DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 10 Tagen, 6h

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[Chapter Cover]

Von der Glut des Zornes angefeuert flog Raditz schneller als jemals zuvor. Dasselbe tat aber eben auch der Heliorianer, ihm halfen der Vorsprung und der Start aus niedriger Höhe.

Der Scouter des Saiyajins zeigte ihm an, dass sein Prinz sich bereits gefährlich der Kampfzone genähert hatte. Zur Wut über die Nicht-Beendigung seiner Mission gesellte sich auch Frust. In dem Moment, in dem Nappa den Zwerg vor ihm erledigt hatte, würde seine Strafe auf ihn warten. Die Tatsache, dass er nun physisch eingeschränkt war, war darin noch gar nicht berücksichtigt. Er war doch ein so guter Krieger! Er verfluchte die Pechsträhne, die ihn in letzter Zeit zu verfolgen schien.

Die beiden Männer am Boden suchten den Himmel über ihre jeweiligen Scanner ab. Wenn Wigner sich um Fuller sorgte, war Nappa glücklich. Der kleine Wurm war Raditz entkommen- genau das, was er brauchte, um Vegeta von seinem eigenen Versagen abzulenken.

Wigner selbst hatte den Verletzten angefunkt und ihm befohlen, sofort wieder zu ihm zurückzukehren; höchstwahrscheinlich hatte Fuller noch gar nicht mitbekommen, dass sich der Sieger des Duells der Anführer auf dem Rückweg befand. Deshalb hatte er über den holographischen Visor eine schriftliche Botschaft geschickt, während er den Bartträger wenige Meter vor ihm im Auge behielt. Der Eindringling war ganz auf das Katz-und-Maus-Spiel am Himmel fokussiert… eine Gelegenheit, die er nicht ungenutzt verstreichen lassen konnte!

Sein Anzug hatte sich schneller wiederaufgebaut als sein Organismus, das musste der Ultra schmerzhaft erkennen, als er langsam seinen verletzten Arm hob. Seine Zellen kochten vor Aktivität und der Durst war kaum auszuhalten. Mist! Die Dioden an seinen Schläfen begannen zu blinken. Er hatte den Kopf gen Himmel gehoben, um nicht die Aufmerksamkeit des Barbaren auf sich zu ziehen und er betete, dass sein Ziel davon nicht vorgewarnt würde. Wigner war sich dessen bewusst, dass einen solchen Gegner überraschen zu wollen einer ausgewachsenen Heldentat gleichkam,… langsam also…

Nur noch ein kleines bisschen und sein Ziel war in Reichweite. Egal, wie stark der Riese auch sein mochte, niemand würde einen Schuss seines Ultra-Weavers aus solcher Nähe überleben.

Im riesigen Versammlungsraum dominierte nach dem Sturm eine tödliche Stille. Das erste Mal, seit er das Konzil der Weisen integriert hatte, musste Radom all seine Autorität einsetzen, um alle zu beruhigen. Wüste Beschimpfungen durch den Raum zu schleudern hatte noch nie zur Lösung beigetragen. Das aktuelle Problem war vor ihren Augen in Form eines dreidimensionalen Video-Streams über die Ereignisse in den Tregor-Hügeln inmitten der über dreißig Sessel. Die unvollständigen Daten stammten von den unzähligen Antennen der Thetor. Die vielen hohen Wolken blockierten den Großteil der visuellen Dateien; auch wenn die Wärmesignaturen der Invasoren viele Details verrieten, waren sie für die Echtzeit-Analysen der Schlacht weniger nützlich. Zum Glück würden die beiden noch operativen Ultras bald wieder zusammentreffen. Abgesehen vom Aspekt, dass ein einzelnes Schlachtfeld den Schaden begrenzte, war die Thetor einfach nicht für Aufklärungsmissionen geschaffen. Ihre Empfänger konnten nicht zeitgleich zwei Gegenden so eng überwachen. Ragus hatte nicht unrecht: Es wäre angebracht, ihren Planeten von nun an mit einem globalen Ortungssystem auszustatten. Hatten das Konzil und die Generäle sich in Sachen Unverwundbarkeit von Helior der Überheblichkeit schuldig gemacht? War ihre Außenpolitik gut durchdacht? Hatte er selbst einen Fehler begangen, als der Wigner befahl, die Killer nicht sofort auf Sicht zu töten? Das war jetzt nicht der Moment für Debatten. Die gegenwärtige Situation wurde vor ihnen dargestellt in Form von drei roten Silhouetten, deren Griff sich immer enger um die beiden in blau gekennzeichneten Ultras schloss.

