DB Multiverse
DBM Universum 4: [Zen] Buu
Geschrieben von Arctika
Übersetzt von ZenBuu
Korrekturgelesen von: iron leaf
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Teil 1 :0
Teil 2 :123456
Teil 3 :78910111213
Teil 4 :14
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Kapitel 14
Übersetzt von ZenBuu
Hallo, liebe Leser! Hier spricht Buu!Also, was haltet ihr von meinem kurzen Aufenthalt auf der Erde? Ehrlich gesagt war es nicht leicht für mich, euch davon zu erzählen, denn damals war alles sehr verwirrend, und ich habe euch im Verlauf der Geschichte sicher ein paar Mal den Faden verlieren lassen. Aber ich überlasse eurem menschlichen Autor seinen Job — wahrscheinlich wäre es besser, wenn ich selbst die Zügel in die Hand nähme. Aber hey... ich ziehe es vor, ein Talent erst richtig reifen zu sehen, bevor ich es absorbiere.
Wie dem auch sei, ab jetzt beginnt ein neuer Abschnitt meiner Odyssee. Keine Existenzkrisen mehr! Keine chaotische Suche nach Sinn und Identität! Kurz gesagt... Schluss mit Kopfschmerzen!
Zur Erinnerung: Ich habe endlich wieder die Persönlichkeit erlangt, die ich hatte, als ich vor dreizehn Monaten die Erde verließ. Verspielt, neugierig, wissbegierig und voller Entdeckerdrang — und vor allem... und das war kein geringer Erfolg — muss ich nicht länger meinen ursprünglichen Instinkten wie ein entartetes, nach Gemetzel hungerndes Gör gehorchen. Mein Bewusstsein hat endlich die Kontrolle übernommen. Nun gut, ich will euch nichts vormachen: Ab und zu bringt mich ein kleiner Wutanfall noch völlig aus dem Gleichgewicht, aber... ihr könnt mir das doch nicht wirklich verübeln, oder? Vor allem nicht, wenn ich Saiyajins in meinem Körper habe, richtig?
Also macht euch bereit! Wir betreten eine völlig neue Dimension meines Abenteuers! Lassen wir dieses eine kleine Problem hinter uns, das nun endlich gelöst ist — und widmen wir uns mit Vergnügen den zahllosen Wundern, die dieses reizvolle Universum verbirgt. Keine Raumschiffe oder Sternentore aus eurer irdischen Science-Fiction nötig. Ich ziehe es vor zu fliegen und diesen herrlichen Anblick des dunklen Weltraums voller ferner Sterne zu genießen, während ich der eisigen Stille lausche, die nur von feinen Ultraschallwellen durchbrochen wird, deren Existenz niemand vermutet — die aber sehr real sind. Die „Übergangs“-Momente, wenn ich von einem Planeten zum nächsten fliege — manchmal dauert das mehrere Wochen — erspare ich euch. Ihr werdet die aufeinanderfolgenden Ereignisse verfolgen, amüsante und interessante Anekdoten in diesen Kapiteln. Angenehme, frustrierende, meisterhafte und erzürnende Eskapaden. Aber vor allem werdet ihr endlich eine Antwort auf eine eurer am häufigsten gestellten Fragen erhalten...
Viel Vergnügen beim Lesen — das waren die Buu-News!

„Wouhou!“
Unfähig, im Vakuum des Weltraums kraftvolle Jubelschreie zu entfesseln, jubelte Buu innerlich, während er durch den unendlichen dunklen Schatten des Universums raste und dabei wendige Saltos schlug, als er durch die Nördliche Galaxie trieb.
