DB Multiverse

Dragonball Multiverse: Der Roman

Geschrieben von Loïc Solaris & Arctika

Übersetzt von BK-81, ZenBuu, iron leaf & MrChrisWesker

Entdeckt die Geschichte von DBM noch einmal. Diese Texversion wird von Salagir als Kanon verifiziert, welche lauter neue Zusatzinfos enthält. Diese wurden im Manga nicht gezeigt und machen diese Geschichte daher zu einer echten Ergänzung zum Comic!

Updates kommen 1 des Monats um 18:00 (Pariser Zeit)
Nächste Seite in : 30 Tagen, 19S

Intro

Teil 0 :0
Teil 1 :12345

Round 1-1

Teil 2 :678910
Teil 3 :1112131415
Teil 4 :1617181920
Teil 5 :2122232425
Teil 6 :2627282930

Lunch

Teil 7 :3132333435

Round 1-2

Teil 8 :3637383940
Teil 9 :4142434445
Teil 10 :4647484950
Teil 11 :5152535455
Teil 12 :5657585960
Teil 13 :6162636465
Teil 14 :6667686970

Night 1

Teil 15 :7172737475
Teil 16 :7677787980
Teil 17 :8182838485
Teil 18 :8687888990

Round 2-1

Teil 19 :9192939495
Teil 20 :96979899100

Round 2-2

Teil 21 :101102103104105
Teil 22 :106107108109110
Teil 23 :111112113114115

Night 2

Teil 24 :116117118119120

Round 3

Teil 25 :121122123124125
Teil 26 :126127128129130
Teil 27 :131132133134135
Teil 28 :136137138139140
Teil 29 :141142143144145
Teil 30 :146147148149150
Teil 31 :151152153154155
Teil 32 :156157158159160
Teil 33 :161162163164
[Chapter Cover]
Teil 33, Kapitel 164.

Offizieller Held (Teil 1/2)

 

Kurze Unterbrechung! Hier sind zwei von Salagir geschriebene Kapitel, welche eine Kurzgeschichte erzählen. Wir hoffen sie gefällt euch. :)

 

Übersetzt von MrChrisWesker; Korrekturgelesen von ZenBuu & iron leaf

 

Goku sucht einen Job

 

Erde, Jahr 775, Universum 18.

Wieder einmal war die Welt – ja sogar das Universum – vor der Zerstörung gerettet worden. Einer der Hauptverantwortlichen für diesen Sieg, der auf der Erde aufgewachsene außerirdische Krieger Son Goku, hatte nach sieben Jahren der Trennung von seiner Familie ein neues Leben geschenkt bekommen.

Doch schon nach wenigen Monaten war seine Freude der Plackerei des häuslichen Lebens gewichen. Seine Frau Chichi war schon immer sehr konservativ gewesen, und jetzt, da er zurück war, bestand sie darauf, dass er genug verdiente, um seine kleine Familie zu ernähren.

„Schluss damit, dass du deine Tage mit Training vergeudest! Du hast zwei Söhne, die zur Schule gehen, und ein Haus, dessen undichtes Dach repariert werden muss! Die Rechnungen stapeln sich, und diese gehören nicht zu der Art die man mit Jagen oder Angeln bezahlen kann!“

Goku fand es unfair, dass Shenlong, der Heilige Drache, die Erde mit ihrem Wunsch wiederhergestellt hatte, der Drache jedoch sorgfältig darauf geachtet hatte, dass die undichten Stellen wieder in seinem Dach zu finden waren. Doch er wusste auch, dass es keinen Streit mit seiner Frau geben durfte. Das funktionierte nur, wenn die ganze Welt in Gefahr war.

„Du möchtest also, dass ich... meinen Fisch auf dem Markt verkaufe? Oder einen Traktor auf einem Feld fahre?“

„Komm schon, Goku, lass dir etwas einfallen! Du bist der stärkste Mann auf dem ganzen Planeten! Es gibt doch sicher einen Job, der besser bezahlt ist! Geh einfach und gewinne bei allen Sportarten und Turnieren, die es gibt!“

„Das wäre den anderen Athleten gegenüber nicht sehr fair, oder?“

„Ahh, Goku, du gehst mir auf die Nerven! Warum fragst du nicht Bulma, sie leitet eine Firma mit einer Million Angestellten!“

Der Saiyajin stimmte zu, dass das eine gute Idee war, und legte zwei Finger auf seine Stirn, um sich besser konzentrieren zu können. Er wartete kurz darauf, dass jemand aus Bulma's Gefolge sein Ki durch einen Energieausbruch oder eine Energiefreisetzung spürbar machte. Dann würde er sich darauf fixieren und dorthin teleportieren.