Während er sich unbewusst den weichen perfekt frisierten Bart streichelte, beobachtete Radom jeden Teilnehmer dieses außergewöhnlichen Treffens einzeln. Weise, hohe Offiziere und Berater; er bemerkte finstere Gesichter voller Angst und Wut, nervöse Ticks und dicke Schweißperlen trotz der perfekten Zimmertemperatur… aber keine bessere Lösung, nichts.

Er sammelte sich, um so sicher wie möglich zu wirken, um dann dem befehlshabenden Admirals einen Blick zuzuwerfen. Ihm war bewusst, dass er der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit aller war, als er seine Entscheidung verkündete, ohne dass seine Stimme einen Hinweis auf die Unsicherheit gab, die ihm sein Gewissen aufdrängte.

„Also gut, so sei es.“

Inmitten der sie kennzeichnenden Symbole konnte Fuller die Umrisse von Wigner und des massigen Fremden am Boden immer deutlicher ausmachen. Er hob seinen Kopf, doch eine unglücklich stehende Wolke stand zwischen seinem Blick und der wie eine Rakete herabsausenden menschlichen Figur. Seine Scanner konnten ihm nicht sagen, wer von den beiden streitenden Platzhirschen das Duell für sich entscheiden konnte, aber das war jetzt ziemlich egal. Sein haariger Gegner schloss immer mehr zu ihm auf, aber er würde ihn nicht aufholen, bevor er seinen Kameraden erreicht haben hätte. Der junge Kadett hatte große Probleme, seine Konzentration zu halten. Er war bereits oft bei Trainingseinsätzen verwundet worden, aber in einer realen Situation war das Aushalten der Schmerzen und des Fiebers ein großes Problem.

Plötzlich blinkte vor seinem rechten Auge ein Alarm auf. Instinktiv korrigierte er ohne Vorwarnung seinen Kurs nach links, gerade noch rechtzeitig, um einem Schuss seines langhaarigen Verfolgers auszuweichen. Trotz seiner im Normalfall besorgniserregenden Verletzung war der Barbar immer noch gefährlich und anscheinend immer noch darauf erpicht, ihn davon abzuhalten, die Hügel vor ihm zu erreichen.

Der Glatzkopf lachte laut, als eine Explosion zwischen den Obstbäumen ertönte.

Wigner nahm verwundert zur Kenntnis, dass er nicht der einzige war, der sich darüber freute, dass der Langhaarige sein Ziel verfehlt hatte. Jetzt oder nie, mahnte er sich!

Sein Arm endlich bereit, wurde er plötzlich einen Schritt nach hinten gedrängt!

Eine weitere Energiekugel von oben hatte zwischen ihm und dem Barbaren einen Krater in die Landschaft gerissen.

Dummkopf! Er war so töricht!

Auf seinem Schirm und in seinem Gehör hatte der Alarm ausgelöst, aber er war der Meinung gewesen, dass dieser Schuss auf Fuller gerichtet war, also hatte er sich auf Lidars Killer konzentriert, um seine Gelegenheit nicht zu vergeuden. In paar Zentimeter näher und er wäre tot gewesen!

Fuller war diese Szene nicht entgangen, also änderte er plötzlich seine Flugbahn und stieg wieder höher. Ohne zu verlangsamen aktivierte er seinen Ultra-Weaver in Richtung der Person, die seinen Captain fast umgebracht hätte: der andere Eindringling, der den anderen Anführer getötet hatte.

