DB Multiverse

DBM Universum 4: Buu

Geschrieben von Arctika

Übersetzt von Zen Buu

Korrekturgelesen von: iron leaf

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Teil 1 :0
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[Chapter Cover]
Teil 2, Kapitel 1.

Teil 1: Der Beginn

Kapitel 1

Fünf Millionen Jahre vor der Geschichte die wir kennen...

Eine karge Wüstenwelt, in einer finsteren Ecke des Universums.

In einer weitläufigen Düne aus rotem Sand, bewegte sich ein kleines Wesen mit ein wenig Schwierigkeiten. Am Horizont braute sich ein Sturm zusammen, er wirbelte die roten Körner mit mächtigen Böen über die gesamte Oberfläche des Planeten.

Der dunkle Himmel wurde von Blitzen aus der Ferne erhellt, die wütenden Donnerschläge dröhnten wie eine sich nähernde Armee.

Es war eine der unberechenbarsten und abgelegensten Welten im bekannten Universum. Reisende, selbst Entdecker, mieden ihn um jeden Preis, während die schlimmsten Kriminellen in diese wortwörtliche Hölle verbannt wurden. Die kleine Kreatur lief eine ganze Weile, umhüllt von weiten Gewändern, umgeben von einer Barriere. Letztendlich, erreichte er eine kreisförmige Kluft, in welcher nicht einmal der Boden sichtbar war — er war angekommen! Die böse Aura die von dieser Kluft ausging, war spürbar für ihn,

aber nur ein großer Anhänger der mystischen Künste wie er, konnte eine so dunkle und bösartige Verbindung entdecken. Als er das Gebiet nach verbotenen Zaubersprüchen absuchte, bestätigte jeder Hinweis, dass dies tatsächlich der Ort war, den er von seinem Schiff aus gefunden hatte.

Das kleine Wesen hob seinen Arm.

“Wir sind hier! Sklaven, an die Arbeit! Findet mir alle die ihr könnt!”

“Ja, Meister Bibidi!”

Dutzende seiner Diener erschienen um den Spalt herum. Sie klammerten sich an die Kante und fingen an die Wände entlang hinabzusteigen. Der Magier namens Bibidi schnaubte. Diese Welt war ein idealer Ort gewesen, um seine Reihen mit den bösesten und nun auch treuesten Soldaten zu stärken. Die schlimmsten Mörder und Unholde, jeder von der Dunkelheit verzehrt, waren leicht zu seinen Dienern geworden.

Für einige Stunden sanken seine Bauern herab und drangen in die Höhlen darunter ein. Einige starben, von riesigen Steinen zerquetscht. Die katastrophalen Elemente des Planeten waren eine Bedrohung, selbst wenn sie tief in seine Oberfläche eindrangen. Bibidi der fliegen konnte, hatte sich in eine sichere Ecke gestellt, umgeben von einer Schutzmauer, von der aus er seine Bauern mit einer Kristallkugel beobachtete.

Bis er den Ruf hörte, den er sich so lang ersehnt hatte.

“Meister! Ich habe etwas gefunden! Es ist gewaltig! Es ist...Argh!”

Der Magier zitterte vor Zufriedenheit.

“Endlich! Parapappa!”

Er beschwor einen Teleportationszauber und gesellte sich sofort zu seinem Soldaten am Ende eines langen, felsigen Pfades. Der Sklave war schwer verletzt worden, ein Stein war auf ihn gefallen und hatte ihn niedergeschlagen — obwohl es Bibidi nicht interessierte. Seine Aufmerksamkeit richtete sich komplett auf ein Zauberbuch mit dunklem Umschlag, welches auffällig auf einem Podest aus Knochen platziert war. Es bestand kein Zweifel, dass die in der Schlucht und darüber hinaus vorhandene schwarze Magie, aus diesem mysteriösen Buch stammte. Bibidi erkannte es direkt, die Arbeit eines mächtigen Zauberers, vermutlich Jahrtausende, möglicherweise sogar Millionen von Jahren vor ihnen. Die Aura, die von davon ausging, war dicht und umgab den Raum vollständig.

Bibidi näherte sich, misstrauisch. Der Stein, der seinen Diener zermalmt hatte, war kein Zufall. Die Höhle war voller Schutzzauber, die jeden daran hinderten, das Buch zu ergreifen. Aber wie er erkennen konnte, war es kein Zauber der besonders kompliziert rückgängig zu machen wäre. Er war stark, ja, aber er konnte die magischen Bindungen sichtbar sehen und im Laufe der Zeit waren sie ziemlich anfällig geworden. Selbst die größten Verzauberungen konnten nicht ewig Bestand haben.