Wahrscheinlich Vegeta. Doch in letzter Zeit war dieser genervt davon, dass Goku ihn als Zugangspunkt benutzte, um die Hauptstadt zu betreten und wieder zu verlassen, und hatte eine bösartige Freude daran, seine Energiesignatur zu verbergen. Doch selbst wenn er die Stimme leicht erhob, konnte sein Rivale ihn leicht spüren – und das bedeutete etwa zweitausend Mal am Tag. Diesmal war es Bulma's Energie, die er zuerst spürte. Goku verschwand.

 

Goku erschien in der westlichen Hauptstadt, genauer gesagt im Familienhaus der Capsule Corporation – im rechten Flügel, im... Badezimmer.

„SON– VERDAMMT!“, fluchte Bulma. „GOKU, ICH BIN EIN WENIG BESCHÄFTIGT!! Verschwinde von hier! SOFORT!“

Als Kind hatte Goku sehr lange gebraucht, um sich an die einfachsten Regeln des Anstands zu gewöhnen, aber selbst er wusste, dass man niemanden stören sollte, wenn er auf dem Klo sitzt. Ohne zu widersprechen, verließ er eilig das Badezimmer und schloss die Tür hinter sich.

„Ich habe dir doch gesagt, du sollst dich nie wieder zu mir teleportieren, ohne vorher anzurufen!“, schrie sie durch die Tür. „Ich habe dir genau dafür ein Telefon geschenkt!“

„Oh, richtig, haha. Entschuldigung, Goten hat es genommen, um Candy Buu zu spielen. Du hast aber ziemlich hart gedrückt, oder? Ich konnte deine Energie problemlos spüren, das muss eine ziemlich schwere Anstrengung gewesen sein!“

„Halt die Klappe! Ich schwöre, ich werde Vegeta bitten, dich zu töten! Dann wirst du gleich zum dritten Mal sterben!“

„Naja... ich glaube nicht, dass er stark genug dafür ist“, murmelte der ungebetene Gast leise...

Etwas später, nachdem Bulma ihm ein paar Ohrfeigen verpasst hatte und sie es irgendwie geschafft hatte, ihre Hand nicht zu sehr zu verletzen, erklärte Goku ihr seine Bedenken – zwischendurch stopfte er sich den Bauch mit Gebäck voll. Bulma's Roboter hatten gelernt, diesen besonderen Gast zu erkennen und folgten ihm eifrig mit Tabletts voller Leckereien.

Für den leitenden technischen Direktor, des größten Unternehmens der Welt, war die Situation offensichtlich.

„Ein Job... Oh, ist deine arme Frau so weltfremd? Als ob du auch nur die einfachsten Alltagsaufgaben bewältigen könntest! Ich möchte nicht, dass dich irgendjemand auf der Welt einstellt, es sei denn, er will eine weltweite Katastrophe auslösen! Das Einzige, was du gut kannst, ist trainieren...“

„Genau das, habe ich versucht ihr zu sagen.“

„...Uuuuund die Welt retten. Das Erste ist notwendig, damit du das Zweite tun kannst.“

“Ja?...”

Bulma schien einige Sekunden in Gedanken versunken zu sein, ehe sie wieder aufstand.

„Nun, für mich ist die Sache ganz klar. Du trainierst, um die Welt vor Gefahren zu retten. So gesehen machst du im Grunde den Job eines Soldaten – es ist ein wirklich wichtiger und nützlicher Beruf. Also mach weiter wie bisher. Wir bezahlen dich dafür, und du rettest die Welt, wenn es nötig ist.“

„Alles klar“, antwortete Goku und nickte zufrieden über die einfache Lösung. „Aber wie funktioniert das alles?“

„Darum habe ich mich bereits gekümmert.“

Eine Karte kam aus der Konsole, Bulma nahm sie und gab sie ihrem Freund.

„Du kannst diese Kreditkarte benutzen. Ich habe eine Million Zeni auf das Konto überwiesen, und jeden Monat kommen weitere fünfhunderttausend dazu. Das ist dein Gehalt und es sollte reichen um deine gesamten Ausgaben zu decken – ehrlicher Weise, für die Rettung der Erde ist das ein Schnäppchen.“

„Bist du diejenige, die mich bezahlt?“

„Das tue ich. Ich kann es mir leisten, und außerdem trage ich bereits die Kosten für einen Saiyajin Prinzen, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als zu trainieren. Sagen wir einfach, ich bin der offizielle Sponsor der Verteidigung der Erde...“

„Na gut. Aber möchtest du nicht, dass ich dir den Gefallen genauso erwidere wie er?“

Bulma war peinlich berührt, obwohl sie genau wusste, dass Goku unmöglich das gemeint haben konnte, was sie gerade im Kopf hatte. Sie konnte sich dennoch ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen.

