DB Multiverse

Hanasia, Königin der Saiyajins

Geschrieben von Salagir

Übersetzt von BK-81

Diese Geschichte spielt sich auf dem Planeten der Saiyajins ab, lange Zeit, bevor sie jene völkermordende Gefahr darstellten, welche während der Ära von König Vegeta die ganze Galaxie in Angst und Schrecken versetzten...
Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie dieses so starke Volk als einfache Gemeinschaft gelebt hatte, wenn ihr wissen wollt, was das Schicksal für die Millennium-Krieger vor Broly bereitgehalten hatte, wenn euch die Abenteuer von aggressiven und emotionalen Kämpfern in einer Welt voller Bösewichte interessieren, dann tretet ein in die Welt der Saga von Hanasia.

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Teil 1 :123
Teil 2 :4567891011121314151617
Teil 3 :18192021222324252627282930313233343536373839404142
[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 28.

Interkulturelle Begegnungen

Die Sonne brannte auf die Zuschauerränge herab, welche trotz der offensichtlichen Monotonie voller Interessierter waren.

Der Königliche Berater verkündete über die magische Kugel das Zwischenergebnis: „Noch immer ist sie unbesiegt! Kann niemand Hanasia entthronen? Aber wen sehe ich nun in den Ring treten?! Es ist Luberkut, welcher beim letzten Mal nur knapp daran gescheitert ist, unser König zu werden!“

Ein Saiyajin mit einer beeindruckenden Statur machte sich für den Kampf bereit, er war etwas älter und vom Wetter gezeichnet, auch prangten einige Narben auf seinem Körper. Sein Aussehen erweckte Hanasias Aufmerksamkeit. Das könnte interessant werden.

„Für alle, die nicht dabei sein konnten: Luberkut hatte siebenunddreißig Runden erfolgreich gekämpft, aber am Ende unterlag er der Erschöpfung und der Widerstandsfähigkeit unseres verstorbenen Herrschers. Er nutzt eine seltsame Kunst, welche wir fast als Magie bezeichnen könnten!“

„Magie?!“, wiederholte Hanasia.

„Das wirst du noch früh genug herausfinden, meine junge Dame“, grinste der Mann. Dann sprang er auf sie zu. Er war wirklich schnell, aber gerade so, dass Hanasia Acht geben musste. Er schlug mit einer Faust zu, welche sie mit Leichtigkeit parierte und selbst zu einem Konter ausholte.

Aber anstatt zu blocken oder dem Schlag auszuweichen, drehte sich Luberkut nur leicht und ließ die Faust über ihn herabgleiten, um dann ihren Unterarm zu packen. Als sie daraufhin versuchte, sich daraus zu befreien, drehte er sie herum und nutzte ihre eigene Bewegung, um einen Hebel am Ellbogen anzusetzen. Mit ihrem Arm hinterm Rücken festgehalten war sie gefangen, sein Hebel drückte sehr schmerzhaft auf ihre Gelenke.

„Autsch!“, entfuhr es Hanasia. Sie versuchte, sich daraus zu befreien, aber jede Bewegung verursache noch mehr Schmerzen. Sie wollte ihn mit den Beinen treffen, aber da er sich hinter ihr befand, war er außer Reichweite. Ihr anderer Arm war ebenso eingeschränkt. Mit Wucht drückte er sie nach vorne und ließ sie mit dem Ringboden kollidieren. Er ließ eine Hand los und überhäufte sie mit Faustschlägen, die sie immer weiter in den Boden rammten.

Sie fuchtelte instinktiv mit dem freien Arm herum, konnte ihn aber nie treffen. Aber er musste doch da sein, wenn er ihren Arm festhielt! Aber er wusste was zu tun war: er stand direkt über ihr und drückte sie nur zu Boden, wenn es nötig war.

