DB Multiverse

Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.


Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142434445
Teil 4 :464748495051
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 45.

Warnung! Die Illustrationen in diesem Kapitel beinhalten unzensierte Nacktbilder! Wenn du solche Bilder nicht sehen willst, klicke bitte hier!

 

Das Opfer

 

Es waren schon mehrere Minuten vergangen, in denen das Hauptquartier der Tsufuru keinerlei Daten mehr empfangen hatte. Sie hatten verstanden, dass Frosty die Schiffe angegriffen hatte und dass sie jetzt völlig im Dunklen dieses Krieges tappten. Und das verstärkte ihre Sorgen noch weiter.

„Wie können wir den Kontakt wiederherstellen?“

„Das können wir nicht! Jegliche Formen der Kommunikation wurden zerstört, da kommt nicht einmal mehr das Hintergrundrauschen durch!“

„Haben wir keine anderen Möglichkeiten?“

„Was denn? Sie sind so weit weg, dass wir sie nicht einmal mehr durch unsere Teleskope erkennen können!“

„Ist unter den Rebellen denn kein Telepath? Ein Rebell… mit Kopfhörern?“

„Sie kämpfen gerade. Sie werden wohl etwas Wichtigeres zu tun haben, als uns ein paar Schlagzeilen zu liefern.“

„Aber… wir… Direktor?“

Tchiin hatte an dieser angeheizten Diskussion nicht teilgenommen, sie hob ihren Kopf.

„Wir können ihnen nicht helfen, egal auf welchem Weg. Es würde ihre Chancen nicht erhöhen. Wir müssen Hanasia vertrauen.“

 

Frosty gab immer noch keine Zeichen seiner Existenz.

Hanasia fühlte sich nicht gut, sie hatte nicht geplant, dass ihr die Luft ausging. Sie war eh schon ziemlich müde und die Veränderung in ihrer Umgebung hatte bereits Auswirkungen auf ihr Verhalten. Durch den Notstand hatte ihr Körper ihre Wut auf den Drang zum Überleben reduziert.

Glücklicherweise konnte sich ein Super Saiyajin selbst im Vakuum des Weltraums eine Weile halten. Aber der Dämon schaffte das eine halbe Ewigkeit.

Sie musste ihn finden.

 

”Hanasia”

Eine Stimme in ihrem Kopf! Und Bilder. Es erinnerte sie daran, wie Bourgo ihr die Position der Bombe gezeigt hatte, es war haargenau dasselbe. Und in der Tat handelte es sich auch um dieselbe Person.

“Geh in diese Richtung. Frosty kann meine Sinne nicht täuschen. Ich werde dich führen.“

Das Bild, was sie nun sah, war der Eingang zu einem Korridor, der auf das Schlachtfeld führte. Sie folgte ihm.

War der grüne Krieger tot und leitete sie als Geist? Vielleicht hatte er dem Dämon so etwas gesagt wie „Wenn du mich zu Boden schlägst, werde ich viel mächtiger als du es dir jemals vorstellen kannst.“? Oder war er einfach noch nicht ganz tot.

“Ich bin nicht tot, aber ich werde nicht mehr lange durchfalten. Beeile dich.“

Je weiter sie kam, veränderten sich die Bilder immer mehr.

Selbst in dieser extrem dünnen Luft verursachten Hanasias Bewegungen einen Luftzug. Frosty hörte sie kommen. Woher wusste sie, wo er sich versteckte? Er verblieb in der Trance, bewegungslos liegend auf einem Bett der Krankenstation und sammelte seine Kraft. Als er sich die Medikamente injiziert hatte, hatte ihn das etwas gestört, aber nur für einen Moment! Jemand musst schon über unfehlbare Wahrnehmung verfügen, um ihn in diesem Augenblick wahrzunehmen…

Langsam erhob er sich. Sie näherte sich ihm sehr schnell. Er lehnte seinen Rücken gegen die Wand direkt neben der Tür. Wenn sie hereinkam, würde er sie aus dem Hinterhalt angreifen!

Hanasia eilet durch den letzten Gang.

