DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 10 Tagen, 7h

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[Chapter Cover]

Vegetas Urschrei schien kein Ende zu finden. Seine Wut und seine Energien brachen in diesem Heulen aus ihm heraus und flossen in die Luft und den Himmel um ihn. Trunken von diesen Gefühlen, die ihn beinahe mitrissen, nahm er den entfesselten Sturm, dessen Urheber seine geöffneten Schleusen seiner Kraft waren, um sich herum nur am Rande war. Er wollte nicht, dass dieser Zustand der Verzückung jemals endete. Er konnte fühlen, wie seine Adern in diesem Fluss von Energie pulsierten, die er noch niemals zuvor erreicht hatte. Es fühlte sich so gut an, er fühlte sich riesengroß. Er brauchte mehr! Selbst wenn er dafür sterben müsste! Aber was für ein Tod würde das sein, in einem solchen Feuer, auf dem Höhepunkt der Lust!

Im Angesicht der Ausgeburt des Wahnsinns hatte sich Wigner etwas zurückgezogen. Sein Kraftfeld musste ihn vor den entfesselten Gefühlen seines Gegners herbeibeschworenen elektrischen Sturms schützen. Wie alle Heliorianer war er der Sohn von Technologie, sein Universum war das der Wissenschaft, logisch und rationell; nichts in seinem bisherigen Leben hatte ihn darauf vorbereitet, wie er auf ein solches Phänomen reagieren sollte. Mit diesem Unerklärlichen konfrontiert begann die Stimme seines Unbewussten seine Eingeweide zu martern und zu brüllen „Lauf weg, du Dummkopf!“. Andererseits befahl ihm sein militärischer Drill die Stellung zu halten und für sein Überleben und das seiner Kameraden zu kämpfen.

Der herabprasselnde Regen und das verdünnte Blut behinderten Nims Sicht. Unter diesen Umständen war es schwierig, die Informationen auf ihrem Holo-Visor zu lesen, aber sie musste den Eindringling so schnell wie möglich lokalisieren- ihr Leben hing davon ab. Das eiskalte Wasser schaffte es nicht, die glühende Wut der jungen Frau zu dämpfen, sie sie durch den hitzigen Kampf aufgebaut hatte. Ihr war der Sieg nur um Haaresbreite entglitten! Wie eine Löwin auf der Jagd hatte sie nun der Blutdurst fest im Griff.

Raditz’s Herz laut pochte in seiner Brust. Verdammt, das war mehr als knapp! Diese kleine Hure und ihre Spielzeuge hätten ihn fast erwischt! Ohne die günstige Fügung der Explosion seines Scouters aufgrund der göttlichen Krafts seines Prinzen wäre er besiegt gewesen, exekutiert, tot. Er konnte das bärtige Grinsen Nappas vor seinem geistigen Auge vorstellen, das er bei seiner Berichterstattung zeigen würde. „Ich habe dich doch gewarnt, pass auf dieses Mädchen auf!“ Dieses Insekt sollte gut im Verstecken sein, denn sie würde ihre Strafe bekommen! Aber zuerst musste er sie finden. Der Sturm wütete immer schlimmer und er wusste nicht, wie er sie ohne Scouter finden sollte. Schnell, schnell, schnell! Die Explosion hatte sie aufgeschreckt und sie war geflohen, anstatt ihren Angriff durchzusetzen. In ihrer Position musste ihr Gesicht einige Schrammen abbekommen haben… es wäre schade, wenn ihre Heilung diese Schwäche bereits eliminiert hätte!

Waals musste seine Arme auf seine Knie abstützen, den Kopf tief, um wieder zu Atem zu kommen. Dieser Muskelprotz hatte sich nicht zurückgehalten und der vom Körper des Heliorianers aufsteigende Dampf bezeugte die Aktivität seines modifizierten Organismus, um seine Schäden zu beheben. Aber der andere Grund, weshalb Waals so dastand, war es, dass er die Daten seiner Sensoren konsultieren konnte, ohne vom Regen beeinträchtigt zu werden. Dieser plötzliche Sturm, der begeisterte Gesichtsausdruck des Titanen in Richtung Himmel, dessen lautes Lachen nach der Explosion seines Gerätes am Auge… was alles waren unheilsame Neuigkeiten.