Er wusste, dass sie sich irgendwann einmal befreien würde, da sie einen Arm frei hatte, also schlug er so oft und so hart zu, wie er nur konnte. Und es dauerte nicht lange. Ohne den Schmerz überhaupt zu spüren, rammte sie ihren Arm in den Boden und begann zu graben, schnell, damit er nicht die Zeit zu einer Reaktion hatte. Am Ende konnte sie sich befreien und ihm endlich wieder Aug in Aug gegensehen.

Luberkut fackelte nicht lange und bedachte ihr Gesicht mit einem weiteren Faustschlag.

 

Hanasias Hinterkopf grub sich in den harten Boden, aber sie fühlte, wie sich ihr restlicher Körper hob. Er hatte sie wieder am Arm gepackt und wollte sie wieder tief in den Boden rammen. Ihm aber war entgangen, dass ihr seine Schläge kaum etwas ausmachten. Sie waren einfach nicht stark genug.

Sie sprang wieder auf ihre Beine und befreite sich aus seinem Griff, um sich dann schnell aus seiner Reichweite zu bringen.

Damit begann eine kurze Kampfpause. Während Luberkut kaum müde war, war Hanasia außer Atem. Bisher war ihre Darbietung furchtbar schlampig und energieverschleudernd gewesen.

„Du bist ein seltsamer Typ. Ich werde auf Nummer Sicher gehen“, meinte sie.

Hanasia schloss ihre Fäuste und Augen, dann spannte sie ihre Muskeln an und steigerte ihre Energie.

„Hnnnngh……nnnngh!!!“

Nichts geschah.

Überraschung stand ihr für einen Moment ins Gesicht geschrieben, dann versuchte sie es noch einmal. Und wieder ein Fehlversuch. Luberkut wusste, dass er diesen Moment der Ablenkung nutzen musste und feuerte einige Energiestrahlen auf sie und den Boden um sie herum ab, um ihren Blick auf seine nächste Attacke zu vernebeln.

Die Feuerbälle weckten Hanasia aus ihrer nutzlosen Konzentration. Sie fühlte, wie sie ein Faustschlag in der Magengegend traf und sie nach hinten geschleudert wurde. Sofort sprang sie hoch, um nicht schon wieder von hinten gepackt zu werden. Sie suchte aus der Luft nach ihm, aber dieser Meister der Tarnung war nicht auszumachen. Sofort drehte sie sich um, denn sie ahnte, dass er vielleicht hinter ihr sein könnte, aber in Wahrheit schwebte er über ihr, kopfüber. Blitzschnell wickelte er seine Arme um ihren Hals und begann sie zu würgen.

„Ah! Bist du schwer! Grrrl….“

Sie musste ihre Taktik ändern, bei ihm konnte sie sich nicht alleine auf ihre Kraft verlassen. Sie stützte sich zu Boden und drehte sich herum, dabei riss sie ihn mit. Dieses Mal würde sie es sein, die ihren Gegner in den Boden rammen würde.

Um einer schmerzhaften Landung zu entgehen, musste Luberkut loslassen. Sofort aber sprang er wieder auf sie zu und änderte dabei mehrere Male die Richtung.

Die Zeit des Zögerns war vorbei. Hanasia flog los und umkreiste ihn einige Male mit voller Geschwindigkeit. Dabei feuerte sie einige kleine aber starke Energiebälle ab- sie achtete darauf, dass sie alle gen Himmel fliegen würden. Trotzdem aber wurde ihr Gegner von zweien getroffen. Er war von der reinen Energie überrascht, die in diesen Bällen steckte.

Während er noch versuchte, die Orientierung wieder zu gewinnen, erblickte er Hanasia aus dem Augenwinkeln, welche nun seinen Arm packte.

„Dieses Mal haust du mir nicht ab!“

Sie drehte sich in der Luft herum und ließ ihre Beine auf Luberkuts Gesicht prallen. Das war’s. Sie ließ ihn los und er fiel bewusstlos zu Boden.

Luberkut war nicht tot. Man brachte ihn zu einem Arzt, während Hanasia überlegte, ihn als Trainer anzuheuern. Was sie aber am Allermeisten realisierte, war der Umstand, dass sie noch weiter trainieren musste, wenn sie ihre Verwandlung auch ohne Wut aktivieren wollte.

