DB Multiverse

DBM Universum 4: [Zen] Buu

Geschrieben von Arctika

Übersetzt von ZenBuu

Korrekturgelesen von: iron leaf

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[Chapter Cover]
Teil 4, Kapitel 15.

Kapitel 15

Übersetzt von ZenBuu


Reise ins Jenseits

Buu sah sich um, sein Gesicht war von reiner Wut gezeichnet. Seit zwei Stunden streifte er bereits über den Planeten und suchte nach einer Möglichkeit, den Schurken zu entlarven, der diesen Hinterhalt gegen ihn organisiert hatte. Vor Zorn rasend verwüstete er alles auf seinem Weg und kühlte sich so gut es ging ab.


Er wusste nicht, wo er anfangen sollte. Er kannte weder die Identität der Zauberer noch ihre Herkunft oder ihr Aussehen. In seiner Panik hatte er sie hastig abgeschlachtet und konnte sie nun nicht mehr verhören. Alles, was ihm geblieben war, war dieses Stück Stoff, das er zuvor aufgehoben hatte – die letzte Spur, die dieses elende Ungeziefer von Zauberern in der Welt der Lebenden hinterlassen hatte.


Mit Bitterkeit und Abscheu betrachtete er es und fragte sich, ob seine magischen Kräfte ihm in einer solchen Situation überhaupt nützlich sein konnten. Selbst seine eigenen Fähigkeiten schienen ihm wie ein Rätsel, von dem er nichts verstand. Es frustrierte ihn ebenso sehr, wie es ihn begeisterte, dass er das volle Ausmaß seiner Kräfte nicht kannte.


Er warf das Stück Stoff ein Stück weit von sich und streckte seinen Kopf-Fortsatz aus, während er ausrief:

— Werde wieder zu deinem Besitzer, lebendig und gesund!


Ein malvenfarbener Strahl traf den Stoff, der... sich unter Buus gereiztem Blick zersetzte. Offenbar konnte er die Toten nicht wiederbeleben oder eine Kopie von ihnen erschaffen – zumindest nicht mit ihrer ursprünglichen Persönlichkeit und ihren Erinnerungen. Als er die Asche des Materials sah, verfluchte er sich innerlich dafür, nicht etwas weniger Riskantes versucht zu haben, etwa die Erinnerungen der Person hervorzuholen oder zumindest eine einfache Antwort zu erhalten. Alles, was er anscheinend tun konnte, war Wunden heilen und Dinge nach Belieben in etwas anderes verwandeln. Er war nicht so mächtig und vielseitig, wie er gedacht hatte.


Der Dschinn stieß einen Wutschrei aus und schlug mit offener Hand scharf in die Luft vor sich. Die hunderten riesigen Bäume vor ihm verschwanden, von der Gewalt seiner Bewegung zerrissen, und machten einer gewaltigen Rauchwolke und roten Flammen Platz, gefolgt vom ohrenbetäubenden Getöse einer gigantischen Explosion. Buu kümmerte sich nicht länger um diese Welt und ihre Ressourcen. Sein eigenes Überleben war bedroht. Und das war unerträglich.


Er hatte keinen Hinweis, keine Möglichkeit, einen zukünftigen Angriff vorherzusehen... Er war wehrlos und verletzlicher als je zuvor... und nun konnte er die Zauberer auch nicht mehr verhören, da sie tot waren.


...Tot? Natürlich!


Durch Son Gokus Erinnerungen über das Jenseits und König Enma hatte Buu plötzlich eine Eingebung. Es spielte keine Rolle, ob sie lebendig oder tot waren... sie waren immer noch in Reichweite! Er selbst stand jenseits des Konzepts von Leben und Tod und konnte beide Welten ohne Schwierigkeiten betreten. Der Dschinn lachte vergnügt, erfreut über den Gedanken, dass seine Opfer ihm selbst im Jenseits nicht entkommen konnten. Und da er selbst nicht tot war, würde König Enma ihn nicht aufhalten. Nichts konnte ihn stoppen.

Buu stellte sich König Enmas Büro vor und teleportierte sich augenblicklich in die Welt der Toten. Er erschien direkt vor dem rot häutigen Riesen, der so heftig aufsprang, dass er nach hinten stürzte und das gesamte Gebäude erzittern ließ. Um Buu herum verloren Angestellte in weißen Jacken vor Schreck das Gleichgewicht, während die kleinen weißen Wolken – die Seelen der Verstorbenen – taumelnd zurückwichen. Sie fürchteten sich nicht vor dem Dschinn, den sie gar nicht bemerkt hatten, sondern vor dem allgemeinen Beben, das sie beinahe von der Plattform gestoßen hätte.


