DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81, ZenBuu, iron leaf & MrChrisWesker

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Updates kommen 1 und 15 des Monats um 20:00 (Pariser Zeit)
Nächste Seite in : 15 Tagen, 22S

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
Teil 31 :151152153154155
Teil 32 :156157158159160
Teil 33 :161162163164165

Round 4 (¼)

Teil 34 :166167168169170
Teil 35 :171172173174175
Teil 36 :176177178179
[Chapter Cover]
Teil 36, Kapitel 179.

TEIL SECHSUNDDREISSIG: BUU GEGEN DAS MULTIVERSUM

Kapitel 179

Übersetzt von ZenBuu & Korrektur gelesen von iron leaf

Der Rauch verdichtete sich rasch und nahm die Silhouette seines gewohnten Körpers an, woraufhin Buu im Ring seine körperliche Gestalt zurückerlangte.

„Und da bin ich wieder!“, rief er freudig. „Ihr dachtet wohl, ich hätte meine kleine Schwäche nicht überwunden? Es dauert ein bisschen, aber...“ Er hielt inne, als sein Blick auf das Universum 1 fiel, das direkt vor ihm stand. Der Großkaioshin beobachtete ihn mit einem erschöpften Gesichtsausdruck, während seine Gefährten Kampfhaltungen eingenommen hatten, als wären sie auf eine Bedrohung vorbereitet. Buu verstand sofort.

„Ah, ich verstehe. Ihr habt also herausgefunden, dass ich das Turnier von Anfang an manipuliert habe, nicht wahr? Wer hat es verraten? Obwohl es wohl keine Rolle spielt.“

„Damit wirst du nicht davonkommen, Buu“, fuhr ihn der östliche Kaioshin an. „Du hast unverzeihliche Verbrechen begangen, ganz zu schweigen von den unzähligen Regeln, die du gebrochen hast!“

„Schon wieder die Regeln?“, sagte Buu und verdrehte die Augen. „Waren es nicht die Kaioshin, die dieses Turnier zwischen den Universen zu ihrer eigenen Unterhaltung vorgeschlagen haben? Es ist mit Abstand das interessanteste Ereignis, das ich seit Langem erlebt habe. Eine unerwartete Feier! Und doch seid ihr jetzt hier und verderbt alles mit euren ständigen Sicherheitsmaßnahmen. Wie langweilig.“

„Das Leben anderer Wesen ist kein Spielzeug, Buu“, sagte der Kaioshin des Nordens. „Wir haben den unschuldigen Teilnehmern und Zuschauern ein friedliches Turnier versprochen. Aus Respekt vor ihnen und den Regeln, die für einen fairen Wettbewerb aufgestellt wurden. Babidi war unsererseits ein Fehler, aber wir haben inzwischen erfahren, dass du einige seiner Taten ermöglicht hast. Du bist für die begangenen Verbrechen genauso verantwortlich wie er!“

„Ach, kommt schon. Ich habe all jene wiederbelebt, die getötet wurden, und außerdem alles wieder in den Zustand versetzt, in dem es vorher war. Ende gut, alles gut!“

„Falsch“, meldete sich Gohan aus dem Universum 16 zu Wort, seine Stimme voller Wut. „Du hast dich wirklich überhaupt nicht verändert, Buu. Ich glaube, du bist sogar noch böser als früher. In der Vergangenheit hätte ich dich noch ein wenig verstehen und dir vielleicht sogar vergeben können. Du warst eine verlorene Seele, die das Kämpfen liebte. Mister Satan hat bewiesen, dass noch Gutes in dir steckt. Cell war weitaus schlimmer. Aber jetzt... bist du nichts weiter als ein Mistkerl, der mit uns spielt, nur um sich selbst zu amüsieren! Du bist eine Bedrohung für alle Universen!“