Der restliche Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse und interessante Kämpfe.

„Okay, das war’s. Bin ich endlich Königin?“

„Ja, Ihr seid Königin“, nickte der Berater. „Zumindest bis in zwei Wochen, wenn wir die finalen Kämpfe abhalten.“

„Noch mehr Kämpfe?!“

„Ja, zwei Wochen ist die maximale Zeit, die wir Nachzüglern zugestehen, damit auch jeder potentielle Herausforderer benachrichtigt werden kann und noch Zeit hat, sich vorzustellen.“

„Also gut. Kann ich endlich mit den Tsufuru sprechen?“

„Morgen. Es ist spät.“

„Okay, Berater, es reicht. Du hast mir versprochen, dass wir die Tsufuru heute noch sehen. Soll ich dich umbringen und mir einen neuen Berater suchen?“

„Ach bitte, seid vernünftig…“

Hanasia packte den Mann am Kragen und hob ihn hoch. „Jetzt hörst du mir mal gut zu, Mister. Wo ich herkomme, halten wir unsere Versprechen. Ich will mit Lügnern nichts zu tun haben. Also werden wir eben heute Abend die Tsufuru sehen.“

„Aber… sie sind nicht bereit, Euch zu empfangen… Sie müssen herkommen, und….“

„Dann solltest du dich wohl beeilen.“

Der Berater begriff, dass es keinen Raum für Verhandlungen gab. Er zog ein Gerät hervor und drückte einige Knöpfe.

„Ihr könnt mich loslassen. Ich rufe sie gerade.“

 

Chiin-Lees Herz schlug ihr bis zum Hals. Obwohl man ihr mehrmals gesagt hatte, dass es für eine Person ihres Status viel zu gefährlich war, betrat sie das Schiff, welches sie persönlich zum Treffen mit Hanasia bringen würde. Die Super Saiyajin. Die frisch gekrönte Königin.

Letztere hatte sich geweigert, über die Videokonferenzschaltung zu sprechen, welche man im Königspalast der Haupstadt installiert hatte. Sie wollte sie in Wirklichkeit treffen. Da es unvorstellbar war, sie zu sich einzuladen oder direkt in die Hauptstadt zu fliegen, folgte Hanasia ihrem Berater zu einem vereinbarten Treffpunkt.

Chiin-Lee hatte Hanasia von Anfang an beobachtet. Mit ihr geweint. Mit ihr gelitten. Sie nun persönlich zu sehen, glich einem Traum. Sie konnte nun direkt mit ihr sprechen, Im Angesicht zu Angesicht. Sie hoffte, dass ihre Kenntnisse der Saiyajin-Sprache dafür ausreichten.

Hanasia und ihr Berater flogen schon eine ganze Weile über den Ozean, als sie in weiter Entfernung einen Punkt erblickten. Als sie näher kamen, entpuppte sich der Punkt als eine riesige graue fliegende Schachtel. Eine Luke öffnete sich und der Berater flog hinein. Zögerlich folgte sie ihm. Im Inneren war es taghell, sie befanden sich in einem großen Raum, in dem sich einige dieser seltsamen Kreaturen aufhielten: die Tsufuru.

„Wir heißen die Königin der Saiyajins willkommen“, verkündete einer, der aussah, als hätte er das Sagen.

„Lebt ihr in solchen Schachteln?“, wollte Hanasia unbeeindruckt wissen, während sie den Raum musterte.

„Äh, nein. Wir reisen darin.“

„Okay, dann… also. Da ihr ja alles wisst, habe ich viele Fragen an euch. Fangen wir am Anfang an. Seit einem bestimmten Ereignis ist mein Leben ein komplettes Durcheinander.“ Einige Tsufuru wechselten bereits leicht alarmierte Blicke. „Wisst ihr etwas über diesen durchgeknallten Saiyajin, der mein Dorf angegriffen und viele meiner Freunde getötet hat?“

„IIiiihhk!“, entfuhr es Chiin-Lee leise. Diese Details waren ihr komplett entfallen, mit einem Schlag realisierte sie, dass sie ja die Verantwortung für die ganzen Schwierigkeiten trug, welche die Saiyajin ertragen musste, sie sie so sehr verehrte. Sie hatte ihr einen blutrünstigen Killer ins Haus geschickt! Sie hatte ihren Vater umgebracht!