“Schlage durch die Wand, an dieser Stelle.“

„Ähm, wieso…?“

 

Als er ihre Frage hörte, entfernte sich Frosty hastig von seinem Platz und schleuderte einen massiven Energieangriff durch die Tür. Der gesamte Korridor explodierte. Aber damit versengte er nur einige Haare Hanasias, aber die Schiffshülle wurde zerfetzt.

“Warum, du Dummko…“

„Ich gehorche nicht blindlings!“

Der Dämon musste die Krankenstation nicht verlassen, der nun eine Wand und Teil des Bodens fehlte. Er stieg durch die Trümmer hinab und verschwand, Hanasia blieb ihm auf den Fersen.

Hier geht es nicht um das blinde Befolgen, sondern um Zusammenarbeit! Er war genau hinter dieser Wand!“

„Hmpf, okay, gut.“

Frosty wich weiterhin aus, dabei begann er sich Fragen zu stellen. Wieso sprach sie mit sich selbst? Er beschloss, auf allen Frequenzen zu lauschen.

Bourgo begriff, dass es sinnlos war, also änderte er seine Taktik.

Hanasia, folge ihm nicht. Auf keinen Fall. Er versteckt sich absichtlich vor dir. Ich habe eine bessere Idee. Geh nach Hause.“

„Was?! Nein, ich werde jetzt nicht aufgeben!“

“Dir geht bald die Luft aus und die Kraft. Du kannst noch bis zu deinem Planeten fliegen. Dort kannst du dich ihm in Vollbesitz deiner Kräfte stellen. Wir haben gesehen, dass du stärker bist als er! Ich zeige dir, wo die Rettungskapseln sind.“

„Nein! Ich will ihn nicht auf meinem Planeten haben!“

“Bei allem, was uns wichtig ist, willst du mir vertrauen oder nicht? Die Rettungskapseln sind genau dort!“

Er zeigte ihr ein Bild eines ganz speziellen Ortes, den sie sofort wiedererkannte.

„Ah… okay… also gut…“

Sie drehte sich um und folgte einem anderen Korridor, der dem Pfad entsprach, den ihr der Namekianer zeigte.

 

Frosty hatte sich seine telepathischen Ohrstöpsel aufgesetzt. Der Namekianer, natürlich! Also… sie wollten nun also fliehen? Nein, nein, nein!

Nun war er es, der seine Gegnerin verfolgte.

Nach einer Weile sah er sie am Ende eines langen schnurgeraden Korridors. Er feuerte eine Energieattacke ab, der mehrere Räume zerstörte und wieder fanden sie sich in der unendlichen Leere des Weltraums wieder. Frosty wusste nicht, wo die Rettungskapseln waren, aber er musste den Ort vernichten, den Hanasia zu erreichen suchte. Sie durfte keinen Sauerstoff bekommen, er bemerkte, dass sie bereits schwächer wurde. Sie stolperte durch das zerstörte Schiff, wie es ihr der telepathische Führer ansagte. Und er folgte ihr.

 

Hanasias Blick begann unscharf zu werden. Sie wusste nicht, wohin sie ging.

“Nach rechts.“

Der Dämon kam ihr immer näher, also duckte sie sich nach rechts weg. Mittlerweile war ihr vertrauen wortwörtlich blind.

“Zweite Tür links.“

Sie folgte dem Befehl wieder und ließ die Tür explodieren anstatt sie zu öffnen. Dann betrat sie einen riesigen Raum voller Tischen und Stühlen, die alle herumschwebten. An einer Seite war eine Abstelle, fein säuberlich geordnet und leer.

“Ganz hinten links.“

Sie verließ den Raum durch eine gepanzerte Tür, als Frosty ihn gerade betrat. Die Tür war automatisch, aber ihr System- das logischerweise abgeschaltet war- war nicht schnell genug, um ihr genug Zeit zu schinden aber genau wie die Eingangstür war das kaum von Bedeutung.

In dem Raum dahinter standen viele Regale, deren Inhalte in allen drei Dimensionen des Raumes verteilt waren: Küchenutensilien, Dosen und Schachteln aller Art, als auch Nahrung, wie man weder frisch noch warm sein musste.