„Du übertreibst immer noch maßlos, wie ich sehe, Gohan“, höhnte Buu. „Ich habe keinerlei Interesse daran, mit euren Universen zu spielen. Meine eigene Situation hält mich schon genug auf Trab. Dieses Turnier ist jedoch die perfekte Gelegenheit für ein paar wirklich großartige Experimente! Unerwartete Kämpfe, Enthüllungen – wer weiß, was passieren könnte! Tatsächlich können wir einfach dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir veranstalten einfach ein weiteres Turnier und vergessen diese Idee mit den Doppelkämpfen für die Verlierer! Gohan, deine Teilnahme ist Pflicht. Und wir steigen auf Viererkämpfe um, damit es schneller vorangeht! Wer möchte, dem werde ich seine Kräfte verstärken. Oh, und diese lästigen Versiegelungstechniken sind strengstens verboten!“

Als er das hörte, begann Kakarott aus dem Universum 13 die Hand zu heben, offenbar in der Absicht, um Zugang zum Super Saiyajin 3 zu bitten. Vegeta verpasste ihm sofort einen Schlag auf den Kopf.

„Auf keinen Fall!“, brüllte der Kaioshin des Südens. „Dieses Turnier ist abgesagt! Alle gehen sofort nach Hause!“

Die Saiyajins waren sichtlich schockiert über diese Erklärung, insbesondere Vegetto und Goku. Auch wenn sie Buus Taten nicht gutheißen konnten, teilten sie durchaus seine Begeisterung für den Kampf. An seinem Vorschlag fanden sie überhaupt nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil.

„Ach, kommt schon!“, erwiderte Vegetto.

„Papa, misch dich da nicht ein“, sagte Trunks zu ihm.

„Jetzt ist aber genug!“, fuhr der südliche Kaioshin fort und bewegte sich bereits auf den Kontrollturm der Vargas zu. „Jeder macht hier, was er will, und wir werden ganz sicher nicht zulassen, dass eine Gefahr wie Majin Buu frei herumläuft–“

Plötzlich packte ihn von hinten eine Präsenz an der Schulter. Ein Avatar von Buu starrte ihn eindringlich an. Bei der Erwähnung seines alten Namens verzerrte sich sein Gesicht vor Wut.

„Das entscheidest nicht du“, sagte Buu kalt. „Wann wirst du das endlich begreifen? Deine herrische Art war von Anfang an unerträglich. Du gehst uns allen auf die Nerven, weißt du das? Wir haben genug von selbstgerechten Moralaposteln wie dir, die von nichts anderem als Frieden und Ordnung besessen sind. Wir werden Spaß haben, und du wirst den Mund halten.“

Der Kaioshin des Südens spannte sich an und kochte innerlich vor Wut bei dem Gedanken, diesem Wesen unterlegen zu sein. Doch gerade als er zu einer Erwiderung ansetzen wollte, schritt Vegetto ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern.

„Nun, es stimmt schon, dass wir bisher immer ganz gut mit allem zurechtgekommen sind.“

„Ganz gut?“, wiederholte Gohan schockiert.

„Und am Ende ging immer alles gut aus, genau wie euer Anführer und Buu gesagt haben“, fuhr Vegetto fort. „Buu hat sich als fairer Verlierer erwiesen. Vergesst nicht, dass er seine Niederlage im Hauptturnier wie ein echter Champion akzeptiert hat. Wir können unsere eigenen Kämpfe austragen, ohne euch damit zu belästigen. Ein weiteres Turnier klingt perfekt. Wen interessiert's?“

„Stimmt“, fügte Goku hinzu. „Ich würde selbst gerne gegen Buu und Vegetto kämpfen!“

„Du lässt dich noch umbringen...“, sagte Goten niedergeschlagen.

Der Tumult auf den Rängen ging weiter. Viele Zuschauer wollten den Dschinn aus dem Turnier werfen. Schließlich hatte er es schon einmal unterbrochen. Außerdem war er an dem von Babidi inszenierten Gemetzel beteiligt gewesen. Und nun übernahm er erneut die Kontrolle und tat genau, was ihm gefiel. Für die meisten war er eindeutig eine Gefahr.

Und doch erhob eine beträchtliche Gruppe ihre Stimmen, um Buu zu unterstützen. Sie hatten dank dieser übermächtigen Wesen großartige Spektakel erlebt, und nun wurden ihnen noch epischere Kämpfe geboten!