Buu schnaubte spöttisch, während der Riese sich mühsam wieder aufrappelte und ihm der Schweiß über die breite, purpurrote Stirn rann. Mit besorgten, nachtragenden Augen blickte er den Eindringling an und murmelte mit ängstlicher Stimme:

— „Du! Was machst du hier!? Du hast kein Recht, hier zu sein!“


Der Dschinn lächelte, was den verschwitzten Riesen erschauern ließ. Es bereitete ihm Freude, den Wächter der Welt der Toten zu erschrecken, der zwar über jede Seele herrschte, die ihr Leben verlor, letztlich aber schwächer war als ein einfacher Kaio im Angesicht eines lebenden Wesens. Besonders im direkten Gegenüber.


Er zischte leise und ging scheinbar harmlos umher, während er König Enma aus dem Augenwinkel beobachtete. Dieser hatte die Fäuste geballt, wagte es jedoch nicht, ihn weiter zu provozieren.


— „Hehe...“, flüsterte der rosafarbene Dämon, dessen Augen vor Belustigung funkelten. „Habt doch keine solche Angst, Eure Majestät! Ich statte Euch nur einen Höflichkeitsbesuch ab. Da ich euren großen Helden, Son Goku, besitze, ist es doch nur natürlich, dass ich ihm meine Ehrerbietung erweise! Und außerdem... könntet Ihr mir vielleicht helfen...“


Ader schwoll auf Enmas Stirn an, und er rief wütend:

— „Auf keinen Fall werde ich einem Schurken helfen, der mir so viele Probleme bereitet! Wegen dir stapeln sich seit Monaten die Toten, du bist noch schlimmer als damals dieser Tyrann Freezer! Also stirb endlich ein für alle Mal, dann wirst du sehen, welches Schicksal ich für dich vorgesehen habe!“


Ein dunkler Schatten legte sich über den Blick des Dschinns, dessen Augen in rotem Licht aufglühten. Zwei dünne Strahlen schossen über Enma hinweg und schnitten makellos durch die Wand des Gebäudes hinter ihm. Die Struktur brach zusammen und ließ ihn sprachlos zurück.


— „Ich rate dir, dich mir nicht zu widersetzen, König Enma“, zischte Buu wütend. „Du wirst mir helfen, oder glaub mir... beim nächsten Mal sind es nicht nur ein paar Mauern, die ich zerstöre.“


Noch bevor der Riese etwas erwidern konnte, wandte sich Buu der Reihe von Geistern zu, die sie voller Angst beobachteten. Diese toten Seelen waren so erbärmlich, verzweifelt darauf wartend, ihren Platz im Himmel oder in der Hölle zu erhalten. Er war es so leid... doch zugleich genoss er den Gedanken, dass Son Gohan und die anderen für immer davon ausgeschlossen sein würden. Sie gehörten nun einem weit edleren Zweck... seiner Eroberung über Leben und Tod! Nun ganz auf sein Ziel konzentriert, musterte er den gewaltigen Strom an Seelen, der sich bis zum endlosen Horizont des Wolkenmeeres erstreckte. Es waren Tausende, Millionen von Seelen, die auf das Urteil über ihre Ewigkeit warteten. Seine eigenen Opfer waren noch recht frisch, also mussten sie sich am Ende der Schlange befinden. Doch schon bald erreichte er die Grenze seiner Wahrnehmung und spürte, dass das Ende der Reihe immer noch extrem weit entfernt war. Er hatte nicht die Geduld zu suchen.


Er stampfte hart mit dem Fuß auf den Boden und zerbrach die Fliesen. Enma zuckte zusammen, als Buu sich mit zornigem Blick zu ihm umdrehte.

