DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 5 Tagen, 23h

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[Chapter Cover]

Gerne hätte Fuller die Befehle seines Vorgesetzten mit mehr Effizienz ausgeführt, aber dieser Fremde, der ihm hart auf den Fersen war, zeigte sich als nicht besonders kooperativ. Selbst mit maximaler Geschwindigkeit drohte er eingeholt zu werden… und wie sollte er seinem Gegner ohne Schild beikommen? Nichts, aber rein gar nichts wollte nach Plan verlaufen! Wigner hatte sich eingemischt, um Lidar zu retten, und seitdem… seitdem… hatte sich alles zum Schlechteren entwickelt.

Der junge Ultra war nun auf sich gestellt. Ganz alleine mit dem Tod, der ihm mit heißem Atem im Nacken saß! Wenn es nur sein Leben wäre, das auf dem Spiel stand, dann hätte er das akzeptiert. Als ein Soldat, als Ultra, war er bereit zu sterben. Aber nun war er der letzte Wall im Kampf gegen ihre Vernichtung, die letzte Chance, Helior vor einem Massaker zu retten, ein Massenmord ohnegleichen…. Die vollständige Niederlage oder noch Schlimmeres. Der junge Mann konnte nicht anders, als die Dardaniten innerlich zu verfluchen. Man hatte die besten Truppen mobilisiert, um sie- Fremde- zu retten, die gesamte Kompanie der Ultra, und hatten damit seine Heimatwelt, die eigenen Leute verteidigungslos zurückgelassen. Mörder auf heliorianischen Boden, das war noch nie geschehen… das hätte niemals geschehen sollen! Und Wigner, Lidar, sie…

Blanker Hass strömte durch Fullers Venen, der normalerweise so ruhig war; sein üblicher Charakter wurde von etwas verdrängt, das ihm bisher unbekannt war. Es handelte sich um die purste Wut, die ihn ihm brannte, wie ein glühender Knoten in seiner Brust, der seine Sinne schärfte und seine Muskeln anspannte.

Immer noch mit voller Geschwindigkeit fliegend vollführte er eine umgekehrte Looping-Acht. Unter normalen Umständen war das eine von Nims Spezialmoves, die viel mehr Talent für solche Zirkusattraktionen hatte, aber in der Hitze des Gefechtes war dem jungen Ultra, als könnte er die verrücktesten Stunts vollführen. Ihm blieb auch keine andere Option, es galt alles oder nichts.

Ein Hagel von God’s Blades surrte durch die Luft, Raditzs Adrenalinniveau schoss in die Höhe, als er sich abmühte, diesen tödlichen Linien auszuweichen, die immer näher kamen. Dieser kleine Hund war gefährlicher als es zuerst den Anschein gehabt hatte! Er musste das beenden, bevor er aufgeschlitzt wurde wie ein Schwein auf dem Schlachthof!

So schnell wie möglich schloss der Saiyajin die Distanz zwischen sich und den laserschießenden Schützen, dabei achtete er darauf, ihm nie den Rücken zuzuwenden. In den Lücken zwischen zwei Hieben antwortete er mit kleinen Energiekugeln, die Fuller langsam aus dem Rhythmus brachten.

Von den kleinen sich immer nähernden Explosionen umhergeschüttelt erreichte die Konzentration des Heliorianers bald ihre Grenze. Der Rhythmus seiner Hiebe verlangsamte sich- der Saiyajin erkannte erleichtert, dass die Lichtklingen ihm nicht mehr so nahe kamen.

Dank der Scouter war Raditz bereits über die Siege von Vegeta und Nappa informiert, nun war sein Moment gekommen, seinen Teil für den Erfolg der Mission beizutragen. Wenn diese Heliorianer erst einmal ihr Geheimnis der sofortigen Heilung ausgespuckt hatten, würde auch er endlich dem Tod ein Schnippchen schlagen können und unbesiegbar werden! Von diesen Aussichten angefeuert forderte er den Ultra weiter heraus. Seine Hände rauchen vor angesammelter Energie, die er bereithielt, um sie bei Bedarf abzufeuern.