Unter den Teilnehmern waren Buus Unterstützer hingegen deutlich in der Minderheit. Keiner von ihnen hatte es genossen, in seinem Spiel nur eine Spielfigur zu sein.

„Die Kaioshin haben recht“, sagte Gohan aus dem Universum 18 und ballte die Fäuste. „Vegeta, Papa... vergessen wir das Turnier. Buu ist zu gefährlich. Wir müssen ihn aufhalten.“

„Ich hasse diese Idee, aber ich glaube, du hast recht“, erwiderte Vegeta. „Wir werden ihn zuerst loswerden, und danach kümmere ich mich um dich, Son Goku. Wir werden unseren Kampf austragen.“

„Wenn du das denkst, bin ich einverstanden“, antwortete sein Rivale und Freund.

„Du kennst uns wirklich nicht besonders gut, wenn du glaubst, wir lassen dich für uns entscheiden, Buu!“, rief Trunks neben ihnen. Goten nickte zustimmend. Sie fühlten sich von demjenigen gedemütigt, der ihre frühe Kindheit in einen Albtraum verwandelt hatte. Er erinnerte sich noch lebhaft an den grausamen Tod seiner Mutter – sie war in ein Ei verwandelt und unmittelbar danach zerquetscht worden. Im Rahmen des Turniers war er bereit gewesen, ein fairer Sportsmann zu sein. Aber jetzt war es wieder persönlich. Buu durfte auf keinen Fall mit seinem Universum und dem aller anderen spielen, wie es ihm beliebt.

Plötzlich brach aus dem Universum 16 eine gewaltige Kraft hervor. Neben Vegetto, der überrascht eine Augenbraue hob, hatte sich Son Bra in eine zweifache Super Saiyajin verwandelt. Sie starrte Buu mit tiefer Verachtung an.

„Du hattest wirklich Spaß daran, uns zu quälen, du Monster!“, schrie Son Bra wütend. „Und jetzt hast du lange genug mit uns gespielt!“

Fassungslos starrte Pan ihre Schwester an. Trotz der Wut, die sie noch immer auf sie verspürte, drohte nun eine unmittelbare Gefahr, und Son Bra hatte recht. Ihr Groll war gerechtfertigt.

Son Bra wandte sich ihrem Vater zu, die Augen voller Verzweiflung.

„Papa, ich weiß, dass du keinen Grund hast, auf mich zu hören, aber bitte... Wenn wir Buu gewähren lassen, wird er am Ende jedes Universum kontrollieren, sogar unseres! Das können wir nicht zulassen!“

Gohan und Piccolo nickten und setzten ihre Energien frei. Vegetto blieb schweigsam. Er war überrascht, wie treffend die Worte seiner Tochter waren. Trotz seines großen Wunsches, Spaß zu haben und das Turnier in vollen Zügen zu genießen, und obwohl er in der Sache mit Buu übereinstimmte, traf ihn Son Bras flehender Ton tief. Buu hatte ihn genauso sehr ausgenutzt wie sie und sich über ihn lustig gemacht. Auch wenn sie zu Beginn des Turniers vielleicht entfernte Verbündete gewesen waren, hatte Buu schnell das Interesse an ihm verloren, sein eigenes Spielfeld erschaffen und ihn ins Abseits gedrängt. Ihn, dessen Existenz einzig und allein dadurch gerechtfertigt war, Majin Buu gegenüberzutreten. Er würde auf keinen Fall zulassen, dass dieses Wesen weiterhin auf seinem Gefühl der Überlegenheit beharrte.

Als Buu sah, dass Vegetto sich auf die Seite seiner Gegner stellte, machte er ein enttäuschtes Gesicht. Er dachte, er hätte die Persönlichkeit des Saiyajins durchschaut, und hoffte, dass sie gemeinsam ein großartiges Chaos entfesseln würden – eines, zu dem nur sie beide fähig waren. Doch wieder einmal hatten politische Korrektheit, Moral und kleinliche Streitereien die Oberhand gewonnen. Er selbst war längst über solch unsinnige Konzepte hinausgewachsen. Diese sogenannten Guten weigerten sich, auf die Stimme der Vernunft zu hören. Auf seine.