„Hmm... dafür habe ich doch schon Vegeta, mein kleiner Goku... Aber wenn du darauf bestehst, könnten wir vielleicht...“

„Ich könnte dir den größten Fisch bringen, den ich finden kann! Und manchmal treffe ich auch auf ein Wildschwein.“

„Klar. Natürlich. Na, dann mach dich lieber auf den Weg, bevor wir noch mehr Blödsinn reden.“

„Super, vielen Dank Bulma! Chichi wird sich sehr freuen!“

 

Aber Chichi war nicht glücklich, nicht im geringsten.

„Fürs Nichtstun bezahlt werden!? Und das von Bulma!?“

„Wo liegt das Problem?“

„Das ist völlig unmöglich, ich verbiete dir, dieses Angebot anzunehmen! Erst recht, wenn es nur Taschengeld von dieser Spießbürgerin ist, welches du nur aus Mitleid bekommst! Um Gottes Willen, hast du denn keine Würde? Wir können ihr Geld nicht nehmen! Und du musst dir einen richtigen Job suchen!“

Son Goku verstand nicht genau, worüber sich seine Frau beschwerte, aber er wusste, dass er eine andere Lösung finden musste. Also machte er sich auf den Weg zu der zweitklügsten Person, die er nach Bulma kannte, seinem ältesten Sohn Son Gohan.

Er musste jedoch bis zum Wochenende warten, da Son Gohan nach der Schule Hausaufgaben machen musste, und das dauerte jeden Abend Stunden. Am Samstagmorgen brachte er ihn zu einem Angelplatz, welchen er entdeckte als er darüber hinweg flog, etwa 800 Kilometer vom Haus entfernt. Es war ein windiger, fünfminütiger Flug, da sie beschlossen hatten, ihre Auren nicht mit voller Kraft zu aktivieren, um den jüngeren Bruder nicht zu wecken – welcher tief und fest schlief.

Oberhalb des klaren Wildbachs versuchten die beiden mächtigsten Krieger des Universums, mit bloßen Händen Fische zu fangen. Sie taten dies so langsam wie möglich, um die Chance auf einen großen Fang zu haben.

„Bulma's Gedankengang ist gar nicht so verrückt“, sagte Gohan. „Du bist ein Vollzeit-Verteidiger der Erde. Es macht eigentlich Sinn, dass du für das, was du tust, eine Art Bezahlung oder Gehalt bekommst.“

„Aber Chi Chi will das nicht.“

„Nun, ich glaube, es liegt eher daran, dass sie nicht möchte, dass Bulma dich bezahlt. Wenn du ein Elitesoldat in der Armee des Königs wärst, würde sie die Dinge wahrscheinlich anders sehen, vermute ich.“

„Hmm. Na dann, sollten wir den König fragen!“

„Ich würde sagen, dass du auf den ‚Elite‘ Teil bestehst. Nur um auf Nummer sicher zu gehen.“

„Weißt du, wohin ich gehen muss, um so etwas zu fragen?“

Gohan ließ einen Fisch, den er gefangen hatte, wieder in den Fluss fallen, da ihm klar war, dass es das für's Erste war. Dann wedelte er einmal mit den Armen auf und ab, wodurch eine Welle von seinem Körper ausging, die bei seinen Füßen begann. Dann schwebte er zu seiner Tasche und zog mit seinen vollkommen trockenen Händen ein kleines Gerät heraus. Im Staatsbürgerkundeunterricht hatte er etwas über das Militärhauptquartier gelernt und nach einer kurzen historischen Recherche fand er Informationen über das örtliche „Pentagon“ – ein Ort, der sowohl Verwaltungszwecken diente als auch als große Kaserne genutzt wurde und für seine Panzer, Flugzeuge sowie seine pingeligen Wachen bekannt war.

Ihnen wurde klar, wie ernst die Sicherheitslage war, als Geschütztürme auf sie feuerten, als sie näher kamen – unter dem Vorwand, sie seien Lebewesen und hätten keine Funkgeräte, sodass sie auf Rufe oder Warnungen nicht reagierten. Die Saiyajins wichen allen Schüssen mühelos aus und landeten vor dem großen Eingangstor, wo sie zwei zitternden Wachen gegenüberstanden, die sie halbherzig mit Schusswaffen bedrohten.