Überrascht fühlte Fuller, wie seine Wut zu wanken begann. Weit davon entfernt, in Stücke geschnitten zu werden, grinste sein Feind und forderte ihn heraus! In den beiden Händen dieses Monsters formten sich zwei schnell wachsende Energiebälle, die für ihn den Tod bedeuten würden.

Fliehen, aufgeben, den Killern Tür und Tor öffnen… nie, niemals! Eher friert die Hölle zu!

Entgegen aller Erwartungen streckte er seine Faust nach vorne und feuerte zwei Salven Energiekugeln ab, während er sich selbst in einem Funkenregen direkt in den Schlund der Bedrohung stürzte. Dieser Bastard hatte Wigner mit einem ähnlichen Angriff erwischt, aber seine Situation hier war anders. Der Anführer der Ultras hatte auf den Laser zurückgegriffen… danach schien es, als hätte der Fremde sich nicht sonders um Wigner gekümmert. Jetzt aber befanden sich beide in einem Duell. Der langhaarige Mann wollte ihn? Dann sollte er ihn bekommen!

Das Manöver überraschte Raditz zuerst etwas; er versuchte gar nicht, den ersten beiden Energiekugeln auszuweichen, er verstärkte nur seine eigenen Ki-Bälle. Er besaß bereits genug Erfahrung im Kampf gegen die heliorianischen Truppen: diese kleinen Murmeln taugten bestenfalls dazu, einige Haare anzusengen. Nichts amüsierte ihn mehr als den Gegner dadurch zu demütigen, indem er ihnen die Widerstandsfähigkeit der Saiyajins demonstrierte.

Ein plötzlicher Schrei durch seinen Scouter versetzte seine Neuronen in höchste Alarmbereitschaft!

Nappa war nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, als nahm Raditz diese Warnung sehr ernst. Mit aller Macht seines Ki schoss er hoch in den Himmel.

Er hatte einige Sekunden Verspätung, um der Wucht der Explosion vollständig zu entfliehen. Mehr noch, dieser kleine Bastard hatte seine Schüsse so gefächert, um jede Fluchtmöglichkeit zu versperren. Nun sah er sich mit einer weiteren Salve konfrontiert, der er nicht mehr ausweichen konnte.

Die ganze Widerstandsfähigkeit eines Saiyajins reichte nicht aus, um die einschlagenden Explosionen schadlos zu überstehen, deren Intensität er nicht für möglich gehalten hatte. Vor Angst schwitzend entfloh er nur knapp. Ohne die Warnung seines Kameraden hätte er das kaum überlebt. Der Status der Ultras begann sich am Ende doch noch zu bewahrheiten.

Durch den Geruch von verbranntem Haar atmete Raditz tief ein und aus, um seine etwas betäubten Sinne wieder zu schärfen. Die Vorstellung, den Ultras aus eigener Kraft aus dem Weg zu räumen, verschaffte ihm neue Kraft. Zum Glück für ihn, denn er konnte dem weißen Licht nur knapp ausweichen, welches ihm wieder einige Haare versengte. Er warf sich nach links, um der neuen Offensive auszuweichen, während sein Scouter im weiten heliorianischen Himmel nach seinem Gegner suchte.

Kaum hatte er sein Ziel wiedergefunden, bombardierte er es mit kleinen Energiekugeln zur Orientierung.

Fuller fluchte innerlich. Er hatte den Barbar verletzt, aber das schien ihm nichts auszumachen und er hatte noch mehr Asse im Ärmel! Ein Regen von funkelnder konzentrierter Energie prasselte auf ihn herab; zu schnell, um ihnen auszuweichen. Die meisten der tödlichen Pfeile prallten von den Schilden ab, aber er fühlte, dass einige durchgekommen waren. Abgeschwächt, aber dennoch gefährlich. Fünf Einschläge hatten den jungen Soldaten aufgespießt, der sich auf die Zunge beißen musste, um nicht vor Schmerzen aufzuschreien.

