DB Multiverse

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DBM Universe 16

Geschrieben von Syl & Salagir

Übersetzt von BK-81

Translation of first chapter of French fanfic about universe 16.


Teil 1 :12345678
Teil 2 :91011121314
Teil 3 :15161718192021222324
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 6.

Kapitel 5: Wenn man keine Lust hat...

Bei solchen Gelegenheiten passiert es, dass die Leute bemerkten, dass Eile kein guter Berater ist, wenn es um eine wichtige Entscheidungen geht. Nach seinem Leben als Einsiedler von vorhin wollte Vegetto sein eignes Zuhause haben, bis er sich entschieden hatte bei wem er leben wollte. Natürlich bezahlte Bulma. Er hatte sich für eine einfache Wohnung in einem Vorort von Satan City entschieden, auch wenn er recht selten dort war. Seine gesamte Einrichtung bestand aus einem Bett, einer Kommode mit Schubladen und einer immergrünen Pflanze. Bulma aber hatte ihn überredet noch einen Tisch und einige Stühle dazu zunehmen, nur "für den Fall der Fälle". Als er endlich sein Haus bezogen hatte, nutzte Vegetto es zum Meditieren, er war froh alleine zu sein. Seine Nachbarn waren nicht laut und die Umgebung war ruhig. Was brauchte man mehr?

Heute aber spürte Vegetto den Druck der Einsamkeit, er zerquetschte ihn fast. In seiner Magengegend tobte die Angst. Der bloße Gedanke daran, dass er vielleicht an Hunger sterben könnte, ein Gedanke, der ihn bisher nicht einmal im Entferntesten gestreift hatte, lähmte ihn fast bis zur Atemlosigkeit. Er hatte überhaupt nie ans Sterben gedacht, vielleicht auch weil er vor seiner Geburt mehrere Male gestorben war, aber nun machte er sich große Sorgen. Er wollte am Leben bleiben und ein normales Leben genießen (was er ja nie hatte, als er noch Son Goku und Vegeta war), und nun erfuhr er, dass er vielleicht nie dazu in der Lage sein könnte! Er hoffe stark, dass Meister Karin eine Lösung für sein Problem finden würde. Sein Magen verkrampfte sich und stieß gurgelnde Geräusche aus. Vegetto seufzte und legte eine Hand darauf. Hunger war seine größte Angst, direkt hinter Krankenhäusern. Er beschloss Bulma und Chichi anzurufen und sie auf den neuesten Stand zu bringen.

Bulma war in der Küche beim Vorbereiten des Abendessens, als das Telefon klingelte. Bevor sie abhob, verringerte sie das Herdfeuer, um den Eintopf langsam köcheln zu lassen.

"Ja, hallo?" begann sie aus Gewohnheit.

"Bulma? Ich bin's" antwortete Vegetto.

"Ah! Ich hab auf deinen Anruf gewartet! Und?"

"Naja, ich bin zu Dende gegangen und er hat mir gesagt, er verstehe auch nicht ganz, was mit mir los ist, dann bin ich runter zu Meister Karin um einige Senzubohnen zu holen. Das ist das einzige, was meinen Hunger stillen kann...."

"Aber wenn Senzus genug sind dich zu sättigen, dann sind das ja gute Nachrichten! Jetzt musst du nur noch sicherstellen, dass du immer welche zur Hand hast..."

"Aber wie? Meister Karin hat ja nur alle heiligen Zeiten so drei Stück!!"

"Hast du ihn gefragt, ob er nicht seinen Ertrag steigern kann?"

"Er hat mir gesagt, er denkt darüber nach, was er tun kann..."

"Verstehe... Du musst einfach... warten..."

Bulma hörte, wie Vegetto am anderen Ende laut seufzte.

"Du weißt doch, wie sehr ich es hasse tatenlos rumzusitzen und zu warten. Du weißt, von wem ich das habe..."

Bulma erlaubte sich bei diesem Witz zu lächeln, trotz dieser eigentlich tragischen Situation. Auch sie fürchtete sich nicht vor dem Tod, denn dank ihrer Freunde kannte sie viele Gottheiten, aber das Risiko von Vegetto getrennt zu werden waren Grund genug sich verletzt zu fühlen. Sie bot an:

"Wenn du hungrig bist, komm rüber, ich mache dir etwas zu essen..."

"Nein, danke... Paradoxerweise habe ich wegen dieser schlechten Nachrichten einen solchen Knoten im Magen... Jetzt gerade...bäh."