— „Also... es wird Zeit, dass du deinen Teil erfüllst. Ich suche nach den Zauberern, die ich vor etwas mehr als zwei Stunden getötet habe. Brutale Tode, Enthauptungen und dergleichen. Sie stehen in dieser Reihe. Bring sie mir. Sofort!“

— „Du... du machst wohl Witze?“ stammelte Enma und ballte die Faust. „Sie sind noch längst nicht bei mir angekommen, ich weiß nichts über sie... also erwarte nicht von mir, sie zu finden. Und ich werde dir nicht helfen. Du gehörst nicht hierher. Nur die Toten haben das Recht, sich in dieser Welt aufzuhalten. Verschwinde und lass die Verstorbenen in Ruhe. Auf der physischen Ebene richtest du bereits genug Schaden an.“


Dieses Mal verbarg Buu seinen Ärger nicht. Der Ausdruck in seinem Gesicht wandelte sich von Wut zu reinem Hass. Er begann mehrere Meter über dem Boden zu schweben, vor den entsetzten Augen des Wächters und seiner Untergebenen. Eine blendende malvenfarbene Aura ging von ihm aus, während knisternde Blitze aus ihr hervorschossen und die Umgebung trafen. König Enma versteckte sich hinter seinem Schreibtisch, während Buu einen schrillen, unverhältnismäßig mächtigen Schrei ausstieß. Die Farbe der Wolken und des ewigen Himmels der Welt der Toten zersprang in Funken aus dunklem Blau und Purpurrot, sodass es wirkte, als würde das Universum selbst darüber vollkommen zerbrechen.

Buu richtete seinen frustrierten Blick auf die kauernden Seelen und streckte die Hand nach der ersten aus. Plötzlich überflutete er sie mit einer überwältigenden Energiewelle, und die winzigen weißen Partikel zerfielen zu feinem Staub. Die übrigen Toten flohen in panischem Schrecken, während Buu sich wieder dem erstarrten König Enma zuwandte. Er hob den Arm und erschuf eine monumentale Energiekugel, die rasch und exponentiell anwuchs. Sie wirkte wie ein gewaltiger Planet, der über der winzigen Empfangshalle thronte.


Während König Enma vor Angst gelähmt war, rief Buu mit drohender Stimme:

— „Mich anzulügen ist der schlimmste Fehler, den du machen kannst. Ich kann Gedanken lesen und die üblichsten Zeichen entschlüsseln. Jede tote Seele steht unter deiner Macht. Wenn du dich weigerst, mir zu gehorchen, werde ich deine erbärmliche Existenzebene ein für alle Mal zerstören! Leb wohl, Welt der Toten... leb wohl, Paradies... und vor allem: Leb wohl, Ewigkeit! Also bring sie mir... SOFORT!!!“


Die Energiekugel umhüllte sich mit gewaltigen Blitzen, und das überzeugte König Enma schließlich. Er fiel vor Buu auf die Knie, die Hände auf dem Boden, völlig verzweifelt.


— „J... ja, natürlich!“ flehte er. „Ich... ich verstehe, ich werde sie dir bringen, aber... hör mit diesem Wahnsinn auf! Wenn du alles zerstörst, richtest du eine irreparable Katastrophe an! Das Gleichgewicht wird für immer zerbrechen!!“


Zögerlich ließ Buu sich schließlich auf Vernunft ein und ließ die Energiekugel langsam verschwinden, bis sie sich in seiner Handfläche zu winzigem Staub auflöste. Er ließ ihn verschwinden und kehrte zum Boden zurück, während er den Riesen betrachtete, der immer noch vor ihm kniete. Mit finsterem Blick sagte er wütend:

— „Los. Jetzt.“


Der Riese gehorchte und setzte sich zitternd hinter seinen Schreibtisch, stellte ihn wieder auf, sammelte seine Notizbücher und seinen Hammer ein. Erschüttert und resigniert schloss er die Augen, angespannt, und schlug mit seinem großen Werkzeug auf den Tisch. Sofort erschienen mehrere geisterhafte Seelen in einer Reihe vor dem Dschinn. Ohne Buu bisher bemerkt zu haben, riefen die kleinen Wolken durcheinander:

— „Was war das denn für ein Wahnsinn? Wo sind wir?“

— „Überall waren Blitze, das war unheimlich!“

— „Und dieser Schrei... der war schrecklich... er hat mich sogar an Buu erinnert!“

— „Sei still! Der hat mich traumatisiert... hast du gesehen, wie er uns umgebracht hat?“

— „Wir haben versagt, aber vergiss das... andere werden sich um ihn kümmern. Wir werden schon im Paradies landen, das hat man uns schließlich versprochen...“


Buu hustete, was die Seelen zusammenzucken ließ, als sie sich zu ihm umdrehten. Zunächst überrascht, spürten sie plötzlich ein tiefes Gefühl des Entsetzens in sich aufsteigen. Wären sie nicht ohnehin schon so blass gewesen, wären sie zweifellos kreidebleich geworden.


