DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 12 Tagen, 11h

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[Chapter Cover]

Die beiden Ultras konnten ihren Blick von der neuesten Überraschung des Tages nicht abwenden und benötigten einige Momente, um sich von dem Schock über Zarbons Verwandlung zu erholen.

„Blutiger Teufel… der ist ja hässlicher als ein Kollok…“, brummte Waals. „Glaubst du, dass das klebrig ist?“, fragte er dann, ohne seine Augen von dieser Grauenhaftigkeit lösen zu können.

„Mach, das du willst, aber zieh‘ mich nicht in deine Skandale rein, danke“, gab der Captain trocken zurück.

Ein breites Grinsen erschien auf Waals Gesicht, denn er sah es mit großer Freude, wenn sein Vorgesetzter sogar seine Komfortzone verließ, um die Moral seiner Einheit hoch zu halten.

„Ach komm schon, Boss, ich probiere gerne immer etwas Neues aus, aber das… das bringt meine Säfte nicht zum Kochen…“

Vegetas Herz pochte wild in seiner Brust, und über seine Schläfen rannen plötzlich dicke Schweißtropfen… Zarbon… konnte sich verwandeln?!

Aber es war real. Genau hier vor ihm, war nun anstatt des blauhäutigen Adonis eine surreale groteske Kreatur, die ebenso stark war wie abstoßend, die den Saiyajin-Prinzen mit all seinen Zähnen angrinste- und davon gab es viele.

Denk schnell… denk schlau! Zuerst mal Ruhe bewahren und die Situation analysieren. Um wie viel hat sich seine Kraft vervielfacht?

Mit wenig Mühe konzentrierte Vegeta seine neue Fähigkeit und beruhigte sich etwas. Die von seinem Gegner ausgestrahlte Kampfkraft hatte sich nicht wortwörtlich vervielfacht, sondern nur zugenommen. Sein Saiyajinstolz brach in einem Grinsen hervor, die Krieger seiner Rasse konnten als einzige ihre Kraft verzehnfachen. Schnell scannte er die Umgebung, um sicher zu sein, dass keine weitere Überraschung aus dem Hinterhalt auf ihn wartete, und schoss den beiden Ultras einen Blick zu, die sich auf Respektsabstand gebracht hatten. Eine gute Nachricht: dieser Angeber mit dem Bart konnte seine Batterien wieder aufladen. Die Ultras stellten nicht die ideale Verstärkung dar, aber zwei waren besser als einer und gut eingesetzt könnten sie nützlich sein. Dann ließ er seinen Blick wieder auf das Biest ruhen und bewertete die verschiedenen Taktiken neu.

Als er die instinktive Angst in den Augen seiner Beute sah, warf Zarbon alle Vorbehalte über Bord. Sein Stolz glühte, als er sich mit voller Kraft auf dieses Insekt warf!

Ein Herzschlag reichte dem Alien aus, um den Saiyajin zu erreichen, den er sofort mit einem Rückhandschlag bedachte. Der Treffer ließ Vegeta fast die Kontrolle über seinen Flug verlieren, um sich von ihm zu lösen, da ließ ein neuer Schlag vor seinen Augen die Sterne tanzen. Ein sadistisches verzerrtes Grinsen reichte bis an Zarbons Ohren und er legte den nächsten Gang seiner Offensive ein. Sein armseliges Ziel verschwand unter einem höllischen Schlagfeuer. Der Dummkopf will spielen? Es wäre unhöflich ihm diesen Wunsch auszuschlagen!

