DB Multiverse

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DBM Universe 16

Geschrieben von Syl & Salagir

Übersetzt von BK-81

Translation of first chapter of French fanfic about universe 16.


Teil 1 :12345678
Teil 2 :91011121314
Teil 3 :15161718192021222324
[Chapter Cover]
Teil 1, Kapitel 8.

Kapitel 8: Unbelastet

Vegetto konnte es kaum glauben. Er hatte sicherlich schon unfasssbar schöne Landschaften in seinem Leben bewundern können, aber das hier überstrahlte alles anders, was er je gesehen hatte. Und wenn er darüber nachdachte, dass dieser Planet nun ihm gehörte...

Kibitoshin unterbrach seine Gedankengänge:

“Dieser Planet ist perfekt: der Boden ist sehr fruchtbar, da noch niemand je etwas hier angebaut hat und die Luft ist so rein wie die im Reich der Götter. Wir sind eigentlich die ersten intelligenten Wesen, die hier ihren Fuß hin setzen. Und nebenbei besteht kein Risiko, dass man hier entdeckt wird. Naja, hier und dort gibt es einige Tiere, solch seltsame Kreaturen wie die von vorhin, aber nichts Gefährliches. Mehr noch, auch wenn es kein großer Planet ist, ist er immer noch groß genug um ausreichend Senzubohnen wachsen zu lassen, um dich zu ernähren. Wir haben berechnet, dass du hier etwa eine Million Senzus pro Jahr ernten kannst."

“Beeindruckend..." Das war der einzige Begriff, der Vegetto durch den Kopf schoss, als er sich umsah; in seinen Augen strahlte Ehrfurcht, wie ein Kind, das gerade das Spielzeug bekommen hatte, dass er sich schon so lange gewünscht hatte und es noch nicht glauben konnte. Kibitoshin musste lachen.

“Wir kehren später zurück. Stell' sicher, dass du dir diesen Ort merkst."

Vegetto nickte und grub sich diesen Platz in seiner Erinnerung ein, dann verschwanden sie wieder. Der Saiyajin öffnete die Augen, als er sich wieder im Reich der Götter befand. Dann fragte er Kibitoshin:

“So, kann ich jetzt nach Hause gehen?"

“Ja.” sein Meister erlaubte es ihn mit einem breiten Lächeln. "Regle alles Nötige mit deinen Familien, dann kommst du zurück und erzählst mir deinen Plan, wie du deinen Planeten nutzen willst. Wir entscheiden bei deiner Rückkehr, unter Berücksichtigung..."

“Sehr gut!"

 

Vegetto legte einen Zeige-und Mittelfinger auf seine Stirn und konzentrierte sich auf sein Wohnzimmer in der Capsule Corporation. Ein letztes Mal lächelte er zu seinem Meister und verschwand dann. Als er fort war seufzte Kibitoshin tief. Wie aus dem Nichts tauchte der Alte Kaioshin auf, trat zu ihm und fragte:

“Und? Wie hat er sich angestellt?”

“Er hat es sehr gut gemacht... Nebenbei habe ich Ihnen eine Beobachtung von allerhöchster Wichtigkeit mitzuteilen..."

Der alte Gott runzelte die Stirn und sah sehr ernst aus. Er murmelte:

“Ich denke ich weiß, warum es sich handelt. Aber bitte, sprich."

Kibitoshin setzte sich nieder und wies seinem Vorgesetzten an es ihm gleichzutun, dann erzählte er ihm, was er herausgefunden hatte. Der Alte Kaioshin nickte und runzelte noch mehr die Stirn, während er diesen Ausführungen zuhörte...

 

Bulma wälzte sich nachdenklich auf ihrem Sofa und grübelte über Vegetto und seiner Zukunft. Was würde aus ihm werden? Was würde aus IHR werden? Und was aus Trunks, Chichi, Son Gohan und Son Goten? Was würde mit ihnen sein? Sie wusste, dass nur die Zeit eine Antwort geben konnte, aber das ließ ihr keine Ruhe. Dann aber fühlte sie plötzlich eine Art seltsamer Zugluft. Trotz großer Müdigkeit sah sie auf, um zu sehen, woher die komme, als ihre Augen auf Vegetto fielen, der mit zwei Fingern auf seiner Stirn und einem Grinsen auf seinen Lippen vor ihr stand. Bulma war so froh, dass sie sich in seine Arme warf.