— „B... Bu... Bubu...“

— „BUU!“


Ohne einen Moment zu verschwenden, streckte Buu die Hand aus und packte alle Seelen, indem er sie um seinen verlängerten Arm wickelte. Im selben Augenblick waren die Zauberer gefangen und bewegungsunfähig. Er hob sie ein wenig vom Boden hoch und hielt sie fest an sich gebunden. Nachdem er die panischen Seelen einige Augenblicke schweigend beobachtet hatte, zischte er leise:

— „Also... das sind also die Würmer... ihr dachtet, ihr könntet dem gefährlichen ‚Majin Buu‘ nachstellen und damit davonkommen, was? Ihr dachtet, es wäre eine gute Idee, zu versuchen, mich zu versiegeln? Ihr dachtet, der Tod würde euch beschützen, wenn ihr scheitert? Ist es das, was euch den Mut gegeben hat?“


Noch bevor er ihnen eine Antwort ermöglichen konnte, jagte er einen starken elektrischen Strom durch seinen Arm, der die toten Zauberer traf und ihnen gewaltige Schmerzen bereitete. Ihre erbärmlichen kleinen Schreie zu hören erinnerte ihn an Babidis jämmerliches Kreischen, und das erfüllte Buu mit intensiver Genugtuung... aber auch mit einer gewissen Verachtung.


— „Ihr hattet also die Dreistigkeit, zu versuchen, mich einzusperren... genau wie dieser widerliche Zauberer, der einst mein Meister war. Aber ich bin nicht mehr derselbe Buu, der wegen jeder Kleinigkeit wütend wird. Ich habe gelernt, Gnade und Nachsicht zu zeigen. Also werde ich euch eine Chance geben. Sagt mir zuerst, woher ihr von diesem verdammten Zauber wusstet. Sofort!“

— „N... nein!“ rief eine der Seelen mit ängstlicher Stimme. „Wir haben... unseren Eid geschworen...“


Buu verstärkte seinen Griff um die freche Seele, die mit einem kleinen Schrei der Qual würgte.


— „Luftmangel wird ihn nicht töten, aber ich kann ihn problemlos für immer ersticken lassen“, knurrte Buu. „Immer noch nichts zu sagen?“

— „Aaah... das bringt mich nicht dazu, nachzugeben...“


Buu ließ den Geist los, doch bevor er den Boden erreichen konnte, schoss sein Arm erneut hervor. Die Seele zerfiel plötzlich vor den entsetzten Blicken ihrer Gefährten. Der Dschinn richtete seine grausamen Augen auf die Überlebenden.

— „Diese Technik habe ich von einem abscheulichen Wesen kopiert, gegen das ich auf der Erde gekämpft habe. Ich kann euch mit einer einzigen Bewegung vernichten. Für euch gibt es dann keinen Himmel mehr... nicht einmal eine Hölle. Nur das vollständige Auslöschen eurer Existenz. Ihr wisst also, was ihr zu tun habt.“

— „Wir... wir haben doch keine Garantie, dass du uns danach in Ruhe lässt—“


Noch bevor der Satz beendet war, verschwand auch diese Seele mit einer weiteren Handbewegung von Buu, der langsam die Geduld verlor. Ringsum wagten Enma und die anderen nicht einmal, sich zu rühren, so entsetzt waren sie über das Schauspiel.

— „Okay, okay!!“ rief der nächste Geist. „Wir sind zum Planeten Icarion gegangen! Seine Bibliothek besitzt ganze Archive über die Geschichte des Universums und Bereiche, die der Magie gewidmet sind. Wir haben mehrere Monate gearbeitet, und mit der Hilfe unseres Anführers ist es uns gelungen, einen Zauber zu rekonstruieren, der Bibidis Formel treu genug war, um dich zu fangen!“

— „Hm... ich verstehe“, sagte Buu stirnrunzelnd. „Icarion...“


Nachdem er diese Information beiseitegeschoben hatte, streckte Buu erneut die Hand aus und pulverisierte den Geist, der gerade geantwortet hatte. Die anderen erzitterten.

— „Aber... aber er hat doch gesprochen!!“ rief einer von ihnen.