Er würde ihnen wohl ordentlich den Hintern versohlen müssen.

„Na schön“, höhnte Buu und spannte seine Muskeln an. „Dann könnt ihr mich eben alle gleichzeitig angreifen, und ich werde euch eine Lektion erteilen.“

Damit vervielfältigte er sich und beschwor zahlreiche Avatare herauf – einige vollständiger ausgeprägt als andere –, die er auf alle Universen losschickte.

Im Universum 1 seufzte der Großkaioshin verlegen.

„Warum muss es immer so enden...“

„Wie könnt Ihr es wagen?“, knurrte der südliche Kaioshin und spannte sich an.

Alle Kämpfer nahmen Kampfhaltungen ein. Kein Universum blieb von Buus Großoffensive verschont. Jedes wurde von einem oder mehreren Avataren des Dschinns angegriffen.

Auf dem Balkon des Universums 7 spannte sich Gast Carcolh an. Er musste dieses Monster erneut neutralisieren, bevor die Situation außer Kontrolle geriet. Nur er besaß die Macht, es unschädlich zu machen. Er hatte es schon einmal geschafft; er konnte es wieder tun.

Er hob einen Arm, um seine Magie auf Buu loszulassen. Doch gerade als er sie aktivieren wollte, versteifte sich sein Körper und hinderte ihn daran, sich zu bewegen. Zahlreiche Funken umhüllten ihn, und ein intensiver Schmerz durchfuhr ihn, als schwarze Blitze ihn von allen Seiten umgaben und trafen.

„Argh!! Wa... was...“

„Ah! Endlich!“, rief eine Stimme hinter ihm.

Ein Avatar von Buu saß seelenruhig auf der niedrigen Mauer seines Balkons, umgeben von schwebenden Köpfen. Spöttisch sagte er zu dem bewegungsunfähigen Namekianer:

„Ich habe diese Falle mehrere Stunden lang vorbereitet. Ich habe dir die volle Behandlung verpasst – mit allen Zaubern, die mir zur Verfügung standen. Du scheinst gegen Magie immun zu sein, aber ein paar haben trotzdem ihren Weg in dich gefunden. Ich habe eigens für diesen Anlass einen Anti-Anti-Magie-Zauber erschaffen, dem nicht einmal du dich widersetzen kannst! Ich habe ihn einfach... Dunkle Elektrizität genannt!“

Gast versuchte zu entkommen, doch vergeblich. Der Schmerz war zu stark und die blitzartige Kraft lähmte ihn.

Plötzlich spürte er, wie sein Körper von allen Seiten auseinandergerissen wurde. Entsetzt sah er, wie sich winzige schwarze Kugeln in seinem Körper bildeten und ihn von innen heraus zerstörten.

„Oh, jetzt, da die Elektrizität dich gelähmt hat, können sich die Antimaterie-Löcher für den Bruchteil einer Sekunde bilden! Und dieses hier ist die Mikrodimension, direkt auf deinem Rücken! Heimtückisch und sehr gefährlich!“

Gasts Augen wurden dunkel, während das Leben aus ihm wich, ausgesaugt von Buus verschiedenen Zaubern, die ihn schließlich überwältigt hatten. Sein Körper wurde in Stücke gerissen, bis nur noch ein Fragment seines Kopfes übrig blieb.

„Und um ganz sicherzugehen: Ich werde von einem so mächtigen Namekianer Gehirn nichts übrig lassen!“ Mit einem breiten Grinsen pulverisierte Buu Gasts Kopf und löschte ihn damit vollständig aus dem Reich der Lebenden aus.

In der Nähe stieß Trunks aus dem Universum 12 der als normaler Super Saiyajin von einem der Avatare des Dschinns angegriffen wurde, einen wütenden Fluch aus.

„Du Mistkerl! Du hältst dich für mächtig, aber planst hinterhältige Angriffe im Voraus!“

Buu grinste höhnisch, während sein verbliebenes Fragment den Saiyajin angriff.