“Du hast es schon geschafft! Ich wusste, dass du es so schnell vollbringen würdest! Und was ist passiert? Hast du Hunger?"

“Jetzt warte mal!", unterbrach sie Vegetto. "Eine Frage nach der anderen. Ja, ich habe es geschafft und ich habe dir vieles zu erzählen. Und ja, ich bin sehr hungrig!"

Bulma lachte und winkte ihm zu:

“Dann wird Chefköchin Bulma für dich die besten Gerichte servieren! Und während ich sie vorbereite, könntest du mir erzählen, was in diesen vergangenen vier Tagen passiert ist!"

Sie gingen in die Küche und Vegetto referierte sein Training bis ins Detail, während Bulma nicht weniger als fünfzehn Gerichte zugleich kochte! Zwei Stunden später waren sie fertig und sie setzten sich nieder um zu essen. Der Saiyajin beschloss über das für ihn Wichtigste sofort zu reden:

“Hör mal, Bulma. Ich habe dir etwas sehr Wichtiges zu sagen", verkündete er zwischen zwei Bissen eines Hühnchengerichtes.

“Über was?", fragte sie, auch wenn sie sich denken konnte, um was es sich handle.

“Über die Liebe. Ich habe jetzt einige Monate gelebt, und ich habe es geschafft mich über die Situation aufzuklären: was ich will, wohin ich gehen will, was ich denke und... wen ich liebe."

“Und dann?", drängte sie ihn, denn sie wollte es wissen.

“Ich habe dir schon gesagt, dass der Kuss von vor einigen Tagen kein Zufall war. Weil ich es wollte. Und nun will ich mit dir leben und meine Beziehung mit dir öffentlich machen. Ich versichere dir, das ist nicht Vegeta, der dich durch mich liebt: ICH liebe dich."

Als sie das vernommen hatte, war es Bulma, als würde unendliche Freude sie überwältigen. Auch sie hatte Vegetto lieben gelernt, nicht den Vegeta in ihm. Sie liebte seine Gewohnheiten, seine Gesichtsausdrücke und Gesten und sein Aussehen. Sie war sich sicher. Sie hatte sich von ihrem Ehemann verabschiedet. Nun nahm sie seine Hand erklärte während sie mit Tränen in den Augen lächelte:

“Ich fühle dasselbe! Ich meine... ich weiß, das klingt jetzt nach Clichè, aber ich weiß, was du fühlst, weil ich dieselben Gefühle habe! Ich will auch, dass du hier lebst..."

“Aber... hältst du es aus, wenn ich alle zwei Tage fort bin? Und was ist mit meinem "Ehemann von Chichi"- Status?"

“Das halte ich jetzt schon aus", versicherte Bulma. "Um die Wahrheit zu sagen, es macht nichts aus. Du wirst ja die ganzen anderen Tage hier sein, das ist das was zählt!"

 

Vegetto lächelte sie an, ihm war bewusst, dass Vegeta nicht so oft zu Hause war. Sie beschlossen es allen zugleich zu sagen; so mussten sie es nicht immer und immer wieder erzählen und die Leute überraschend anrufen. Deshalb riefen sie an jenem Abend die gesamte Truppe an, damit sie herkamen. Eine Stunde später war das gesamte Z-Team anwesend. Bulma bat sie im Wohnzimmer Platz zu nehmen, wie üblich, wenn sie ihnen große Neuigkeiten mitteilen wollte; als sie begann, setzte sie sich neben Vegetto.

“So, alle mal zuhören. Ich habe beschlossen mit Bulma zusammen zu sein. Sie ist diejenige, die ich liebe."

Alle lächelten, aber keiner war wirklich überrascht.

“Das war ja so was von klar!", seufzte Chichi; sie funkelte Krilin an, dessen Blick sagte "Es tut mir leid", was wiederum von einem Schulterzucken beantwortet wurde.

“Aber bist du damit einverstanden?", wunderte sich Bulma besorgt.

“Natürlich. Ich liebe Vegetto nicht, er ist seinem Ehemann viel zu ähnlich!", versuchte sich Chichi an einem Witz.