„Keine... Keine... Keine Bewegung!“, befahl der Soldat zweiter Klasse.

„Wir kommen in Frieden“, antwortete Gohan schnell, ganz vornehm.

„Hi! Wie geht es euch? Ihr seid nicht die besten Schützen!“, sagte Goku ohne jeglichen Stil.

Gohan legte seine Hand auf die Schulter seines Vaters, um ihn zum Schweigen zu bringen.

„Wir möchten bitte mit euren Vorgesetzten sprechen.“

 

Goku’s Lebenslauf

 

Nach einiger Zeit und unter genauer Beobachtung betraten die beiden Eindringlinge die Basis, umgeben von schwerer Bewachung – da sie nicht in das Gebäude eingeladen waren. Es war ein General, der sie schließlich im Innenhof begrüßte.

Gohan sprach zuerst.

„Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gerne mit ein wenig Geschichte beginnen, bevor ich erkläre, warum wir hier sind. Im Jahr 753 zerstörte der Dämonenkönig Piccolo Daimao das Königsschloss und alles drumherum, sowie eine ganze Stadt. Kurz darauf wurde er besiegt.“ Gohan zeigte zur Seite. „...Besiegt von Son Goku, der jetzt hier bei uns steht.“

„Hören Sie auf“, sagte der General. „Halten Sie mich für einen Schwachkopf? Das war vor 22 Jahren, dieser Mann muss damals noch ein Kind gewesen sein.“

„Nun ja, das war ich...“, sagte Goku und begann mit seinen Fingern zu zählen... wurde aber wieder von seinem Sohn unterbrochen, der ihm eine Hand auf die Schulter legte.

„Er war fünfzehn.“

„Wollen Sie mir damit sagen, dass dieser Mann 37 Jahre alt ist? Er sieht aus wie 20 und hat keine einzige Narbe. Nicht einmal eine Falte.“

„Er ist der angesehenste Schüler der Schildkrötenschule unter der Leitung von Meister Muten Roshi, einem Mann, von dem Sie sicher wissen, dass er mehrere hundert Jahre alt ist. Wenn Sie in den Archiven des Tenkaichi Budokai nachsehen, finden Sie außerdem eine Liste der Teilnahmen von Son Goku – die Aufzeichnungen zeigen, dass er immer Erster oder Zweiter wurde.“

Der General gab einem Untergebenen in der Nähe ein Zeichen, der daraufhin begann, auf seinem Tablet nach Informationen zu suchen.

“Danach...”

„Warten Sie eine Sekunde.“

Dies ließ den Assistenten die Überprüfung der Fakten abschließen. Sofort erstattete er dem General Bericht über seine Ergebnisse.

„Ich kann bestätigen, dass Son Goku am 21., 22., 23. und zuletzt am 25. Turnier teilgenommen hat. Und es scheint auch, dass der König berichtet hat, er habe ein Kind gegen Piccolo kämpfen sehen“, berichtete der Assistent.

„Es scheint so zu sein. Aber nichts beweist, dass dieser Mann der Junge von damals ist.“

„Nein, aber ehrlich gesagt sind sie genau gleich gekleidet und er hat den gleichen Haarschnitt wie das Kind auf dem Foto.“

„Niemand bleibt über die Zeit so konstant, die gleichen Haare und Klamotten. Da muss was faul sein.“

„Danach“, fuhr Gohan fort, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen, „kehrte Piccolo noch einmal zurück, in jüngerer Form, zum… ähm, 23. Turnier, um genau zu sein. Das endete mit der Zerstörung der gesamten Insel, aber Goku hielt ihn auf. Sie können die Fotos gerne vergleichen, da er zu diesem Zeitpunkt bereits erwachsen war.“

„Eben! Seitdem keine einzige Falte! Das ist definitiv eine Verkleidung, niemand sieht zwanzig Jahre später noch so aus wie früher!“

„Also, Tom Cru-...“

„Hollywood-Schauspieler zählen nicht!“

„Willst du damit sagen, dass ich meine Frisur ändern soll?“, fragte Goku und zeigte auf seinen Kopf. „Hier bitte!“

Als er sich selbst mit gelbem Licht umgab, welches aus seinem Inneren kam, stellten sich seine Haare plötzlich auf und änderten ihre Farbe.

Überrascht von dem plötzlichen Wirbelsturm, der von ihm ausging, sprang die Menge zurück und einige hätten beinahe ihre Schusswaffen abgefeuert – was sicherlich zu einem Zwischenfall geführt hätte.