„Was hat er?“, wollte Hanasia wissen- ihr fehlten die relevanten Informationen über die Tsufurus, um die Geschlechter unterscheiden zu können.

„Sie hat sich nur verschluckt“, versicherte der Kapitän sofort. „Euer Dorf wurde also angegriffen? Davon wissen wir nichts, aber wenn Ihr uns alle relevanten Daten gebt, werden wir die Sachlage weiter untersuchen“, log er schamlos.

„Der Berater hat mir gesagt, dass ihr alles beobachtet, was bei uns passiert“, hakte Hanasia nach.

„Ja, aber wir überwachen nur die Hauptstadt derart genau. Wir können unsere Augen nicht überall haben. Das Territorium der Saiyajins ist riesig, hahahaha! Hört, wir werden einen Spionageroboter in Euer Dorf schicken und nach Spuren dieses Saiyajins suchen. Damit werden wir wichtige Informationen erlangen. Wir sind sehr effizient.“

„Ah. Tja, mein Dorf… da ist nicht mehr viel übrig. Der Millenniums-Krieger hat alles zerstört.“

Ein kurzer Moment der Stille folgte.

„Wir werden trotzdem suchen“, versicherte der Kapitän. „Habt Ihr den Körper des Saiyajins denn noch?“

„Nö. Den habe ich vollständig vaporisiert.“

„Wir werden das Beste aus dem machen, was wir finden und Euch informieren, in Ordnung?“, schlug der Kapitän vor, der vor Nervosität schwitzte.

„Gut. Dann meine nächste Frage.“

„Bitte.“

„Wer waren diese beiden Typen, die mich während des Kampfes gegen den Millenniums-Krieger gerettet haben?“

„Diese Frage beantworte ich Euch“, begann der Kapitän wieder, der Chiin-Lee so lange ersetzte, bis sie sich von dem Schock erholte und die zivilisierte Sprache wiedergefunden hatte. „Sie sind Götter, die Beschützer des Universums.“

„Sie sind sehr freundlich.“

„Normalerweise sind sie für sterbliche Augen unsichtbar. Ihr Erscheinen war für uns eine große Überraschung.“

„Und die Schildkrötengöttin? Ich wusste gar nicht, dass die Schildkröten eine Göttin haben. Kennt ihr sie?“

„Bitte?“

„Oh, sie“, übernahm ein anderer Tsufuru. „Ja. Es war ein unglaublicher Zufall, dass Ihr sie gesehen habt… der Millenniums-Krieger hat viele wichtige Figuren zum Eingreifen gezwungen.“

„Ich habe ihr Ei verloren.“

„Ich glaube kam, dass das ein großes Problem ist.“

„Okay. Jetzt will ich aber mehr über diese seltsamen Eindringlinge aus dem Weltall wissen. Diese ganze Geschichte ist mehr als verwirrend.“

 

Im Laufe dieses langen Meetings erklärte die Crew ihr mit Hilfe holgraphischer Bilder die Frostdämonen, ihre Hierarchie und das umliegende Universum. Sie erläuterten ihr des Weiteren die Begriffe Weltraum, Planeten und Aliens…

Ja länger sich die Begegnung hinzog, desto mehr löste sich die anfänglich angespannte Atmosphäre auf. Da Hanasia sehr intelligent und neugierig war, konnten die viel höher gebildeteren Tsufuru ihre Wissenslücken durch Bilder und Beispiele füllen. Die Saiyajins wussten bereits, dass ihr Planet rund war, deshalb war es nicht schwer, ihre Welt wie eine in einem Ozean schwimmende Insel darzustellen. Alte Glaubensbilder legten Saiyajins recht leicht ab.

