DB Multiverse

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DBM Universe 16

Geschrieben von Syl & Salagir

Übersetzt von BK-81

Translation of first chapter of French fanfic about universe 16.


Teil 1 :12345678
Teil 2 :91011121314
Teil 3 :15161718192021222324
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 4.

Kapitel 4: Zorn und Idealvorstellung

Zwei Monate lang lebte Vegetto an einem weit entfernten Ort in der Bergen auf dem Nördlichen Kontinent. Er hatte keinerlei Kontakt zu der Zivilisation und ernährte sich von dem, was er erjagte. Dieses einsiedlerische Leben weckte in ihm Erinnerungen an Son Gokus Kindheit, aber auch die furchtbaren Monate alleine auf einem unwirtlichen Planeten, die er bei seinem Training als Vegeta durchgemacht hatte, kamen wieder hoch.

Voller Melancholie beschloss er, einen riesigen Fisch als Teil seiner Mahlzeit zu erlegen, genauso wie er es getan hatte, bevor er Bulma das erste Mal getroffen hatte. Er zog sich aus und tauchte ins kalte und tiefe Wasser hinab. Nach einigen Sekunden des Tauchens fand er auch schon, nach was er gesucht hatte, schwamm schneller und erledigte den Fisch mit einem wohlplatzierten Schlag. Außerhalb des Sees fügte er noch drei Hirsche, fünf Drachen und zwei Wölfe zu seinem Abendessen hinzu und entzündete ein Lagerfeuer.

Gegen zehn Uhr war die tiefe Nacht hereingebrochen. Das Grillen seines Essens erinnerte ihn an die Missionen, die Vegeta zusammen mit Nappa und Radditz ausgeführt hatte. Als er ein Teenager war, musste er sich auch sein Essen auf den Planeten erjagen, die sie für Freezer erobern mussten. Vegetto verspürte furchtbares Heimweh, auch wenn er genau genommen keinerlei echte Lebenserfahrungen hatte. Er war erst vor zwei Monaten geboren worden. Natürlich war das eine pränatale Erinnerung, aber er hatte fast keine eigenen Erinnerungen. Die ihn so beschäftigten, waren nicht die seinen. Diese Personen waren Teil von ihm, schon verstanden, aber sie waren nicht er. Wofür war er geboren worden? Um Buu zu töten? Aber als das erledigt war, was sollte er nun tun? Der Grund für seine Geburt war wenige Minuten später erledigt! So, und als das getan war, was sollte er jetzt anstellen? Diese Frage nagte seit zwei Monaten an ihm... Die beiden hatten in diese Welt und ihre jeweiligen Familien gepasst. Er war nicht sie. Sie dachten ihre Ehefrauen, ihre Freunde und deren Kinder würden zu ihnen kommen, so wie er von ihnen kam, aber entsprach das der Wahrheit? Er würde das nicht aushalten können, nur unter Schwierigkeiten als Vegetto akzeptiert zu werden. Die anderen würden immer entweder Son Goku oder Vegeta sehen. Und das machte ihn traurig!

Er biss in den Schenkel eines Hirschs. Es war bitter, aber er aß alles auf, ohne auch nur ein Stückelchen zurückzulassen, dann legte er sich schlafen, sein Kopf wieder einmal übervoll mit dunklen Gedanken.

Vegetto war seit zwei Monaten fort. Trunks, Son Gohan und Son Goten suchten nach ihm, doch Vegetto verbarg sein Ki so gut, dass sie nicht einmal ein Fünkchen seiner Aura wahrnahmen. Die Gruppe war am Verzweifeln.

"Was ist an jenem Tag passiert, Bulma?", wollte Krilin wissen, ebenfalls vom Verlust Vegetas und Son Gokus verletzt.

"Naja, e-er ist gegangen, einfach so. O-Ohne Vorwarnung. Und... ohne zu sagen wo er hin wollte...", stammelte Bulma verlegen.

"Ja, das wissen wir schon", seufzte Krilin. "Aber ich möchte wissen, was du getan hast, bevor er gegangen ist. Er kann nicht ohne Grund gegangen sein."

Seine scharfsinnige Bemerkung wurde von einem geflüsterten "I- ich weiß nicht, was du meinst…" beantwortet.