Auf der Kommandobrücke der Thetor fixierte Commander Mox den Bildschirm derart intensiv, dass seine Augen zu rauchen beginnen würden, wenn sie könnten. Er versuchte, durch die dunklen Wolkenmassen zu blicken, die immer wieder von einer abnormen Elektrizität erhellt wurden und die Sensoren dabei verrücktspielen ließen. Um ihn herum schien es, als würde das ganze Schiff den Atem anhalten, es herrschte eine Stille wie auf einer Beerdigung. Alle Crewmitglieder waren wie eingefroren in Erwartung der Tragödie, die jederzeit trotz ihrer Technologie dort eintreten könnte. Plötzlich erklangen Stimmen aus Mox‘ Ohrimplantat. Ein mentales Kommando reichte, um die Darstellung auf mehreren Monitoren zu ändern, während er das Zentralkommando kontaktierte, um neue Befehle zu erhalten. Ohne darauf zu warten, aktivierte er die Alarmsirenen. In wenigen Augenblicken wechselte das Innere des riesigen Schiffes von anscheinender Stille einer schlafenden Stadt zur fieberhaften Eile eines Ameisenhaufens, der gerade getreten worden war.

Waals stand mit wohl kalkulierter Ruhe auf. Bezüglich dieser Gefahr konnte er sich nur auf die Angaben seines Bildschirms verlassen, der jedoch kaum Informationen über diese seltsame Energie der Eindringlinge liefern konnte. Es war unmöglich, einen eventuellen Angriff vorherzusagen. Wigner hatte gerade um Hilfe gebeten, deshalb musste er schnell einen Weg finden, um sich dieses bärtigen Riesenaffen zu entledigen. Das Problem war es, dass er ihn rasch töten musste, was nicht gerade das war, das er für Lidars Mörder im Sinn gehabt hatte. Aber die Befehle hatten Vorrang.

Ohne die Warnungen seines Scouters hielt Nappa immer ein Auge auf seinen Heliorianer, während er den Himmel absuchte. Dass er aufgestanden war, war nicht unentdeckt geblieben. Obwohl er sich so langsam erhoben hatte, waren seine Bewegungen flüssig gewesen, wie ein Krieger, der im Vollbesitz seiner Kräfte war. Durch die Macht der Gewohnheit ging das linke Auge des Riesen auf den nun nicht mehr vorhandenen Bildschirm. Nappa knurrte, denn nun wusste er nicht, auf welche Höhe die Kampfkraft seines Gegners zurückgekehrt war… nicht das sie jemals besorgniserregend hoch gewesen war, lachte er innerlich. Na und?! Der Saiyajin war erfahren genug, dass er sich sicher gewesen war, den Brustkorb seines Gegners zermalmt zu haben. Abgesehen von anderen Saiyajins wäre jeder am Boden geblieben, viele davon bereits tot. Diese Technologie, die Vegeta dazu gebracht hatte, dafür Freezer zu verraten, war es wirklich wert! Da er ihn nicht angriff, schien der wütende Junge im Regen stehen zu bleiben. Zweifellos muste er über seine eigene Unterlegenheit und eine mögliche Flucht. Damit bereitete sich Nappa darauf vor, diesen Schwächling zu erledigen.

Der elektrische Wirbelwind um den Alien stoppte so abrupt, wie er begonnen hatte. Der Barbar schien überrascht zu sein, was mit ihm geschehen war. Verwirrt sah er auf seine Fäuste, als würde er sie das erste Mal wahrnehmen. Wigner nutzte seine Chance. Er reduzierte seine Schilde auf die Größe seiner Handgelenke und schoss mit blinkenden Dioden auf den Feind zu.

In dem Augenblick, den Vegeta benötigte, um aufzusehen, erwischte ihn bereits eine rechte Rückhand, die den Regen stoppen und Sterne vor seinen Augen tanzen ließ. Der Schlag war nicht nur beinhart gewesen, dieses Insekt hatte außerdem eine Faust aus Stahl! Schnell! Er musste reag…

Wigner hatte mit all seiner Kraft zugeschlagen, mit all seiner Energie und Brutalität. Würde es reichen? Ja! Der Barbar schien diesen Treffer wirklich gespürt zu haben. Schnell! Er durfte ihm nicht die Zeit lassen, sich zu erholen…

Während der Schwung seines Schlags den Helior-Captain noch mitdrehte, streckte er seinen linken Arm nach vorne und folgte der Bewegung des vom Schlag leicht abdriftenden Eindringlings. Drei Energiekugeln schoss Wigner aus seinem gepanzerten Handschuh und aktivierte sofort seinen Schild. Auch wenn sie gegen die seltsame Energie der Fremden fast wirkungslos waren, würde es die Bauart des Systems ihn wenigstens vor eigenem Feuer schützen, egal wie heftig es werden würde.

Da sie so kurz hintereinander abgefeuert worden waren, trafen die drei Energiekugeln ihr Ziel wie eine einzige Bombe… mit der dreifachen Sprengkraft. Reflexartig überkreuzte Wigner seine Arme vor das Gesicht, um sich von dem Höllenfeuer zu schützen, das bald gegen seine Schilde krachen würde. Der Aufprall war so stark, dass der Ultra zurückgeschleudert wurde, als wäre er ein Blatt in einem Sturmwind.

