DB Multiverse

DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

1234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253545556575859606162
[Chapter Cover]

Alle wandten plötzlich ihren Kopf um und durchsuchten in dieser erdrückenden Stille die zertrümmerte Straße mit den ganzen Opfern der beiden Cyborgs… als hätten sie einen Hauch gespürt- obwohl so zart und vergänglich- als die Seele des alten Mannes seinen geschundenen Körper verlassen hatte.

Als durchführe ihn eine späte Erkenntnis, flog Krillin los und landete neben dem, was von einem großen Wohnblock übriggeblieben war… sein Blick verschwamm durch die emporquellenden Tränen, als es ihm klar wurde, dass von dieser Behausung nicht mehr stand, in der ihre Bewohner den heutigen Sommertag noch fröhlich gelebt hatten. Nichts außer Staub und leblose Körper.

 

Als sie den kleinen Mann sahen, wie er an dem großen Gewicht von Sorgen, Gewissensbisse und Wut zerbrochen zu sein schien, lief nun auch der Rest der Truppe zu ihm.

Yamchus mitfühlende Hand landete auf den vor Mitleid gekrümmten Rücken seines Freundes… man konnte auch Tenshinhans eigenartig sanfte Stimme hören, die durch diese tödliche Stille hallte:

„Wir haben unser Bestes getan… es war bereits zu spät…“

Der ganze Frust, den Krillin bisher mit großer Mühe kontrollieren konnte, explodierte ihm in einem Wutausbruch:

„Zu spät… zu spät… Es ist immer zu spät!! MIR REICHT ES!!!“

Als hatte dieser Aufschrei seine restlichen Reserven aufgesogen, das Eingeständnis, einfach nicht über genug Kraft zu verfügen, fiel Krillin wieder auf die Knie; er kämpfte nicht mehr gegen die Tränen an, die nun seine Wangen zeichneten, und jammerte in einer kaum hörbaren Stimme:

„Das ist nicht fair… wenn er doch nur hier wäre…“

Der große Namekianer, der bisher in Stille verweilt hatte, riss nun etwas genervt das Wort an sich:

„Da gibt es kein ‚wenn‘ mehr! Es ist nutzlos, darüber Tränen zu vergießen… und nebenbei, Vegeta hat gezeigt, dass sich nichts verändert hätte!“ Piccolos Verärgerung schien sich in eine stille Wut zu wandeln, als sich seine kurzen Antennen krampfartig aufstellten, während seine Stimme noch dunkler wurde. „Wenn er sich doch nur etwas eher entschieden hätte!“

Er ballte seine Fäuste und starrte sie an, als würde er die fehlende Kraft darin sehen. „Ein ganzer vergeudeter Tag im Raum von Geist und Zeit!!“ Er machte eine wütende ausholende Geste quer über die stauben Ruinen der Stadt. „Ohne diesen Zeitverlust hätten wir das hier verhindern können!“

 

Yamchu hingegen schien den Augenblick wieder zu erleben, der sie vor wenigen Minuten vor Schreck erstarren ließ:

„Ich kann es immer noch nicht begreifen… Vegeta als Super Saiyajin! Wie ist das überhaupt möglich?!“

Tenshinhan runzelte seine Stirn. „Dieser Bastard… für jemanden, der nicht mehr kämpfen wollte… hat er aber ganz ordentlich zugelegt.“

Mit unbestimmbarer Miene brummte Piccolo: „Er hat nie aufgegeben… aber dieser Fortschritt galt nur einem Ziel… ein Ziel, das mit Son Goku gestorben ist…“

Dieses Gespräch lenkte Krillin von seiner Verzweiflung ab.