Es waren zwei Wochen vergangen, seit er die Erde verlassen hatte, um seine Erkundung fortzusetzen. Er fühlte sich glücklich, endlich frei von der psychologischen Last zu sein, die ihn monatelang gequält hatte. Keine existenziellen Fragen mehr! Das endlose Tauziehen zwischen moralischen Werten und dem Drang nach Gemetzel war vorbei! Er war nicht länger der Buu, der ursprünglich erschaffen worden war, um das Universum und seine Völker zu vernichten. Aber ebenso wenig war er der rettende Held von Witwen und Waisen, zu dem er sich durch seine jüngsten guten Taten gemacht hatte. Er konnte töten, wen er wollte, verschonen, wen er wollte, absorbieren, wer es wert war... Freundschaften schließen und Gefühle empfinden, ohne Furcht.
Zuneigung blieb dennoch etwas, das er nur schwer akzeptieren konnte, da er selbst nie geschätzt worden war und es ihm ebenso schwerfiel, anderen Wertschätzung entgegenzubringen. Er war so überlegen, dass ihm im Grunde nichts wirklich etwas bedeutete. Wenn er die Erde und ihre Bewohner tief in seinem Inneren liebte, dann weil er dort sowohl die schlimmsten als auch die schönsten Erfahrungen seines Lebens gemacht hatte. Er empfand etwas für die Sandwelt, weil ihre Bewohner es geschafft hatten, ihn zu berühren, und ihn mit großer Bewunderung aufgenommen hatten. Diese schäbigen Deserteure von Freezer zu beseitigen, um ihnen zu helfen, hatte sich gut angefühlt. Den Schwachen zu helfen war nicht erbärmlich — im Gegenteil. Doch das machte ihn noch lange nicht zu einem Samariter. Ihm wurde klar, dass es ihm letztlich gleichgültig war. Er stand über all dem. Nur seine Laune und seine Wünsche würden während seiner Erkundung die wahren Triebfedern seines Handelns sein.
Als Beweis dafür zeigte Buu ein teuflisches Grinsen, während er auf der Stelle schwebte und eine Salve von Kikohas auf mehrere nahegelegene Planeten abfeuerte, die in spektakulären Funkenregen explodierten. In Ekstase lachend setzte er seinen Weg fort.
Das Universum gehörte ihm.
Nicht als Besitz, sondern als Spielzeug voller Millionen von Möglichkeiten.
Und er konnte tun, was immer er wollte.
Nach einigen Momenten hielt Buu mitten in der gewaltigen Leere des Alls inne, als ihm ein Gedanke kam. Das Universum zu erforschen war eine großartige Berufung, aber... wo sollte er beginnen?
Nun, da seine Persönlichkeit gefestigt war, wollte er nicht länger mit Gut und Böse experimentieren — er wollte nur noch erkunden. Doch der Weltraum war grenzenlos. Millionen, vielleicht sogar Milliarden Planeten und Galaxien, verstreut in alle Richtungen. Obwohl Buu das stärkste Wesen der Existenz war, wusste er, dass er lediglich ein Atom in einem Staubmolekül innerhalb dieser dunklen, endlosen Weiten war. Das Potenzial des Universums durch die Absorption all dieser Talente in ungeahnte Höhen zu treiben, war eine aufregende Aufgabe — aber auch eine gewaltige!
Buu blickte sich um, verloren und niedergeschlagen. Er hatte keinen Ausgangspunkt.
Doch dann erhellte ein strahlendes Lächeln sein Gesicht, das die Freude eines unschuldigen Kindes verriet.
Das war die wahre Schönheit von allem: Er konnte wirklich tun, was er wollte.
Er war frei!
Mit einem lauten, fröhlichen Lachen, das von der eisigen Kälte des Weltraums verschluckt wurde, setzte Buu seine Reise fort und machte es sich zur ersten Mission, jeden Stern zu erforschen, dem er begegnete — vom kleinsten Kometen bis zum größten Gasriesen. Sollte er einer Supernova begegnen, würde er das Phänomen studieren. Würde er eine solare Explosion erleben, würde er anhalten, um sie zu beobachten und sogar die volle Wucht auf sich nehmen, nur um die Auswirkungen zu sehen — selbstverständlich mit angemessenen Vorsichtsmaßnahmen. Töricht zu sterben kam nicht infrage.