“Geh an der Absperrung rechts vorbei und durch die Wand ganz am Ende.“

Sie versuchte, nicht zu sehr zu reagieren. Sie erkannte die Wand wieder als die, welche ihr Bourgo in seiner Vision gezeigt hatte, bevor sie die Weltraumarena das erste Mal betreten hatten.

Die Wand zu ihrer rechten bestand aus Teilen, die man mittels gut sichtbarerer Gelenke gut aufteilen konnte. Die Blöcke konnten leicht entfernt werden und boten so genug Platz für Waren, wie zum Beispiel für die Rationen für den Rückflug. Und genau hier wurde eine sehr explosive Ration aufbewahrt. Eine Todesmaschine von siebenundzwanzig Kubikmetern, stark genug, um einen Planeten zu vernichten.

Sie stürzte sich auf die Absperrung und tat so, als würde sie sich nicht darum kümmern, dabei streckte sich ihr linker Arm mechanisch zu einem Regal um etwas zu packen, was sie eine Wurst aussah. Ihre Instinkte funktionierten also noch. Sie war sehr erschöpft, aber nicht erschöpft genug, um nicht einen Bissen des außerirdischen Fleisches zu versuchen, dann fuhr sie fort.

Sie hatte den ersten Bissen noch nicht geschluckt, als Frosty den Raum betrat. Sie drehte sich um und hielt inne. Sie starrte ihn an, mit einem Hauch an Verzweiflung. Und Wut, Hoffnung? Er konnte ihren Blick nicht entschlüsseln.

Er stoppte seinen Flug augenblicklich. Etwas war hier faul. Wieso hatte sie ihre Flucht abgebrochen, genau hier? Bourgo schwieg, aber er war stocksauer. Sie würde alles zunichtemachen.

 

Eigentlich war alles gar nicht so schlecht, Frosty ahnte die falle nicht einmal. Er fand es nur seltsam und er erlaubte es sich zu sahen, wie sie auf sein plötzliches Erscheinen reagierte.

Ihre einzige Reaktion war es, den Bissen zu schlucken.

„Das ist ekelhaft“, brummte sie anklagend.

Er kommentierte nicht das herumschwebende Plastik, das kein zivilisiertes Wesen vergessen hätte, es vor dem Hineinbeißen zu entfernen.

„Bist du genug wegelaufen?“, wollte er wissen, als er ihr einen drohenden Zeigefinger entgegenstreckte.

Sie begriff, dass er sie aus der Entfernung abschießen wollte und dass alles verloren war.

„Nein!“, brüllte sie. „Ich bin noch nicht am Ende! Geh zu dem Korridor und dann machen wir weiter!“

Frosty sperrte seine Augen verwundert auf. Sie war wahrsinnig geworden! Wie auch immer, sie wusste, dass sie verloren hatte und war nun dabei, auch noch ihren Verstand zu verlieren. Es war vorbei. Er feuerte.

Die Energie des scharfen Angriffes durchdrang die Schulter Hanasias, die gerade genug Zeit gehabt hatte, sich etwas zu bewegen. Sie wurde nach hinten geschleudert und prallte laut schreiend von der Wand ab. In Panik krallte sie sich an einem Geländer fest, damit ihr Körper nicht herumwirbelte und dass sie Frosty im Blick behalten konnte. Sie wagte es nicht, ihre Wunde zu berühren, wo ihr wortwörtlich ein Stück Körper fehlte. Sie würde in den nächsten Sekunden das Bewusstsein verlieren…

„Da ist… ufff… Argh… Das nenn’ste ‘n Angriff? Uah… Bring mich nicht zum Lachen… Ich hab‘ gar nichts gespürt!“

Sie hatte ihren letzten Rest an Energie verbraucht. Ihre Hand begann, den Griff zu lockern.

Sie konnte Frosty nicht mehr sehen, denn ihr Kopf blickte in eine Richtung, über die sie keine Kontrolle mehr hatte, und zwar zur Decke. Ein Anblick, der von den Seiten her immer dunkler wurde.

Aber sie wusste, dass er kam.

Als Frosty sah, dass sie nichts mehr tun konnte, näherte sich ihr ohne Sorgen, um sie endgültig erledigen zu können.