„Langsam, Papa“, sagte Gohan. „Danach haben zwei Außerirdische die Erde angegriffen und eine Stadt zerstört. Wieder war es Goku, der die Beiden besiegt hatte.“

„Komm schon, Gohan, wenn wir dort Erfolg hatten, dann haben wir das hauptsächlich dir und Krillin zu verdanken“, sagte Goku demütig.

„Du machst die Sache nur noch komplizierter. Ich bin nicht derjenige, der einen Job sucht.“ Gohan wandte sich wieder dem General zu. „Danach kam Cell, der überall, wo er hinkam, eine Schneise der Verwüstung hinterließ.“

„Musst du ihnen nicht von Freezer und seiner Ankunft auf der Erde erzählen?“

„Nein, davon können sie nichts wissen. Es existieren keine Fernsehaufnahmen. Der erste große Kampf war mit Cell, und wie sie sicherlich bemerken, hat er dasselbe Gesicht, sowie seine goldenen Haare.“

„Aber wir wissen mit Sicherheit, dass es Mr. Satan war, der Cell besiegt hat.“, sagte der General.

„In der Tat, aber wie Sie sehen, haben auch wir dabei geholfen.“

Goku verstand nun, dass sein Sohn eine lückenhafte Version der Wahrheit benutzte, damit die Soldaten ihre Geschichte als Wahrheit akzeptieren. Trotzdem war es Son Gohan gewesen, der Cell besiegt hatte! Er musste sich zurückhalten, da seinem Sohn eigentlich die Ehre zustand, aber er merkte, dass Gohan nicht wollte, dass er seine Meinung äußerte.

Der General blickte weiterhin auf das Tablet, welches ihm von seinem Assistent gegeben wurde, und er erkannte Goku's Aussehen als Super Saiyajin.

„Und schließlich bedrohten Babidi und Buu vor Kurzem den Planeten. Wieder war es Goku, welcher sie besiegte.“

„Nein, auch das war wieder Mr. Satan.“

„Goku war da, um zu helfen. Erinnern Sie sich an eine der Stimmen, die sie bat, Ihre Energie zu teilen? Bevor Mr. Satan sprach war es Goku der Sie um um Hilfe gebeten hat.“

„Wir sollten in der Lage sein, eine spektrografische Analyse seiner Stimme durchzuführen“, sagte der Assistent zu seinem General. „Sie ist viel schwieriger zu reproduzieren als das physische Erscheinungsbild.“

„Was Mr. Satan betrifft, so kennt er uns gut und ich bin sicher, dass er unsere Aussagen gerne bestätigen und zu unseren Gunsten argumentieren wird.“

Die Aussage, dem großen Helden so nahe zu sein, beeindruckte den General weit mehr als alles, was er zuvor gehört hatte.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Son Goku ein besonderer Krieger ist, der die Erde bereits gegen viele Angriffe verteidigt hat – ein mächtiger Kämpfer, der jeder Gefahr gewachsen ist. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, ihn als Berater in Ihre Armee zu integrieren. Er steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn es Ihre Befehle erfordern, kommt aber nicht täglich, sofern keine Gefahr besteht. Er trainiert die meiste Zeit allein, um stets auf alles kommende vorbereitet zu sein.”

„Er könnte genauso gut hier bei uns trainieren“, meinte ein Trainer.

„Ihr könntet nicht mithalten“, antwortete Goku mit einem Kichern, bevor Gohan Zeit hatte ihn von einer Antwort abzuhalten.

„Für wen hältst du uns?!“, brüllte ein Soldat.

„Erlauben Sie uns es Ihnen zu demonstrieren“, sagte Gohan mit erhobener Stimme. „Ich hatte sowieso vor, es euch allen zu zeigen, also passt gut auf... nun seht ihr, wozu wir fähig sind!“

Und um ihnen den Beweis zu erbringen, wehrten die Saiyajins Geschosse ab, durchbrachen gepanzerte Wände, trugen Panzer und gewannen ein Rennen gegen Kampfjets. Nichts besonders Aufregendes.

Danach wurde Goku angewiesen, am nächsten Tag zurückzukehren.

 

Tests, Tag 1

 

Dieses mal wurde er zu einem Bürogebäude geführt. Als er es betrat, war er überrascht, nicht den General, sondern eine Dame im Anzug zu sehen.

„Guten Tag, ich bin Matilda Châ. Sie können mich Matt nennen. Ich werde Ihre Beurteilung übernehmen und feststellen, ob Sie vertrauenswürdig sind und ob Sie eine gute Ergänzung für unsere Armee wären.“

„Hallo! Ich bin Goku!“

„Ja... ich weiß. Nun gut, wir haben Ihre Referenzen überprüft, und insbesondere Mr. Satan hat sehr positiv über Sie gesprochen. Er bestand sogar darauf, dass Sie gut bezahlt werden und so viele Freiheiten wie möglich erhalten.“

“Alles klar.”