Bulma seufzte erleichtert. Sie hatte eine Krise befürchtet, wie sie geschehen war, als Chichi von diesem Kuss erfahren hatte, aber anscheinend war Chichi bezüglich ihrer Gefühle zu einem Abschluss gekommen. Bulma hatte Spieße vorbereitet, die sich jeder sofort griff, bevor sie der hungrige Saiyajin alle erwischen konnte. Der Abend verlief recht ruhig und in angenehmer Atmosphäre. Am Ende versammelte Vegetto noch einmal die Gäste und, mit einem viel ernsteren Blick, erzählte er von seinem neuen Planeten.

“Nun müssen wir einige Dinge bezüglich des Planeten regeln, wo ich die Bohnen züchten werde."

Er machte eine Pause um sicher zu sein, dass alle zuhörten, dann fuhr er fort.

“Am Anfang werde ich Hilfe brauchen. Chichi, du könntest mit beim Einteilen der Felder helfen, ihr Jungs könntet mir beim Aussähen helfen..."

“Mach dir keine Sorgen, Vegetto", lächelte Chichi. "Weißt du was? Wir ziehen alle für unbegrenzte Zeit auf diesen deinen Planeten. Einmal angekommen setzen wir die ersten Pflanzen, dann wirst du ja sehen, ob du Leute für dich arbeiten lassen kannst..."

“Ich könnte mich um die Gehälter kümmern!", bot Bulma an.

“Wie auch immer, mach dir bloß keine Sorgen", wiederholte Chichi. "Du hast schon so viel für uns getan, das ist das Mindeste, was wir tun können."

Jeder nickte und sagte, dass alles gut werden würde. Vegetto lächelte zurück, er fühlte sich so erleichtert. Bevor sie sich verabschiedeten winkte C18 zu Vegetto, er antwortete mit einem Kichern und einem Wink.

Er hatte nun ein Problem weniger im Kopf, und er fühle sich, als hätte er Großes geleistet.

 

Als es Zeit war ins Bett zu gehen, wurde Vegetto plötzlich schüchtern. Bulma fragte ihn:

“Was ist los?"

“Naja... ich denke... ich habe die Gewohnheit verloren..."

“Ach komm schon! Ich werde dich nicht fressen", lachte sie und tätschelte die leere Seite auf dem Bett neben ihr.

Vegetto schnüffelte, dann legte er sein Shirt und seine Hose ab, dann legte er sich ins Bett. Bulma legte ihren Arm auf seine Brust und begann sie zu streicheln. Aus irgendwelchen Gründen war der Saiyajin sehr nervös. Bulma wiederholte ihre Frage:

“Was ist los?”

“I-ich weiß nicht... Ich...", stammelte Vegetto.

Die Menschenfrau lachte amüsiert, ihre Hand wanderte weiter nach unten auf seinen Bauch. Er versteifte sich etwas. sie atmete in seinen Nacken und spürte wie er zitterte. Nun, da sie ein Paar waren, war es erlaubt, dass sie... Sie küsste seinen Nacken und ließ einen tiefen Seufzer los. Dann beschloss sie sein Ohr zu küssen, ihr Seufzer war nun noch dunkler und lauter. Sie lächelte machiavellisch. Anscheinend ließ ihn ihr Charme nicht kalt. Sie stieg auf ihn und sein Blick glühte. Es schien so, als sah auch er kein Problem hier. Er legte seine Hände auf ihre Hüften und begann sie zu streicheln, während sie seinen muskulösen Torso küsste. Das hier würde wohl eine lange und intensive Nacht werden...

Als der Saiyajin ein Auge öffnete, schloss er es sofort wieder, als er von einem Licht geblendet wurde. Bulmas Zimmer hatte ein großes Fenster in ihrem Zimmer, das auf einen langen Balkon führte: um Morgensonne ins Zimmer zu lassen gab es nichts Besseres. Vegetto legte sich seine Hand aus Gesicht, dann lächelte er, als er sich an die Ereignisse des Vortages erinnerte. Bulma schlief noch, dabei lag sie auf der Brust ihres Geliebten. In einem Schwall von Zärtlichkeit streichelte Vegetto die Wange seiner geliebten und küsste ihre sanft auf die Stirn. Diese zarte Berührung weckte sie auf. Sie blinzelte und gähnte herzhaft, dann hob sie ihren Kopf, damit sie Vegetto küssen konnte. Der stand danach auf und meinte sanft:

“Ich muss Kibitoshin sprechen..."