Wenn er direkt zu ihr kam, musste er an der Wand entlang. Er würde genau davor vorbeigehen, dachte die Saiyajin, die nur mehr erahnen konnte, wo er sich gerade befand. Aber es war offensichtlich, dass er dagegen stoßen würde.

Wieso sollte er einen Umweg machen?

Würde er einen Umweg machen? Alles in Hanasias Kopf drehte sich, Paranoia flammte auf, deren Möglichkeiten sich immer weiter vervielfältigten. Wenn es Paralleluniversen gäbe, würde es einige geben, wo er nach links gegangen war, eines, in dem er stehen geblieben wäre, eines wo…

Klick.

WOOF

Die Weltraumarena, Hanasia, Frosty, Bourgo, die Leichen beider Armeen, die Trümmer der alliierten Schiffe, alles verschwand.

Alles verschmolz in einer Kaskade von mehreren Tonnen Antimaterie. Es blieben nicht einmal die Atome intakt. Da war nur mehr Energie, ein kleiner Urknall, der in allen Richtungen Licht ausstrahlte, Hitze und alle Arten von sonstigen Strahlen.

Auf dem Planeten Plant erschien einige Sekunden lang eine zweite Sonne. Auf der Hälfte des Planeten, das dem Phänomen zugewandt war, war es aufgrund der Helligkeit des Tages kaum aufgefallen. An den Terminatoren am Rande, wo es dämmerte, gab es Reaktionen. So zum Beispiel:

„Hä? Was ist das für ein Licht…? Ist es noch Tag? Ich dachte… Hatonek, haste das geseh‘n? Ah, schon vorbei. Wahnsinn! Haste das auch geseh‘n oder bin ich überg‘schnappt?“

Oder so:

„Was zum…?! Was ist das für ein Licht… es ist ja schon Nacht! Sag mal, Erika, hast du das gesehen? Oh, hat aufgehört. Was war beeindruckend! Hast du das gesehen wie ich, oder war ich das Opfer einer Halluzination?“

Licht ist die schnellste Art, etwas wahrzunehmen, aber die unsichtbaren gefährlichen Strahlen begleiten das sichtbare Spektrum. Die Städte der Tsufuru auf ihrem Kontinent waren von Domen geschützt, durch die nichts Gefährliches durchkam. Aber auf der restlichen Oberfläche erlitten die Tiere, die nicht im Ozean lebten oder unter der Erde, ein leichte Strahlenvergiftung auf der Haut. In den nächsten dreißig Jahren nahm das Krebsrisiko um etwa 0,78% zu.

 

Chiin-Lee starrte mit leeren Augen auf die Bildschirme, wo ihr das Weltraumradar die Positionen der beiden Gegner der Schlacht gezeigt hatte. Er war völlig leer.

Überhaupt nichts.

Hanasia war tot.

Ihre Welt war gerettet.

Und Hanasia war tot.

 

 

 

Es hatte nicht lange gedauert, bis man den immens gigantischen Thron Blizzards ersetzt hatte, den man eh vernichtet hätte, an seiner Stelle stand nun eine kleine Dockstation für den fliegenden Sessel Snowers. Ohne auch nur die geringste Furcht zu zeigen, dass er sich in einem Raum mit vielen mächtigen Kriegern befand, die bis vor kurzem noch Todfeinde gewesen waren, hatte sich der Frostdämon wieder in seine dritte Reduktionsform zurückgezogen, die fragile kleine Eidechse, nun Imperator des Universums, nahm nun ihren Platz im Palast seines Vaters ein.

Es hatte Veränderungen gegeben. Rund um den Thron hatte er ziemlich nahe mehrere Bildschirme und Kommunikationseinrichtungen aufstellen lassen. Die strategisch Aufmerksameren hatten begriffen, dass Snower alles ganz genau im Auge haben wollte, während Blizzard sich auf das Überwachen beschränkt hatte.

Er sprach gerade direkt mit dem Repräsentanten eines sehr weit entfernten Planeten, ohne jegliche Zwischenmänner.

