DB Multiverse
Dragonball Multiverse: Der Roman
Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika
Übersetzt von BK-81, ZenBuu, iron leaf & MrChrisWesker
Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!
Updates kommen 1 und 15 des Monats um 18:00 (Pariser Zeit)
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Intro
Teil 0 :0Teil 1 :12345
Round 1-1
Teil 2 :678910Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930
Lunch
Teil 7 :3132333435Round 1-2
Teil 8 :3637383940Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970
Night 1
Teil 15 :7172737475Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990
Round 2-1
Teil 19 :9192939495Teil 20 :96979899100
Round 2-2
Teil 21 :101102103104105Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115
Night 2
Teil 24 :116117118119120Round 3
Teil 25 :121122123124125Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
Teil 31 :151152153154155
Teil 32 :156157158159160
Teil 33 :161162163164165
Teil 34 :166167
TEIL VIERUNDDREISSIG: VIERTELFINALE
Kapitel 167
Übersetzt von ZenBuu
In der gesamten Arena begann sich die Spannung allmählich zu lösen, während Krieger wie Zuschauer gleichermaßen auf Versöhnung zusteuerten. Doch die Schlüsselfiguren des jüngsten Chaos rangen noch immer mit dessen Nachwirkungen. Im Universum 16 saß Son Bra zusammengerollt und von den anderen isoliert da, ihre tränengefüllten Augen auf einen fernen Punkt gerichtet. Auf der gegenüberliegenden Seite stand Vegetto abseits, die Arme verschränkt, und starrte trotzig in den Himmel. Eine spürbare Wut ging von ihm aus, auch wenn er sie scheinbar unter Kontrolle hielt. Während sich die Atmosphäre – angestoßen durch die Worte der Kaioshins – in Richtung Vergebung wandelte, sah Son Bra eine Chance, bei ihrer Familie und ihren Freunden Wiedergutmachung zu leisten. Sie wusste, dass sie für ihre Taten den Tod verdient hätte – ihre Sünden waren zu schwerwiegend, um sie einfach zu übergehen. Und doch hatte der Großteil der überlebenden Gemeinschaft ihr vergeben. Angesichts der Last ihrer Vergehen und des Urteils ihres Vaters wurde ihr bewusst, wie viel Schmerz sie den Menschen zugefügt hatte, die sie liebte – und das schon seit ihrer Kindheit. In dem Glauben aufgewachsen, die Tochter eines Gottes zu sein, unantastbar in einer Welt, in der die Dragon Balls jede Konsequenz auslöschten, hatte sie den Planeten, den sie ihr Zuhause nannte, selbst in Gefahr gebracht. Mit wachsender Kraft hatte Son Bra sich als auserwählte Kriegerin gesehen, zu Großem bestimmt, während ihre jüngeren Brüder in ihren Augen nur Schatten gewesen waren. Ihr einziges Ziel war es gewesen, sich den Stolz ihres Vaters, Vegetto – Retter der Welten und Hüter des universellen Friedens – zu verdienen. Doch Vegettos Vergleich mit Broly traf einen wunden Punkt: Wie der Legendäre Super Saiyajin war auch sie ein Kind gewesen, unfähig, ihre transzendente Kraft zu bändigen. Im Gegensatz zu Broly, dessen zerstörerische Natur an Wahnsinn grenzte, konnte Son Bra noch immer Scham, Reue und Trauer empfinden. Nun trug sie die Bürde zahlloser Opfer auf ihrem Gewissen. Diese Schuld wog schwerer als an jenem Tag, an dem sie – vom Zorn auf die Jaykals verzehrt – ein Sonnensystem ausgelöscht und Son Gotens Leben, sowie das unzähliger anderer genommen hatte. Dieses Mal hatte sie Son Gohan getötet – ihren Bruder, ihren besten Freund, ihren Mentor, einen der wenigen, die stets an ihrer Seite gestanden hatten. Ihr Blick glitt zu Son Gohan, die Augen noch immer von Tränen verschleiert, doch rasch vergrub sie ihr Gesicht in ihren Knien, unfähig, seinem Blick standzuhalten. Er lebte wieder, war zurückgeholt worden – aber die Scham hielt sie zurück. Dann flackerte ein Funke Entschlossenheit in ihr auf. Sie erinnerte sich an die Worte ihres Gegenstücks aus