"Stell dich nicht dumm!", entfuhr es Krilin. "Ich kenne Vegeta gut, und Son Goku noch besser, aber wenn es eine Person gibt, die sie noch besser kennt, dann du. Und du hast uns nicht alles erzählt."

C18 nickte bei der Anmerkung ihres Ehemanns, während Bulma immer weniger überzeugende Erklärungen ablieferte. Sie fühlte sich wirklich zu Vegeta hingezogen, den sie als einen echten Freund ansah. Sie erinnerte sich noch an die Zeit, als sie Gruppe zusammen gekommen war und sie ihren Mann nur begleitet hatte, weil sie es musste. Als er dann begann mit seinen Freunden zu lachen, fühlte sie sich ausgeschlossen. Dann bemerkte sie, wie auch Vegeta etwas abseits stand. Diese unerwartete Ähnlichkeit brachte sie in die Nähe des sonst so eigenbrötlerischen Individuums.

"Wenn du nicht hier sein willst, warum kommst du dann jedes Mal?", hatte er sie einmal gefragt.

"Weil ich meinen Ehemann begleite..."

Dann hatte er geseufzt, aber nicht eines dieser gelangweilten oder genervten Seufzer. Ein Seufzer, den man macht, wenn man etwas amüsant findet.

"Dann haben wir ja etwas gemeinsam...", sagte er mit seinem üblichen Grinsen.

Dieser Satz war der Beginn einer der wenigen Freundschaften im Leben von Cyborg 18. Deshalb tat es ihr irgendwie Leid, dass Vegetto nun verschwunden war.

"Ich helfe ihnen", erklärte sie Krilin. "Ich überlasse dir unsere Tochter."

 

Krilin hatte nicht einmal die Zeit etwas darauf zu antworten, da war sie schon davongeflogen.

Sie benötigte weder Schlaf, Essen oder Wasser, was ihr erlaubte, kreuz und quer durch den nördlichen Teil der Welt zu fliegen, ohne eine Pause zu machen. C18 wusste genau, nach was sie Ausschau halten musste: verlassene Campingplätze. Dank ihrer Geschwindigkeit konnte sie, jedes Mal, wenn sie ein solches gefunden hatte, in wenigen Sekunden herausfinden, ob es sich um normale Camper handelte, oder Pfadfinder... und wenn sich niemand in der Nähe aufhielt, war das verdächtig. Aber immer wieder löste sie das Rätsel der Feuerstelle binnen weniger Sekunden nach ihrer Entdeckung.

Eher nebenbei näherte sie sich dem Ziel, als sie einmal eine Ein-Mann-Feuerstelle fand, die von so vielen Tierkadavern umgeben war, dass es niemand anders sein konnte als er. Aber es war schon lange verlassen. Natürlich, das war, als die anderen nach ihm gesucht hatten. Wann immer sie einen Radius von 100 Kilometern um ihm betraten, entdeckte sie Vegetto und verschwand wieder sofort, auch wenn sie ihre Auren verbargen. Um fliegen zu können, mussten sie etwas Ki aufwenden, und es war glasklar, dass die Fusion von Son Goku und Vegeta es schaffen würde, sie zu spüren. Aber C18 konnte sehr schnell fliegen, ohne Ki zu produzieren...

Eines Tages entdeckte sie eine neue Spur. Ein neues Feuer, Fußspuren... Er war erst vor Kurzem hier gewesen. Dann fragte sie sich: sollte sie die Suche fortführen, aus Angst, ihn wieder zu verlieren, oder die Z-Truppe warnen? Dann beschloss sie weiter zu forschen. Sie war immer schon lieber alleine, und das würde sich jetzt bestimmt nicht ändern! Und sie lief in den Wald...

Vegetto war so ein Teil der Natur geworden, dass er sich seiner Kleider entledigt hatte. Er wanderte durch den Wald, ohne sich den Kopf über seine persönlichen Probleme zu zerbrechen. Für ihn war jetzt alles etwas klarer: er war Vegetto, der Nachkomme von Son Goku und Vegeta, Erbe ihrer Erinnerungen. Mehr brauchte es nicht. Er beugte sich zu einem Bach hinunter, um etwas zu trinken, als er das Geräusch hastiger Schritte hörte. Er drehte sich um und fand sich direkt vor C18 wieder. Sie sah aus, als hätte sie mehr als einen Tag ohne Essen, Trinken oder Duschen verbracht. Als erkannte, dass Vegetto nackt war, drehte sie ihren Kopf weg.