Diese Erkundung würde endlos sein — das wusste er — genauso wie das Universum selbst. Doch ebenso endlos war seine Zeit. Er würde niemals an Altersschwäche sterben; er war von Natur aus frei von den Grenzen des Alterns und körperlichen Verfalls. Der einzige Weg zu sterben bestand darin, dass jede einzelne seiner Zellen vernichtet wurde. Und selbst eine monumentale Explosion im Ausmaß eines Planeten würde ihn nicht im Geringsten erschüttern. Er war unbesiegbar. Und dieses Gefühl gefiel ihm außerordentlich.
So viele leuchtende Punkte in der Ferne, rings um ihn, bis jenseits seiner Sichtweite. Sollte er einen zufällig auswählen? Sollte er Energieniveaus erspüren, um eine bewohnte Welt zu finden? Sollte er die Experimente fortsetzen, die er begonnen hatte — etwa das Studium der verschiedenen Mineralarten, die er entdeckt hatte? Seit der Absorption von Bulma und einer Handvoll anderer außerirdischer Wissenschaftler hatte er begonnen, sich wissenschaftliche Denkweisen und Wissen anzueignen, doch ihm war bewusst, dass das nur der Anfang war. Er konnte alles tun, aber er würde seine Ziele niemals aus den Augen verlieren: jene gewaltige, leere Bibliothek, die sein Geist war, zu füllen — durch Absorption und durch eigene Forschung. Ersteres würde Letzteres nähren.
Mit einem schelmischen Lächeln voller Vorfreude steuerte der Dschinn ohne zu zögern direkt auf den nächstgelegenen Stern zu, ohne sich darum zu kümmern, was ihn dort erwartete. Ganz gleich, ob er dicht besiedelt oder vollkommen karg war — allein seine Existenz im Universum genügte, um Buus Neugier zu entfachen. Alles war es wert, zumindest einmal gesehen zu werden.

Über mehrere Wochen hinweg verband sich Buu mit Sternen und Planeten, ohne auch nur den Hauch von Müdigkeit oder Erschöpfung zu verspüren. Er war begeistert und gierte nach der Herausforderung, die vor ihm lag. Selbst ein einzelner Felsbrocken, der im interstellaren Nichts trieb, erfüllte seinen von unstillbarer Neugier entflammten Geist mit gewaltiger Freude. Es bereitete ihm Vergnügen, den Ursprung eines Meteoriten zu ergründen, die Bahn, die er genommen hatte, ob er durch eine Explosion oder eine Kollision entstanden war und wie lange er bereits durch die dunkle Leere driftete. Das würde sein Leben nicht verändern und war zweifellos weit weniger aufregend als die Begegnung mit neuen Lebensformen, doch das Gefühl, wissenschaftliche Expeditionen mithilfe der neuronalen Fähigkeiten von Bulma und ihren außerirdischen Gefährten zu leiten, war ein wahrer Genuss.
Diese Fähigkeiten dienten dem Dschinn gut und verschafften ihm eine ebenso intensive Befriedigung wie der Sieg über die Erdbewohner in ihrem erbitterten Kampf. Jede Sekunde, in der er lebte und sein angesammeltes Wissen anwandte, kostete er aus.
Was Buu am meisten faszinierte, war weniger die Zusammensetzung der Himmelskörper als vielmehr die Flora und Fauna, die er auf vielen dieser Welten entdeckte. Ganz zu schweigen von intelligenten und fortschrittlichen Spezies wie jenen, denen er im vergangenen Jahr begegnet war — sein Herz schwoll jedes Mal an, wenn er neue Tier- und Pflanzenarten entdeckte, neue Ökosysteme, die jeder irdischen Logik trotzten. Die Rezeptoren seines Körpers reagierten ebenfalls auf dieses Gefühl erfüllter Neugier mit Echos von Erinnerungen — Fragmente lebhafter Emotionen, die in ihm widerhallten. Doch der Dschinn ignorierte sie, denn es war sein eigenes Herz, das vor Freude bebte.