Er streckte die Arme vor sich aus und beschwor einen mächtigen Fluch, der die gesamte Höhle traf. Der Soldat, der vor Schmerzen auf dem Boden stöhnte, wurde ebenso vernichtet wie die Fallen im Raum. Bibidi fiel erschöpft auf die Knie — nicht nur der Zauber hatte ihn ausgelaugt, auch er war nicht immun gegen die Effekte der Verzauberung. Er warf einen Blick auf das Podest, die magische Schale die es einhüllte, schien ein bisschen zu knacken, bis sie schließlich zersplitterte.

Es dauerte einen Moment bis Bibidi wieder aufstand, aber als er sich langsam dem Buch näherte, wuchs seine Faszination und Aufregung nur. Die erste Seite öffnete sich im Handumdrehen und obwohl sie uralt war, waren ihre Buchstaben nicht verblasst. Es war ein Text, der von Zauberern alter, unbekannter Zeiten verfasst wurde — eine Sammlung von verbotenem Wissen, das von immensem Nutzen sein würde. Während viele seiner eigenen Zaubersprüche weitaus mächtiger waren, würden die verschiedenen aufgeschriebenen Experimente und Beschwörungsformeln seine Fähigkeiten sicherlich abrunden. Insbesonders eine Seite erregte seine Aufmerksamkeit.

Diese wenigen Abschnitte, umgeben von ikonografischen Diagrammen, stellten eine sichere Methode dar, um das Böse, dass in Lebewesen vorhanden ist, zu verdichten. Damit könnte er Objekte oder Entitäten beleben und sie anschließend entfesseln. Bibidi dachte einen Moment nach und wurde dann von einem boshaftem Grinsen überwältigt.

Mit diesem Zauber konnte er wirklich etwas Interessantes anfangen.

In Kombination mit seinen eigenen archaischen Spezialitäten, konnte er endlich sein ultimatives Ziel erreichen — die Erschaffung seines idealen, perfekten Sklaven.

Sein Majin.

Ein paar Monate später, auf einer anderen Welt.

Der Zauberer arbeitete hart und versteckte sich unter der Erde in einer Art U-Bahn-Katakombe, deren staubige Hallen von flackernden, violetten Fackeln beleuchtet wurden. Hohe Regale waren mit verwahrlosten Texten, mit Spinnweben bedeckten Schriftrollen und gelegentlich Flaschen, welche mit grünlich viskosen Flüssigkeiten gefüllt waren, vollgestopft. Die Steine, aus denen die Wände bestanden, waren individuell geschnitzt und poliert worden, sein Versteck war geschickt vor den neugierigen Kaioshins verborgen. Er hatte jahrelang aus diesem speziellen Ort heraus operiert und wissenschaftliche, sowie magische Experimente der verbotenen Natur durchgeführt. Weniger beeindruckend war die Technologie, die er für sein Labor erworben hatte, die zugegebenermaßen aus verschiedenen Welten gestohlen und von dunkler Magie modifiziert worden war.

Das gegenwärtige Unterfangen des Magiers beschäftigte ihn an einem Tisch, auf dem er ein großes Blatt Papyrus studierte, dass einen großen Kreis mit Beschwörungsformeln und Symbolen enthielt, die ringsum gezeichnet waren.

Er studierte das Dokument sorgfältig um nichts zu übersehen und als er fertig war, seufzte er tief. Das war der letzte der antiken Texte in seiner Bibliothek, über den er nachgedacht und unermüdlich jeden Einzelnen studiert hatte. Jetzt war er bereit, ein ultimatives Ritual zu kreieren, der Höhepunkt all seiner Studien — und die Erschaffung des schrecklichsten Geschöpfes. Das Böse zu inkarnieren war nicht die Herausforderung, sondern irgendwie den Gehorsam eines solchen Unglücks sicherzustellen. Aber war es wirklich notwendig, dass es ihm treu bleibt? Es gab eine einfachere Methode — er fügte der Erfindung eine zusätzliche Zutat hinzu...chemisches Chaos. Sein zukünftiger Sklave würde ein wildes und gedankenloses Tier werden und an nichts anderes als an Gemetzel denken — und infolgedessen würde er niemals daran denken, sich gegen ihn zu wenden.

Er wusste bereits, wie er seinen Diener nennen sollte. Er wäre ein Abgesandter der Untugend, der Avatar seiner Herrschaft. Sein echter Majin, ausgestattet mit außergewöhnlicher Kraft und unvergleichlicher Grausamkeit. Der Name, der für ihn am besten klang und welcher wie kein anderer Name, mit Terror durch die gesamte Galaxis in Verbindung gebracht werden würde...