"Wirst du Chichi auch anrufen?"

"Natürlich. Ich erzähle ihr alles... sie macht sich ja auch Sorgen."

"Dann beeil dich! Ich muss aufhängen, bei mir kocht etwas über!"

Nach den üblichen Verabschiedungen hängte Vegetto auf, nahm dann mit düsterer Mine den Höhrer nochmal in die Hand und erklärte Chichi das Ganze noch einmal. Natürlich war ihre Reaktion sehr brutal, doch Vegettos trübselige Stimmung dämpfte sie etwas. Als er aufgehängt hatte, setzte er sich nieder. Das war auch der Moment, in dem sein Magen wieder ein furchtbares Gegurgel von sich gab. Sein Körper mahnte ihn seine Bedürfnisse zu stillen, doch ihm war nicht nach Essen. Saiyajins waren Wesen, die aßen, wenn ihnen danach war, Schlemmen ohne Genuss war nicht ihr Ding. Auf seiner Couch ließ Vegetto seine Gedanken wandern. Er konnte den Schmerz seines hungernden Magens in seinem gesamten Körper spüren, bis zu seinem Gehirn, und das schwächte ihn. Sein Gehirn fühlte sich an, als zöge es sich auf der Suche nach letzten Reserven zusammen, um noch weiter zu funktionieren. Die Geräusche aus seinen Eingeweiden waren so störend, dass er sich seine Ohren mit den Händen zuhielt, aber er hörte sie auf im Inneren seines Körpers. Er dachte an Bulmas und Chichis Angebote nach, aber seine Glieder fühlten sich zu schwer zum Bewegen an, und sein Mund war zu pelzig, um überhaupt etwas essen zu können. Son Goku hatte immer dazu tendiert schwach zu werden, wenn er nichts gegessen hatte. Leider hatte Vegetto auch diese Eigenschaft geerbt.

Sein Telefon klingelte unverhofft. Er stand ohne Enthusiasmus auf und antwortete mit seiner üblichen düsteren Stimme:

"Hallo...?"

"Vegetto? Hier ist Krilin! Lange nicht mehr gesehen! Hast du Lust zu uns zum Abendessen zu kommen? Wir hätten dich gerne dabei!"

Auch wenn er immer noch keine Lust auf ein Abendessen hatte, machte ihn die Aussicht zwei seiner besten Freunde zu sehen glücklich. Deshalb nahm er die Einladung gerne an; er zog sich was Ordentliches an, bevor er sich zum Kame House teleportierte.

Er erschien direkt vor Krilin, C18 und deren Tochter. Er begrüßte sie, dabei grinste er von einem Ohr zum anderen. Es gab nichts Besseres zum Entspannen als Freunde zu besuchen! Krilin wies ihn an:

"Komm, wir setzen uns an den Tisch! Ich habe Hähnchenschenkel in Kokos- Sauce vorbereitet, du wirst sehen, es ist sehr gut!"

Vegetto hat so, als wäre er interessiert, um seinen Freund nicht zu kränken. Er strengte sich für ihn an! Das schuldete er ihm. Er nahm sich ein Stück und steckte es sich in den Mund. Der Geschmack dieses Gerichtes war so exquisit, dass er sich vor Vergnügen windete. Seine Geschmacksknospen wurden von Krilins Kochkünsten erfüllt und sein Magen verlangte nach mehr. Ein Bissen folgte auf den Nächsten. Krilin schien sehr zufrieden zu sein. Am Ende gab er zu:

"In Wahrheit hat mich Bulma angerufen und mir von deinem Problem erzählt, also habe ich zu mir gesagt, dass du essen musst, auch wenn du nicht willst. Anscheinend hat sich das schon gelöst..."

Wirklich, Vegetto hatte schon mehr als ein Dutzend Teller voll hintereinander verschlungen. C18, als ein Cyborg, musste nicht viel essen und Krilin und Marron hatten einen normalen Appetit. Vegetto musterte seine Freunde. Sie hatten einen wunderschönen Abend verbracht und ihn ohne Zweifel aufgeheitert.

Einige Stunden später kehrte er per Teleportation nach Hause zurück und, obwohl er noch hungrig war, schlief er ein wie ein Baby.

Am nächsten Tag wollte er zu Chichi gehen, wie er es versprochen hatte, und ein Versprechen musste eingehalten werden. Er wollte gerade starten, da hörte er eine Stimme in seinem Kopf.

"Vegetto, ich bin's!"

"Meister Kaioshin?!"