Vegetas Scouter begann, besorgte Töne von sich zu geben. Der Prinz grinste dennoch voller Zuversicht. Auch wenn diese Bedrohung gefährlich sein konnte, war sie dennoch viel zu langsam, um ihm Sorgen zu bereiten. Voller Vorfreude auf seinem Gesicht hob er nur während seines Ausweichmanövers langsam seinen Arm.

Wigner hatte sich gerade erhoben, um zu seinem Ultra zu fliegen, kaum dass der seine Richtung geändert hatte. Aber er hielt sofort mitten im Flug inne, überrascht.

Leicht hätte Nappa den Anführer der Ultra aufhalten können, doch er rührte sich nicht. Er verharrte bewegungslos, die Arme verschränkt. Das gehörte Vegeta. Nun, da er wieder zurück war, gebührte ihm diese Aufgabe… das zu beenden, was er angefangen hatte.

Der Energieball schlug ein und eine weitere, mächtigere, Explosion erschütterte die Hügel von Tregor.

Fuller hatte sich bereits auf ein Ausweichmanöver auf einen Angriff des kleinen Anführers mit den flammenähnlichen Haaren vorbereitet, bevor er den Kurs seines eigenen Schusses kontrollierte. Verwirrt, war er zunächst verwundert über die Ungenauigkeit des Barbaren namens Vegeta, bis er erkannte, dass er gar nicht das Ziel dieses Schusses gewesen war.

In einem durch seinen Aufprall verursachten Krater versuchte der einbeinige Fremde gerade, wieder zu Sinnen zu kommen; sein Haar rauchte und er war von Kratzern, Brandflecken und kleineren Schnittwunden bedeckt.

Der Anführer der Invasoren flog knapp an dem jungen Heliorianer vorbei, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen. Im nächsten Augenblick schickte er seinen anderen Untergebenen mit einem brutalen Kick an den Kopf zu Boden.

Wigner vereinigte sich wieder mit Fuller. Er sagte nichts, schenkte seinem Kameraden einen warmherzigen Blick und legte seine Hand auf seine Schulter. Dieser antwortete mit einem schüchternen Lächeln, um dann seine Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen auf dem Boden zu widmen.

„Was ist jetzt mit denen los?“, flüsterte er.

„Anscheinend hätten seine Männer uns nicht so hart rannehmen sollen. Ich denke, er bestraft sie gerade.“

„Und Lidar?“, wollte er junge Ultra zähneknirschend wissen.

„Um uns klarzumachen, dass wir sie ernstnehmen sollen, fürchte ich.“

Fuller wollte gerade um weiterführende Befehle bitten, doch er hielt inne. Das Verhalten und der auf seinen holographischen Visor fixierte Blick sagten ihm, dass sein Anführer gerade das Kommandozentrum mit Updates versorgte und in Anbetracht der aktuellen Situation um neue Befehle bat.

Unter ihnen stieg der brutale Boss der Barbaren zu ihnen noch, sofort gefolgt von den Verwundeten, die gerade genug Prügel einstecken mussten, um ein paar Panzer zu vernichten. Diese Fremden waren wahre Monster!

Eine neue Botschaft erregte die Aufmerksamkeit der beiden Ultras, die ihnen Gänsehaut verursachte. Wigner grinste gezwungen, was kaum überzeugend wirkte. Der Captain musste das bemerkt haben, denn er beendete seine Mitteilung mit einem „Bereit?“.

„Bereit“, bestätigte Fuller bereitwillig.

„Dann erledigen wir den Großen“, erschien auf seinem Visor in dem Moment, als der Anführer dieser Freaks sich zu ihnen gesellte.

Mit Leichtigkeit hatte Vegeta die Botschaft von Wigners Blick entziffert, als er vor ihnen Halt machte, als Gegenleistung bot er ihnen die allerbeste ironische Replik.