Majin Buu.

Die Zeit war endlich gekommen.

In der Mitte des Raumes stand eine riesige rosa Kugel, die wie ein lebendes Herz schlug. Sie war durch Rohre in ihrer Außenhaut mit Metalltanks verbunden. Diese enthielten eine ganz besondere Flüssigkeit: Energie, aber nicht irgendeine Energie. Um die böse Anomalie zu erzeugen die er sich ersehnte, brauchte er reine Energie von unschuldigen Seelen. Das Leid, welches durch den Mord an solchen Wesen verursacht wurde, sowie das Chaos, dass in diesem Prozess hervorgerufen wurde, würden seinen Krieger bedeutend stärken. Um eine solche Ressource zu ernten, hatte er eine ganze Welt in Brand gesteckt. Leider hatte ein solches Massaker auch die Aufmerksamkeit eines Kaioshin auf sich gezogen, vor dem er nur knapp fliehen konnte. Am Ende hatte er sich einen der Aufseher des Universums zum Feind gemacht, einen ziemlich beeindruckenden und erschreckenden Feind. Wie auch immer, sein Majin Buu würde sich jedoch mit Sicherheit gegen die Gottheiten behaupten können. Zumindest hoffte er das.

Majin Buu wurde endlich erschaffen. Alles was übrig blieb, war ihn freizulassen. All diese Monate der Vorbereitung hatten zu diesem Moment geführt.

“Hahaha! Ich habe es geschafft! Diese Kreatur ist die Perfektion selbst! Ich werde das Leben beherrschen! Ich werde sogar den Tod beherrschen!”

Er dachte an diejenigen zurück, die gegenwärtig das Universum regierten und eine Speiche in das Rad seiner Pläne gesteckt hatten, er grummelte sadistisch.

“Und...ich werde mit Sicherheit über diese unverschämten Götter herrschen!”

Er wandte sich ängstlich, aber vor Aufregung zitternd dem pochendem Kokon zu. Er zögerte einen Moment, bevor er seine Hand gegen den Ball legte. Er schloss die Augen und konzentrierte all seine Magie, um die Beschwörung der ultimativen Kreatur auszusprechen. Ein kurzer Moment der Stille folgte. Besorgt schluckte Bibidi. Hatte er versagt?

Plötzlich begann die Kugel heftig zu beben. Als sie sich nach und nach öffnete, stieg dicker, warmer Rauch aus dem Behälter auf. Die beiden rosa Blöcke, aus denen der Kokon bestand, fielen mit einem dumpfen Schlag zu Boden, was Bibidi veranlasste zu springen. Sein ganzer Körper erzitterte — trotz seiner mentalen Vorbereitung auf die kolossale Energie des Monsters, hätte er sich nie vorstellen können, wie stark es wirklich sein würde. Sogar er, der große Magier der verbotenen Künste, war wie eingefroren von dem Geschehen.

Der Rauch löste sich allmählich auf und enthüllte einen rosa Körper mit geschlossenen Augen, der in der Mitte der unversiegelten Kugel schlief. Ein kleiner Kamm schmückte die Oberseite seines Schädels und zog sich bis zu seinem Hinterkopf, umgeben von kleinen Hohlräumen. Oberkörper frei, trug er eine weiße Hose und einen Gürtel mit einer Schnalle, welche ein M zeigte.

“Ja! Das ist...das Zeichen meiner Macht!” dachte Bibidi und schluckte.

Er näherte sich langsam, unsicher was er tun sollte. Es gelang ihm kaum zu stammeln.

“M...Majin Buu?”

Als er sich nach ihr ausstreckte, öffnete die Kreatur plötzlich die Augen. Bibidi eilte verängstigt zurück. Das rot schillernde Licht von Majin Buu´ s Augen war in einem schwarzen Ozean gebadet. Das gemeine Leuchten, welches in den Augen der Kreatur funkelte, erschreckte den Zauberer vollkommen.

Majin Buu neigte den Kopf nach rechts und links, was seine Gelenke knacken lies. Er machte einen langsamen Schritt nach vorne und nahm seine Umgebung auf. Sein Körper war etwas steif, jedoch würde es nicht lange dauern, bis er sich an das Gefühl gewöhnt hatte. Aber nach der Eingewöhnung, war sein einziger Gedanke...zu zerstören.

Er sah das Insekt vor sich an, der kleine Wurm zitterte. Er hatte gerade gesprochen.