Ein weiteres Mal begann der Schleier der bösen Vorahnungen die Mienen der zwei Ultras zu verdunkeln. Wigner und Waals brauchten sich nicht abzusprechen, um den neuen Verlauf des Kampfes zu verstehen. In den Implantaten des Captains hallten widersprüchliche Befehle, noch nie zuvor hatte in der Kommandozentrale ein solches Chaos geherrscht! Die Mitteilungen waren bar jeder Logik, die Widersprüche in den Anweisungen hämmerten wie Donner auf ihn ein, sie waren keine Hilfe! Der Drang, den Kommunikationskanal einfach abzuschalten war groß, aber eine solche Tat würde ihm seinen Rang kosten… aber auf den Audio-Kanälen wurde die Kakophonie immer lauter, anstatt sich zu beruhigen, und weiter drüben gönnte das Monster dem Anführer der ersten Invasoren keine Ruhepause. Wigners Blick traf Waals’s einen Moment lang. Die für seinen Kameraden untypische Verwirrtheit bestätigte Wigner in seiner Entscheidung. Einen Sekundenbruchteil später deaktivierte das System die kortikale Verbindung zu seinem Gehör. Es war an der Zeit, sich nur mehr die allerwichtigsten Prioritäten zu kümmern: seine Freude beruhigen, seinen Leuten und dem Planeten eine Zukunft zu verschaffen! Als Waals beginnen wollte mit „Aber Captain…“, aber schnitt er ihm eiskalt das Wort ab.

„Sag ihnen, dass ich meine ganzen Konzentration brauche und dass ich es sie wissen lassen werde, wenn und wann ich sie brauche“, bellte er fast.

Zahm wie selten gehorchte Waals ohne den leisesten Kommentar.

Kein einiger Schlag!

Keiner von Vegetas Kontern traf sein Ziel… aber endlich hatte es der Saiyajin geschafft, etwas Distanz zwischen den beiden zu bringen, während Zarbon ihn mit einem amüsierten Grinsen bedachte. Er hatte demonstriert, um wieviel er stärker war als dieser Depp, was wollte er erreichen?

„Gut, gut, dieser Abfall macht eine Pause, um zu Atem zu kommen“, stellte er neugierig fest. Eine Grimasse ließ seine Fangzähne aufblitzen… dieser vermaledeite Affe hat also noch Reserven!

In der Luft schwebend, sein Gesicht blutverschmiert und sein Herz bis zum Hals pochend, ließ Vegeta seiner Wut freien Lauf, welche von diesem peinlichen Schlagabtausch verursacht worden war. Im Basiscamp hatte er sich soweit zurückgehalten, seine neue Kraft nicht ganz freizusetzen, aber abgesehen von der Tatsache, dass er nicht mehr so viel Spielraum übrig hatte wie gehofft zeigten ihm seine Instinkte auch das Limit an, dass er hoffen konnte zu erreichen… und das würde niemals reichen diese neue krötenhäutige Form dieses Angebers zu übertreffen! Aber das war nicht das Ende aller Probleme…

Hätte es sein riesiges Maul erlaubt, hätte Zarbon durch dieselben wütend gepfiffen, als er die Zahlen auf seinem Scouter sah. Der Überraschung machte der Sorge Platz, als er bemerkte, dass dieser royale Giftzwerg ebenso abrupt stoppte, wie er begonnen hatte. Trotzdem: wer hätte jemals gedacht, dass ein Saiyajin eine solche Kampfkraft erreichen könnte, ohne auf ihre lächerliche Verwandlung zurückzugreifen? Und wer könnte vorhersehen, wohin es dieser blutige Affe gebracht hätte, wenn er die Chance gehabt hätte? Zum Glück war er so töricht gewesen, diese Eigenschaft geheim zu halten, nur um den Meister zu verraten! Die Positionen an der Spitze der Macht waren ebenso schwer zu halten wie zu erreichen, der Konkurrenzdruck war hoch… ersetzbar zu sein war nicht förderlich für die Lebenserwartung! Es wäre besser, diesen lächerlichen Prinzen schnell zu erledigen, bevor Freezer sich wieder dahingehend erweichen lassen würde von seiner unerklärlichen Faszination für diese dreckigen Kreaturen.

Ein Stück zerfetzter blauer Umhang schwebte elegant zu Boden.

Eine barocke Symphonie erklang im heliorianischen Himmel, bestehend aus dem hektischen Flirren von Laserklingen auf der Suche nach einem uneinholbaren Ziel. Wigner und Waals nahmen es nicht auf die leichte Schulter; die Dichte und die immer wieder wechselnden Muster ihrer Attacken verfehlten ihn immer nur um wenige Zentimeter… auch wenn dieser Alien unmenschlich war, besaß er doch die Eigenschaft, irgendwann müde zu werden, und der kleinste Fehler würde dann fatal sein!