Es war wie bei Harry Potter, als er diese neue Welt entdeckte. Sie akzeptierte alles.

„Also werden diese Dämonen zurückkehren?“

„Sie werden sicherlich ihren Bruder rächen wollen.“

„Ihr glaubt nicht, dass ich sie besiegen kann.“

„Ihr habt es selbst gesehen: Chilleds Macht stieg sprunghaft an, als Ihr ihn erledigt habt. Seine Artgenossen werden sicherlich auf dem Maximum ihrer Kraft hier eintreffen. Und sie werden zusammen kommen…“

„Dann muss ich trainieren… und viel stärker werden…“

„Das wäre… eine Option. Aber wir haben uns gefragt, ob es nicht besser wäre, mehr Saiyajins zu haben wie Euch? Wäre es möglich, andere Saiyajins so zu trainieren, damit sie sich ebenfalls in einen Super Saiyajin verwandeln wie Ihr?“

„Was wie ich?“

„Weil, ja… Wir nennen Eure Verwandlung mit den goldenen Haaren einen Super Saiyajin. Und wenn Ihr es könnt, könnten es auch andere Saiyajins.“

„Keine Ahnung. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich mich verwandelt habe… und der andere, der es geschafft hat, war der Millenniums-Krieger. Sieht so aus, als wäre mein Fall einzigartig.“

„Wir sind uns sicher, dass es wiederholbar ist.“

„Möchtet Ihr denn nicht, dass wir etwas mehr über Eure Verwandlung erfahren?“, fragte ein anderer Tsufuru zögerlich. „Wir müssten Euch nur etwas studieren… und… ähm… einige Tests mit Euch machen.“

„Wartet, was?“, entfuhr es Hanasia. „Nein, das ist mir vollkommen egal, was diese Verwandlung ist. Ich war bereits davor stark genug. Ich habe Nizouki besiegt. Es ist nicht das goldene Haar, das mich stark macht. Um Königin zu werden, habe ich jeden Herausforderer auch ohne das besiegt.“

„Aber es schenkt Euch einen großen Kraftzuwachs.“

„Das meine ich nicht. Ich meine, dass die anderen Saiyajins sich nicht verwandeln werden, weil sie nicht stark genug sind.“

Das Meeting ging noch eine ganze Weile weiter. Die Saiyajins waren eine sehr stolze Rase und deren neue Königin ließ nicht an sich herumexperimentieren. “Egal, das Schloss ist mit Überwachungstechnik vollgestopft, da sollten wir genug über sie herausfinden. Aber um ihr Geheimnis zu lüften…“, dachte ein Tsufuru.

Zum ersten Mal seit Beginn des Treffens erhob Chiin-Lee schließlich doch das Wort: „Weißt du, die Frostdämonen machen keine halben Sachen. Jahrhundertelang galten sie als unzerstörbar. Aber nun existiert auf diesem kleinen Planeten jemand, der einen von ihnen getötet hat. Also werden sie dich umbringen, dich und euch alle. Kein einziger Saiyajin wird am Leben gelassen und unser Planet zerstört werden.“

Damit traf sie den richtigen Nerv, Hanasias Schwachpunkt: das Mitgefühl, das unter den Saiyajins so selten war.

„Aber… die anderen Saiyajins haben mit meiner Kraft nichts zu tun…“

„Das ist deine Meinung, aber wie auch wir glauben die Eindringlinge, dass sich jeden Moment auch andere Saiyajins in Super Saiyajins verwandeln könnten. Also werden sie eure Spezies ausrotten. Das haben sie schon auch anderswo getan. Verstehst du? Diese bevorstehenden Schlachten werden über die Zukunft allen Lebens auf diesem Planeten entscheiden.“

Hanasia war für einen Augenblick wie versteinert; die Gesichter vieler Personen, auch die ihrer Freunde, schossen ihr durch den Kopf. Sie war jetzt für sie verantwortlich. Für alle. Nicht nur als Königin, sondern auch als Kriegerin. Der Millenniums-Krieger war eine Bestie gewesen und er hätte noch viel mehr Leute getötet, aber ohne kalkulierte Absicht. Hier aber hatte sie es mit berechnenden und eiskalten Monstern zu tun; Monster, die mit voller Absicht jeden einzelnen Saiyajin abschlachten würden.