„Es gibt auch einen Nachricht von Ms. Brief von der Capsule Corporation. Sie meint, es sei höchste Zeit, dass Sie für all Ihre Bemühungen entlohnt werden, und erwähnt auch eine rückwirkende Bezahlung. Sie rät uns außerdem, Sie nicht zu belästigen. Jedoch existiert auch ein Schreiben von Mr. Brief...“

“Mister... Brief?”

Ich zitiere: ‚Diesen Clown sollten Sie so schnell wie möglich loswerden, er wird alle Nahrungsreserven Ihrer Basis verschlingen und alle Ihre Flugzeuge in tausend Stücke zerschmettern. Kakarott's Urteilsvermögen ist so schlecht, dass er immer wieder die schlechtesten Entscheidungen trifft. Er schlägt erst zu und denkt dann nach, oder besser gesagt, er benutzt sein Gehirn überhaupt nicht. Er ist ein Idiot und ein Schwachkopf.‘ „Können Sie uns seine Meinung erklären, Mr. Goku?“

„Oh, haha! Ich verstehe, Vegeta erlaubt sich wahrscheinlich einen Scherz auf meine Kosten. Eigentlich bewundert er mich.“

„Ah... und können Sie uns auch erklären, wer dieser Außerirdische namens Gott ist?“

„Dende? Er ist der Wächter der Erde. Hat er dir auch ein Empfehlungsschreiben geschickt?“

„Nein, tatsächlich ist er allen Mitarbeitern im Traum erschienen... und hat Sie natürlich gelobt.“

"Gut."

Die Dame hielt inne, seufzte und fuhr fort. „Mr. Goku, in diesem Büro wartet gerade ein Soldat darauf, Sie aus dem Hinterhalt anzugreifen. Glauben Sie, dass sie in der Lage sind ihn aufzuhalten?“

„Meinst du den Kerl hier hinter dieser Trennwand, dessen Ki so unruhig ist? Ich habe mich schon gefragt, was er da hinten macht.“

Genervt sprang der Leutnant, der sich versteckt hatte, hervor und begann zu schießen. Nun ja, das hätte er zumindest getan, wenn sein automatisches Gewehr noch in einem Stück gewesen wäre. Während seines Seitenschritts war Goku vor ihn gesprintet und hatte die Waffe mit nur einer Hand zerquetscht.

„Klar, das war leicht aufzuhalten“, sagte Goku.

Der Leutnant war sichtlich verärgert und wollte Goku einen direkten Schlag ins Gesicht verpassen, jedoch erinnerte er sich an den Vortag, als ein Koloss von einem Soldaten dasselbe versucht hatte... und nun war seine Hand in einem Gipsverband.

„Nun“, sagte Matt, „als nächstes würde ich gerne ein paar psychologische Tests durchführen. Folgen Sie mir.“

Beide betraten einen kleineren Raum, der mit einem einzigen Stuhl und einem Tisch ausgestattet war. Die Wände waren kahl, bis auf einen massiven, offensichtlich farblosen Spiegel, der zweifellos zur Beobachtung diente. Auf dem Tisch lag ein einzelner Marshmallow auf einem kleinen Teller.

„Hier sehen sie einen einzelnen Marshmallow“, sagte Matt. „Sie können ihn jederzeit essen, aber...“

*Mampf*

Und die weiße, fluffige Süßigkeit wurde verschlungen.

„Warten Sie... haben Sie ihn schon gegessen??“, fragte Matt mit erhobener Stimme.

„Du meintest, ich könnte.“

„Ich war noch nicht fertig mit den Anweisungen, die ich Ihnen geben wollte! Es war ein Test für Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Versuchungen, und hier haben sie die mit Abstand wichtigste Regel gebrochen!“

„Ich bin zu nichts zu gebrauchen, was?"

„NEIN! Ich... okay, hören Sie einfach zu. Wir versuchen es morgen noch einmal, weil Sie alle Parameter des Experiments gesprengt haben. Aber von jetzt an müssen Sie warten, bis ich Ihnen alles erklärt habe, bevor Sie handeln oder reagieren, verstanden?“

„Alles klar, sicher“, sagte Goku und lies ein Lächeln aufblitzen.

Überrascht von seiner Offenherzigkeit, legte die Psychologin ihren Kopf in ihre Hände, bevor sie zum Ausgang ging.