Sein Geist war zwar vom Schock leicht benebelt, aber noch im freien Fall kontrollierte Fuller seinen Zustand. Keine Arterie getroffen, die Wunden an seinen Beinen und seiner rechten Flanke hatten keinen Einfluss auf einen Luftkampf. Aber die an seinem linken Oberarm und die über der rechten Lunge… Aber nichts Tödliches, sein Ultra-Anzug würde die inneren Blutungen gleich schließen, das war das Wichtigste.

Ohne Vorwarnung stoppte er seinen Fall abrupt und flog mit der gesamten Energie seiner Photonen zurück zum Ausgangspunkt. In seinen Schläfen hallte Wigners Stimme; der junge Ultra war so erleichtert, dass er seine Verletzungen kurz vergaß.

Mit großer Genugtuung beobachtete Raditz den Fall seines Gegners, als seine Aufmerksamkeit auf ein Detail gelenkt wurde. Seit einigen Minuten juckte ihm sein rechter Fuß, es wurde immer schlimmer und schlimmer. Zuerst hatte er es ignoriert, aber nun war es dafür einfach zu schmerzhaft geworden. Sein Blick schweifte zu der betroffenen Stelle… und vor Schreck setzte sein Herz fast aus!

Im ersten Moment wollte er seinen Augen nicht glauben, aber er musste sich der brutalen Realität stellen: er war nicht mehr da! Er hatte keinen rechten Fuß mehr! Das Körperteil war mit einem chirurgisch präzisen Schnitt knapp oberhalb der Knöchel abgetrennt worden, ein kleines Rinnsal Blut tropfte aus der Wunde.

Er hatte gar nichts gespürt! Wie konnte man nur einen Teil seines Körpers verlieren, ohne etwas davon mitzubekommen?!

Dieser verdammte Bengel! Das würde er teuer bezahlen!

Wigner blieb lange genug bewegungslos am Boden, um sich auf seinen Kampf gegen die Ohnmacht zu konzentrieren. Der Schmerz war unerträglich, aber dies war nicht der Augenblick zum Nachgeben! Er war ein hilfloser Zuschauer von Lidars Niederlage gewesen, dieser Schmerz war nichts im Vergleich dazu!

Zum Glück kehrte der Riese zurück, nachdem er seine dreckige Aufgabe erledigt hatte. Einer weniger, der Fuller verfolgte.

Als der Anführer der Ultra die unmenschliche Anstrengung machte, sich aufzusetzen, verschwand die Welt kurz hinter einem dunkelroten Vorhang. Der Schmerz erreichte Ausmaße, die er bisher nicht einmal während der Modifizierung seines Körpers erahnen konnte. Die Regeneration lief mit einer Intensität ab, die weit über den üblichen Grenzen lag, und brannte sich seinen Weg schneller durch sein Nervensystem, als er es aushalten konnte. Seine Lebensenergien drohten vorzeitig aufgebraucht zu werden. Und trotzdem, er musste durchhalten. Er hatte bereits einen Kameraden verloren und das Leben des anderen stand ebenfalls auf der Kippe. Der Große mit dem Schnauzbart war hier, aber was zwischen den beiden sich streitenden Anführern geschehen war, war unbekannt. Die große Explosion, welche dem Schuss der Tethor vorausgegangen war, könnte die Niederlage eines der beiden bedeuten, aber das war nur Spekulation. Andererseits erhöhten sich Fullers Chancen, solange sie sich gegenseitig umbrachten.

Unter den bösartigen und neckischen Blicken des glatzköpfigen Killers aktivierte Wigner seinen holographischen Bildschirm. Während er darauf wartete, wieder einsatzfähig zu sein, musste er die Daten aktualisieren. Er begann mit einem kurzen verschlüsselten Bericht, um das Kommandozentrum über die letzten Ereignisse zu informieren, dann wechselte er in den Scannermodus, um seinem Ultra zu helfen. Da sein System nicht über die artspezifischen Signaturen der Eindringlinge verfügte, war er es, der selbst ohne thermale Marker klar am Himmel sichtbar war.

