DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 14 Tagen, 17h

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[Chapter Cover]

Der Saiyajin sprang so schnell auf ihn zu, dass Zarbon davon fast überrascht wurde, in der Hitze der Aktion konnte er dem ersten Schlag gerade noch ausweichen. Geschwindigkeit, Kraft, Technik- Vegeta war immer dafür bekannt gewesen, seine Fortschritte sofort in Kampfkraft auszudrücken. Sein Status als Elite war keineswegs unverdient und wieder bewies er, dass er sich immer noch weiterentwickeln konnte. Eine Schande, dass ein solches Talent an einen solchen Charakter verschwendet wurde. Also gut, so sei es, niemand war unersetzlich; wie immer würde sein Meister jemanden finden, der ihm an seiner Stelle dienen würde. Diesen fanatischen Saiyajin zu ersetzen wäre kein Übel, man brauchte keinen Hund, der die Hand seines Herrchens biss! Eine Erlösung!

Die verdrängte Luft surrte unter Vegetas Faust, für das nackte Auge fast unsichtbar. Der Oberkörper des blauhäutigen Aliens schien beinahe unscharf durch die Schnelligkeit seiner Ausweichbewegungen. Aber auch wenn dessen Körpersprache ihn in eine defensiv Position zu bringen schien und er langsam am Boden verlor, bemerkte Wigner, dass er keine echten Schwierigkeiten hatte. Aus was waren diese Leute nur, dass sie sich so schnell bewegen konnten?! Kein lebendes Wesen könnte eine solche Geschwindigkeit zeigen! Dieser Vegeta hatte verkündet, dass er sich alleine dieser neuen Gefahr entledigen könnte, aber bisher hatte er seinen Gegner noch nicht berühren können. Schlimmer noch, die Schnittwunde durch das God’s Blade behinderte ihn offensichtlich seine linken Faustschläge… sie waren langsamer und weniger präzise als seine gesunde Seite. Der Unterschied war selbst für den Heliorianer ersichtlich, obwohl er Probleme damit hatte, die Bewegungen der beiden Kämpfer mitzuverfolgen.

Innerlich frohlockte Zarbon. Dieser armselige Affe wiederholte immer wieder dieselben Passagen; damit und mit dem Unterschied in ihren Kampfkräften war dieses Spiel schon fast langweilig. Aber immer noch hielt sich Freezers Liebling mit dem Konter zurück, damit er den Verräter unter dem gesamten Gewicht seiner Fehler begraben konnte. Wie er auch nur denken konnte, dass er stark genug wäre, um die Autorität des Meisters herauszufordern, lächerlich! Eine Arroganz, die er vor der Ausführung der Todesstrafe mit der Realität kollidieren lassen würde. Deswegen hielt Zarbon noch den Drang zurück, diesen Dummkopf sofort zu pulverisieren… und nebenbei gab es keine bessere Demonstration für die Heliorianer, dass jeglicher Widerstand absolut zwecklos war. Helior war nicht wegen seiner natürlichen Ressourcen begehrt, sondernd wegen seiner Technologie und damit der Bevölkerung. Weniger Schäden, weniger Todesfälle, mehr Profit. Zerstörung war nur eine Strategie unter vielen; eine Methode, die man den aktuellen Umständen anpassen konnte. Zwischen einem mordenden Einfaltspinsel- egal, wie stark er auch sein mochte- und einem Erbauer von Imperien gab es einen himmelschreienden Unterschied. Darin lag das Genie der Frostdämonen… und seines eigenen, Zarbons- gratulierte er sich schamlos selbst, dem seine privilegierte Position direkt neben der obersten Macht sehr gut gefiel.

Vegetas Angriffsrhythmus verlangsamte sich, nun raffte sich Zarbon auf, diese Farce zu beenden und zu kontern, als ein Einschlag ihn direkt an der linken Seite traf und ihm den Atem raubte! Leicht benommen konnte er dem nächsten Angriff nicht ausweichen. Durch diese Schmach zornig hob er seinen Kopf, um einen Regen aus Energiekugeln auf ihn zustürzen zu sehen.