„Nun, dann auf in den nächsten Raum. Hier entlang bitte, ich werde mich erst einmal hinsetzen.“

 

„Also, ich werde Ihnen ein Szenario präsentieren, bei dem es um Entscheidungen geht. Sie werden darüber nachdenken, eine Entscheidung treffen und mir dann ihre Gründe dafür erklären. Haben Sie das verstanden?“

"Natürlich."

Dieser erste Test wird als das Trolley-Problem bezeichnet. Stellen Sie sich vor, Sie sind der Lokführer eines Zuges, welcher mit voller Geschwindigkeit die Gleise entlangfährt. Weiter unten auf Ihrer Strecke wird der Zug fünf Menschen überfahren und sie mit Sicherheit töten. Sie können jedoch einen Hebel betätigen, welcher den Zug zum Wechseln der Gleise veranlasst. Auf dem anderen Gleis befindet sich jedoch eine Person, die ebenfalls überfahren wird, wenn Sie die Spur wechseln. Wofür würden Sie sich entscheiden?

„Nun, wenn dieser Zug im Begriff ist, Menschen zu überfahren, könnten sie dann nicht einfach aus dem Weg gehen und von den Gleisen runter?“

„Der Zug ist außer Kontrolle und fährt viel zu schnell. Keine der Personen, hat Zeit dem Zug auszuweichen. Nur Sie allein haben die Möglichkeit zu reagieren und, falls Sie sich dazu entschließen, die Spur zu wechseln.“

„Na gut. Wenn ich im Zug bin, könnte ich ja vor ihn springen und dann einfach anhalten. So wird niemand überfahren.“

„Nein, nein, ich sage Ihnen, dass Sie dies nicht können.“

„Oh, ich versichere dir, ich bin viel stärker als ein Zug. Und außerdem glaube ich, dass es ganz leicht ist ihn zu stoppen. Ich könnte ihn sogar von den Gleisen heben, in die Luft fliegen und ihn überall hin mitnehmen. Oder ich könnte den ganzen Zug an einen sicheren Ort teleportieren...“

„Sir, dies ist ein Gedankenexperiment, kein reales Szenario. Vielleicht hilft es Ihnen sich vorzustellen, dass dieser Zug ein mächtiger Außerirdischer ist, den Sie nicht aufhalten können. Alles, was Sie tun können, ist, ihn zu zwingen, die Gleise zu wechseln. Entweder zwischen dem mit einer Person oder dem anderen mit 5 Personen – es ist Ihre Entscheidung.“

„Na ja, ich könnte mich zu den fünf Leuten teleportieren und sie aus dem Weg räumen. Oder mich sogar noch einmal teleportieren zum Beispiel.“

Sie versuchte ruhig zu bleiben. „Nehmen wir an, Sie haben keine Zeit dafür.“

„Es ist eine momentane Teleportation, also hätte ich Zeit dafür, aber um trotzdem zu antworten... würde ich wohl dafür sorgen, dass der Zug die Spur wechselt.“

„Ah, das ist also Ihre Antwort. Sie haben sich also dazu entschieden, statt nichts zu tun, einen Menschen zu opfern, um fünf zu retten.“

„Nun, nicht direkt. Ich würde die Spur wechseln und mich dann zu der einzelnen Person teleportieren und sie retten. Es ist einfacher, eine Person zu retten als fünf.“

„Also gut. Dann stellen Sie sich das gleiche Szenario mit dem Zug noch einmal vor, nur dass die Person dieses mal jemand ist, den sie kennen. Vielleicht ist es Ihr Sohn, Gohan.“

„Warte, also habe ich den Zug in die Richtung von Gohan geschickt?“

„Nein, nein, lassen Sie uns noch einmal von ganz vorne beginnen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen wieder in einem Zug, der außer Kontrolle geraten ist und auf fünf Menschen zurast. Sie könnten einen Hebel betätigen, der den Zug auf Ihren Sohn zusteuern lässt. Sie haben definitiv keine Zeit, Ihren Sohn oder die fünf Menschen zu retten. Würden Sie in dieser Situation den Zug trotzdem das Gleis wechseln lassen?“

„Oh sicher, so ist es viel einfacher!“

“Sind Sie sich sicher?”