„Fortschritt… Fortschritt… das ist eine Untertreibung… aber ich habe immer geglaubt, man benötigt ein reines Herz, um sich zu verwandeln…“

Der Blick des Dreiäugigen verlor sich in den blauen Weiten des Himmels, wohin der Saiyajin verschwunden war, als er mit dunkler Stimme antwortete:

„Du irrst dich… in dieser Situation geht es nicht um das Herz… es zählen Fähigkeit und Willensstärke. Vegeta ist ein Saiyajin, genau wie Goku, und er war bis zum Tode entschlossen, es zu schaffen, wie Goku damals…“

Diese Erklärung schien Krilin nicht zu überzeugen: „Ja… das weiß ich… ein solcher Krieger soll doch nur alle tausend Jahre erscheinen… und nun haben wir auf einmal zwei davon, einer kurz nach dem anderen… das ist nicht logisch!“

„Logisch oder nicht, die Tatsachen erzählen, dass es passiert ist… genauso wie die Tatsache, dass selbst ein Super Saiyajin nicht gegen diese verdammten Cyborgs ankommt!“, polterte Yamchu.

Krilin knurrte wieder, er ließ sich einfach nicht überzeugen.

„Es gibt aber einen kleinen Unterschied! Es war Vegeta, der keine Chance hatte!“

Piccolo war von diesen sinnlosen Kommentaren mehr als genervt und korrigierte ihn sofort: „Auch wenn er nach Gokus Tod mit dem Training aufgehört hat, ist und bleibt er immer noch ein exzellenter Kämpfer… ich habe in Sachen Kraft zwischen ihm und Son Goku nach dessen Rückkehr aus dem Weltall keinen Unterschied bemerkt.“

Aber Krilin wollte seinen Standpunkt nicht so einfach aufgeben.

„Trotzdem… Goku hätte sich immer weiter verbessert!“

Tenshinhans Miene verdüsterte sich: „Du vergiss wohl, dass diese beiden verdammten Cyborgs eigens dafür programmiert wurden, um Goku zu töten… und was dafür geschaffen wurde, Goku zu widerstehen, wir logischerweise auch Vegeta widerstehen…“

Diese Aussage machte Yamchu nachdenklich.

„Das macht Sinn… wir werden vielleicht einmal einen Weg finden, sie zu neutralisieren… bis jetzt scheinen sie sich damit zufrieden zu geben, ein paar kleinere Städte zu zerstören… aber das wird wohl kaum so bleiben…!“

Es reichte, Tenshinhan ließ seine von Frust entzündete Wut freien Lauf; Frustration durch diese beiden computergesteuerten Zwillinge.

„DU GIBST DICH DAMIT ZUFRIEDEN?!“

Er zeigte mit einer Hand auf die unzähligen Leichen um sie herum, als er die Kontrolle über die Lautstärke seiner Stimme verlor, in der eindeutig die Wut die Oberhand gewonnen hatte.

„WIE VIELE TOTE?! UND WIE VIELE WERDEN ES MORGEN SEIN???“

Krilin ballte seine Fäuste und knirschte mit den Zähnen, während er um den letzten Rest von Selbstkontrolle kämpfte:

„Verdammter Dr. Gero…! Was für ein Idiot! Einfach diese beiden herumfliegenden Katastrophen freizulassen, ohne sich um die Konsequenzen Sorgen zu machen…!“

Tenshinhan hatte offensichtlich Probleme damit, sich wieder zu beruhigen und zwang sich dazu, seine Stimme wieder auf ein zivilisiertes Niveau zu senken.

„Du hast es genauso gehört wie wir… sie haben sich seiner Kontrolle entzogen… bevor sie ihn getötet haben…“

Auch Piccolo schien es nicht besser zu gehen als dem Dreiauge; seine Stimme war seltsam ruhig und düster, was zu seiner todernsten Miene passte. Er öffnete nicht einmal seine Augen, da er sich lieber unter dem beschützenden Deckmantel seines Inneren zurückzog, welche nur er kannte.