Die ganze Zeit jubelte Vegeta innerlich, während er seine Kraft in seinen Fäusten in einem wilden Rhythmus explodieren ließ. Dieser Mistkerl Zarbon war wie der größte Idiot darauf hereingefallen und nun war er dort, wo er ihn haben wollte, ohne bisher einen einzigen Schlag kassiert zu haben! Das Spektakel von unzähligen Explosionen um den großgewachsenen Mann, der ihn so gerne veräppelt hatte, machte Vegeta überglücklich. Er bezweifelte, dass das ausreichen würde, um jemanden wie Zarbon zu unterjochen, aber das war im Augenblick gar nicht sein Ziel. Vegeta freute sich schon auf das Gesicht, dass er Depp zeigen würde- geschwächt und mit verletztem Stolz, dann voller Verwunderung über den realen Wert seiner Kampfkraft. All die ganzen Jahre, in denen man die Saiyajins als bloße Affen deklassiert hatte, würden gerächt werden.

In dem Landemodul, das kaum eine Fläche von zehn Quadratmetern hatte, fühlte Mox, wie eine Mischung aus Wut und Trauer durch seine Eingeweide wühlte. Seit dem Moment, in dem sich die Überlebenskapsel mit Lichtgeschwindigkeit automatisch um sie aufgebaut hatte, hatte der Commander es nicht mehr gewagt, mit den anderen beiden Überlebenden in Blickkontakt zu treten. Das Echo der Geräusche und der Explosionen auf der Brücke hallten immer noch durch seinem Kopf. Wie gerne hätte er etwas mit seinen Fäusten oder seinem Kopf zerschmettert, jemanden gebissen oder so etwas, er musste sich vom Schreien und Weinen zurückhalten. Seine Schultern und Kiefer waren verkrampft und der Knoten in seiner Brust wuchs immer weiter. Genauso wie Vorstellung, immer noch dort zu sein… er hätte es vorgezogen, mit seiner Crew zu sterben. Mox‘ Herz schlug viel zu schnell für den normalerweise so ruhigen Mann, doch er war entschlossen, in Anwesenheit der beiden Navigatoren, die krampfhaft schweigend die Bildschirme vor ihnen musterten, noble Ruhe auszustrahlen. Einzig das Piepsen der Geräte unterbrach diese gespenstische Stille. Einer der beiden war noch sehr jung und konnte seine Tränen nicht zurückhalten, er hatte bereits geweint. Der andere schniefte laut, um seinen Schmerz zurückzuhalten, seine Hände zitterten immer noch. Mox dachte nicht daran, sie dafür zu rügen. Ihre Tränen waren auch die seinen, es war menschlich.

Eine für eine militärische Botschaft unüblich sanfte Stimme durchbrach die stille Kommunikation:

„Commander, wir sind bereit für das Protokoll M-2“.

Eine kurze Andeutung eines zufriedenen Gesichtsausdruckes umspielte kurz Mox Lippen. Er hatte zwar nicht die Autorisierung für das erhalten, auf was er gehofft hatte, aber er würde die ihm zur Verfügung stehenden Mittel gut nutzen, beim Worte von Mox!

Nach einer Weile traf das von Vegetas Angriff erschaffene Höllenfeuer den Boden. Der Saiyajin führte die Attacke einige Augenblicke lang weiter, denn hielt er inne, um das Resultat seiner kleinen Spinnerei zu begutachten. Seine Energie weiter zu verschwenden, war nutzlos, Zarbons Ki hatte sich stabilisiert, er wusste, dass er ihn wohl kaum weiter zu beschädigen, ohne seine Reserven anzuzapfen, besonders auf seinem aktuellen Niveau. Ihm kam die Idee, seine Energie für einen kurzen Moment zu modulieren, um mehr Feuerkraft zu haben, ohne den Gegner zu alarmieren… Eine interessante Theorie, die er sofort testen würde, sobald er in Ruhe trainieren konnte. Die Entdeckungen, die Raditz‘ kleiner Trip zu seinem Bruder ans Tageslicht befördert hatten, wurden immer besser!