„Natürlich. Ich würde sofort die Bahngleise wechseln. Gohan ist wirklich stark. Es besteht keine Gefahr, dass er von einem Zug verletzt wird.“

„Nun, vielleicht ist es ein Zug, welcher mit maximaler Kraft auf ihn zufährt... schätze ich...“

„Selbst wenn es der stärkste Zug im Universum wäre, wüsste Gohan, wie er ihm ausweichen kann. Er könnte ihn auch angreifen oder sich etwas anderes einfallen lassen.“

Matt Châ rieb sich die Schläfe und flehte Goku mit ihren Augen an, innerhalb der Parameter des Experiments zu bleiben. Als er sie sah, erinnerte sich Goku daran, dass er seine Entscheidung erklären sollte.

„Gohan ist sehr, sehr stark, verstehst du?“

„Ja, aber... ich möchte Sie daran erinnern, dass es sich um einen außerirdischen Zug handelt, dessen Kräfte sogar die Ihres Sohnes übersteigen würden. In diesem Gedankenexperiment müssen Sie sich vorstellen, dass weder Sie noch er eine Chance haben, diesen Zug zu stoppen.“

„Also würde ich Gohan in den sicheren Tod schicken? Ich schätze, es wäre nicht das erste Mal.“

“Wie bitte?”

Meine Entscheidung ist, so oder so, ich würde den Zug auf Gohan zufahren lassen. Er würde es wollen, so ist er nun einmal. Er ist wie ich, er würde jeder Gefahr direkt ins Auge sehen, um andere zu beschützen, so sind wir eben. Die anderen fünf Leute hätten keine Chance. Sie sind keine Krieger, oder? Es liegt an uns, mit dem außerirdischen Zug fertig zu werden. Und Gohan würde es mir nie verzeihen, wenn ich es zulassen würd, dass fünf Leute getötet werden, wenn ich die Gefahr stattdessen auf ihn loslassen könnte.“

Matt schien sich zu entspannen und nachdenklich zu werden. „Dies ist immer noch eine sehr interessante Antwort. Aber was, wenn sich das einzelne Opfer nicht so heldenhaft fühlt? Ich stelle die Frage noch einmal von vorne. Sie sind auf dem außer Kontrolle geratenen Zug, der auf fünf Leute zusteuert...“

„Wenn sich die Situation schon so oft wiederholt hätte, wären meine Freunde und ich bestimmt schon längst aufgetaucht, um gegen den Zug zu kämpfen, oder hätten zumindest verhindert, dass die fünf Leute auf die Gleise gekommen wären.“

Sie schüttelte ungläubig den Kopf. „Okay, letztes Szenario. Sie können den Zug umleiten, aber dieses Mal wird er Ihre Freundin Bulma Brief treffen. Wollen Sie das?“

Einen kurzen Moment lang schien Goku über die Situation nachzudenken. Matt zitterte innerlich bei dem Gedanken daran, bald erfahren zu müssen, dass Lady Bulma Brief, die Direktorin der Capsule Corporation, ebenfalls eine Kriegerin mit Superkräften war, die einen Zug mit einem einzigen Finger stoppen konnte.

Während Goku weiterhin still über die Situation nachdachte, warf Matt ihm einen weiteren Blick zu.

„Was lässt Sie zögern?“

„Ach, eigentlich nichts. Die Entscheidung ist immer noch klar. Ich habe mir die Situation nur bildlich vorgestellt, denn du hast Recht: Das liegt ganz allein an Bulma! Sie ist sich der Gefahr bewusst, hat sich aber trotzdem aus irgendeinem Grund mitten in diese Situation gebracht, aus dem Nichts heraus...“

„Ah, gut. Die naheliegendste Entscheidung wäre also...?“

„Ich würde den Zug in die Richtung von Bulma schicken.“

Matt Châ war fassungslos.

„Ja, auf lange Sicht wäre es einfacher. Sie weiß wahrscheinlich, was passieren wird, und wenn sie dort ist, kennt sie die Risiken. Wenn wir sie also von den Toten zurückholen, braucht sie nicht viel Erklärung. Wenn wir stattdessen fünf Fremde wiederbeleben müssten, müssten wir ihnen auch die Dragon Balls und alles erklären. Du verstehst, das wäre wahrscheinlich komplizierter, und außerdem können wir sowas nur einmal im Jahr machen, also müsste man warten... Wenn sie Familien hätten, wären sie besorgt...“

Matt sah wieder einmal sprachlos aus, ihr entmutigtes Schweigen erfüllte den Raum.

„Also... haben Sie auch noch die Macht, Menschen von den Toten zurückzubringen?“, fragte sie schließlich.

„Oh, ich nicht, nein, haha!“, antwortete Goku.

„Ich... ich denke, das reicht für heute“, antwortete sie sehr beunruhigt. „Wir sehen uns morgen wieder. Danke.“

Schließlich verließ sie mit schwankenden Schritten den Raum.

10 Dezember

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