"W-was zum Kuckuck machst du hier einfach so?! Zieh' dir was an, du Idiot…!"

Vegetto trug denselben verlegenen Gesichtsausdruck wie Son Goku.

"Nackt sein ist sehr natürlich", lachte er als Entschuldigung.

"Warum bist du abgehauen?"

Vegetto hielt inne um nachzudenken. Das erste Mal seit seiner Abreise sah er sich nun direkt mit dem Problem konfrontiert.

"I-Ich habe mich bei auch fehl am Platz gefühlt..."

"Das ist alles?", entfuhr es C18; sie fühlte sich so sehr beleidigt, dass sie ihn wieder anstarrte.

"Was soll das heißen, 'Das ist alles'?", konterte Vegetto, er war traurig, dass sie sein Problem nicht ernst nahm.

"Du sagst zu MIR, dass du dich fehl am Platz fühlst? Mir, C18? Ich, die nicht einmal einen echten Namen hat? Ich bin nicht einmal mehr menschlich!"

Vegetto erinnerte sich an die Gespräche zwischen ihr und Vegeta. Sie musste vieles durchstehen, bis sie akzeptiert wurde... er senkte beschämt seinen Blick.

"Ich musste herausfinden, wer ich war... Ich lebe ja nur durch Son Goku und Vegeta. Für euch existiere ich gar nicht. Ich bin nur eine Art Ersatzspieler..."

"Obwohl, Vegetto, von allen Leuten hier, müsstest doch wissen, wie es ist eine geliebte Person zu verlieren", fuhr C18 sehr ernst fort. "Sie brauchen Zeit sich an deinem Auftauchen zu gewöhnen. Ich selbst gebe ja zu, dass ich am Anfang auch nach dem Vegeta in dir gesucht habe. Aber wenn ich genauer hinsehe, dann gibt es dort weder Son Goku noch Vegeta. Nur dich. Gib ihnen etwas Zeit damit zurechtzukommen. Früher oder später werden sie sich schon akzeptieren als den, der du bist. Dann musst du entscheiden, ob du ihre Rolle übernehmen willst und ihre Familien, oder du ein eigenständiges Mitglied der Gruppe sein willst."

Vegetto setzte sich nieder.

"Ich muss ihr Erbe fortführen, trotz der Tatsache, dass ich weder Son Goku noch Vegeta bin... Ich werde darüber nachdenken. Sag ihnen, dass sie sich keine Sorgen machen sollen..."

 

C18 erlaubte sich zu lächeln, als sie dann davonflog. Als sie später vor ihrem Haus landete, entfuhr Krilin ein Schrei.

"Mein Gott! Wie lange hast du nicht mehr gegessen? Geht es dir gut?"

C18 musste bei dieser Fürsorglichkeit ihres Mannes lächeln, er behandelte sie, als wäre sie ein chinesische Puppe, obwohl sie viel stärker war als er. Dann erklärte sie ihm:

"Ich habe gute Neuigkeiten. Vegetto wird bald zurückkommen."

Krilin seufzte erleichtert. Er musste zugeben, mit so einem Familien- und Freundeskreis war es ein Wunder, dass er noch keinem Herzinfarkt erlegen ist...

C18 erzählte allen diese guten Nachrichten. Sie waren froh zu erfahren, dass es ihrem Freund und Familienmitglied gut ging. Trotz der Restangst ließ die Anspannung etwas nach. Bulma hatte bereits ihre Entschuldigung für ihr recht... unanständiges Verhalten geschrieben. Chichi hingegen, die ja nie Wind von dieser Episode bekommen hatte, hatte bereits ihre Rüge für Vegettos ausweichendem Verschwinden aufgesetzt.

Eines Abends konnte dann endlich ein vertrautes Ki wahrgenommen werden.

"Es ist er!", entfuhr es Trunks während er aus dem Haus lief.

"Wer, er?", wollte Bulma wissen, als sie ihrem Sohn nachrannte.

Vegetto landete direkt vor ihnen. Er sah viel ruhiger aus, und auch weiser. Seine zusammengeflickten Sachen sahen sehr schmutzig aus, und er schien monatelang kein Bad mehr genommen zu haben, trotzdem aber er bei guter Gesundheit zu sein. Trunks rief aus:

"Papa!!! Wo warst du denn??"