Die Staubwolken hatten sich noch nicht gelegt, als eine Rakete das arrogante Gesicht des Prinzen voll traf!

Sein Mantel zerrissen und sein schönes Gesicht schmutzig, eine aufgeschlagene Lippe- der mächtige Zarbon hatte seine Ruhe verloren, die er so gerne zur Schau stellte, um seine Überlegenheit zu demonstrieren. Dieser kleine Affe würde bald die ganze Welt des Schmerzes kennenlernen!

Der heliorianische Himmel erbebte unter dem phänomenalen Einschlag; Wigner bemerkte schnell, dass Vegeta nicht gelogen hatte, er hielt diesem beeindruckenden Gegner wirklich stand. Wie sollte er diese Situation ausnutzen? Die Schnelligkeit der beiden Krieger erlaubte ihm keine Gelegenheit, das Ziel zu erwischen, ohne seinen improvisierten Alliierten zu gefährden… Die Aufmerksamkeit des einen abzulenken, würde dem anderen einen wichtigen Vorteil schenken, beide zu eliminieren würde die ganze unmittelbare Gefahr aus der Welt schaffen, auch wenn er damit eine wertvolle Informationsquelle verlieren würde. Der verwundete Anführer der Barbaren hatte ihm, wenn auch nur nebenbei, garantiert, dass er sich wieder gegen sie wenden würde. Dilemmas über Dilemmas!

Wenn Zarbon es einmal schaffte, Vegeta zu erwischen, summierte sich für ihn nur der Schmerz des Treffes zur seiner Bestätigung als Krieger hinzu. Wie zusätzliches Benzin. Eine wunderbare Kraft, nur leicht getrübt von den Schmerzen in seinem verwundeten linken Arm bei jeder Bewegung, der einzige Schatten an diesem wunderschönen Tag.

Nachdem er der letzten Explosion gerade noch ausweichen konnte, schnitt ein weiterer Kick Zarbons Luft ab. Unglaublich! Dieser verdammte Affe war drauf und dran, die Oberhand zu gewinnen! Niemals hätte er es für möglich gehalten, dass er je dazu fähig sein könnte!

Der kaum auszuhaltende Angeber spie fast sein Frühstück aus, für Vegeta war der Moment gekommen, ihm zu zeigen, was ein echter Super Saiyajin war!

Mit einem lauten tiefen Grollen ließ die plötzlich aufflammende Aura die Luft um den Prinzen herum vibrieren, wie ein Sturm als Anzeichen einer göttlichen Warnung. Zarbon war von der immer weiter steigenden Zahl auf seinem Scouter wie versteinert, die ja direkt proportional zu der Demonstration dieses Rebellen war. Dieser kleine Giftzwerg hatte nicht seine gesamte Kampfkraft gezeigt, er hatte es geschafft, einen Teil davon zurückzuhalten, trotz der Intensität seiner Angriffe! Sein Blick senkte sich auf den Schwanz seines affenartigen Gegners. Sollte ihm die Idee der Verwandlung in den Sonn kommen, würde er niemals diese Kraft verzehnfacht aushalten können… ihm blieb keine andere Wahl, verdammt!

Sein Gesicht strahlte eine mordlustige Aura aus, als Vegeta seine Hand voll Energie Lud, als Zarbon ihm zurief:

„Warte!“

Mit einem überheblichen Blick eines Jagdvogels, der seine Beute fest im Blick hatte, erlaubte der Prinz den erbetenen Aufschub.

Die beiden Invasoren hatten nur wenige Meter voneinander entfernt eine Pause eingelegt, nun galt es jetzt oder nie!