Vegetto öffnete seine Augen und nahm seine zwei Finger von seiner Stirn. Er war zurück im Reich der Götter. Der Ort war im Moment unbewohnt, aber er konnte die Ankunft der Energie von Kibitoshin spüren, da er durch die Präsenz seines Ki vorgewarnt wurde. Einige Sekunden später stand er auch schon vor ihm, wie immer mit einem Lächeln.

“So, hast du darüber nachgedacht, wie du dich um deinen Planeten kümmern willst?"

“Habe ich", nickte Vegetto mit einem schmalen Lächeln. "Meine Familien und ich werden für eine unbestimmte Zeit dort leben, um uns um die Pflanzen zu kümmern, die Installationen von allem Nötigen..."

“Wann hast du vor abzureisen?"

“So bald wie möglich. Je eher wir fertig sind, desto später verhungere ich..."

“Ich verstehe. Sehr gut. Du hast meine Technik gemeistert, also kannst du dich um deinen Planeten kümmern, wie du es für richtig hältst."

Vegetto fühlte Dankbarkeit dem Gott gegenüber. Er legte seine Hand auf dessen Schulter, auf den Lippen ein ehrliches Lächeln, und meinte:

“Ich kann dir nie genug danken für das, was du für mich getan hast."

“Das war doch nichts", antwortete Kibitoshin. "Weißt du, im Vergleich mit Buus Tod ist dass das Mindeste, was ich tun konnte."

 

Vegetto dankte ihm noch einmal bevor er verschwand. Das war auch der Moment, in dem der Alte Gott kam und meinte:

“Er scheint nicht böse zu sein."

“Ich weiß, aber...", murmelte Kibitoshin, sein Lächeln war verschwunden.

“Ich verstehe. Seine Kraft, ist es das?"

Kibitoshin nickte, seine Fäuste geballt. 

Bulma, wartete sitzend auf den, der nun ihr Geliebter war. Sie wusste, dass er nicht lange brauchen würde, trotzdem aber fürchtete sie sich vor dem, was passieren könnte. Sie stand also auf und begann sehr besorgt herumzulaufen, als er vor ihr auftauchte. Sie sah ihn fragend wann und er antwortete mit einem Kopfnicken. Sie wusste, was er damit meinte. Es konnte losgehen.

Trunks war immer schon ein ruhiger und cleverer Junge. In einem Alter, in dem die meisten Kinder herumtollten und die Spielzeuge herumwarfen, die nicht mehr funktionierten, setzte er sich nieder und analysierte das Problem mit seinem Kindergehirn. Es war er, der Son Goten geholfen hatte, sein erstes 15-teiliges Zusammensetzpuzzle zu beenden, es war er, der die verlorenen Schüssel seiner Mutter fand, er war derjenige, der zuerst fliegen konnte, und es war immer er, der die Idee hatte, sich beim Turnier zu verkleiden und es war er gewesen, der zuerst die Bewegungen der Fusion verstanden hatte. Kurz gesagt, Trunks war ein sehr talentiertes Kind. Deshalb hatte er es mit voller Absicht beschlossen seine Eltern zu belauschen, um etwas mehr Informationen zu bekommen. Natürlich informierte er Son Goten über alles. Deshalb wussten die beiden Freunde über den Tag der Abreise viel früher Bescheid als alle anderen. Als Vegetto zurückkam, waren sie die ersten, die wussten, dass die Abreise kurz bevor stand. Hinter dem Sofa war Son Goten überglücklich, genauso wie Trunks. Das erste, was Vegetto nach seiner Heimkehr zu ihnen sagte, war:

“Seid ihr mit euren Lauschaktionen fertig? Alle beide."

Die beiden Jungs waren so überrascht, dass das Sofa umkippte. Vegetto fragte sie dann:

“Ihr habt wohl nicht gedacht, dass ich eure Energie spüren kann, egal, wie sehr ihr sie auch zurückhaltet, oder?"

“Ähm...", stammelte Trunks.

“So, wann starten wir also?", fragte statt dessen Son Goten ganz froh.

“Sobald alle hier eingetroffen sind. Kann ich mich darauf verlassen, dass ihr sie ruft, oder soll ich das tun?"

“Verlass dich auf uns!!", riefen die beiden im Chor und sie liefen nach draußen.

Vegetto seufzte schwer.

“Wir haben jetzt etwa zwei Stunden Ruhe..."

 

Draußen flogen die beiden Kinder mit Höchstgeschwindigkeit durch die Wolken.