“Majin...Buu? Buu?”

Wurde er so genannt?

Er fühlte es.

Er war erschaffen worden.

Durch dieses Insekt.

Er soll Majin Buu hervorgebracht haben? So ein seltsames kleines Wesen, dass ihn beschworen hat. Plötzlich streckte er seinen Kopf aus und drehte ihn kopfüber, er näherte sich dem Zauberer, indem er seinen Hals verlängerte und nur wenige Zentimeter von Bibidi´ s Gesicht entfernt stoppte — welcher erschrocken auf den Boden fiel.

"Buu...Majin Buu...ich bin Bibidi, der große Magier. Ich habe dich erschaffen um mir zu dienen, damit wir zusammen das gesamte Universum erobern und all unsere Feinde vernichten können! Du schuldest mir dein Leben, du...musst mir gehorchen! "

Majin Buu starrte ihn weiterhin mit neutralen Augen an. Er hatte dieses kleine Wesen nicht wirklich verstanden. Er hatte nur zwei Worte verstanden: gehorchen und...vernichten. Vernichten! VERNICHTEN!"

Das Wort "gehorchen" klang in seinen Ohren fern, ein seltener Hauch von Vernunft. Er hasste instinktiv die Idee, jemand anderem zuzuhören. Seine chaotische Natur war ursprünglich, quasi sein Wegweiser und stärker als irgendwelche anderen Faktoren, die ihn antrieben. Er wollte Spaß haben, ohne Einschränkungen.

Aber dieses kleine Wesen sprach von Zerstörung. Er hatte ihn freigelassen. Buu hätte ihn jetzt töten können, aber...er hatte angeboten, Feinde zur Verfügung zu stellen. Kämpfer. Beute. Majin Buu nahm wieder seine normale Form an und brach in Lachen aus, wobei er seine Aura bis zum Maximum entfesselte. Bibidi stieß einen Schrei voller Schreck aus und erschuf schnell eine magische Barriere. Sein Versteck wurde von der Macht Majin Buu´ s völlig weggefegt. Der Zauberer selbst wurde sogar weit weggeschleudert, er zitterte, aber er war unverletzt.

“Wa...was für eine Macht!” keuchte er und stotterte. “Was habe ich getan? Er wird mich umbringen!”

Majin Buu erschien wieder vor ihm, ein Grinsen auf seinem Gesicht. Bibidi´ s Augen weiteten sich und zitterten. Er glaubte wirklich, dass sein Ende gekommen war, aber es war nicht der Tod, der als nächstes kam. Majin Buu´ s Hand tätschelte seinen Kopf unverblümt und er sah zu ihm auf. Mit der anderen Hand zeigte die Kreatur auf den Weltraum, ein Blick der alles bedeutete. Er war bereit zu kämpfen, zu zerstören. Er würde den Magier nicht töten, solange er sich als nützlich erwies.

Bibidi verstand sofort. Der Dschinn hatte zugestimmt, für ihn zu kämpfen. Er lächelte siegreich und erleichtert. Seine Herrschaft würde bald beginnen!

In den nächsten Monaten drehte Buu durch.

Verrückt vor Zerstörung und Wut. Majin Buu war nicht aufzuhalten. Er war so bestialisch und unberechenbar, dass er sich ohne Vorwarnung auf einen anderen Planeten teleportierte und seinen Befreier unvorbereitet zurückließ. Letzterer hatte Mühe, trotz seiner Magie mit ihm Schritt zu halten.

Majin Buu liebte es zu töten. Verzehrung. Verwüstung.

Indem er dieses kleine Insekt hatte leben lassen, war ihm eine Fülle von Unterhaltung geboten worden. Herausforderungen. Gegner. Aber sie waren nicht stark genug. Die Feinde, die er in den letzten Monaten gesehen hatte, waren zahlreich gewesen. Aber der Stärkste hielt nur dreißig Sekunden durch. Dutzende, dann Hunderte. Majin Buu wurde verrückt. ER WOLLTE TÖTEN.

~Zehn Monate nach der Befreiung von Majin Buu~

Auf einem gewöhnlichem Planeten...

Bibidi jauchzte und schwebte über einem Hügel aus Leichen. Sie waren zerstückelte Gliedmaßen. Er war begeistert von der Wende der Ereignisse. Obwohl sein Sklave ihm nicht im strengen Sinne gehorchte, gelang es ihm die meiste Zeit, seine Ziele mehr oder weniger zu erreichen — das heißt, die vielen Welten zu verwüsten, die sich ihm widersetzten oder dem Zauberer auf irgendeiner Art und Weise missfielen. Die meisten befanden sich in abgeschiedenen Winkeln des Universums und waren dürftig besiedelt. Aber es war der Beginn seines neuen Imperiums.