„Anscheinend töten sie gerne… und trotzdem, bei jedem Kampf begnügen sie sich nur damit, uns zu demütigen.“

Plötzlich schien die Ruhe des Namekianers förmlich zu zerbersten! Er öffnete wieder seine Augen und mit einer durch die zusammengekniffenen Kiefer verzerrten, von Wut erfüllen Stimme fauchte er:

„Sie machen sich über uns lächerlich! Sie sind sich ihrer Unbesiegbarkeit so sicher! Das ist nicht auszuhalten!“

„Was du nicht sagst… genauso, wie mit ihren blöden Witzen über die Senzu, die sie immer wieder ablassen. Woher zum Kuckuck wissen die überhaupt davon?“, knurrte Krilin mit immer fester geballten Fäusten.

Piccolos Kiefer wollte sich immer noch nicht entkrampfen, so groß war die Wut. „Dieser verdammte Gero hat sie gut auf seine Rache an Son Goku vorbereitet… er hat nichts dem Zufall überlassen!“

Plötzlich veränderte sich Krilins Verhalten grundlegend. Er war es immer, der die Laune seiner Kameraden heben konnte, der Optimismus vortäuschen konnte… aber seine Stimme war eher geprägt von Müdigkeit als von echter Überzeugung, und das zeigte, dass seine Freude nur gespielt war.

„Es ist unglaublich, wie groß Hass sein kann auf etwas, was Goku vor so vielen Jahren getan hat. Aber unsere Gegner sind Maschinen, es muss einen Weg geben, um sie aufzuhalten.“

„Wir alle haben unsere Grenzen überwunden, aber umsonst,“ seufzte Yamchu. Er machte sich keine Mühe, seine Hoffnungslosigkeit zu verbergen.

Krilins Blick zeugte davon, wie sehr er in Gedanken versunken war, während er mit einer fast mechanischen Stimme seinen Gedankengängen folgte:

„Wir sind keine Gegner für sie, weil sie nicht menschlich sind… aber das könnte genau ihr Schwachpunkt sein… Jedes Gerät hat einen Not-Stopp-Knopf. Wir müssen ihn nur finden!“

„Wenn du an die Daten von Gero über die Cyborgs denkst, vergiss es: wir haben mit Bulma sein Labor ausfindig gemacht, aber die Zwillinge haben alles in Schutt und Asche gelegt. Sie konnte nichts Brauchbares finden“, erzählte Yamchu desillusioniert, dessen Kopf sich bei jedem Wort mehr zu senken schien.

Der Name seiner alten Freundin zauberte ein schmales Lächeln auf Krilins Lippen; er nutzte diese Gelegenheit, das Thema zu wechseln und so den Druck zu verringern, der sie zu übermannen drohte.

„Bulma… was für ein Glück, dass sie bei uns ist! Ohne Goku ist sie die Einzige, die etwas Einfluss auf diesen verrückten Vegeta hat. Ich habe immer Angst, er könnte zu seinem alten blutrünstigen Verhalten zurückfinden!“

Yamchu seufzte laut und nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um auf ein anderes Thema zu sprechen zu kommen.

„Du sagst es… Und nebenbei, ich frage mich immer, wie sie es geschafft hat, diesen Dickschädel davon zu überzeugen, mit uns zu kämpfen.“

Ein offenherziges Lächeln erschien auf dem Gesicht des kleinen Mannes. „Was Frauen eben wollen… da kann selbst der allergrößte Macho aller Prinzen nicht nein sagen… Das ist doch nur fair!“

Kommentare werden geladen...
Sprache News Den Comic lesen Minicomic Die Autoren RSS Fanarts FAQ Hilfe Turnier Hilfe Universen Bonus Ereignisse Werbung Partnerseiten
EnglishFrançais日本語中文EspañolItalianoPortuguêsDeutschPolskiNederlandsTurcPortuguês BrasileiroMagyarGalegoCatalàNorskРусскийRomâniaCroatianEuskeraLietuviškaiKoreanБългарскиעִבְרִיתSvenskaΕλληνικάSuomeksiEspañol Latinoاللغة العربيةFilipinoLatineDanskCorsu