„Für Soldaten seid ihr nicht besonders gehorsam…“, meinte er beiläufig.

Kaum hatte er die letzte Silbe ausgesprochen, prangte seine Faust in Wigners Gesicht, während er mit seiner freien Hand einen hochkonzentrierten Energieball auf Fuller abfeuerte.

„Hurensohn!!“

Diese Beleidigung blieb die einzige. Normalerwiese war es eine von Wigners Stärken, seine Emotionen im Griff zu haben, aber in diesem Augenblick ließ er es zu, dass eine wahre Flut an Mordlust seine Barrieren niederriss.

Vegeta hatte einen solchen Wutausbruch nicht erwartet und diese Offensive überrollte ihn förmlich. Einige Sekunden lang kassierte der Saiyajin die Schläge und wich nur den Stärksten aus. Er war überrascht von der Wucht, die ein Gegner, dessen Kraft sein Scouter als „schwach“ abgestempelt hatte, auf seinem Maximum erreichen konnte. Alles in Allem waren die heliorianischen Verteidigungssysteme nicht im Stande gewesen, die Energie der Saiyajins zu analysieren, deshalb war es nicht abwegig anzunehmen, dass auch Scouter einfach nicht dafür konstruiert worden waren, um die andersartigen Eigenheiten dieser Rasse korrekt wiederzugeben.

Wigner legte den nächsten Gang ein und das Laserlicht seines God’s Blade war kurz davor, seinen Gegner in einen Krüppel zu verwandeln.

Fuller hingegen hatte sich nur schwer von seinem Fall erholen können. Ihm war bewusst, dass er ohne baldige medizinische Betreuung dem Tode geweiht war. Aber das war nicht wichtig, er hatte es nicht einmal einkalkuliert, das hier zu überleben. Er konnte nur dank seines Anti-Grav-Systems stehen, an einen Flug war nicht mehr zu denken. Seine krampfartigen Atemzüge wurden von inneren Blutungen behindert, seine Sicht trübte sich ein und er musste sich konzentrieren, um die um ihn stehenden Personen zu identifizieren. Um den Riesen zu erreichen, verbrannte er seine allerletzten Reserven; der war bewegungslos an der Stelle verharrt, an dem Wigner ihn stehenließ. Das war das einzige, was er tun konnte, um seinem Captain zu helfen, indem er- auf sich allein gestellt- versuchte, die Invasoren an einem Punkt festzuhalten.

Der junge Elitekämpfer wusste, dass die Situation extrem unglücklich war. Die unerwartete Offensive des Anführers der Aliens, von denen sie annahmen, dass sie sie nicht anrühren sollten- hatte Wigner dazu gezwungen, den Stärksten herauszufordern, statt den am Boden Liegenden als Anker zu nutzen, um die anderen näher zu locken. Sie zusammen hätten den Riesen sicherlich in Bedrängnis bringen können und seine Kumpane hätten ihm helfen müssen. Logischerweise wäre der bereits verwundete Barbar eine bessere Alternative gewesen, doch ein Luftkampf hätte sie nur weiteren Risiken ausgesetzt. Es war die Schuld des kleinen bösen Anführers, dass sie sich nun in der allerschlimmsten Konfiguration befanden.

Durch den Nebel seines nachlassenden Bewusstseins bemerkte Fuller das Piepsen seines Alarms. Er mutmaßte, dass er vom Ortungssystem von Lidars Mörder stammte. Sein eigener Bildschirm bestätigte ihm, dass sein Ende bevorstand.

Unter der beeindruckenden Kuppel des Konferenzraumes war Stille der einzige Herrscher. All diese wichtigen Personen waren wie gefesselt ihn ihren High-Tech-Sesseln und konzentrierten sich auf den dreidimensionalen Projektionsturm vor ihnen. Diese hochdekorierten Leute, die mehr an Siege als an Niederlagen gewöhnt waren, konnten kaum atmen, so stark war dieser furchtbare Geruch der Angst in ihren Lungen.

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