Wenn er es gekonnt hätte, würde Zarbon im Nachhinein vor Angst erbleichen, dann erröten von dem Adrenalinrausch, welcher es ihm erlaubt hatte, den Rhythmus des tödlichen Tanzes der heliorianischen Klingen auszuhalten. Verdammt, war das knapp!

Dummkopf! Er hätte wissen sollen, wie hinterhältig dieses Arsch Vegeta sein konnte! Aber er war nicht der einzige, der noch Ressourcen hatte…

Ein grausames Grinsen erschien auf das Etwas, das ihm als Gesicht diente, dann hob er seine Hände vor sich hoch und startete einen brutalen Gegenangriff.

Wigner und Waals brüllten so laut wie sie konnten, um die Aufmerksamkeit dieses Monsters zu erheischen. Wigner deaktivierte seine beiden God’s Blades, um alleine anzugreifen. Während er mitansehen musste, wie Waals unter einer Feuerwalze aus dem Atem des Monsters verschwand, bombardierte er ihn mit seiner Generaloffensive aus Energiekugeln. Wie er es gehofft hatte, ging das Monster in die Defensive, um diese kleinen Leuchtkugeln mit einer gewissen Neugierde zu betrachten, wie sie auf ihn zuschossen.

Zarbon behielt sowohl den Angriff im Auge als auch seinen Scouter, der ihm Entwarnung gab. Diese Leuchterscheinungen waren nicht gefährlich, seinem Scanner nach zufolge könnten es auch Seifenblasen sein. Selbstsicher auf seine Kraft packte der Krieger einen der Kugeln mit seiner rechten Hand. Kaum hatte er sie berührt, wurde er von einer gewaltigen Explosion eingehüllt… aber kaum hatte diese sich verzogen, sah man den Feuerball, wie er wie eine Kerze in der Hand ausgelöscht wurde. Zarbon grinste triumphierend, so glücklich war er, diesen miserablen Insekten hier seine Macht demonstrieren zu können, die geglaubt hatten, IHN verletzten zu können! Einfaltspinsel!

Als er hörte, wie der Heliorianer ihm wütend zubrüllte: „Friss das!!“, war es zu spät, seinen Fehler zu korrigieren. Die ersten Explosionen schienen noch wie Feuerwerk, dann wuchs aus ihrem Zusammentreffen ein enormer Feuerball immer weiter, genährt von den immer weitergehenden zerstörerischen Detonationen.

Voller Sorge über das spektakuläre Resultat seiner Schüsse hob Wigner seinen Kopf und war erleichtert. Ober ihm betrachteten zwei Silhouetten sein Werk, der Fremde war schnell genug gewesen, um sogar Waals zu schützen!

„Nicht schlecht für ein Haufen Krüppel!“, lautete Vegetas beißender Kommentar.

„Pah, trotz deiner so schönen Versprechungen hast du dich auch nicht viel besser angestellt… und wollen wir mal über dein Gratis-Facelift reden?“, fauchte Waals missmutig zurück.

„Statt Blödsinn zu verbreiten, halte dich lieber bereit!“, meinte der Saiyajin, um sich dann auf bedrohliche Weise zuzuwenden. „Du hast dir die Ausrüstung deiner Freundin geholt, das war schlau, aber wenn du danebengeschossen hast, wird er sich davor in Acht nehmen! Ihr könnt euch glücklich schätzen, wenn ich ihn davor abhalte, euch zu töten, sobald er da raus kommt! Das ist nicht so einfach!“

Eine wilde Grimasse, eine Karikatur eines Lächelns, erschien auf Waals‘ Gesicht, als er sich noch näher an Vegeta ranpirschte und ihm mit einem provokativen Finger anpiekste.

„Wer hat denn gesagt, dass wir ihn da raus lassen wollen? Und du, bleib brav in der Schlange, wenn du nicht willst, dass wir uns im Anschluss daran um dich kümmern!“

Ohne auf eine eventuelle Antwort zu warten, schoss der Ultra unter dem zweifelnden Blick des Saiyajins direkt in Richtung der immer noch fortwährenden Kaskade von Explosionen.

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