Von nun an war der Name des großen Magiers Bibidi, in vielen Systemen bekannt und gefürchtet. Unter seinem Kommando befand sich eine wilde Bestie, welche Planeten zerstörte und Bevölkerungen verschlang. Majin Buu hatte gerade das letzte lebende Mitglied ihres gegenwärtigen Planeten vernichtet. Er galt als der Stärkste seiner gesamten Rasse, dennoch fiel er nach bloß zwei Schlägen. Gereizt hatte Majin Buu einige Minuten auf seiner Leiche gewütet und sie so in Fetzen zerlegt. Bibidi schnaubte.

„Nun, Majin Buu, sehr gut! Du hast mir wunderbar gedient! In diesem Tempo wird das Universum bald mir gehören! Hahaha!"

Majin Buu hörte den Magier und hielt inne. Der Zauberer hielt ebenso erstaunt inne und starrte leise auf den Dschinn, der nicht mehr auf dem Körper verweilte.

“Majin Buu? Was ist los p—”

Das Monster teleportierte sich plötzlich mit wahnsinnigen Augen zu ihm. Erschrocken fiel Bibidi vom Hügel und raste den Abhang von Leichen hinunter, während er entsetzliche Schreie ausstieß. Auf dem Boden angekommen, hustete er und versuchte sich wieder zu erheben, während Majin Buu langsam herabstieg. Als er sich dem Magier näherte, griff er nach dem Insekt, welches sich noch auf dem Boden befand und erzeugte einen violetten Energieball in seiner Handfläche. Bibidi stieß einen Schrei voller Panik aus.

"Was machst du, Majin Buu?", rief er und winkte mit den Armen vor sich. "Ich bin dein Meister! Warum drohst du mir jetzt? Das Universum gehört fast uns!“

Die Augen des Monsters blitzten mit einem rotem Schimmer auf. Der Kamm auf seinem Kopf dehnte sich plötzlich aus und fing etwas auf der anderen Seite des Leichenhaufens auf. Einen Moment später holte er die ramponierte Leiche des Kämpfers hervor, den er gerade getötet hatte und warf seine sterblichen Überreste vor Bibidi, der erschauderte. Die Botschaft in den hervorstehenden Adern des Dschinns war klar, Majin Buu´ s Wut musste geleitet werden. Nur stärkere Gegner würden sein Haustier sättigen.

"Ich...ich verstehe, Majin Buu...ein starker Feind..."

Bibidi´ s Gedanken rasten mit dem Wissen, dass kein Sterblicher in der Unermesslichkeit des Weltraums in der Lage sein würde, Majin Buu den Kampf zu liefern, den er sich wünschte. Seine Kreatur begann sich zu langweilen und wenn er nicht aufpasste, würde er mit seinem Leben dafür bezahlen. Die Zeit der Eroberung kleinerer Welten des niederen Reiches war zu Ende, die Zeit für den Angriff auf die Götter hatte begonnen. Er hatte seine Territorien gesichert, unbedeutende Welten, die für die Kaioshins von geringer Bedeutung waren und sein Reich aufgebaut, ohne große Angst davor zu haben, angegriffen zu werden.

Die Götter zogen es in der Regel vor, von ihrem himmlischen Reich aus in den Hintergrund zu treten, um die Dinge meistens ungehindert passieren zu lassen. Jetzt war die Zeit gekommen, sie aus ihrer Untätigkeit heraus und in einen Kampf zu zwingen — damit sie durch die Hand von Majin Buu sterben könnten. Es wäre nicht allzu schwierig sie zu ködern, ein Massaker in einer dicht besiedelten Welt würde wahrscheinlich den Trick machen.

"Also gut, Majin Buu", sagte Bibidi, seine Stimme unsicher, aber voller Aufregung. "Du willst kämpfen? Ich bringe dich dorthin, wo wir die stärksten Feinde im Universum bekämpfen können! Wenn du mir gehorchst, kannst du mit ihnen so viel Spaß haben, wie du willst!“

Majin Buu verstand den Vorschlag des Magiers wie üblich nicht. Aber er interpretierte die Körpersprache, dass sadistische Lächeln, das Flimmern seiner Stimme. Er verstand. Buu gluckste und sein Gesicht verdunkelte sich.

Endlich.

Dort war.

Der lang erwartete Moment.

Ein wahrer Kampf würde kommen.

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