seid alle ein Haufen Spielverderber. Kein Sinn für Humor.“

Wie aus dem Nichts unterbrach das Geräusch einer sich öffnenden Schleuse die Szene, ein hoher Offizier stand einen Augenblick bewegungslos, bevor er die ersten Schritte in den riesigen Raum tat. Er schwieg kurz, bis sich die Schleusentür wieder hinter ihn geschlossen hatte, sein Blick sprang zwischen den anwesenden Soldaten und seinem holographischen Bildschirm hin und her, der vor ihm über der Brust schwebte.

Sofort nahmen alle Hab-Acht-Stellung ein und erwarteten stumm, was er ihnen mitzuteilen hatte.

Der Offizier bemerkte sofort, dass weder der Raum noch einer der Anwesenden Zeichen irgendeines inneren Problems aufwiesen. Sein Blick schwenkte zu Waals, der mit einem frechen Grinsen antwortete, als hätte er die Gedanken seines Vorgesetzten gelesen. Könnte es sein, dass dieser Chaot sich endlich einmal beruhigt hatte?!

Dann sah er zu Wigner. Ihn als den Anführer auszuwählen war Zeichen guter Analysefähigkeiten. Trotz seines jungen Alters besaß er die Fähigkeiten, die Reife und die Autorität, um diese Einheit befehligen zu können. Immerhin war es ihr eigenwilliger Charakter gewesen, der es ihnen erlaubt hatte, das Niveau zu erreichen, um zur Elite zu gehören und diese großkaliberigen Waffen nutzen zu können, die man nur solchen Personen anvertrauen konnte.

Der Senior-Offizier nahm einen tiefen Atemzug, bevor er begann; sein holographischer Bildschirm verschwand ohne ein spezielles Kommando.

„Wir ihr alle wisst, versuchen die Kolloks gerade eine weitere Offensive an der Dardanit-Front! Wir hatten gedacht, der letzte Arschtritt hätte sie für eine gewisse Zeit betäubt… aber da lagen wir wohl falsch. Galasir hat sogar beschlossen, alles zu geben, da die Dardaniten in ihren Berichten diesen Angriff als massiv beschrieben haben. Bis wir sie erreichen, werden sie sicher bereits schwere Verluste erlitten haben…“

Lidar erhob das Wort und meinte ohne Vorbehalte: „Das wäre nicht passiert, wenn wir das Problem endlich an der Wurzel packen würden!“

Der General antwortete ruhig und bestimmt: „Es steht außer Diskussion, dass wir die Armee von Helior als Instrument der Eroberung missbrauchen, Lidar! Die Aufgabe unserer Streitkräfte ist die Verteidigung und so wird es immer bleiben!“ Sichtlich beunruhigter fuhr er fort: „Aber es ist korrekt, dass Galasir beginnt, eine immer ernstere Gefahr zu werden. „Dardan ist für ihn eigentlich nicht von Bedeutung, wir wissen ja, dass er nur ein Ziel verfolgt: Helior und dessen technologische Geheimnisse…“

„Haargenau… und alle Ultras von Helior abzuziehen war vielleicht nicht die beste Idee des Jahrhunderts…“, wagte es Wigner zu sagen.

Der General kommentierte diese Aussage mit einem zufriedenen Lächeln. „Das Konzil der Weisen hat nicht darauf gewartet, dass DU das herausfindest, deshalb ist da die Konzil-Wache nicht bei uns. Des Weiteren haben wir Nanokameras verteilt, deren Daten uns bestätigt haben, dass sich beinahe die gesamten Schiffe der Kolloks nach Dardan aufgemacht haben. Was auf ihrem Planeten zurückgeblieben ist, sollte uns keine Sorgen bereiten- im schlimmsten Fall bringen wir euch sofort nach Hause.“

Der Offizier entspannte sich etwas und schritt durch den Raum. „Ich denke, dass Galasir auf Dardan einen neuen Stützpunkt errichten will, da er sich auf halben Weg zwischen Kollok und Helior befindet, um zum Generalschlag auf unseren Planeten auszuholen. Seine großen Frachtschiffe sind langsam und brauchen viel Treibstoff und wir wissen, dass die Technik ihrer Flotte in Sachen Energiereserven Probleme hat…“ Er fuhr fort. „Deshalb, Gentlemen- und natürlich Ladies… sind unsere Befehle klar! Dieses Mal werden wir uns nicht damit begnügen, die Armee der Kolloks zurückzudrängen…“ Er hob seine Faust und ballte sie martialisch. „Ihr werdet diese Bastarde komplett auslöschen, damit sie nie vergessen, dass man sich nicht mit der Armee der Heliorianer anlegt!!“

Ein lauter kollektiver Jubel kommentierte den letzten Satz des Offiziers… der nun den brennenden Kampfgeist seiner Einheit dämpfen wollte, in dem er eine Hand hob.

„Das ist nicht alles. Ihr werdet an der Front kämpfen, während die anderen Einheiten euch folgen werden und sich in die Lücken in den Reihen der Feinde drängen werden, die ihr aufgerissen habt. Ihr müsst so viel Schaden anrichten wie irgend möglich…“

„Wir können sie also alle haben!“, kommentierte das Dirac mit einem kindischen Grinsen.