„Was Gast betrifft, da hast du recht“, erklärte er. „Er ist der Einzige, vor dem ich Angst hatte. Seine Magie ist ziemlich heimtückisch. Beim ersten Mal hatte ich nicht damit gerechnet. Ich habe einen Weg gefunden, sie zu kontern, aber ich bin lieber vorbereitet. Ich möchte nicht, dass mir mein Vergnügen noch einmal verdorben wird. Außerdem werde ich ihn wiederbeleben, wann immer mir danach ist.“

„Der Einzige?“, entgegnete Vegetto und plusterte sich auf. „Hast du vergessen, dass ich auch hier bin, du Bastard?!“

„Was den Rest von euch betrifft, verspreche ich, keine Magie einzusetzen“, erwiderte Buu und grinste noch breiter.

„Willst du mich verarschen?“, fauchte Vegetto und verwandelte sich in einen Super Saiyajin 2. „Ich erinnere dich daran, dass ich dich mit einem einzigen Wisch auslöschen kann!“

„Dann versuch es.“

Der Saiyajin aus Universum 16 stürzte sich auf einen der Avatare, der seinen Angriff abblockte. Ein anderer Buu versuchte, ihn von hinten zu treffen, doch Vegetto parierte den Tritt. Mit einer schnellen Bewegung zerstörte er beide Teile mit seiner Desintegrationstechnik. Hysterisch lachend beschloss Buu, die Konfrontation mit seinem Erzfeind auf die nächste Stufe zu heben, und ließ eine Vielzahl seiner Fragmente auf ihn zufliegen.

In der Nähe kämpften mehrere andere Avatare gegen Son Bra und Gohan. Bruder und Schwester kämpften erbittert, um ihre Liebsten zu beschützen. Piccolo, Trunks und Goten bildeten eine Barriere, um Pan und Videl zu schützen. Buu hielt sich absichtlich zurück, um sie nicht zu überfordern. Endlich hatte er Spaß an dem Kampf!

Im Universum 18 hatten sich alle versammelt, um ihre frühere Formation wiederherzustellen. Goku und Vegeta, beide in einen zweifachen Super Saiyajin verwandelt, hatten eine schützende Barriere erschaffen, der sich ihre Angehörigen anschlossen, um Videl und Bra darin abzuschirmen.

„Alle zusammen!“, rief Goku und steigerte seine Kraft.

„Ja, gemeinsam sind wir stärker!“

Alle drehten sich bei dem Klang der fröhlichen Stimme um. Einer von Buus Avataren hatte sich ihrem gemeinsamen Vorhaben angeschlossen. Mit einem dämlichen Grinsen sah er sie an. Hinter ihm hatten sich Goten und Trunks zu Gotenks fusioniert. Gotenks schlug daraufhin heftig nach Buu. Als der Avatar an dem Schild zerschellte und sich auflöste, rief er laut für alle hörbar:

„Verrat! Gotenks greift uns an, Leute!“

„Du Dreckskerl“, zischte der Saiyajin. „Wir sind ihm doch völlig egal. Unsere Bemühungen sind sinnlos, er macht sowieso, was er will!“

„Wir machen weiter! Wir geben nicht auf!“, ermutigte Gohan sie.

In der gesamten Arena begannen alle, sich gegen den Dschinn zu wehren. Die Ultras des Universums 19 hatten dem Beispiel ihrer Nachbarn gefolgt und mit ihren Rüstungen eine schützende Kuppel gebildet. Ein solcher Schild hätte dem Einschlag mehrerer Atombomben problemlos standgehalten. Doch der Dschinn benutzte Sprengköpfe wie bloßes Feuerwerk. Gegen ihn würde diese Kuppel nicht standhalten.

Im Bereich des Universums 13 landete ein Avatar von Buu in der Nähe von Kakarott, Nappa und Vegeta. Der kahlköpfige Saiyajin begann zu zittern, als er sich ihm näherte, und sagte hastig:

„Hey, warte! Wir haben nichts gegen dich!“

Auch Vegeta drehte sich um. Er wusste, dass sie keine Chance hatten. Er brannte darauf, gegen den Dschinn zu kämpfen, besonders nachdem dieser ihn gegen seinen Willen als Spielzeug benutzt hatte, aber wenn sie seinen Fängen entkommen konnten...