— „Ja, und er hat seine Arbeit erledigt. Aber ich möchte noch ein bisschen spielen!“ spottete Buu mit einem schelmischen Funkeln in den Augen. „Ihr seid noch zu viert. Ich habe noch drei Fragen offen. Wer am schnellsten antwortet, wird verschont... und einer der anderen wird für immer ausgelöscht. Der Letzte, der übrig bleibt, darf dort hinten mit dem großen Trottel reden. Also... seid ihr bereit?“


Die vier Zauberer sahen sich voller Angst an. Sie waren alle durch einen magischen Eid gebunden, den sie ihrem Auftraggeber geschworen hatten, falls sie gefangen genommen würden. Doch sie alle hatten geglaubt, im Falle eines Scheiterns einen Platz im Himmel zu erhalten. Angesichts des Schicksals, das sie nun erwartete, zählte nur noch das Überleben ihrer Seelen. Jeder für sich.


Buu warf einen Blick auf König Enma, der immer noch zitterte. Er hatte bereits bekommen, was er wollte, also gab es keinen Grund mehr, besonders bedrohlich zu wirken. Schließlich... war er kein psychopathisches Monster mehr. Er war ein... kultivierteres Wesen.

Buu streckte seinen Fortsatz zum Boden. Ein violetter Strahl umhüllte das gesamte Gebäude, das augenblicklich wieder wie neu erschien, ohne Spuren von Explosionen oder Rissen. König Enma blickte sich staunend um.


— „Betrachte das als Dank“, murmelte Buu, bevor er sich zusammen mit den Geistern teleportierte.

Ein paar Sekunden später erschienen sie auf dem Schlangenpfad. Buu war kein besserer Ort eingefallen, um mit diesen Seelen allein zu sein. Wenn er mit seinen Gefangenen auf die physische Ebene zurückkehrte, wusste er nicht, was mit ihnen passieren würde, da sie die Welt der Toten eigentlich nicht verlassen durften. Hier zumindest hatte er etwas, womit er sie bedrohen konnte. Zum Beispiel damit, sie zur Hölle zu schicken... oder sie zu vernichten...

Buu betrachtete die Würmer mit einem amüsierten und entschlossenen Blick.

— „Gut, fangen wir also noch einmal an, ja? Fragen für einen Überlebenden! Also... hm... gibt es noch andere Zauberer, die einen Angriff auf mich vorbereiten? Wie viele von euch verschwören sich gegen mich?“


Die Zauberer schwiegen und klammerten sich an ihren letzten Rest Loyalität. Buu seufzte und erzeugte einen weiteren elektrischen Schlag, der den gequälten Geistern gewaltige Schmerzensschreie entlockte.

— „Wenn ich will, kann ich euch einen Weg finden lassen, für alle Ewigkeit zu leiden. Für den Rest eurer Existenz im Jenseits werdet ihr nur noch leere, traumatisierte Hüllen sein... und es ist mir völlig egal, ob das euer Ende bedeutet. Wenn ihr nicht nach meiner Pfeife tanzt, werdet ihr zwar überleben... aber euer Geist wird ausgelöscht sein. Also wiederhole ich meine Frage: Wie viele?“

— „Zw... zwanzig!“ rief einer der Geister. „Wir waren eine Bruderschaft aus sieben mächtigen Zauberern, und wir hatten zwanzig Lehrlinge, die gerade ausgebildet werden und unseren Platz einnehmen würden, falls wir sterben!“

— „Verräter! Was tust du da? Du verrätst ihm unsere Schüler!“ rief einer seiner Gefährten wütend.


Der Letztere verschwand noch während seines Satzes, von Buu pulverisiert, der laut zufrieden auflachte. Die letzten Geister erzitterten vor Entsetzen, während der Dschinn immer lauter lachte.

— „Haha, dieses Spiel gefällt mir wirklich! Ich liebe es, ihnen dabei zuzusehen, wie sie in Panik geraten, um ihr erbärmliches Leben zu retten! Na gut... ich werde mein Wort gegenüber dem Gewinner halten!“


Nach kurzem Nachdenken wurde Buu klar, dass es eine viel einfachere Methode gab, um die Antworten zu bekommen, die er suchte. Es war so offensichtlich, dass es ihm zunächst gar nicht in den Sinn gekommen war. Doch nun hatte er eine brillante Idee und zeigte ein sadistisches Lächeln.