Universum 18, die ihr vorgeworfen hatte, passiv zu sein. Es war Zeit, ihr das Gegenteil zu beweisen. Son Bra erhob sich, ihre Beine zitterten unter ihr. Sofort spürte sie die Blicke mehrerer Mitglieder aus Universum 16 auf sich ruhen. Unbeirrt stählte sie sich und ging auf Son Gohan zu, getrieben von dem Bedürfnis, ihm die Entschuldigung auszusprechen, die sie ihm schuldete – in der leisen Hoffnung auf seine Vergebung. Gohan betrachtete derweil die wiederhergestellte Arena, ihr makelloser Zustand ein Zeugnis von Buus müheloser Macht. Er hatte die Dragon Balls schon zuvor Wunder vollbringen sehen, doch die Geschwindigkeit dieser Rekonstruktion – Chaos und Tod mit einem Fingerschnippen rückgängig gemacht – versetzte ihn dennoch in Staunen. Er hatte kaum Zeit gehabt, seinen eigenen Tod zu begreifen, bevor das Leben zu ihm zurückkehrte. Seine Gedanken wanderten zu seiner Schwester, und dann erreichte ihn ihre zitternde Stimme. „Go...Gohan...“ Er drehte sich um, Sorge zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Son Bras Augen, kaum gehoben, schimmerten vor Kummer. Ihre bloße Anwesenheit sprach lauter als Worte. Sie rang nach Worten. „Ich... ich...“ Die Scham ließ sie verstummen. Wie sollte sie einen solchen Verrat aussprechen? Doch Son Gohan, wie immer sanft, kam ihr zuvor. „Es ist in Ordnung, Bra. Du musst es nicht sagen.“ Er zog sie in eine warme Umarmung, sein Lächeln sanft, aber gefestigt. „Ich bin einfach nur froh, dass du wieder bei uns bist.“ Erneut rannen Tränen über ihr Gesicht, doch in ihren Schmerz mischte sich Erleichterung. Son Gohans Güte füllte die Leere, die Vegettos kaltes Urteil hinterlassen hatte, und schenkte ihr den väterlichen Trost, nach dem sie sich sehnte. Sie sank in seine Arme, ihre Schuldgefühle ließen nach, während ihr Schluchzen langsam verebbte. Dann legte sich ein durchdringender Blick auf sie – schwer und unerbittlich. Son Bra wandte sich um und begegnete den Augen ihrer kleinen Nichte Pan, deren Gesicht ein Sturm aus unaussprechlichem Schmerz war. Die Verzweiflung, die von Pan ausging, durchbohrte Son Bras Herz – sie wusste, dass sie daran schuld war. Sie war es gewesen, ihre große Schwester, die Son Gohan in zwei Hälften geschnitten hatte. Mühsam schluckte sie und versuchte zu sprechen. „Pan... ich...“ Doch Pan wollte nichts hören. Von klein auf sah sie in Son Bra mehr eine große Schwester als eine Tante. Sie hatte sie als Heldin bewundert, als Vorbild – so wie Vegetto und Son Gohan. Vielleicht sogar noch mehr, da sie gemeinsam aufgewachsen waren und Seite an Seite stärker geworden waren. Son Bra hatte oft Grenzen überschritten, doch Pan hatte nie begreifen können, wie weit sie wirklich gegangen war. Son Gohan hatte stets versucht, sie von den Auseinandersetzungen zwischen Vegetto und Bra fernzuhalten und stattdessen seiner Familie ein sanftes, freudvolles Leben ohne Streit zu ermöglichen. So hatte Pan zwar von der dunklen Seite ihrer Schwester gehört, sie jedoch nie mit eigenen Augen gesehen. Doch nun war die Illusion zerbrochen. Sie hatte dieses wahnsinnige Grinsen auf Bras Gesicht gesehen – diese von Irrsinn erfüllten Augen – dieses erbarmungslose Lachen, als sie Son Gohan in zwei Teile schnitt. Pan konnte ihr das nicht einfach verzeihen. Verdorbener Zauberer hin oder her – die erzwungene Versklavung änderte nichts. Alles, was sie vor sich sah, war dieses boshafte Lächeln. Alles, was sie hörte, war dieses grausame, gellende Gelächter. Ihr Großvater Vegetto hatte recht – im Kern war Bra nichts weiter als eine hinterhältige Schlächterin. Auf keinen Fall würde sie sich irgendwelche Lügen aus dem Mund dieser abscheulichen Mörderin anhören. Die Wut hatte ihre Vernunft überwältigt. Unfähig, sich zu beherrschen, schrie sie auf und verpasste Bra eine heftige Ohrfeige.