Dies war ein Moment, in dem Buu sich eine wichtige Frage stellen musste: Sollte er andere Wesen absorbieren, die irgendeine Form von Leben zeigten — etwa ungewöhnliche Bäume oder Insekten mit eigenartigen Morphologien? Konnte er das überhaupt einfach so tun? Der Gedanke war verlockend, und die Erfahrung wäre sicherlich lohnenswert. Sein Körper hatte sich nach der Absorption von Son Goku dauerhaft stabilisiert. Dennoch bestand das Risiko, dass die Aufnahme beispielsweise einer Molluske die Konsistenz seines Körpers und seines Gehirns vollkommen träge werden ließe. Oder dass die Assimilation einer Pflanze ihm seine Gedanken entzog und er nichts weiter wollte, als ein Blatt zu sein, das auf den stellaren Brisen dahintreibt.
Nein. Tiere und Pflanzen würden ebenso wie Gesteine und Mineralien lediglich studiert werden, und das daraus gewonnene Wissen würde in seinem Geist gespeichert. Nur bewusste Wesen, die ein Talent entwickelt hatten, würden absorbiert und mit dem Dschinn verschmolzen werden, sodass ihre Künste und Fähigkeiten die seinen wurden. Alles andere würde er nicht riskieren. Sein Körper war für ihn das größte Mysterium, und er bezweifelte, es jemals lösen oder auch nur vollständig verstehen zu können. Er war von Bibidi als unbesiegbarer und skrupelloser Krieger erschaffen worden, doch selbst der Zauberer hatte womöglich nicht verstanden, wie der Körper des Dschinn funktionierte. Wahrscheinlich konnte das niemand. Er war ein einzigartiges Wesen — für immer missverstanden.

Eines Tages, als er auf einer Welt mit einer vollständig von Wasser bedeckten Oberfläche auf eine außerirdische Spezies traf, erhielt Buu die Gelegenheit, das faszinierende Studium von Wesen zu genießen, deren Morphologie es ihnen erlaubte, am Grund des Meeres zu leben. Ihre Sprache war ihm fremd, doch im Dialekt der Erde hätte man diese bizarren Kreaturen „Meerjungfrauen“ nennen können. Buu begnügte sich während seines Aufenthalts mit dieser Bezeichnung und bemühte sich, ihre Sprache und Kultur eigenständig zu erlernen, anstatt sofort eine Einheimische zu absorbieren.
Anfangs wild und vorsichtig, lernten die Wesen, seine Anwesenheit zu tolerieren, da sie keine feindliche Absicht verspürten. Ihr ganzes Leben lang hatten sie nur das Meeresdasein gekannt, und ein Fremder aus dem Weltraum weckte nicht sofort Vertrauen. Dennoch verstand es Buu, höflich und freundlich zu sein. Er lernte zunächst durch Gesten zu kommunizieren und nach einigen Tagen schließlich in ihrer eigenen Sprache.
Seine Lernfähigkeit war ausgezeichnet und bemerkenswert schnell, auch wenn die wenigen Hindernisse, auf die er stieß, ihn heftig frustrierten und ihn daran erinnerten, dass das Kämpfen seine eigentliche Stärke war. Andererseits besaß die Herausforderung einen gewissen Reiz. Perfekt zu sein war ohnehin schon langweilig genug. Zu diesem Zeitpunkt konnte Buu Cell nicht mehr verstehen. Aus eigener Kraft Perfektion zu erreichen — selbst wenn es eine endlose, ewige Suche war — war weitaus aufregender.