Sein Radar, der darauf programmiert war, alle Elemente seiner Truppen zu erkennen, erfasste Fullers Position sofort. Erleichtert nahm Wigner zur Kenntnis, dass all seine Systeme operativ waren. In stabiler Position daneben erkannte er das Symbol eines Klasse-A Humanoiden nur wenige Meter von Fuller entfernt; dabei handelte es sich zweifellos um den Barbaren mit der langen Haarpracht. Viel weiter östlich bewegte sich ein weiteres Signal… der Sieger des Duells unter den Anführern, denn der zweite war nicht auffindbar.

Dessen Kurs zeigte unmissverständlich, dass er bald hier eintreffen würde, hier, mit ihm und den unverwüstlichen Riesen. Exzellent.

Scheiße!

Über Fullers Symbol blinkte plötzlich ein Alarmsignal! Er war noch am Leben, doch er war schwer genug verletzt, um einen Alarm zu senden. Der junge Kadett fiel zu Boden.

Indem er seinen eigenen Zustand ignorierte und während er Lidars Mörder im Auge behielt, wuchtete sich Wigner mühevoll auf, um Fuller laut anzufeuern. Dabei schickte er ihm aber auch den schriftlichen Befehl, sofort zum Ausgangspunkt der Tregorhügel zurückzukehren, wo der Kampf seinen Anfang genommen hatte. Auch wenn sie zahlenmäßig unterlegen waren, zusammen waren sie immer noch stärker als getrennt… und sein fast panikartiger Flug hatte den Ultras aus der geschützten Bannmeile hinausgeführt. Wenn man es mit Gegnern dieses Kalibers zu tun hatte, waren Kollateralschäden einfach nicht zu vermeiden. Die fast verlassene Zone inmitten der Plantagen von Tregor war um ein Vielfaches besser für eine derartige Konfrontation.

Während er zwischen Nappa und dem Anführer der Ultra landete, dachte Vegeta scharf nach. Auch wenn er seine persönliche Mission mit großer Leichtigkeit erfüllen konnte, hatten die Verfolgung und die Exekution Kiwis doch einen beträchtlichen Teil seiner Energie verschlungen. Nicht dass er Probleme hätte, aber nach drei Tagen des andauernden Kämpfens und der Machtdemonstration des heliorianischen Kampfschiffes war es ratsam, einen kühlen Kopf zu bewahren und keine Energie zu verschwenden.

Seinem Scouter nach zu folgern hatte Nappa den funkensprühenden Clown rasch erledigen können, aber die Verminderung der eh bereits nicht besonders hohen Kampfkraft des Anführers in der goldenen Rüstung war kein gutes Zeichen. Sein Befehl war so simpel gewesen! Raditz und Nappa waren gute Krieger, aber mit ihnen ging oft der Blutdurst durch. Eigentlich war das vorhersehbar, sie waren immerhin echte Saiyajins, und Blutdurst war eine ihrer bekanntesten Eigenschaften! Trotzdem aber würde etwas Disziplin nicht schaden. Nappa würde das Wort „Bestrafung“ bald aus nächster Nähe kennenlernen.

Weiter von ihnen entfernt hatte Raditz mehr Mühe. Auch wenn sein Ziel gute Geschwindigkeit vorweisen konnte, das war langsam zum Schämen! Diese Schwachmaten sollen Freezer Angst eingejagt haben?! Bitte! Raditz verfügte nicht über die Geschwindigkeit, um diesen fliehenden Vogel einzufangen, er war immer zu langsam!

Ah, na endlich, er hat‘s doch noch geschafft… was? Er kommt zurück?! Ah nein, Ziel fällt. Hat ja lang genug gedauert!

Endlich schienen sich die Geschäfte nach seinen Vorstellungen zu entwickeln, dachte der Prinz, und lächelte kurz wie ein glücklicher Mann.

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