“He Goten! Du warnst deine Familie, ich hole Krilin!"

“Kein Problem! Bis später, Trunks!”

Und damit trennten sich die Wege der beiden jungen Kämpfer.

Goten spürte den Wind auf seinem Gesicht und genoss es. Sein Herz schlug voller Freude und Aufregung schneller; so großer Freude und Aufregung, dass er sich verwandelte, um schneller fliegen zu können. Nachdem er über etliche Landstriche geflogen war, landete er vor seinem Haus. Chichi trat heraus.

“Oh, mein Lieber. Wie war das Wochenende mit Trunks?"

“Mama, Papa ist wieder zurück. Wir starten!"

“In Ordnung, gibt mir etwas Zeit zur Vorbereitung Und, Son Goten..."

“Ja, Mama?"

“Lass dein Haar schwarz. Das blonde Haar lässt dich wie ein Punk aussehen."

Son Gotens Haar fiel zusammen, als er sich mit einer Hand über den Hinterkopf fuhr, dabei grinste er breit.

“Oh, ja. Tut mir leid!"

 

Und auch Trunks schoss blitzschnell durch den Himmel. Eine Weile lang begleitete er den Flug einiger Seevögel über den Ozean, als er endlich die Insel vom Meister Muten erblickte. Kaum war er gelandet, brüllte er:

“Krilin! Herr der Schildkröten!! C18!"

Die angesprochenen drei Personen kamen heraus; C18, die eine weinende Marron in den Armen hielt, begrüßte ihn mit:

“Trunks, was schreist du hier so?"

“Wir reisen ab! Paps ist zurück von den Göttern und alles ist bereit!"

“Wundervoll!", rief Krilin mit einem breiten Lächeln aus.

“Aber ich muss hierbleiben", meinte der Schildkröten-Einsiedler traurig.

“Warum das?", wollte Marrons Vater wissen.

“Wenn ich gehe, wer kümmert sich dann um die Schildkröte?"

“Aber sie kann doch mitkommen", antwortete sein Schüler.

Meister Muten schüttelte traurig seinen Kopf.

“Ich kann wirklich nicht mit euch mitkommen... Außer wenn C18 unbedingt darauf besteht, dass ich mit euch komme?" grinste der lüsterne alte Mann, mit roten Backen und blutende Nase.

Der Cyborg schlug den alten Meister ziemlich hart und stellte klar:

“Nicht mal in deinen Träumen, alter geiler Sack!"

Der Herr der Schildkröten schaffte es einen lauten Seufzer der Enttäuschung abzusondern, obwohl sein gesamtes Gesicht im Sand vergraben war.

“In diesem Fall, geh schon... ich weiß jetzt ja, was du von mir denkst..."

Sie flogen davon, ohne einen letzten Blick auf das Kame-House zu werfen. Als sie nicht mehr waren als ein Punkt am Himmel, stand der Herr der Schildkröten auf und lief ins Haus, um dort seinen neuen Computer einzuschalten.

“Hahahaha... Jetzt habe ich für eine ganze Weile mein Haus wieder für mich allein, das heißt..."

Kichernd loggte er sich auf seine Lieblingssite ein, meeting.ball. Dann begann er seine Daten einzugeben.

"Energetischer Mann sucht nach jungen Frauen mit großen Brüsten für Liebesspiele am Meer. Vorzugsweise nicht gewalttätig und mit Sympathie für Schildkröten."

Meister Muten lachte noch lauter, als er seine Mailbox öffnete.

In der Zwischenzeit flogen Trunks, Krilin, C18 und Marron über das Meer...

“Denkst du, Meister Muten wird alleine auskommen, während wir fort sind?", fragte Krilin, ihm tat er etwas leid.

“Machst du Witze? Dieser alte Mann hat tausend Ressourcen", antwortete ihm C18, wie immer gnadenlos dem alten Meister gegenüber.

 

Eine halbe Stunde landeten sie vor der Capsule Corp. Trunks bemerkte, dass Son Goten bereits da war, aber jemand fehlte...

“Wo ist Son Gohan?" wollte er wissen.

“Ich weiß nicht." antwortete sein Bruder- wenn nicht durch Blut, dann wenigstens im Herzen. "Als ich meine Mutter abgeholt habe, war er nicht dort.

“Ich denke, er wollte heute mit Videl ausgehen." gab Chichi Auskunft.