Eine der Meerjungfrauen war besonders begabt darin, Schmuck aus Perlen und anderen Materialien vom Meeresgrund herzustellen. Buu durchsuchte rasch den Ozeanboden, fand jedoch kaum etwas von wirklichem Interesse, abgesehen von einigen Algenarten, die hervorragend an die dunkle, bedrückende Umgebung angepasst waren. Nachdem er einige Zeit damit verbracht hatte, sie zu analysieren, absorbierte Buu still und leise die Meerjungfrau wegen ihrer handwerklichen Fähigkeiten und flog, noch bevor ihre Gefährtinnen das Verschwinden einer von ihnen bemerkten, in den Weltraum davon.

Später, auf einer anderen Welt...
Buu stand auf der Oberfläche eines Planeten, der fast vollständig von gigantischer Vegetation bedeckt war: kolossale Bäume mit Blättern von der Größe einer großen irdischen Eiche. Als er diese leuchtend smaragdgrüne Kugel im All passiert hatte, war sein Blick unwiderstehlich von der grünen Aura angezogen worden, die ihn durch die Erinnerungen seiner Rezeptoren etwas an den Planeten Namek erinnerte. Ein Hauch von Nostalgie durchströmte ihn, und die angenehme Überraschung, einen Planeten mit solch gewaltigen Pflanzen zu sehen, war ein faszinierendes Mysterium, das es zu erforschen galt: Wie konnte sich ein solches Leben entwickeln? Unter welchen Bedingungen? Durch welche Ursachen? Wie spielten die Launen der Natur und die zufälligen Faktoren der Existenz zusammen?
Was Buu in der Welt am meisten schätzte — nach seiner Freiheit und seiner Allmacht — war das Gefühl der Unwissenheit... die Tatsache, keine Gewissheit, keine absolute Antwort zu besitzen. Sein eigener Körper bildete dabei eine Ausnahme, denn er frustrierte ihn mehr als alles andere. Doch jedes Mysterium, das Studium, Nachdenken und Erkundung verlangte, war ein wahrer Genuss, dessen er niemals überdrüssig werden würde. Natürlich brachte es eine kurze, stimulierende Befriedigung, das letzte Wort zu haben und Dinge erklären zu können, aber Wissen selbst war am Ende... langweilig. Nicht das Ziel war der beste Teil seiner Geschichte. Sondern der Weg.

Eine Woche lang arbeitete Buu daran, die Flora und Fauna dieser Welt zu verstehen, die — gelinde gesagt — übernatürlich wirkte. Seine biologischen Kenntnisse verbesserten sich erheblich, und ihm wurde bewusst, dass er mit einem soliden Verständnis darüber, wie eine Welt aufgebaut war, und mit der richtigen Kombination spezifischer Elemente völlig neue Ökosysteme erschaffen könnte. Oder vielleicht auch nicht, denn er hatte bisher nur eine geringe Anzahl an Planeten entdeckt, und wer wusste schon — vielleicht existierten diese Kombinationen bereits irgendwo. Dennoch gab es Buu Ideen für die Zukunft: neue Welten nach seinem eigenen Willen zu erschaffen, Vater neuer hybrider Spezies zu werden — sowohl pflanzlicher als auch tierischer Natur!
Auf diesem Planeten stieß er auf einen Baum, der mehreren seiner kraftvollen Schläge standhielt. Er musste es immer wieder versuchen und ging schließlich so weit, beinahe seine gesamte Kraft zu entfesseln, nur um ihn aus dem Boden zu reißen, in dem er fest verankert war. Es war, als weigerten sich der Baum und der Planet selbst, diese uralte Säule aus Rinde von ihrer Oberfläche fortgehen zu lassen. Das einzige Material, das Buu jemals so viel Mühe bereitet hatte, war Katchin — das härteste Metall im Universum, zumindest laut den Kaioshins. Dies war ein neues Phänomen, das es zu studieren galt, und Buu frohlockte. Diese Art zu leben gefiel ihm außerordentlich! Nichts würde sein Glück aufhalten, während er durch das Universum reiste und sowohl Freude als auch Schrecken verbreitete — ganz zu seinem eigenen Vergnügen.

Doch dann, an einem Tag wie so viele andere...