Buu blieb stehen und begann nachzudenken.

„Stimmt... aber ihr seid Saiyajins, und außerdem will ich immer noch gegen euch kämpfen... Was soll ich nur tun...“

Von Wut überwältigt, verwandelte sich Kakarott in einen Super Saiyajin 2.

„Ich habe diese hässliche Visage von dem Kerl satt! Ich werde ihm die Fresse polieren!“, brüllte er.

„Ah, siehst du? Du bist in der Unterzahl!“, entgegnete Buu und grinste den niedergeschlagenen Nappa an.

Mit einer Handbewegung schleuderte er Nappa gegen die Wand ihrer Terasse. Kakarott stürmte nach vorn und verpasste Buu einen Schlag in den Nacken, doch dieser wurde von einer rosa Hand abgefangen, die der Dschinn erschaffen hatte. Die Hand drückte kräftig zu, ließ die Knochen des Saiyajins knacken und entlockte ihm einen Schmerzensschrei.

Da wurde Buus Kopf plötzlich durch einen mächtigen Tritt von Vegeta abgerissen, der sich in einen Super Saiyajin 3 verwandelt hatte. Große Schweißtropfen liefen ihm über die Stirn, während seine Adern durch die Intensität seiner Wut hervortraten. Er hatte es nicht getan, um Kakarott zu beschützen, doch nun waren sie gegen einen gemeinsamen Feind vereint, der sie alle drei bedrohte. Dieser Bastard würde sie auf keinen Fall zu seiner eigenen Belustigung demütigen!

Buus kopfloser Körper versuchte, ihn anzugreifen, doch Vegeta wich nur knapp aus. Sofort wurde er von einem weiteren vollständigen Avatar Buus empfangen.

„Überlass den Kopflosen deinem Kumpel“, sagte der Dschinn. „Ich werde dein Gegner sein.“ Er blockte Vegetas Angriff und schlug ihn brutal mit seinem Kamm. Buu hatte sich nicht die Mühe gemacht, Avatare mit unterschiedlichen Kraftstufen zu erschaffen; sie waren alle maximal stark. Er passte lediglich die Energie jedes Fragments an, damit jeder eine faire Chance bekam, gegen ihn zu kämpfen.

Im nahegelegenen Universum 12 konnten sich Trunks und C16 kaum behaupten. Ihre einzige Möglichkeit bestand darin, so viel Energie wie möglich freizusetzen, um Buu zu zerstören. Natürlich hatte das keinen wirklichen Effekt, der Dschinn spielte einfach nur mit ihnen.

Die einzige Technik, die gegen Buu wirklich effektiv war, war Vegettos Desintegrationstechnik. Allerdings erforderte sie ein ausreichendes Kraftniveau und ein vollständiges Verständnis des dahinterstehenden Konzepts der Zerstörung. Bisher hatten nur Vegetto und Son Bra sie gemeistert. Doch eine angenehme Überraschung erregte seine Aufmerksamkeit und ließ ihn ins Areal von Universum 18 blicken.

„Vegeta, Vegettos Technik...“, sagte Goku.

„Ja, sie liegt in unserer Reichweite. Wir sollten ihn Ernst nehmen!“

Mit einem einzigen Gedanken sahen sich die beiden Saiyajins an und verwandelten sich gleichzeitig in dreifache Super Saiyajins. Die Energie, die sie freisetzten, war gewaltig und stieß die Buus in ihrer Umgebung zurück. Perfekt synchron begannen Goku und Vegeta, sämtliche Dschinns in ihrer Nähe auszulöschen, sehr zum Erstaunen ihrer Familien. Vegetto beobachtete sie aus der Ferne mit ernstem Gesichtsausdruck, während er sich um seine eigenen Gegner kümmerte.

„Nun, die anderen scheinen mitzuhalten. Wir sollten das schaffen.“

Gotenks aus Universum 18 war über den kometenhaften Aufstieg seiner Vorgänger begeistert, stürzte sich ebenfalls ins Getümmel und feuerte mächtige Energiestrahlen auf die Buus in seiner Nähe ab, überzeugt davon, die Technik endlich verstanden zu haben. Doch Buu machte seiner Freude ein Ende, indem er sich direkt vor ihm wieder zusammensetzte.