Die hochgezogene Augenbraue des Generals zeugte von dessen mangelndem Verständnis; er hob seinen Zeigefinger, um seiner Meinung diesbezüglich mehr Gewicht zu verleihen.

„Das wäre ein großer Fehler! Ich spreche von einer Invasion auf großer Ebene und ihr könnt euch sicher sein, dass sie euch erwarten! Bringt ihnen so viel Schaden wie möglich bei, um unseren Truppen das Vordringen zu erleichtern, aber erlaubt nicht- ich wiederhole- erlaubt NICHT, dass ihr in die Hände der Feinde fällt, egal, was passiert!“

Wigner nickte und sprach für seine Kameraden, die anscheinend alle Vorfreude verloren hatten, die sie noch vor wenigen Sekunden gezeigt hatten.

„Sie müssen uns nicht daran erinnern. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wir werden uns pflichtbewusst verhalten.“

Der Offizier grinste, beinahe verlegen. „Ich wollte euch nur an das Protokoll erinnern. Ihr seid die Elite unserer Krieger und besitzt mein uneingeschränktes Vertrauen.“ Er nahm sich einige Momente des Schweigens, bevor er fortfuhr: „Ich weiß, dass diese ganze Vorsicht grausam erscheinen mag, da es unwahrscheinlich ist, dass sie Kolloks die Geheimnisse unserer Wissenschaft entschlüsseln können, da sie für sie viel zu kompliziert ist…“ Er richtete sich kerzengerade auf und sah bedrückt zum Boden. „Aber ich überlasse euch die Vorstellung, welchen Schaden ihre Krieger anrichten könnten, die ja eh bereits Monster auf dem Schlachtfeld sind, wenn sie irgendwie in den Besitz unserer Technologie kommen würden.“

„Danke, kein Bedarf!“, kicherte Bragg.

Ob es ironisch gemeint war oder nicht, konnte der General nicht erkennen.

„Zu guter Letzt muss ich anmerken, dass wir einige unidentifizierte Objekte in der Nähe des Kollok-Systems erfasst haben. Um sein Ziel zu erreichen, würde Galasir alles tun, auch neue Allianzen knüpfen.“

Die beinahe lautlose Schleuse öffnete sich wieder und ein Mitglied der Flotte erstattete seinem Vorgesetzten Bericht. „Wir werden unser Ziel in weniger als einer halben Stunde erreichen, General.“

Der hochrangige Offizier nickte und wandte sich noch ein letztes Mal an seine Leute. „Also gut! Ich denke, ich habe alles mitgeteilt… Helior zählt wieder auf euch, damit ihr diese Bedrohung abwendet und den Frieden wieder zurückbringt… uns und unseren Alliierten von Dardan… Ultras!!“

Alle standen in Hab-Acht, als sie den Namen ihrer Einheit hörten. Der General grüßte sie:

„Alles, was mir noch bleibt zu sagen ist euch viel Glück zu wünschen!“

Die Schleuse schloss sich und gab den Bewohnern wieder ihr Eigentum zurück.

Mit einem leisen, aber bekannten Geräusch bildete sich binnen Augenblicken Wigners Rüstung, beginnend von der Basisversion seiner Uniform. Während seine Kameraden es ihm gleichtaten, erhob er das Wort:

„Die Front wird das Meiste abbekommen. Die beste Lösung wird es sein, so schnell wie möglich Boden gutzumachen, um viele Lücken für unsere Bodentruppen zu schaffen. Wir werden alleine sein an der Front, aber es wäre schön, wenn jeder noch einen anderen Ultra als Rückendeckung haben würde…“

„Nutzlose Vorsicht, diese Idioten haben keine Chance…“, jammerte Dirac.

„Da wäre ich mir nicht so sicher. Es war kein Zufall, dass sie Led das letzte Mal fast geschnappt hätten!“, gab Bragg zurück.

Da musste Dirac zustimmen. „Genau deshalb bestehe ich darauf. Wie Bragg und General Maserf bin ich überzeugt, dass sie alles daran setzen werden, um einen von uns gefangen zu nehmen und alle Geheimnisse unserer Überlegenheit zu stehlen!“

„Pah, das können diese Primaten vergessen! Sie werden unsere Technologie kennen lernen, indem sie sie in ihre Fresse bekommen!“, lachte Waals.

Auch Lidar war voller Vorfreude und schlug einige Male mit der Faust in die Luft: „Das wir Vollgas geben können, passiert auch nicht alle Tage, und wir werden uns diese Chance nicht entgehen lassen. Wir machen Hackfleisch aus diesen Kolloks!“

„Wie du sagst, dürfen wir alles geben…“; wiederholte Waals, bevor er zu Lidar schielte. „Und du kannst dich darauf verlassen, dass ich deinen Arsch sehr genau im Auge behalten werde!“, schloss er mit einem zweideutigen Grinsen.

„WAALS!!“, entfuhr es allen Anwesenden im Chor.

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