"Genau! Meister Karin hat Gott angerufen, der wiederum Meister Kaioh benachrichtigt hat, der mir eine Mitteilung über dein... Hunger-Problem zukommen ließ..."

"Wirklich?", entfuhr es Vegetto hoffnungsvoll.

"Geh' zum Palast Gottes, wir treffen uns dort!"

Kaum gesagt und schon getan. Der Saiyajin tauchte vor Dende und Piccolo auf, beide lächelten ihn an (Dende hatte ein breiteres Lächeln). Vegetto lächelte zurück, glücklich, dass anscheinend in so kurzer Zeit eine Lösung gefunden worden war.

Kibitoshin und der Kaioshin von vor fünfzehn Generationen, den er am Arm stützte, tauchten neben Vegetto auf. Er winkte ihnen zu. Der Ältere hüstelte und begann:

"Wir werden nicht lange bleiben. Ich mache es kurz. Vegetto, damit zu leben kannst, brauchst du eine enorme Menge an Senzubohnen. Viel mehr als auf diesem Planeten wachsen würden."

Vegetto nickte stumm. Natürlich war er sich dessen bewusst. Der alte Kaioshin fuhr fort:

"Deshalb musst du sie irgendwo anders anbauen."

"Aber... wo?" wollte Vegetto wissen.

"Lass mich ausreden!!", keifte der alte Gott. "Wo war ich...?"

"Bei "Irgendwo anders"", half ihm Kibitoshin aus.

"Ah, stimmt, danke. Deshalb brauchst du einen anderen Planeten, um sie dort anzubauen. Ein unbewohnter Planet mit einer Atmosphäre, die für das Wachstum von Senzubohnen günstig ist."

"Aber das existiert nicht" meinte Vegetto mutlos.

"Ich hab dir gesagt, du sollst mich nicht unterbrechen! Natürlich existiert das!", brüllte der alte Kaioshin wütend. "Sonst würde ich ja nicht darüber reden!"

"Stimmt, tut mir leid...", murmelte Vegetto schüchtern.

"Wir haben schon einen passenden Planeten für unsere Bedürfnisse gefunden. Er befindet sich einige tausend Lichtjahre von hier entfernt..."

"Aber wie soll ich denn dorthin kommen?", unterbrach ihn ein panischer Vegetto wieder.

Der Älteste durchbohrte ihn förmlich mit seinem Blick. Kibitoshin legte eine Hand auf dessen Schulter um ihn zu beruhigen. Die Wutausbrüche seines Meisters waren nie ein gutes Omen. Der alte Gott machte einen tiefen Atemzug und fuhr dann vor:

"Ich weiß ganz gut, dass seine Teleportationstechnik es dir erlaubt dich nur zu einer bekannten Energiequelle zu teleportieren, und nicht an einen bestimmten Ort. Aber zufällig habe ich jemanden an meiner Seite, der dir beibringen kann dich an jeden Ort zu teleportieren, den du dir vorstellen kannst. "

Vegetto sah hoffnungsvoll zu Kibitoshin. Dieser nickte.

"Du kannst mit mir ins Land der Götter kommen, bis du die Technik erlernt hast. Aber zuerst werden wir dir deinen Planeten zeigen."

Vegetto lächelte zu ihm. Er war sich sicher, er würde diese Teleportationstechnik in kurzer Zeit erlernen. Aber der alte Kaioshin unterbrach seine Gedankengänge.

"Hör zu, eine Senzubohne braucht ein Jahr, um zu wachsen. Du musst dann noch die Zeit dazurechnen, die du für das Erlernen der Teleportation brauchst, und die Zeit, um Leute zu finden, die dir helfen werden."

"E-Ein Jahr?! Heißt das... ich muss ein Jahr hungern?!"

"Naja, genau", seufzte er alte Mann. "Das war die schlechte Nachricht."

Vegetto fühlte sich sehr müde. Ein Jahr war eine sehr lange Zeit. Er fühlte eine Hand auf seiner Schulter, er sah auf und sah, dass es Kibitoshin war, der ihn trösten wollte.

"Hör mal, wir sollten uns beeilen", meinte sein Freund. "Gehen wir. Je schneller wir anfangen, desto besser wird es."

"In Ordnung, aber ich muss es zuerst meinen Familien sagen..."

"Da stimme ich zu!", rief Kibitoshin mit einem Grinsen aus. "Ich wollte auch Son Gohan wiedersehen!"

"Dende, Piccolo, Alter Kaioshin, wollt ihr mit uns mitkommen?", bot der Saiyajin an.