Während Buu völlig in seine Aufgabe vertieft war, in einer Lichtung, die er selbst geschaffen hatte, um die gefällten Stämme zu analysieren, spürte der Dschinn eine Störung in der Atmosphäre um sich herum, konnte jedoch weder ihren Ursprung noch ihre Natur erkennen. Plötzlich hallte das Geräusch von zersplitterndem Glas wider, als würden rings um ihn Glaswände explodieren. Vermummte Gestalten erschienen aus dem Nichts und umzingelten den Dschinn, der vollkommen schockiert war. Kaum blieb ihm Zeit, eine defensive Bewegung zu machen, da streckten die mysteriösen Angreifer ihre Arme nach ihm aus und sprachen im Gleichklang dieselben Worte. Buu erkannte einige vertraute Begriffe — und blanker Schrecken ergriff ihn. Instinktiv ließ er seine Aura auflodern und begann, sich so schnell wie möglich zu bewegen.
Auch die Angreifer hoben ihre Auren und rezitierten den letzten Teil der Beschwörung. Buu spürte, wie ihn ein unerbittlicher Strudel erfasste, der ihn unaufhaltsam auf einen bestimmten Punkt zuzog. Er biss die Zähne zusammen, seine Augen leuchteten vor tiefer Angst, während er seine Wut kaum im Zaum halten konnte und mit geballten Fäusten schrie:
— „Kommt überhaupt nicht... INFRAGE!!“
Im letzten Moment gelang es ihm, den Wirkungsbereich des Zaubers zu verlassen, und er landete einige Meter entfernt, außer Atem. Zu seinem Entsetzen stellte er fest, dass die Hälfte seines Körpers dennoch erfasst worden war — nun eingeschlossen in einer gewaltigen rosafarbenen Kugel — genau jener, die ihm Millionen von Jahren als Gefängnis gedient hatte, mitten im Zentrum des von den Magiern gebildeten Kreises. Auch sie waren von ihrer gemeinsamen Anstrengung erschöpft und beobachteten Buu, ein Stück entfernt, verzerrt — aber noch frei.
Von grenzenloser Wut erfüllt, vermischt mit einer tiefen, inneren Panik, regenerierte Buu den Rest seines Körpers und stürzte sich rasend auf die verängstigten Gestalten, während er schrie:
— „Ihr elenden Bastarde! Ich werde euch alle umbringen — jeden Einzelnen von euch!!“
Die Magier hatten kaum Zeit, sich zu verteidigen oder auch nur einen Fluchtversuch zu unternehmen. In einem mörderischen Blutrausch entfesselte Buu seine gesamte Macht und pulverisierte jeden einzelnen Zauberer mit einem phänomenalen Schlag buchstäblich. Mit seiner Energie ließ er einige verdampfen, enthauptete andere, und überwältigt von einer plötzlichen Welle reiner Raserei dehnte er seine Aura zu einer gewaltigen Kuppel aus violettem Licht aus, die sich kilometerweit um ihn herum erstreckte. Wälder, Hügel und sogar Berge wurden von der Energie des Dschinns verschlungen und zu Staub zermahlen. Die Schockwelle zerriss den Himmel, spaltete Wolken und selbst die Atmosphäre.
Momente später lichtete sich der gewaltige Rauch der Explosion und offenbarte einen riesigen Krater. Mit seinem instinktiven Ausbruch hatte Buu etwa ein Achtel des Planeten zerstört. Der Dschinn schwebte mehrere Dutzend Meter über dem Zentrum des Kraters. Außer Atem, die Arme kraftlos in der Luft hängend, spiegelte sein Gesicht tiefe Qual wider, Schweiß rann in Strömen über seine Wangen. Verwirrt und noch immer panisch starrte er auf das verwüstete Land.
Unversehrt rollte am Boden des Kraters das rosafarbene Gefängnis — fest verschlossen. Buu verlor beinahe die Verbindung zu jenem Teil seiner selbst, der darin eingeschlossen gewesen war. Doch er spürte noch immer die Empfindungen dieses gefangenen Körperteils: Lähmung, Dunkelheit und nackte Angst. In jener erbärmlichen magischen Zelle war er versiegelt und unschädlich gemacht worden.
