DB Multiverse

DBM Universen 12-14 und die "Mirai"- Welt : Twin Pain

Geschrieben von Foenidis

Übersetzt von BK-81 & Nolan

In dieser alternativen Zukunft, aus der Mirai Trunks stammt, wurden all unsere Helden von den Cyborgs getötet… Diese Geschichte erzählt uns die Details über den Teil, der den Universen 12 und 14 gemeinsam ist.

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[Chapter Cover]

Während er an die Decke starrte, straffte der hochgewachsene Namekianer die Schultern und knurrte zwischen zusammengebissenen Zähnen, ergriffen von einer Wut, die genauso plötzlich kam wie sie tief ging.

"Diese dreckigen Bastarde!"

Vegeta reagierte direkt mit Ungeduld.

"Wo sind sie? Ich fühle überhaupt nichts!"

Statt zu antworten änderte sich Piccolos Gesichtsausdruck erneut. Sein Gesicht zeigte nun völlige Benommenheit.

Plötzlich, ohne Warnung, fiel der große Krieger auf seine Knie und beugte sich unter dem Druck gewaltiger Schmerzen unter den Blicken der beiden überraschten Sayjajins. Den stolzen Kämpfer so zu sehen beunruhigte Son Gohan.

"Piccolo?! Was ist los? Bist du krank?"

Der Namekianer versuchte sich zusammen zu nehmen. Er rang offensichtlich um Atem während der kleine Junge herbeieilte um ihm zu helfen. Piccolos Gesicht war zu einer schmerzverzerrten Grimasse geworden, während er sich mit einer Hand an die Brust fasste. Er versuchte, Atem zu holen, versuchte zu sprechen, aber schaffte es nur, ein paar Wörter auszuspucken.

"Schnell! Sie sind..."

Der junge Sayjajin reagierte mit Selbstbeherrschung, während Vegeta, ungeduldig wie immer, nicht mal einen Hauch von Mitleid zeigte.

"Sie sind was? Raus damit!"

"Mach dir keine sorgen... Ich habe eine Senzu Bohne bei mir." sagte der Junge, während er in seinem großen Gürtel suchte.

Piccolo hielt den jungen Kämpfer fest und blickte zu Vegeta, während er scheinbar Kraft sammelte um zu sprechen.

"Das bringt nichts... schnell... Kami... Sama... sie sind..."

Er schaffte es nicht, seinen Satz zu beenden. Trotzdem war es mehr als genug für Vegeta, der seine Überraschung in einem Sekundenbruchteil abschüttelte. Einen Moment später gab es eine Energieexplosion, die von einem kurzen Schluchzen unterstrichen wurde, und Son Gohan musste den armen Piccolo halten, der der machtvollen Schockwelle nicht gewachsen war. Vegeta hatte sich nicht die Mühe gemacht, sich von ihnen zu entfernen, bevor er sich verwandelte. Er hob einen Arm in Richtung der Decke um ein Körper großes Loch in die Decke zu sprengen ohne sich groß um etwas zu kümmern.

Der Sayjajin verschwand mit unglaublicher Geschwindigkeit in die Luft, während der Schrei einer Frau vom oberen Stockwerk aus zu hören war.

Für einen Moment starrte Son Gohan überrascht auf die Lichtquelle, die Vegeta geöffnet hatte, bevor er wieder besorgt auf Piccolo blickte.

Jetzt auf dem Rücken liegend war die Stimme des Namekianers in seinen Armen kaum mehr als ein Wispern. Er packte den Kampfanzug des Kindes, den Anzug den er selbst so erschaffen hatte wie seinen eigenen.

"Geh... mit ihm... schnell... der Palast... lass ihn nicht..." Er keuchte einen Moment, bevor er Son Gohan ansah. "Du weißt... ich ... vertrau..." das Ende des Satzes starb mit ihm... "dir."

Der große Körper, der durch den intensiven Schmerz und einen eisernen Willen bis dahin verkrampft war. wurde schließlich schlaff als der Kopf des Namekianers nach hinten fiel.

Son Gohan schloss fest seine Augen, aber es gelang einigen großen Tränen dennoch zu entkommen und die Wangen des jungen Mannes herunterzurinnen, dessen Gesicht von Schmerz gezeichnet war. Seine kleine Hand umklammerte die Schulter seines Freundes, der gerade in seinen Armen gestorben war.

Er zwang sich selbst, seine Augen zu öffnen und schloss sanft Piccolos, dessen Augen offen geblieben waren und ins Leere starrten. Dann legte er den Körper sehr vorsichtig auf den Boden. Er schloss den langen weißen Mantel um den toten Namekianer damit behutsam zu bedecken. Und dann stand er langsam auf. Für einen Moment blieb er bewegungslos, den Kopf gesenkt, während ein Regen aus tränen auf den Grund fiel, ein Regen aus Schmerz, den er nicht zurückzuhalten versuchte.

Eine Tür, die jemand öffnete, riss ihn aus seiner Nachdenklichkeit und ließ ihn aufsehen. Durch den Tränenschleier seiner Trauer erkannte er Bulma, die vorsichtig durch die halb geöffnete Tür spähte. Sie starrte zuerst auf das riesige Loch, durch das die Sonne auf sie schien, dann herunter auf trümmer, die im Korridor verteilt waren, bis ihr blick schließlich auf den liegenden Namekianer und das weinende Kind an seiner Seite fiel. Die überraschte junge Frau rannte los und kniete neben Piccolo nieder, ihre Stimme stockte, als sie bemerkte, dass er nicht mehr atmete.

"Piccolo.... Das kann nicht sein..." sie blickte Gohan an, und Verzweiflung lag in ihren Augen. Der kleine Junge hatte sich nicht bewegt. "Gohan... bitte sag mir, dass das nicht wahr ist!"

Tränen waren die einzige Antwort des kleinen Sayjajins. Unverständniss spiegelte sich in Bulmas Gesicht, ihre eigen füllten sich mit Salzwasser und waren starr auf die Leiche des Namekianers und auf das Kind gerichtet.

"Aber... Was ist passiert? Bitte... sag es mir..."

Genau zu diesem Zeitpunkt verschwand der große Körper in einem kaum wahrzunehmenden Rauch.

Für eine Weile überrascht antwortete Gohan nicht. Er ballte nur seine Fäuste und ein harter Ausdruck stahl sich aufgrund der unabänderbaren Gewissheit in seine Augen.

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