„Für das Überleben von uns allen...“, begann der Kapitän. „...müssen wir unsere Kräfte vereinen. Habt ihr denn nicht eine Armee für den Kampf gegen den Millenniums-Krieger aufgestellt? Aber selbst eine Armee von Saiyajins wäre nutzlos beim Kampf gegen diese Monster. Was wir brauchen sind Super Saiyajins.“

Nach einer langen und komplizierten Verhandlung wurde beschlossen, dass Hanasia des Öfteren zu Besuch kommen würde, um bei den Tsufuru einige Tests abzuhalten. Sie würde mit ihnen über die vielen Geräte in der Hauptstadt mit ihnen in Kontakt bleiben, welche es auch erlauben würden, dort einige Versuche zu starten, wenn noch einige Instrumente mehr installiert werden würden.

Der Berater und Hanasia verließen das Schiff und schwebten über dem Ozean. Das große graue Tor schloss sich hintere ihnen und das Schiff entfernte sich langsam.

„In welcher Richtung liegt die Hauptstadt?“, wollte Hanasia wissen.

„Das Gerät an meinem Arm zeigt uns die Richtung“, erklärte er.

„Also gut… das also waren die Tsufuru. Die sind echt klein.“ Der Berater schlug eine bestimmte Richtung ein, Hanasia folgte ihm, während sie weitersprach: „Ich wäre ihnen gerne bis zu ihnen nach Hause gefolgt, aber ich glaube nicht, dass ihnen das gefallen würde“

„Sie sind sehr paranoid. Früher haben wir sie gejagt und gegessen.“

„Das kann ich verstehen!... ich hätte es fast erwähnt… sie sehen aus wie… mit ihren großen Köpfen, du weißt schon…“

„Wie Fleischklöße?“

„Ja! Genau! Sie sehen genauso aus!“

„Ja, diesen Effekt haben sie auf alle von uns.“

„Ich bekomme Hunger.“

Sie setzten ihren Heimweg fort, bewacht von den Kameras der Tsufuru.

 

„Also“, meinte der Kapitän, “Was halten Sie von diesem Super Saiyajin?“

„Sie sorgt sich um ihre Untertanen. Genau, wie ich es mir gedacht habe“, resümierte Chiin-Lee. „Sie ist weniger egoistisch wie die normalen Saiyajins und ich bin sicher, mit ihr als Königin können sich die Beziehungen zwischen unseren Rassen erheblich verbessern.“

„Äh… sie wollte uns essen“, warf ein Crewmitglied ein.

Chiin-Lee hielt mitten in der Bewegung inne, als wäre sie zur Statue erstarrt. Es war richtig, das Hanasia draußen so etwas angedeutet hatte und für Futter gehalten zu werden war nicht angenehm. Der Kapitän hingegen bekam fast einen Lachkrampf, er verarbeitete die Anspannung auf diese Weise.

„Ich fühle mich wie Tokashitema“, japste er. „Da Sie davon sprechen, dieses Märchen muss seine Wurzeln in den alten Aufzeichnungen über die Saiyajins haben. Der Oger muss in Wahrheit ein Saiyajin gewesen sein.“

„Aber nur weil sie sagt, sie wollte uns essen heißt das noch lange nicht, dass sie es auch tun würde!“, gab Chiin-Lee zurück. „Das war nur so ein Gerede! Immerhin hätte ich so gerne meine Arme um sie gelegt und ihr Haar gestreichelt…“

Alle starrten sie mit aufgerissenen Augen an.

„…. Aber ich habe es nicht getan.“

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