DB Multiverse

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DBM Universum 19

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81

Diese Krieger mit ihren Rüstungen, die zusammen mit Goku und seinen Freunden teilnehmen, woher kommen sie? Was ist ihre Geschichte?
Entdeckt nun, wie Technologie und Tapferkeit die Sieg-Garanten dieses atypischen Universums der Heliorianer wurden, deren Schicksal sich mehr als einmal in Tragödie verwandelt haben könnte.

Nächste Seite in : 12 Tagen, 8h

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[Chapter Cover]

Ohne Zarbon aus den Augen zu lassen, erlaubte Vegeta es seinem brutaleren Teil seiner Persönlichkeit, kurz die Zügel zu übernehmen. Dieser eingebildete Schönling war ihm immer schon auf die Nerven gegangen und dessen Arschkriecherei vor Freezer hatte seine Wut nur noch verstärkt. Das Zeitalter der Unterwerfung war vorüber und Zarbon würde ein Make-over seines hübschen Gesichtes erhalten und ein Gratisticket für das Jenseits noch dazu !

Zarbon wartete mit stoischer Ruhe auf eine Antwort Vegetas, denn er war auch neugierig auf die windschiefe Ausrede dieses zweitrangigen Handlangers für sein unentschuldbares Verhalten. Aber der Verräter blieb zunächst still und schien seine Kampfkraft zu sammeln. Ein Wirbelsturm umgab den Saiyajin und Zahlen flogen über den Scouter von Freezers rechter Hand. Verdammt! Wie konnte Vegeta nur so schnell so stark werden? Es war kein Wunder, dass sein Meister so von dieser seltsamen Rasse fasziniert war, dessen Elitekrieger oftmals eine gewisse Neigung zur unvorhersehbaren Steigerung ihrer Kraft gezeigt hatten- natürlich innerhalb gewisser Grenzen. Zarbon begann sich zu wundern, wo Nappa und Raditz waren, denn sein Gerät hatte sie nicht aufspüren können. Was noch seltsamer war, der kleine Prinz war im Team mit einem unbekannten Krieger, zweifelsfrei ein Heliorianer. Hatte der Verräter sich in ihre Dienste gestellt, um sie im Austausch für etwas vor den Eroberungsplänen seines Meisters zu beschützen? Dummkopf! Was waren das alle für naive Blödmänner! Da brauchte wohl jemand Nachhilfe.

„Ein Soldat von Helior, nehme ich an“, rief er Wigner zu. „Ich diene dem allmächtigen Lord Freezer und ich habe einen Vorschlag für dich. Aber zuerst bitte ich um Nachsicht, denn ich sehe mich gezwungen, zuerst ein Disziplinarproblem zu lösen, das dich nicht betrifft. Im Anschluss daran werdet du und die anderen meine vollständige Aufmerksamkeit erhalten“, fuhr er mit einer allglatten Stimme fort.

Die Nase des Anführers der Ultra rümpfte seine Nase, ein für ihn untypisches Zeichen seiner Wut. Sein Arm schwang über das Meer der ihn umgebenden Trümmerteile. „Und das? Ein Geschenk, um uns deine guten Absichten zu demonstrieren, oder?“

„Ich bitte tausendfach um Verzeihung, das war keine Absicht. Naja, wenn man mich angreift, schlage ich eben zurück! Das ist doch natürlich, findest du nicht? Ich sah etwas wie ein Kraftfeld und konnte mich deshalb nicht zurückhalten, der Filter war bereits durchdrungen“, erklärte der Fremde mit einem ironischen Lächeln.