Nim hatte ihren Barbaren gefunden, außer es war er, der sie gefunden hatte. Der Haarball schien so wütend wie immer zu sein und die Frau musste all ihre Kunst aufwenden, um den andauernden Angriffen auszuweichen. Auch wenn seine Techniken bestenfalls grobschlächtig waren, war er doch extrem gefährlich. Die Kurzhaarige wusste, dass sie jeden Fehler sofort bezahlen würde. Er war schneller als sie und nach diesem Manöver, das ihm fast das Leben gekostet hatte, um ein Vielfaches aufmerksamer. Sich gegen dieses Monster noch einmal zu behaupten würde alles andere als einfach werden. Aber sie musste es! Wigner hatte sie angewiesen, Waals‘ Gegner den Weg abzuschneiden, den er zur Verstärkung gerufen hatte für den Fall, dass der sich nicht seines Zieles schnell genug entledigen konnte. Und dieser verdammte Regen wollte einfach nicht aufhören!

Raditz‘ ging es kaum anders als der hübschen Nim, auch er verabscheute den Regen. Eigentlich hasste er Wasser im Allgemeinen und verstand nie, wie es jemand stundenlang in einer Badewanne aushalten oder täglich duschen konnte. Wasser macht nur nass und es ist entweder zu kalt oder zu heiß und das Zeug zum Waschen stinkt, schmeckt furchtbar und brennt in den Augen… und für ihn war das Haarwaschen mit dem ganzen Schaum und den Bläschen eine unendliche Schlacht! Am Schlimmsten war es, dass man danach wie ein Angeber roch, nein danke! Aber in diesem Moment war es unmöglich nicht nass zu werden, bis runter auf die Knochen. Schlimmer noch, das eiskalte Wasser fand seinen Weg auch in seine Wunden und erinnerte ihn allzu deutlich an seine neue Behinderung. Dieses kleine Insekt würde bald müde werden, er konnte es kaum erwarten, Hand an sie zu legen. Nach den ganzen Scherereien, die sie ihm verursacht hatte, würde diese Zicke eine neue Welt des Schmerzes kennenlernen.

Einen Sekundenbruchteil vor einer ohrenbetäubenden Explosion, welche da Chaos des Sturms überdeckte, erhellte das Licht eines enormen Feuerballs den Himmel. Der Regen hörte ebenso abrupt auf wie er begonnen hatte und eine Hitzewelle kitzelte die Haut der Kämpfer.

Trotz seiner Aktion konnte Waals es nicht unterdrücken zu blinzeln, als Wigners Attacke losging. Informationen liefen über seinen Bildschirm. Sein Captain hatte erklärt, dass er alles tun würde, um den Anführer der Barbaren zu schwächen, aber wenn dieser Treffer saß, würde er vielleicht doch keine Verstärkung brauchen. Ein angedeutetes Lächeln erschien auf Lidars Freund.

Waals frommer Wunsch entsprach den Hoffnungen seines Captains.

Zeitgleich mit der verschwindenden Staubwolke sah er auf seinen Bildschirm, wo Wigner hoffte, nur mehr leere Luft entdecken zu können.

Verdammt!! Diese Temperaturanzeige…

Der dichte Nebel löste sich in leichten Rauch auf und bald erschien darin eine Silhouette. Vegeta konnte es nicht glauben, dieser Hundesohn war immer noch da! Und nach seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen hatte er tatsächlich gehofft, ihn getötet zu haben! Ihn, den Prinzen der Saiyajins!! Die rechte Seite seines Gesichtes brannte immer noch von dem Schlag, er konnte sein Blut im Mund schmecken und die Explosion hatte seine Rüstung beschädigt. Sein Ki hatte ihn größtenteils geschützt, aber die Widerstandsfähigkeit seiner Saiyajin-Haut war getestet worden. Zusätzlich zu seiner tiefen Schnittwunde an seinem linken Arm, konnte er die kleinen Kratzer kaum zählen, was seine Wut noch weiter erhöhte. Er hatte so harmlos ausgesehen, diese miserable Amöbe mit der Kraft eines Kindes… und trotzdem, er musste zugeben, dass er seine kleinen Vorteile gut ausnutzen konnte.

Schade, dass sich dieser so auf seine Waffen verließ, was für eine Schande, was für eine Schmach!

Eine dunkle Reflektion bedeckte die klaren Augen Waals. Der rote Platzhalter neben Wigner war immer noch dort. Ein lauter Schrei der Wut hallte durch den Himmel und der Heliorianer hörte, wie sein Barbar knurrte. Für einen Moment war er versucht, sich umzudrehen, dann aber konzentrierte er sich wieder auf die Animationen auf seinem Visor. Nim flog mit Höchstgeschwindigkeit auf seine Position zu.

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