“Und dir macht es nichts aus, dass sein geliebter Sohn mit einer Frau ausgeht?", frotzelte sie Krilin.  

Jeder wusste, dass der einzige Grund, warum Chichi Videl akzeptiert hatte, das Vermögen ihrer Familie war. Chichi tat so, als hätte sie das nicht gehört und sagte zu Vegetto:

“Du solltest nach den beiden suchen."

Der Saiyajin nickte und vollführte die übliche Geste, die ihn in die Nähe seines Sohnes bringen würde. Er entdeckte das Ki seines Sohnes und verschwand.

 

In Videls Schlafzimmer gingen die Dinge derweil heiß her. Son Gohan saß rittlings auf seiner Freundin und küsste sie voller Passion. Videl nahm seine Hand und legte auf ihrer Brust. Son Gohan hielt inne, voller Lust und doch etwas verlegen.

“Willst du, dass wir es... jetzt... tun...?"

Videl biss sich auf ihre Lippe und nickte.

“Ich will es! Ich liebe dich, Gohan!"

Ermutigt begann der Halbsaiyajin seiner Freundin das Shirt auszuziehen, als er plötzlich ein Ki genau hinter ihm fühlte. Er zuckte zusammen und stand sehr rasch auf, als er das Ki seines Vaters erkannte. Dieser starrte sie an, total verdutzt. Son Gohan stammelte:

“P...Papa?! W-was zur Hölle machst du denn hier?!"

“E-Es tut mir leid. ich hätte nie gedacht, dass ich euch so erwische, so kurz vor... Gut, dass ich nicht 10 Minuten später gekommen bin!"

Videl hatte schnell ihr Shirt runtergezogen, ihr Gesicht glühte rot vor Scham. Vegetto erklärte knapp:

“Wir wollen zu unserem neuen Planeten aufbrechen. Kommt ihr mit?"

“Ähhh... Ok”, machte Son Gohan.

“Gib mir nur etwas Zeit einige Klamotten einzupacken." bat Videl und nahm sich einen Koffer.

 

Die beiden Männer verließen den Raum, jeder vermied es dem anderen in die Augen zu sehen. Vegetto brach dann das Eis.

“Es tut mir wirklich leid, dass ich euch so unterbrochen habe..."

“Ist schon gut...", antwortete Son Gohan sehr verlegen.

“Nein, ist es nicht. Besonders, da es euer Erstes Mal war..."

Son Gohan wechselte von sehr verlegen zu extrem verlegen. Er war rot wie eine Tomate und fand auf einmal seine Schuhe sehr interessant. Er starrte sie an, bis Videl dazukam.

“Okay, alles ist bereit! Gehen wir?"

Das Paar legte ihre Hände an den Saiyajin, der sie zurück zur Capsule Corporation teleportierte. Endlich waren alle versammelt. Vegetto ging dann den Vorrat an Senzubohnensamen holen, den Meister Karin ihm anvertraut hatte.

“Nebenbei, du hast seinem Planeten noch keinen Namen gegeben."

“Oh, das ist wahr!" gab Vegetto zu. "Ich habe aber noch keine Idee..."

“Du wirst dort Senzubohnen anbauen, dann nenn' ihn doch Senzu", bot Krilin an.

“Das ist nicht originell", seufzte Bulma. "Nenn' ihn so wie das, was er für dich bedeutet, das wäre viel poetischer!"

Vegetto sah auf den Boden, während Krilin und Bulma in anstarrten. Dann sah der Saiyajin auf, nun fest entschlossen.

“Dieser Planet ist meine letzte Hoffnung zu überleben, oder ich bin zum Tod durch Verhungern verurteilt. Ich würde sagen, nennen wir ihn "Letzte Hoffnung"....”

“Das klingt gut", nickte auch Chichi mit einem Lächeln.

“Es klingt etwas melodramatisch, aber, ja, klingt gut", fügte Bulma hinzu.

“So, dann auf nach "Letzte Hoffnung"!!", rief Krilin und nahm die Hände der zwei Personen neben ihm.

Bulma legte ihre Hand auf Vegettos Schulter; er lächelte zurück, bevor er seine Finger auf seine Stirn legte. Er sah schon die grünen Weiden, den blauen Himmel, die majestätischen Bäume, die gesamte Schönheit dieses Ortes, dessen Duft ihn an Frühling erinnerte...

Und dann verschwanden sie.

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