„NEIN!“

Pan stürmte los und raste in blinder Verzweiflung durch die Flure ihrer Apartments. Son Bra wollte ihr nachsetzen, doch Son Gohans Hand legte sich sanft auf ihre Schulter. „Es ist noch zu früh, Bra. Gib ihr Zeit.“ „Sehr viel Zeit“, fügte Videl unsicher hinzu. Sie wusste nicht recht, was sie von Bras Taten halten sollte, entschied sich jedoch, wie in allem, an der Seite ihres Mannes zu stehen. Eine weitere Gestalt, die im Chaos beinahe übersehen worden war, versuchte sich einzumischen. Der Mini-Cell, der winzige Klon, der an Son Gohan gebunden war, sprach mit seiner dünnen, kratzigen Stimme. „Sie ist zu jung, um—“ „Du. Geh zurück in deinen eigenes Areal“, unterbrach Son Gohan ihn mit fester, aber ruhiger Stimme. Für einen Außenstehenden mochte Son Gohan wie ein Heiliger wirken, der jedem vergab, der ihm Unrecht tat. Als Kind hatte er Piccolo, dem Dämon, der ihn entführt und gegen seinen Willen trainiert hatte, die Freundschaft angeboten. Auf Namek hatte er selbst Vegeta die Hand gereicht, trotz dessen kalter Verachtung und seiner rein opportunistischen Allianz. Und selbst jetzt, nachdem seine eigene Schwester ihn im Wahn getötet hatte, hegte er keinen Groll und war überzeugt, dass ihre Taten nicht wirklich die ihren gewesen waren. Doch dieser Außenstehende irrte sich. Son Gohan war nicht länger der naive Junge, der jedem verzieh. Cells Taten, getrieben von einem unstillbaren Drang zum Kampf, brannten noch immer in seinem Gedächtnis. Son Gohan war nicht bereit, die Anwesenheit des Bio-Androiden – oder die seines Nachwuchses – länger zu tolerieren. Da er Cells Bosheit den Organisatoren des Turniers nicht nachweisen konnte, wusste er, dass er selbst handeln musste. Er wandte sich in Richtung Universum 17, seine Stimme scharf und befehlend. „Cell!“ Der Bio-Android, überrascht, aber amüsiert, drehte sich zu ihm um. Seinen schmollenden Mini-Nachkommen, der von seinem sogenannten Verbündeten zurückgewiesen worden war, hatte er kaum beachtet. Son Gohans Ton wurde härter. „Du hast dich kein Stück verändert. Immer noch schmiedest du Pläne zu deinem eigenen verdrehten Vergnügen. Erst die Cell-Spiele, und jetzt das hier...“ Cell grinste unbeeindruckt. „Ich gebe zu, es bereitet mir einen gewissen Nervenkitzel, dich an deine Grenzen zu treiben, Son Gohan. In Wahrheit ist es eine der besten Methoden, meine eigene Kraft weiter zu schärfen.“ „Nicht mehr“, fuhr Son Gohan ihn an. „Es ist vorbei. Du wirst meine Familie nie wieder quälen.“ „Ach bitte“, höhnte Cell. „Tu doch nicht so, als hättest du es damals nicht genossen, mich leiden zu lassen...“ Son Gohans Kiefer spannte sich an. Die Erinnerung an seinen von Stolz getriebenen Fehler – vor siebenundzwanzig Jahren, als seine Arroganz das Leben seines Vaters gekostet hatte – schmerzte noch immer. Doch er wich nicht zurück. „Das ist irrelevant. Du und deine Kinder solltet euch besser von uns fernhalten.“ „Oder was?“ höhnte Cell, sein Übermut funkelte. „Wirst du das große, böse Insekt zerquetschen? Armer Son Gohan, du konntest mich vorhin schon nicht töten, erinnerst du dich? Was ist diesmal dein Plan? Ooooh, vielleicht die Mafuba? Nur zu, versuch es! Die Mafuba Gaeshi habe ich noch nie getestet. Oder tust du dich mit deinem Doppelgänger für irgendeinen großen Plan zusammen?“ Cells Stolz – genau wie vor siebenundzwanzig Jahren – war seine größte Schwäche. Plötzlich tauchte hinter ihm eine Präsenz auf, und eine ruhige Stimme durchschnitt die Spannung. „Warum nicht?“

Der Bio-Android wirbelte herum – und stand dem anderen Son Gohan gegenüber. Vom Bereich des Universums 18 aus hatte Son Gohan Cell aufmerksam beobachtet und keine Sekunde des Dramas verpasst. Nun stand er vor dem Bio-Androiden, sein Ausdruck unerschütterlich. Die beiden Son Gohans, einst für Essenslieferanten gehalten, hatten Cell nun zwischen sich – eingeklemmt wie die Füllung eines Sandwichs. Der Bio-Android war sich nicht sicher, ob er ihrer vereinten Macht standhalten konnte. Noch schlimmer: Er hatte das Näherkommen von Son Gohan aus Universum 18 überhaupt nicht gespürt. Er war sich sicher, dass sie sich nicht einmal verständigt hatten – sie mussten es nicht. Ihre Gedanken waren eins. Ein Hauch von Unbehagen schlich sich in Cells Stimme. „Kommt schon, bleiben wir doch zivilisiert...“ Er blinzelte – und in diesem Sekundenbruchteil war Son Gohan aus Universum 18 verschwunden. Unterdessen hatte sich Son Gohan aus Universum 16 bereits wieder an Videls Seite begeben. Sie lächelte sanft, im sicheren Wissen, dass sie in Sicherheit war.