Er erwähnte nicht, dass die Existenz dieser Schutzschilde eine der Gründe war, dass er seinem Meister geraten hatte, die Eroberung dieses Planeten zu verschieben. Aber da er nun wusste, wie schwach sie gegen Angriffe von Elitesoldaten waren… die Annexion von Helior und seiner technologischen Schätze war nun kaum mehr als eine Formalität. Er würde sich persönlich darum kümmern, nachdem er den Saiyajin erledigt hätte, da wäre auch sein Meister mit einverstanden. Pech für das Ginyu-Sonderkommando, das schon so lange davon geträumt hatte, sich mit diesen Kriegern mit ihren übertriebenen Ruf zu messen. Die Truppe unter Kiwis Kommando hatte keine Probleme damit gehabt, einen Teil der Oberfläche in eine Hölle aus Feuer und Blut zu verwandeln; dass er es geschafft hatte, die Heliorianer zu überreden, ihn zum Schutz anzuheuern, sobald er Kiwi eliminiert hatte, war auch kein Wunder. Diese Saiyajins, Hunde, die es kaum wert waren, vor den Füßen seines Meisters zu knurren! Köter, welche die Bedeutung des Wortes „Loyalität“ nicht kannten… die aber bald die Bedeutung von „Strafe“ kennenlernen würden.

Ein leiser Laut der Genugtuung entkam Vegetas Lippen, als er die sichtbare Steigerung seiner Kampfkraft stoppte. Nicht, dass er es diesem Snob nicht vergönnte, es ihm ordentlich zu zeigen, aber eine kleine Überraschung zum Finale würde das alles noch besser machen. Seine scharfen Sinne sagten ihm, dass dieser pompöse Angeber immer noch auf demselben Niveau war, wie seit Jahren. Wie viele Elitesoldaten hatte sich dieser Dummkopf auf dem Kampfkraftniveau ausgeruht, welches ihm seinen Rang eingebracht hatte. Danach konzentrierte der Saiyajin seinen neuen Sinn, um die Umgebung so weit wie möglich nach anderen Lebenszeichen zu durchsuchen. Erfreut, nichts zu finden, was nicht anders war als Heliorianer, erhob er endlich das Wort, ein Hauch von Freude in seiner Stimme:

„Na hallo, Lord Zarbon, welche Überraschung!“

Das Selbstvertrauen dieses Verräters ließ den großgewachsenen Krieger wundern. Ja, dieser Wilde hatte sich verbessert, aber nicht genug, um ihn zu übertreffen. Die Siege über Kiwi und die Heliorianer mussten diesem Affen wohl zu Kopf gestiegen sein. Damit würde seine Exekution noch viel amüsanter werden!

„Ist deine Absicht, um Vergebung für deine Aktionen zu betteln?“, fragte er delikat, während er kurz seinen verschränkten Arm hob, um lässig ein imaginäres Staubkorn von seinem rechten Bizeps zu fegen. Seine Geringschätzung vor den niederen Klassen mit seinem so bewundernswerten Körper zu zeigen, war bei ihm fast zur Sucht geworden.

Die Antwort des Saiyajins schaffte es trotzdem, ihn zu irritieren.

„Denkst du wirklich, dass ich das alles getan habe, um weiterhin vor euch zu knien? Ich, der Prinz der stärksten Kriegerrasse des Universums?“

Zarbon brach in schallendes Gelächter aus. „Ha-ha-ha-ha-ha! Oh, Vegeta, ich wusste gar nicht, dass du ein solches Talent zum Witzereißen besitzt!“ Dann nahm er einen viel ernsteren Tonfall an. „Saiyajins sind nur dazu gut, um Befehle zu befolgen. Und Prinz… Prinz wovon, bitte? Zwei Deppen, die dir den Arsch küssen, um dir Wichtigkeit vorzugaukeln? Bitte, dass ich nicht lache. Damit zu nicht als ein vollkommener Ignorant stirbst, erzähle ich dir etwas. Es war kein Asteroid, der deine wertvolle Kriegerrase vernichtet hat. Nein, es war Lord Freezer, mit nur einem Finger! Pffft, die glorreiche Rasse der Saiyajins, ausgelöscht! Ich habe nie begriffen, weshalb er euch drei am Leben gelassen hat. Gegen meinen Rat, versteht sich, aber der Moment der endgültigen Ausrottung naht. Ich frage mich, wie das Universum wohl diesen immensen Verlust überstehen wird…“, witzelte er mit einem brutalen Funkeln in den Augen.