"In den Bergen des Nördlichen Kontinents. Ich musste mal... an die frische Luft."

"Papa hat immer gesagt, dass 'ein frischer Wind alles besser macht'", lachte Trunks, als er sich daran erinnerte, dass Vegeta das immer gesagt hatte, um abzuhauen, musste er lachen.

Auch Vegetto lächelte. Bulma hingegen sah ihn verwirrt an.

"Wir müssen reden", seufzte der Saiyajin.

"Gute Idee...", antwortete Bulma entschlossen.

Trunks ahnte schon, dass er sein Wiedersehen mit seinem Vater später feiern musste. Gut so! Dann hatte er genug Zeit um Son Goten anzurufen. Er lief ins Haus um seinen Adoptivbruder anzurufen.

Bulma rieb sich nervös am Arm.

"Hör mal, mir tut...", begann sie.

"Schon in Ordnung", unterbrach sie Vegetto sofort.

Bulma war jetzt vollkommen überrascht. Sie stammelte: "Aber... ich... meine, ähm..."

"Du hast gerade deinen Mann und deinen besten Freund verloren. Der Verlust von geliebten Personen schmerzt sehr, aber dein Schmerz ist doppelt so groß. Und zufälligerweise bin ich die Fusion dieser beiden Personen. Also hast du einen Weg gesucht sie in mir zu finden. Deshalb fühlst du dich so zu mir hingezogen" meinte er scharfsinnig. "Das ist verständlich. Ich würde wohl dasselbe versucht haben, wenn das Gegenteil passiert wäre. Du wirst mich aber als Vegetto neu kennenlernen müssen."

Bulma war einfach sprachlos. Was sollte sie nur darauf antworten?

Vegetto sah plötzlich auf.

"He, die anderen kommen..."

Gohan und Videl landeten gerade vor ihnen.

"Vater! Wir haben uns solche Sorgen gemacht! Geht es dir gut?"

"Mir geht es klasse, Son Gohan. Warten wir auf die anderen. Ich muss euch allen etwas sagen."

Gohan runzelte die Stirn, beschloss aber sich seinem Schicksal zu ergeben. Zehn Minuten später trafen dann Krilin und C18 ein.

"Wir haben dein Ki gespürt, Vegetto", erklärte Krilin.

"Fühlst du dich besser?", wollte C18 wissen.

"Sehr viel besser", gab der braunhaarige Saiyajin mit einem breiten Grinsen Auskunft.

Er formte lautlos das Wort "Danke" in Richtung des Cyborg. Krilin fragte sich natürlich was passiert sein könnte. Seine Frau hatte ihm gar nichts über ihre Suche erzählt. Irgendwie machte in Vegettos Hinterstübchen plötzlich etwas klick' und er fragte:

"Nebenbei, Gohan, wie konntest du so schnell hier sein? Und zusammen mit Videl?"

Gohan wurde rot wie eine Tomate und Videl, ebenfalls verlegen, sah zu Boden.

"I-In Wahrheit... ist es...", stotterte Son Gohan.

„Wir sind seit gestern ein festes Paar... ", gab Videl zu, während sie eine Hand auf ihre Wange legte. "Und wir waren heute zufällig in der Stadt..."

Gohan verkrampfte sich, als hoffte er die Zustimmung seines Vaters. Vegetto lachte auf:

"Aber ich habe doch seit meinem Geburtstag gedacht, dass ihr zusammen seid! Oder das dachten zumindest Son Goku und Vegeta, als sie euch zusammen gesehen haben!"

Gohan wusste nicht so recht wohin mit sich selbst. Bulma und Krilin lächelten ihn an, während C18 ihn entsetzt anstarrte. Dabei blieb es für die nächsten fünf Minuten. Dann endlich kam auch Son Goten mit seiner Mutter in den Armen.

"Papa!!", rief er als er landete. Er ließ seine Mutter unsanft auf den Boden fallen und fiel dem lachenden Saiyajin um den Hals.

"Jetzt mal langsam, Goten!", rief er aus, als er seinen Sohn noch in der Luft auffing.

Er sah sich um. Alle waren anwesend. Sein Gesichtsausdruck wurde nun ernst.