Hoch oben im Turm der Vargas brodelte unterdessen das Chaos unter den Kommentatoren-Vögeln. „Bitte feuert mich nicht!“ krächzte ein Varga, dessen Federn panisch ausfielen. „Die Kaioshins haben gesagt, es war nicht meine Schuld!“ Zuvor hatte er seinem Kollegen ein Messer in den Rücken gerammt, um ihn daran zu hindern, die abtrünnigen Universen nach Hause zu schicken. Der verdrehte Nervenkitzel dieser Tat glomm noch immer in ihm nach – ein schuldiger Funke, den er nicht abschütteln konnte. Doch dieser eine Stich hatte ihn für immer aus der Varga-Gesellschaft ausgeschlossen, in der Mord undenkbar war. Seine aufkeimende Karriere war beendet, noch bevor sie richtig beginnen konnte. Seine Kollegen sahen ihn schräg an, die Schnäbel nervös zuckend. „Was war nicht deine Schuld?“ fragte der Varga, den er erstochen hatte – nun auf unerklärliche Weise wieder lebendig. „Du meinst den verschütteten Kaffee?“ Der schuldige Varga erstarrte, verwirrt. Taten sie nur so, als hätten sie sein Verbrechen vergessen? Unsicher entschied er sich mitzuspielen und hoffte auf ein Missverständnis. „Äh, ja, genau das!“ zwitscherte er mit gezwungenem Lachen. „Du kennst mich doch, immer tollpatschig, quak hak hak!“ „Du benimmst dich seltsam“, gackerte ein anderer Kollege misstrauisch. Was keiner von ihnen wusste: Buu aus Universum 4 hatte mit ihren Erinnerungen gespielt und den unschuldigen Vargas das Gedächtnis an den Verrat ihres Artgenossen ausgelöscht. Der schuldige Vogel blieb mit seiner unausgesprochenen Schuld – und seinem beunruhigenden Drang, seinesgleichen abzustechen – allein zurück. Ein kleinlicher Zeitvertreib, ganz nach dem Geschmack des Dschinns. Indem er alles auf Null setzte, sorgte Buu dafür, dass die Organisatoren keinen Aufstand machten und das Turnier weiterlaufen konnte. „Also, was jetzt?“ fragte der schuldige Varga noch immer nervös. „Machen wir weiter?“ „Aber sicher!“ zwitscherte ein anderer. „Die Kaioshins sagen, alles ist geregelt. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was als Nächstes passiert!“ „Mehr Kämpfe!“ krächzte ein dritter begeistert und schlug mit den Flügeln. „Bei all den Unruhestiftern, die noch in dieser Arena herumlungern, weiß man nie, was passieren könnte...“ gackerte ein Varga mit weißem Irokesenschnitt und vornehmer Kleidung nervös. „Diese Sterblichen sind nicht gerade für angenehme Überraschungen bekannt. Ich möchte wirklich nicht noch einmal getötet werden...“ „Entspann dich“, entgegnete ein anderer Varga. „Universum 11 wurde nach Hause geschickt, Buu aus Universum 4 ist unter Kontrolle, und der Südliche Kaioshin ist stark genug, um jeden abtrünnigen Schurken auszuschalten, den wir markiert haben. Wir haben dafür gesorgt. Und im schlimmsten Fall ist Gast Carcolh unsere Reserve – er ist bereit. Wir können weitermachen.“ „Dann ist es entschieden!“ krächzte ein dritter. „Das Turnier geht weiter. Viertelfinale – los geht’s!“
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