Der Thronfolger der Saiyajins zuckte instinktiv zusammen. Natürlich war ihm die ganze Story von dem Asteroiden immer schon seltsam vorgekommen, als wäre niemand auf Vegeta im Stande gewesen, eine so klare Bedrohung lange vor dem Einschlag zu neutralisieren! Die Idee einer Lüge und deshalb eines Verrates hatte sich schon lange einen Weg in seine Gedanken gebahnt, aber er hatte es bisher ignoriert. Und was hätte ihm das auch genutzt? Er war aufgewachsen mit der Überzeugung, keine Emotionen zuzulassen, Leben als kein allgemeines Recht anzusehen, sondern nur ein Privileg jener, die es schafften, nicht zu sterben- egal, ob einzelne Person oder die Bevölkerung eines ganzen Planeten, auch seines eigenen. Trotzdem, sein Herz war nun schwer und es steckte ein Klumpen in seinem Hals.

Nicht jetzt! Emotionen waren etwas für Schwächlinge! Nur die Wut war eine Ausnahme, sie half einem, sich in einem Kampf selbst zu übertreffen. Aber diese Geschichte hatte ihn getroffen, noch ein Grund, um den Stolz dieser dreckigen Angebern zu brechen.

Vegeta fühlte, wie eine Schweißperle über seinen Rücken hinunterlief, während er nach außen hin unbeeindruckt wirkte. Eiserne Selbstkontrolle, um Herr der Lage zu bleiben, um seinen Zorn für den anstehenden Kampf aufzusparen. Als er seinen Mund öffnete, hatte seine Stimme den ironischen Ton behalten, den er so gerne hörte.

„Armer kleiner Zarbon, hast du etwa wirklich gedacht, dass ich das nicht weiß? Du hast mich immer für einen Dummkopf gehalten, oder? Du denkst wirklich, du hast mich gefunden, obwohl ich mich verstecken wollte? Hehe, ich denke, dieser Dummkopf ist nicht so dumm, wie du glaubst! Du bist genau dort, wo ich dich haben will. Bitte korrigiere mich, sollte ich falsch liegen, aber du weißt nicht, wo Raditz und Nappa sind, oder?“

Nun war es Zarbon, der an der Reihe war, seine Emotionen für den Treffer nicht zu zeigen. Der Drang, seinen Scouter zu aktivieren war groß, doch er hielt sich zurück.

Vegeta knurrte und fuhr mit hasserfüllter Stimme fort: „Du wirst es noch bereuen, mich für einen Idioten gehalten zu haben! Ich werde euch alle dafür bezahlen lassen, was ich in all diesen Jahren erdulden musste!!“

Wigner beobachtete die beiden Fremden mit immer steigendem Misstrauen. Beide standen sich in Sachen Verrat und Hinterlist nichts nach. Zu sagen, dass er begonnen hatte, den Anführer der Barbarentruppe als etwas vertrauenswürdig einzustufen wäre übertrieben, aber er hätte sich etwas mehr Ehrgefühl erhofft. Er wusste, dass der verbale Schlagabtausch der beiden Monster bald vorüber sein würde, deshalb checkte er seinen Energiehaushalt und dann den von Waals. Die Kommandozentrale verließ sich auf ihn, denn eine andere Wahl blieb ihnen nicht… bei dieser waffentechnischen Unterlegenheit mussten sie mit Schläue arbeiten. Die Lawine an Erwartungen ließ den jungen Mann schwindlig werden und die Angst vor einem Versagen ließ seine Eingeweide verkrampfen. Er schluckte den Ansturm von Panik hinunter und die daraus resultierenden Bilder. Aus Wut darüber, dass er sich so von diesen Gefühlen hatte übermannen lassen, aktivierte er einen Adrenalinausstoß, der sein Rückenmark erzittern ließ: Helior wird nicht fallen! Auch um sich selbst davon zu überzeugen, sendete er diese Botschaft über seinen mentalen Sender auf allen ihm zu verfügenden Frequenzen. Als Reaktion darauf dröhnte tosender Applaus durch seine Implantate. Der Jubel aus unzähligen Kehlen beruhigte ihn, denn er hatte eine Idee, die ihm half, dieses nicht wünschenswerte Gefühl von Hilflosigkeit abzustreifen.