"Hör mal, ich habe bemerkt, dass wenn ihr mich anseht an die beiden Personen denkt, die ihr in diesem Abenteuer verloren habt. Ich bin das Produkt ihrer Fusion, bin aber keiner von ihnen. Ich möchte Tabula rasa machen und wieder von vorne anfangen, damit wir uns wirklich kennen lernen. Ich werde eine bestimmte Zeit alleine leben, und dann sehen wir, was passiert."

"Aber...", stammelte Goten mit tränenfeuchten Augen. "Du willst also nicht mehr mein Vater sein."

"Natürlich will ich!", entgegnete Vegetto sofort. „Aber ich will als Vegetto wahrgenommen werden, nicht als Son Goku oder Vegeta!"

Son Goten schien das zu verstehen. Jeder musste zugeben, dass sie, immer, wenn sie mit Vegetto zu tun hatten ihn die als diesen wahrgenommen hatten. Es war Krilin, der dann den ersten Schritt wagte.

"Gut, Vegetto, was hast du so lange gemacht?"

"Naja, über vieles nachgedacht. Abgesehen davon, habe ich wie ein wilder Mann gelebt. Übrigens, als C18 mich aufgespürt hatte, war ich nackt."

C18 errötete und sah weg. "Bitte erinnere mich nicht daran!", knurrte sie.

"Ach komm schon. Du musst doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen!", lachte Vegetto.

Alle lachten mit, außer Krilin. Dann unterbrach Bulma die Szene.

 

"He, ich habe einen neuen Flat-Screen- Fernseher! Wollt ihr ihn mal sehen?"

"Wie schön, wir wissen jetzt alle, dass du so viel Geld hast...", brummte C18 misslaunig wie sonst oft.

Sie gingen rein und bewunderten all sogleich die Größe des Bildschirmes: er war so groß, dass er eine ganze Wand des Wohnzimmers ausfüllte! Krilin wollte wissen:

"Und wie ist das Bild? Scharf oder doch verpixelt?"

"Sieh' es dir selber an", antwortete Bulma und warf ihm die Fernbedienung zu.

Krilin fing sie auf, seine Größe und Gewicht überraschten ihn aber. Er wog sie einige Sekunden lang in seinen Händen ab, dann drückte er den roten Knopf. Auf dem Monitor erschien ein Bild, realistischer als alles andere bisher Gesehene.

"Das ist so cool!", lachte Son Goten total davon begeistert. "Können wir auch so einen haben, Mama?"

"N-Nein...", machte Chichi sprachlos.

Auf dem Bildschirm konnten sie sehen, wie ein Reporter gerade Mr. Satan interviewte.

"Nun, wie haben Sie also das Monster getötet?"

"Das war ganz einfach! Als ich die ganzen Schäden gesehen habe, die es angerichtet hatte, sind mir die Nerven durchgegangen und ich habe meine ganze Kraft freigelassen! Ich habe es in Stücke gerissen, genau so!", erklärte er und stand auf.

Er führte eine Sequenz von einfachen Faustschlägen vor und dann einen Seitwärtskick. Dann brüllte er auf und sprang so hoch wie er konnte, um dann in der Luft einen weiteren Kick abzugeben, dann landete er mit einem Rückwärtssalto. Er stand es, war aber ziemlich außer Puste.

"Dann damit... uff... habe ich... Uff, aua... diesen pinken Djinn.... erledigt!"

Er beendete das Interview mit seiner üblichen Siegespose. Der Reporter schien beeindruckt zu sein.

"Und wieder einmal hat Mr. Satan die Welt gerettet!"

Abgestoßen schaltete Krilin den Fernseher ab. Sogar Vegetto war sprachlos.

"Er sagt, dass er die ganze Arbeit erledigt hat?!"

"Naja, ja", seufzte Krilin. "Es sind immer die gleichen Leute, die als Helden dastehen... Während andere die Drecksarbeit machen..."

"Und ihr lässt ihm freie Bahn?", wollte der überraschte Vegetto wissen.

"Ja. Wenn alle Leute wissen würden, wer die echten Helden sind, hätten wir ganz schöne Probleme" erklärte Son Gohan philosophisch. "Vielleicht ist es besser, wenn Mr. Satan die ganzen Ehrungen bekommt, dann können wir in Frieden leben."

"Kann sein... Aber mir geht es gegen den Strich, dass ausgerechnet dieser armselige Verlierer im Rampenlicht steht."

"Willst du seinen Platz einnehmen?", hakte Bulma sofort nach.

"Nein, DAS habe ich nie gesagt..."

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