„Ach, komm schon!“, sagte er missbilligend. „Diese Technik hat überhaupt keinen Effekt auf mich! Erstens setzt du nicht genug Kraft ein. Und außerdem musst du Desintegrationsenergie verwenden, keine Zerstörungsenergie!“

„Was... Du mieser kleiner... willst du mir etwa nicht beibringen, wie man gegen dich kämpft?“, fauchte Gotenks.

„Eigentlich, warum nicht? Wenn das nötig ist, damit ich einen richtigen Nervenkitzel bekomme, kann ich es einfach allen beibringen. Das macht die Sache viel interessanter.“

Von dieser Bemerkung getroffen, versuchte Gotenks seinen Angriff erneut und zerstörte Buu. Doch der Dschinn setzte sich einfach wieder zusammen.

„Nö. Immer noch nichts“, fuhr Buu fort. „Du strengst dich nicht einmal an. Das ist kein Ki-Angriff – du musst deine Kraft direkt auf meine Zellen, meine Atome, projizieren! Es ist, als würdest du mich mit einem einzigen Schlag ausradieren, verstehst du? Wie wenn man ein Gemälde wegwischt. Es ist dasselbe Prinzip!“

Gotenks wurde noch wütender und griff weiter an. Während Buu mit ihm spielte, wurden immer mehr seiner Fragmente von Goku, Vegeta, Bra und Vegetto aufgelöst. Doch er vervielfältigte sich schneller, als sie ihn zerstören konnten.

Auf den Rängen begannen einige Zuschauer die Geduld zu verlieren.

„Schon wieder?“, beschwerte sich einer. „Dieses Turnier besteht nur aus einer Unterbrechung nach der anderen. Werden wir das Finale überhaupt noch zu sehen bekommen?“

„Jetzt ist wirklich nicht der Zeitpunkt, sich um das Turnier zu sorgen!“, rief Zarya und erhob sich. „Wir können diese abscheulichen Taten nicht dulden. Wir müssen alle gegen diesen Buu kämpfen!“

„Endlich etwas Action!“, rief Bruce und ließ seine Fingerknöchel knacken.

Plötzlich sprang ein kleines Fragment von Buu neben ihm auf, woraufhin er erschrocken zusammenzuckte.

„Bitte bleiben Sie sitzen“, verkündete der Dschinn.

„Ja, Mister Buu! Ganz wie Sie wünschen, Mister Buu!“, sagte Bruce panisch.

Zufrieden begann der Dschinn, die Nachricht an die anderen Zuschauer weiterzugeben.

„Ernsthaft?“, sagte Zarya niedergeschlagen.

„Was? Wir haben doch absolut keine Chance...“

Die Zuschauer beschlossen, Buus Anweisungen zu befolgen und sich ihm nicht zu widersetzen. Schließlich schien er gar nicht so unvernünftig zu sein. Zumindest hatte er sie nicht getötet.

Noch nicht.

Im Areal von Universum 8 kämpften die Frostdämonen und ihre Soldaten vergeblich und wurden schnell überwältigt und außer Gefecht gesetzt. Buu hatte nicht vor, irgendjemanden zu töten. Gast war sein einziges geplantes Opfer gewesen, gerade lange genug, um alle anderen zum Gehorsam zu zwingen. Sobald er ihren Willen und ihre Geduld gebrochen hatte, würde er sie alle regenerieren und seinen großen Plan in die Tat umsetzen. Er würde sein eigenes Turnier veranstalten – viel unterhaltsamer, viel besser organisiert und mit weitaus interessanteren Kämpfen!

Und obwohl er es ursprünglich nicht geplant hatte, da sie so entschlossen waren, ihn als Bedrohung für alle Universen darzustellen... nun gut. Er würde die Varga-Technologie aus dem Universum 1, die er noch nicht beherrschte, an sich reißen und mit ihren dämlichen Universen machen, was er wollte. Sie hatten es nicht anders verdient.