Inmitten des aufgeregten Bienenstocks im Inneren des Zentralkommandos versuchte Radom, sein Gehör abzustellen. Versunken in seinen Sessel und durch seine rechte Hand von der Außenwelt abgeschirmt, die er vor seine Stirn hielt, versuchte er genug Ruhe aufzubauen, um optimal nachzudenken. Wie ein Sturm verdunkelte sich dieser Alptraum mit jedem Blitz noch weiter. Ihre Vorfahren hätten sich in einer solchen Situation wohl den Göttern anvertraut, aber deren Rituale werden schon lange nur mehr Folklore. Nach dem schrecklichen Ende ihres eigentlichen Heimatplaneten, aller heiligen Plätze und Kreaturen mit eingenommen, waren die ehemaligen Schutzgötter nicht mehr im Stande gewesen, ihre Flammen in den Herzen der Überlebenden aufrecht zu erhalten. Deshalb überraschte sich Radom damit, dass er unbewusst diese vergessenen Entitäten angerufen hatte…. Aber wen sollte man sonst um Hilfe bitten, wenn die menschliche Dimension nicht mehr ausreicht? Die Armee war zwar noch nicht zurückgekehrt, Galasir schien Dardan aber aufgegeben zu haben und die restlichen Ultras konnten die Heimreise antreten, Wigners Botschaft hatte bezeugt, dass das heliorianische Feuer immer noch hell und mächtig brannte, trotz dieser Lage… aber Selbstaufopferung war nicht die Lösung; nein, er musste einen Weg finden, wie er diese Bedrohung ausradieren konnte und dabei die Verluste zu minimieren!

Aber wie?

Ineffektive Schilde, zu schnelle Ziele, eine Energie, die Schiffe der Stellaren Klasse mit einem Schlag vernichten konnten- oder sogar den Planeten beschädigen… und diese Fremden waren in so kleinen Vehikeln gekommen, dass sie die Weltraumüberwachung austricksen konnten. Wie viele waren vielleicht noch auf dem Weg zu ihnen?

Ihren Kurs zu berechnen und sie aufhalten, bevor sie Helior erreichen, wäre ein guter Anfang, das hätte man schon lange tun sollen! Radom dachte an seinen Freund Mox. Die gepanzerte Sicherheitszelle der Brücke der Thetor hatte ihm das Leben gerettet, aber er hatte das automatische Rettungsprogramm deaktiviert, das ihn zu den anderen Überlebensmodulen an der Zentrale gebracht hätte. Der Große Weise kannte ihn gut, der Commander würde niemals vor einer Schlacht fliehen, die ihm das Leben der ganzen Crew gekostet hatte. Ihm diese Mission aufzuerlegen würde ihn vielleicht etwas weniger hilflos wirken lassen und niemand würde diesen Auftrag mit mehr Effizienz und Fleiß ausführen.

Ah! Eine neue Botschaft von Wigner… dieser junge Mann nahm diese Aufgabe sofort an, eine exzellente Wahl für die Ultras.

Mittlerweile musterten sich Zarbon und Vegeta stumm und warteten auf eine Bewegung des anderen, welche den Kampf beginnen lassen würde, ohne dass der andere das Vergnügen hatte, nicht dafür verantwortlich zu sein. Dieses kleine Spielchen ärgerte Vegeta bald, sein Wunsch nach Rache oder einem Sieg war zu stark. Mit großer Geschwindigkeit warf er sich auf ihn, dass Wigner ihn kurz verschwinden sah.

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