"Ich würde gerne!", nickte der junge Namekianer.

"Ich ebenfalls", meinte Piccolo mit seiner üblichen neutralen Stimme.

Vegetto wies die Gruppe an ihre Hand auf seine Schultern zu legen, damit er sie mit der Teleporationstechnik mitnehmen konnte. Sie erschienen direkt neben Bulma.

"Hallo", grüßte Vegetto.

"Vegetto, warum hast du all diese Leute mitgebracht?", wollte die Menschenfrau wissen. "Ich habe gar nichts vorbereitet!"

"Könntest du bitte Chichi anrufen? Ich muss allen etwas Wichtiges sagen...", bat Vegetto stattdessen mit ernster Miene.

Bulma ging ans Telefon und wählte wortlos.

"Hallo?", erklang eine schlaftrunkene Stimme am anderen Ende.

"He Chichi, hier ist Bulma."

"Bulma, weißt du, wie spät es ist?", fragte Chichi, ihre Stimme klang plötzlich viel bedrohlicher.

"Schau, kommt so schnell ihr könnt, Vegetto will uns etwas wissen lassen."

"...verstanden, wir kommen", machte Chichi, mit einem Schlag wach.

Eine halbe Stunde später stand sie zusammen mit ihren Söhnen auf der Matte, beide in Anzug und Krawatte.

"Chichi, wir sind unter Freunden, das ist keine Hochzeit...!", witzelte Bulma.

"Ich will, dass meine Jungs präsentabel aussehen", gab die Matrone zurück. "Und das habe ich gut gemacht." schloss sie. "Die größten Götter des Universums sind bei uns, das ist eine Ehre!"

Bulma bog sich vor Lachen, als sie Son Gohans Gesicht sah, rot wie eine Tomate.

 

Dann betraten alle das Wohnzimmer.

"Hört mal, ich muss euch für eine Zeitlang verlassen..." verkündete Vegetto.

"WAS?!", entfuhr es allen.

"Ich werde im Reich der Götter eine neue Technik erlernen. Um zu überleben, muss ich viele Senzus auf einem weit entfernten Planeten anbauen", erklärte er.

"Aber wie willst du das anstellen?", fragte Trunks.

"Naja, ich werde Arbeiter einstellen, glaube ich..."

Gohan starrte ihn an, dann fuhr er fort:

"Darüber muss ich noch etwas genauer nachdenken... aber ich werde schon etwas finden!"

"Hast du an Außerirdische gedacht?"

"Daran denke ich nach der ersten Ernte..."

Bulma seufzte. Ihr gefiel diese Idee nicht besonders, aber wenn das der einzige Weg war, dann sei es so. Chichi hakte nach:

"Verstehst du was von der Landwirtschaft?"

"Naja, also Son Goku habe ich etwas Landwirtschaft betrieben. Ich erinnere mich ans Pflanzen, Wässern, Ernten..."

"Ja, aber du kennst nicht die Methoden, die dir die beste Qualität und Quantität garantieren, oder?"

"Ähm...", machte Vegetto nur und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

"Ich sage dir alles, was du wissen musst, Vegetto. Du hast Glück, dass du mich hast, sonst würdest du das nicht schaffen."

Bulma funkelte Chichi dunkel an...

"Das kann ja jeder", keifte die Direktorin der Capsule Corporation hochmütig.

"Weil DU ja alles über Landbestellung und Ernte und so weißt, oder?" 

Bulma verfiel in Stille, weil sie das einfach wirklich nicht wusste. Vegetto beruhigte die beiden.

"Kommt schon, das ist doch nichts. Chichi wird es mir erklären, wenn ich die Teleporation kann. In der Zwischenzeit bitte ich euch, versucht nicht miteinander zu streiten."

Beide Frauen seufzten tief. Kibitoshin mahnte Vegetto zu Eile.

"Wir müssen uns beeilen. Ich will dir nicht diese Verabschiedungszeremonie zunichtemachen, aber deine Tage sind gezählt, mein Freund."

Vegetto blickte traurig zu seinen Familien und winkte ein letztes Mal, bevor er mit den beiden Göttern verschwand. Bulma fragte:

"Denkst du, er lernt es schnell genug?"

"Ja", nickte Chichi. "Er hat die Gene von Son Goku und Vegeta, deshalb schafft er das mit Sicherheit."

Und die gesamte Familie stieß einen Stoßseufzer aus und betete zu Dende, dass Vegetto das alles schaffen würde.

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