„Ich grüße Sie.“

„Lord Snower, wir sind Euch sehr dankbar, dass Ihr unserem Planeten die Unabhängigkeit zugestanden habt. Aber Eure Soldaten verhindern uns weiterhin den Zugang zu den Katchin-Minen.“

„Wieso wollt Ihr Zugang zu den Minen? Sie gehören nicht euch.“

„Sie befinden sich auf unserem Planeten, sie gehören uns.“

„Ganz und gar nicht. Euer Planet hat sie vor mehr als zehn Jahren meiner Kompanie verkauft. Wenn ihr sie wollt, müsst ihr einen Preis nennen. Das sind die interstellaren Gesetze. Ihr habt nun die Regierung, die ihr wolltet. Aber wenn diese Regierung versuchen will, Privateigentum zu stehlen, werden wir es beschützen.“

„Es war Euere eigene Regierung, die sie damals euerer Kompanie verkauft hat!“

„Und? Das liegt in der Vergangenheit. Ihr seid nun am Ruder, macht, was ihr wollt. In den Grenzen der Gesetze. Guten Tag.“

Snower beendete die Kommunikation, bevor die abertausenden Beleidigungen des Regierungsvorsitzenden durchdringen konnten und öffnete einen neuen Kanal.

„Ich grüße Sie.“

„Lord Snower, wir danken Euch, dass Ihr unserem Planeten die Unabhängigkeit gegeben habt. Aber es scheint, als wäre Ihre Lieferung von Sticksoff unterbrochen worden...?“

„Natürlich. Das Imperium hat es euch gratis zukommen lassen. Aber jetzt seid ihr unabhängig.“

„Es ist nur, dass… wir können ohne den konstanten Import von Stickstoff in die Atmosphäre nicht überleben...“

„Das ist furchtbar. Möchtet ihr etwas davon kaufen?“

„Was?! Aber dafür haben wir nicht die Mittel!“

„Ihr könnt euch jederzeit wieder dem Imperium anschließen als Teil der föderalisierten Kolonien. Oder einen Kredit aufnehmen.“

„Das ist Betrug! Ihr macht uns abhängig durch Geld und Stickstoff! Wir sind nur auf dem Papier unabhängig!“

„Ihr habt nun die von euch gewünschte Regierung. Was ihr damit macht, ist eure Entscheidung. Ich werde euch zu meinem Handelspartnern weiterleiten. Oder unserem Konsulat. Guten Tag.“

Er drückte auf einen roten Knopf, der ungeduldig blinkte, auf dem Bildschirm konnte man „sehr dringend“ lesen. Er hatte ihn schon eine halbe Stunde warten lassen.

„Ich grüße euch.“

„Lord Snower, endlich! Es ist ein Notfall!“

„Hallo, Präsident Donel Manalsen. Schön, Sie aus dem Gefängnis entlassen und an euerem angestammten Platz zu sehen.“

„Ähm…“, stammelte der Angesprochene verwirrt, der sich gerade daran erinnerte, dass er mit dem furchtbaren Dämon sprach, der ihn für siebenundzwanzig Jahre in das Gefängnis werfen ließ. „Naja… wir stehen unter den Angriffen einer Armee von Weltraumpiraten!“

„Das ist nicht akzeptabel. Ich habe Frieden und Gerechtigkeit im Universum versprochen. Ich werde sofort eine Spezialeinheit losschicken.“

„Vielen Dank, Lord. Ich hätte nicht gehofft, dass es so einfach…“

„Seid Ihr Euch der Kosten bewusst?“

„…? Zum Beispiel?“

„Tja, eine Schlacht und der Transport ist sehr teuer. Um den Opfern entgegenzukommen, wird unsere Armee die Angreifer zusammenschlagen und als Sklaven verkaufen… nachdem sie von einem Gericht verurteilt wurden- dem interstellaren Gesetzen folgend. Aber wenn das nicht genug ist, die Kosten zu decken, werdet ihr für die Differenz aufkommen müssen.“

„Aber wir müssen immer noch wiederaufbauen! Sie haben bereits fünf Metropolen zerstört!“