Über dem Balkon des Universums 1, wo die Kaioshin sich so gut wie möglich zur Wehr setzten, war auch der Varga-Kontrollturm von Buus Avataren überrannt worden. Der Dschinn stellte sich Sei und den anderen Organisatoren entgegen und nutzte jede Gelegenheit, sich über ihre Hilflosigkeit lustig zu machen. Ihre Schreie amüsierten ihn köstlich.

„Buu, jetzt reicht es!“, rief Sei und zeigte mit dem Finger auf ihn. „Wir werden dein Verhalten nicht länger dulden!“

„Ach ja?“, höhnte einer der Avatare. „Und was willst du tun, um mich aufzuhalten?“

Sei hielt einen Kassettenrekorder hoch und drückte einen Knopf. XXI's Stimme ertönte aus der Aufnahme:

„Parapa, Bibi Diba Bidibu!!“

Buu starrte Sei mit weit aufgerissenen Augen an. Alle seine Avatare in der Nähe brachen in Gelächter aus.

„Armes kleines Vögelchen“, spottete er. „Als hätte der Kassettenrekorder selbst magische Kräfte. Netter Versuch, trotzdem!“

Sei wurde wütend, als der Dschinn sich über sie lustig machte. Dieses rosafarbene Monster blickte auf sie, ihr Volk, einfach auf alle herab! Es musste doch jemanden geben, der ihn in seine Schranken weisen konnte!

Buu lächelte und wischte sich eine Träne aus dem Auge. Es war sinnlos, ihre Gedanken lesen zu wollen; diese Vögel waren machtlos gegen ihn. Er hatte ihre Technologie in seinen Händen – es bestand keine Gefahr, wieder in sein eigenes Universum zurückgeschickt zu werden. Wenn er sie nicht kontrollieren konnte, konnte er sie zumindest unschädlich machen.

Außerdem war er diesem Varga insgeheim dankbar. Er hätte beinahe den wahren Grund für all dieses Chaos vergessen. XXI war zurück in seine Gemächer geeilt, doch Buu hatte bereits die Erinnerungen aller aufgenommen und seine wahre Gestalt erkannt. Nun, da er seine Identität bestätigt hatte, würde er in aller Seelenruhe mit ihm sprechen können... von Anomalie zu Anomalie.

Einer von Buus Avataren erreichte den Korridor des Universums 5. Kein Zweifel – der Magier war zurück.

Oder besser gesagt, der vermeintliche Magier.

Buu berührte die Tür und wurde plötzlich von einem Stromschlag getroffen. Es war nichts allzu Schmerzhaftes, aber wäre seine Hand menschlich gewesen, wäre sie verkohlt. Sein Körper hätte dabei vollständig aufgelöst werden können. Unglücklicherweise für das dunkle Wesen war Buu ein weitaus mächtigerer Magier.

Buu immunisierte sich gegen XXIs magische Kräfte, schirmte sich ab und trat durch die Tür. Erneut fand er sich in einem riesigen weißen Raum wieder, in dessen Mitte eine dichte, dunkle Rauchwolke schwebte. Dieses Mal spürte er nur eine einzige Präsenz. Die andere war verschwunden.

Zwei leuchtende Augen erschienen. Die hallende Stimme erhob sich in der Luft.

„Du schon wieder? Muss ich dich etwa wieder einsperren, damit ich endlich meine Ruhe habe?“

„Das wird kein zweites Mal funktionieren“, höhnte Buu. „Außerdem müssen wir nicht kämpfen. Wir können doch miteinander reden, oder... Weltenverschlinger?“

XXI verengte die Augen. Offenbar würde er dem nicht entkommen können. Er musste mitspielen, bis sich die Situation wieder beruhigte. Er hinderte Buu daran, seine Gedanken zu lesen, und das war auch gut so. Er wusste, dass die Vargas das Problem in wenigen Augenblicken lösen würden.

13 August

Neuer Comic bei DBM: Hearts Story

[img][img]Erlebt Hearts, den Götterschlächter, auf seinem Rachefeldzug.

Von Thibault Deboom, der auch den Comic Yamoshi gemacht hat.

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