Vor Wut kochend ließ sich Buu in die offene Grube hinab. Er streckte seinen Kopf-Fortsatz aus und setzte seine magischen Kräfte ein, um das Gefängnis zu öffnen — oder es zumindest verschwinden zu lassen. Mit großer Anstrengung gelang es ihm, es zu entriegeln und vollständig zu zerlegen. Von innen hätte er nichts ausrichten können, doch von außen ließ es sich öffnen. Er hatte unglaubliches Glück gehabt, nicht für alle Ewigkeit eingeschlossen worden zu sein.
— „Das kann nicht real sein...“, sagte er mit heiserer Stimme. „Ich wäre beinahe wieder dort gelandet — wie war das überhaupt möglich? Wo kamen diese Kerle her?“
Zahlreiche Fragen jagten durch seinen Geist, und er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Wer waren diese Wesen, die es beinahe geschafft hatten, ihn mit demselben Zauber zu versiegeln, den Bibidi und dessen abscheulicher Nachwuchs einst benutzt hatten? Diese Individuen waren zweifellos Magier und hatten ihren Angriff sorgfältig vorbereitet. Sie hatten es geschafft, ihn zu überraschen, ohne dass er ihre Anwesenheit gespürt hatte, und ihn zumindest teilweise einzuschließen. Vielleicht mangelte es ihnen an Energie? Oder er war schnell genug gewesen, um dem vollen Wirkungsbereich des Zaubers gerade noch zu entkommen...
So oder so — sie wussten, wo sie ihn finden konnten und wie sie angreifen mussten. Das war kein gewöhnlicher Zauber. Es gab keine andere Formel außer der von Bibidi, um ihn erneut einzusperren. Und kein nieder- oder mittelrangiger Zauberer wäre in der Lage gewesen, sie eigenständig zu reproduzieren. Außerdem war offensichtlich, dass Buu ihr Ziel gewesen war. Dieser Hinterhalt hatte nur einen Zweck gehabt.
Ihn zu neutralisieren.
Mehrere Minuten lang durchquerte Buu den Krater, erfüllt von Zweifeln und brodelnder Wut. Seine Angst hatte etwas nachgelassen, doch sein Geist war noch nie so aktiv gewesen. Wenn seine Feinde wussten, wie sie ihn mit seiner eigenen Schwäche quälen konnten, dann war klar, dass weitere kommen würden, um ihn endgültig loszuwerden.
Wer konnte ihn erneut versiegeln wollen? Die Erdbewohner? Nein, er hatte ihnen unmissverständlich klargemacht, wie die Dinge standen, und sie hatten keinerlei Kontakt zu Zauberern — dessen war er sich sicher. Eine Bruderschaft von Magiern? Ein weiterer Nachfahre Bibidis? Überlebende einer Welt, die er angegriffen hatte und die auf Rache sannen?
Während er ging, bemerkte er ein zerrissenes Stück Stoff, das unter einem Felsen eingeklemmt war — das Einzige, was von seinen Angreifern übrig geblieben war. Buu griff danach und starrte das Gewebe intensiv an, bevor er vor Zorn die Faust ballte.
Wer auch immer der Feigling war, der es gewagt hatte, ihn anzugreifen, musste sich der Möglichkeit des Scheiterns bewusst gewesen sein. Sehr gut. Er würde bekommen, was er für seine Dreistigkeit verdiente.
Buu würde sie finden.
Und sie leiden lassen.
Zwei neue Sprachen!
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Entdeckt DBM jetzt auf Vietnamesisch und Serbisch (Kyrillisch)!Auch die Reihenfolge der Länderflaggen wird geändert, um die Aktivität in den jeweiligen Sprachen widerzuspiegeln.

















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