— „Perfekt, machen wir weiter!“ rief er fröhlich. „Nächste Frage: Wo sind eure Schüler? In welcher Welt habt ihr euren jämmerlichen Hinterhalt vorbereitet?“

— „Was das betrifft... du kannst warten, bis du verrottest, bevor du es erfährst“, schaffte es einer der letzten Geister zu zischen.

— „Sie sind beim Boss... und keiner von uns wird es dir sagen.“

— „Und noch ein Verschwinden, wow!“ lachte Buu und zog den Arm zurück, den er gerade ausgestreckt hatte. „Letztlich sind Zauberer wirklich dumme Würmer. Das passt sogar zu meinem kleinen Spiel: Wer ist euer Boss und wo ist er? Wer das letzte Stück des Rätsels liefert, bekommt das ‚Paradies‘!“


Die beiden Seelen sahen sich schweigend an, von Angst erfüllt. Sie waren enge Kameraden, durch einen Treueeid verbunden. Ihr Anführer war eine außergewöhnliche Person, die sie unmöglich verraten konnten.

Das Problem... war, dass dieser Buu weitaus furchterregender war, als sie erwartet hatten.

Sie hatten damit gerechnet zu scheitern und ihr Leben zu verlieren, doch niemals hätten sie gedacht, dass sie sogar im Jenseits bedroht werden würden. Vor ihnen stand eine Plage, die viel zu mächtig war, um sie zu besiegen. Weder ihr Anführer noch seine Schüler würden jemals in der Lage sein, ihn zu besiegen.

Sie mussten der Realität ins Auge sehen und ihr Schicksal akzeptieren.

Wenn sie sich ihm nicht widersetzten, würde er sie im Tod in Ruhe lassen. Es war ihre einzige Option.

— „Der Kaioshin!“ rief der Geist auf der rechten Seite blitzschnell und hielt seinen erschrockenen Kameraden davon ab zu sprechen. „Er ist in seinem himmlischen Reich, zusammen mit unseren Schülern! Er bereitet sie darauf vor, dich anzugreifen! Also... bitte, lass mich überleben!“


Ein dünner Strahl schoss aus Buus Augen und durchbohrte die Seele, die gerade die letzte Information preisgegeben hatte. Ohne das geringste Zögern wurde sie aufgelöst.

Die letzte verbleibende Seele zitterte so stark, dass Buu spürte, wie sogar sein Arm bebte.


„Ich habe meine Meinung geändert“, sagte er mit einer gehässigen Miene, die von einem dunklen Schatten überzogen war. „Ich kann Feiglinge nicht ausstehen, die um jeden Preis ihr Leben retten wollen. Der Kaioshin also...“


Er richtete seinen Blick auf den letzten Geist, der buchstäblich vor Angst bebte.


— „Gut!“ rief der Dschinn fröhlich. „Du bist der ultimative Gewinner! Du hast dir das Recht verdient, in Frieden zu ruhen...“


Der Geist stieß einen kurzen Seufzer aus.


— „...lass mich dich absorbieren!“ beendete Buu mit einem grausamen Grinsen.


Sein Arm verwandelte sich in eine dicke, gallertartige Masse, die den Geist umhüllte. Dieser stieß einen Schrei aus, der schnell erstickt wurde und schließlich im Nichts verschwand, zusammen mit seinem Geist.

Buu hatte bereits Vegeta, einen Toten aus dem Jenseits, absorbiert. Deshalb war er sich sicher, dass er alle Toten ebenso absorbieren konnte, wenn er wollte. Auf diese Weise hätte er auch die Antworten bekommen können, indem er einfach alle Zauberer absorbierte.

Doch er war von Wut und dem Bedürfnis nach Unterhaltung getrieben.

Einer reichte ihm.

Und es gab ihm Ideen für zukünftige Vergnügungen.

Als er die Erinnerungen seines Gefangenen durchsuchte, konnte er bestätigen, dass alle Informationen, die er aus ihnen herausgeholt hatte, der Wahrheit entsprachen.


— „Der alte Dekan der Götter, hm...“ dachte Buu laut. „Den hatte ich ganz vergessen. Er scheint nicht aufgegeben zu haben. Tja... Pech für ihn. Er hat es wohl darauf angelegt.“

6 Mai

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Dieser Comic ist nicht für alle Altersgruppen geeignet. Wir empfehlen ihn ab 16 Jahren. Anzügliche Stellen wurden zensiert. :)

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