„Das können wir auch übernehmen. Unsere Kompanien können sich an die lokalen Vorzüge und Umweltbedingungen anpassen. Wir bieten für Nachkriegsaufbauarbeiten Rabatte an. Wie schon gesagt, wir wollen die Opfer unterstützen.“

„Wie… wieviel könnte das kosten?“

„Das kann ich jetzt nicht genau sagen. Ich möchte Euch daran erinnern, dass das umsonst wäre, wenn sie ein Mitglied der föderalisierten Territorien wären. Unsere Armee ist schon auf dem Weg. Ich hoffe, ihr könnt solange durchhalten, bis sie in zwei Wochen eintreffen.“

„Z-Zwei… Wo…“

„Viel Glück und einen schönen Tag noch.“

Er sprang zu der nächsten Konversation.

„Ich grüße Sie.“

„Lord Snower, wir sind sehr dankbar, dass ihr unserem Planeten die Unabhängigkeit zugestanden habt.“

„Das Vergnügen liegt ganz auf meiner Seite. Wie läuft es?“

„Ziemlich gut, danke. Wir haben jede Soldatenfamilie Eures ehemaligen Imperiums getötet, die immer noch hier lebt. Ich hoffe, das macht Euch nichts aus.“

„Sie hätten schneller verschwinden sollen.“

„Wir haben endlich die gesamte Zaone- Gemeinschaft massakriert, bis zum letzten Mann. Es hat lange genug gedauert, wir konnten sie nicht länger ausstehen mit ihrer seltsamen Haut und den gelben Hüten.“

„Ihr trefft eure Entscheidungen selbst.“

„Tja, wir haben das Kriegsrecht eingeführt, verpflichtende Religion, Klasseneinteilung und die Macht gehört nur den Adelsfamilien, natürlich nur den Männern.“

„Ich bin froh zu hören, dass ihr zu euren kleinen Traditionen zurückgefunden habt.“

„Ihr meint, bevor ihr gekommen seid und uns versklavt habt!“

„Das war das alte Imperium. Wir, wir werden euch in Frieden lassen.“

„Ja klar, ich kenne Euch! Ihr habt die anderen Planeten durch Tricks zurück in die Anhängigkeit geführt! Aber wir, war haben genug natürliche Ressourcen und brachen euch nicht!“

„Ich bin froh, das zu hören. Ah, nebenbei, ich habe gehört, dass es eine Zunahme an Piratentätigkeit gibt. Passt auf euch auf.“

„Wartet, wa-?“

„Guten Tag.“

Die Übergangsperiode würde lang und kompliziert werden.

 

Snower beantwortete noch einige weitere Anrufe, als ein Botschafter hereinplatzte.

„Lord Snower! Es wurde bestätigt, die Weltraumarena wurde vollkommen zerstört! Es gibt keine Überlebenden! Lord Frosty ist tot! Und, ähm, ich habe meine Zugehörigkeit noch nicht unterschrieben, aber das war nur ein Versehen. Ist schon geschehen!“

Nur die beiden aufmerksamsten Personen des Raumes bemerkten das wahre Ausmaß von Snowers Erleichterung.

„Wir werden ihm zu Ehren eine prunkvolle Zeremonie abhalten. Die Helden des alten Imperiums bleiben immer noch Helden.“

„Und was machen wir mit dem Planeten Plant?“

„Was wir mit dem Planeten Plant machen? Naja, gar nichts, mein lieber Junge, rein gar nichts. Wir schicken ihnen unsere Glückwünsche, Blumen und einen Nicht-Angriffspakt. Beidseitig, um es klar zu stellen.“

Das war der Beginn von mehreren Jahrhunderten des Friedens, im Imperium und auf dem Planeten Plant. Zwischen den beiden Rassen, die in allem Gegensätze waren.

 

 

Im Land der Toten hatte Hanasia nun die Form einer kleinen Wolke.

Sie nervte gerade ihren Nebenmann mit ihren Fragen, so wie zum Beispiel, wieso sie der Linie folgen sollte? Und was passiert, wenn sie dazu keine Lust dazu hatte? Und wer war dieser Enma?

 

Gezeichnet von:

Asura      

Harilinn      

Salagir      

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