In einem Funkenregen warf sich Wigner, der bisher einen Sicherheitsabstand eingehalten hatte, auf den größeren der beiden, sein rechter Arm feuerbereit…

Er hörte den wütenden Aufschrei gar nicht, der ihm galt. Die Schockwelle einer gewaltigen Energie krachte voller Wucht in den heliorianischen Captain und schleuderte ihn tief in den von Trümmern bedeckten Boden aus Stahl und Karbon.

Das Licht des God’s Blade surrte aus Waals Handschuh, der seinem Offizier gegenüber ebenfalls einen großzügigen Anstand eingehalten hatte, hinter Vegeta. Sein Befehl lautete, die Situation nur unter Kontrolle zu halten, ohne ihn zu töten, aber er konnte diesen Angriff auf seinen Captain einfach nicht unbestraft lassen!

Eine mit Mühe gezähmte Beleidigung entkam den Lippen des Ultra. Der nervige Spinner mit dem flammenähnlichen Haar musterte ihn aus den Augenwinkeln. Ein dünnes Grinsen erhellte dessen ansonsten emotionsloses Gesicht , während seine Hand, mit der der Wigner getroffen hatte, wieder vor Energie leuchtete. Waals hatte sich viel diskreter verhalten und man hatte ihn für nicht einsatzfähig gehalten. Wie hatte er denn voraussehen können, dass er sich Nims Energiepack einsetzen könnte? Scheiße! Seines Überraschungsmoments beraubt, wusste er um dessen Nutzlosigkeit. Sein Laser versiegte.

„Ich habe deinen Kumpel nicht umgebracht, der hier gehört mir!“, fauchte der Barbar. „Hast du mich verstanden?“, fügte er in einem arroganten Ton hinzu, der Waals sehr auf die Nerven ging.

Ohne mit der Wimper zu zucken zeigte der Heliorianer seinen Lieblingsfinger und knurrte: „Dann mach mal hinne und erledige deine Geliebte, bevor ich mir noch Sorgen machen muss!“

Widerwillig drehte dem Fiesling den Rücken zu und flog ohne weitere Umschweife zum Einschlagspunkt seines Captains.

Zarbon musste grinsen. „Kleine Meinungsverschiedenheiten zwischen neuen Freunden?“, lachte er, während er sich mit einer vornehmen Geste das Blut vom Kinn wischte.

„Nichts, was man nicht schnell erledigen kann. Du kennst das ja, wenn man einen neuen Planeten annektiert… da gibt es immer jemanden, der das Wort „Niederlage“ nicht verstehen kann oder will. Aber du bist keiner von denen, oder?“, blaffte Vegeta.

„Oh, weil du etwa denkst, du hättest mich besiegt?“, wollte der Blauhäutige mit einem fast mörderischen Grinsen wissen. „Du kannst Kampfkraft fühlen, oder?“, fragte er, um dann ohne eine Antwort abzuwarten weiterzusprechen, seine Augen voller Vorfreude: „Dann schau mal genau hin!“

Mit geballten Fäusten beugte sich Zarbon nach vorne. Mit einem Schrei begann seine Aura fast zu kochen, und manifestierte sich um ihn herum. Seine vornehme Stimme gewann an Kraft und Volumen, als er sich langsam streckte und allen Anwesenden das Resultat eine der ekelhaftesten Metamorphosen zeigte. Der Krieger voller Eleganz verdoppelte sein Körpervolumen und nahm die Gestalt einer mit Krötenhaut bedeckten monsterhaften Kreatur an. Ein unheimliches Maul war an die Stelle des dünnen Mundes getreten und öffnete den Blick auf einer beeindruckenden Reihe von messerscharfen Zähnen.

„Genies` den Anblick, Vegeta, du wirst sterben, bevor du dich rühmen kannst, mich dazu gezwungen zu haben!“

Die Überraschung und die neue Kraft, die das Monster ausstrahlte, in das sich sein Gegner verwandelt hatte, ließen Vegeta erstarren und schweigen.

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