DB Multiverse

DBM Universum 4: [Zen] Buu

Geschrieben von Arctika

Übersetzt von ZenBuu

Korrekturgelesen von: iron leaf

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[Chapter Cover]
Teil 3, Kapitel 12.

Kapitel 12

Übersetzt von ZenBuu



Obwohl sie nun durch eine gewaltige Entfernung voneinander getrennt waren, konnte Buu das Gespräch zwischen den beiden Bewohnern des himmlischen Palastes auffangen, doch er konnte nicht sagen, ob der junge Gott recht hatte oder nicht. In seinem Kopf war noch immer alles sehr verworren.



Er... er wollte niemandem wehtun. Zumindest nicht mehr, als er ohnehin dazu imstande war. All die Zeit über, während des Jahres, das er gerade hinter sich gebracht hatte, war sein Ziel gewesen, so weit wie möglich Abstand zu dem Biest zu halten, das er einst gewesen war. Niemals wieder zu jenem geschundenen Kind zu werden, der nur wusste, mit Leben, Tod und Völlerei zu spielen. Das Universum war voller Wunder, und er hatte kaum an der Oberfläche eines Bruchteils davon gekratzt.



Dennoch weigerte er sich, einfach so Gutes zu tun. Für ihn fühlte es sich an, als würde er damit den heimlichen Sieg der Erdlinge eingestehen, die ihm aus seinem Innersten heraus psychologische Schläge versetzt hatten. Aber... war das wirklich etwas Schlechtes?



Plötzlich blieb er über einem gewaltigen Ozean stehen. In der Ferne konnte man eine große Insel und eine geschäftige Hafenstadt erkennen. Ein Schwarm Vögel flog in einem lärmenden Durcheinander an ihm vorbei, dem fernen, von Sonnenstrahlen durchfluteten Horizont entgegen.



Buu schloss die Augen und atmete tief durch. In dieser Welt war er wiederauferstanden. Er hatte sich weiterentwickelt. Er hatte gekämpft und mit Mut, sowie eigener Stärke gesiegt. Er hatte Schmerz und Demütigung erfahren. Die Angst zu sterben. Erschaffen und manipuliert von runzligen, verdorbenen Zauberern hatte er sich befreit, die Wärme von Freundschaft, Hass, Zorn und Transzendenz entdeckt. Von einem rein sadistischen und bösen Wesen war er zu einer neuen Entität geworden, unabhängig von seinen früheren Herren und seiner blutrünstigen Herkunft... Dank der Erdlinge.



Schweigend streckte Buu locker seine Hand in Richtung der Planetenoberfläche aus und wollte sich mit aller Willenskraft einreden, dass er über all dem stand. Das ihn diese nutzlosen Gefühle nur psychologisch zurückhielten. Das ihm andere Existenzen außer seiner eigenen gleichgültig waren. Lebewesen waren bloß Werkzeuge. Beute. Kaum der Mühe wert, sie zu töten oder zu verschlingen – es sei denn, sie besaßen jenen Funken von Wert, den er schätzte, um sie zu absorbieren. Doch... nun, da er keinen würdigen Rivalen mehr hatte, begriff er, dass man das Leben berücksichtigen musste. Hätte er Son Goku am Leben gelassen... hätte er heute vielleicht einen interessanten Kampf gehabt, einen Grund, um zu trainieren? Er erinnerte sich an die Bewohner des Sandplaneten. Und er fragte sich, wie es ihnen wohl ging. Buu seufzte und wandte sich plötzlich dem Horizont des Ozeans zu. Er brauchte eine weitere Meinung.

Wenige Augenblicke später, auf einer bestimmten Insel.



Ein paar Dutzend Meter über dem Boden blickte Buu mit einer Mischung aus Nostalgie und problematischer Unruhe auf das kleine Haus unter sich herab. Von seinen jüngsten Selbstbetrachtungen aufgewühlt erinnerte er sich an Son Gokus letzte Monate des Trainings für das Tenkaichi Budokai. An diese verrückten Erinnerungen mit Krillin, an jene Nächte, in denen er von Lunch zubereiteten Fisch verschlang...



„Die verrückte Frau, die sich ständig aufregte“, sagte eine unschuldige Stimme in seinem Kopf. Buu brach in Gelächter aus, eine Träne lief ihm über die Wange. Es stimmte, als Kind konnte Son Goku den Namen der Schildkröte niemals richtig aussprechen. Der Dschinn blickte erneut mit einem sanfteren Ausdruck auf das Haus. Jetzt, da er verstand, was Zuneigung bedeutete, erkannte er den emotionalen Reichtum all der Erinnerungen, die er von seiner Beute gesammelt hatte. Und außerdem – konnte er sie überhaupt noch als solche betrachten? Er hatte so lange allein gelebt, zurückgewiesen, als Bedrohung angesehen, dass er nun die Existenz jener schwachen, aber erfüllten Wesen beneidete. Er hatte nie einen Lehrer, eine Familie, einen Freund gehabt. Nur Bibidi und dessen abscheulichen Nachkommen. Und Finsternis. Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr wollte er sich davon distanzieren. Doch ohne auf seine Macht oder seinen Egoismus zu verzichten.



Mit gemischten Gefühlen seufzte Buu und sank hinab zum Strand. Lautlos landete er im Sand und ging auf die Tür zu. Er hatte seine Aura verborgen, um den alten Meister nicht zu erschrecken. Zweimal klopfte er an und hörte eine heisere Stimme antworten:

— „Bin gleich da!“



Buu setzte das freundlichste Lächeln auf, zu dem er fähig war. Muten Roshi erschien in der Tür, und sein Gesicht entgleiste, als er Buu vor sich stehen sah.

— „B… Buu!“, stammelte er. „Krillin hat mich gewarnt, dass du auf unseren Planeten zurückgekehrt bist… Was willst du von mir?“



Von der Reaktion des alten Meisters irritiert, dachte Buu nach. Muten Roshi hatte längst die Hoffnung aufgegeben, jene zurückzubekommen, die Buu absorbiert hatte. Doch der Dschinn verbreitete eine solche Furcht, dass der Kampfsportexperte in ihm nichts anderes als eine Bedrohung sehen konnte – selbst im Wissen, dass Buu milder geworden war. Er hatte außerdem gehört, dass Buu interessante Talente absorbierte, und fürchtete, wegen seiner eigenen Fähigkeiten und der Gefahr, die das Mafuba für den Dschinn darstellen konnte, auf dessen Liste zu stehen.



Buu lächelte traurig und sank unter dem verwirrten Blick von Muten Roshi auf ein Knie.



— „Seid gegrüßt, ehrwürdiger Einsiedler“, sagte er respektvoll. „In der Tat, ich bin zurück. Doch fürchtet Euch nicht, ich hege keine bösen Absichten. In Wahrheit suche ich Eure Hilfe, Eure Weisheit. Aus Son Gokus Erinnerungen in mir weiß ich, dass Ihr imstande seid, Licht in die Verwirrung zu bringen, die mich quält.“



Muten Roshi runzelte besorgt die Stirn. Er erinnerte sich an Buus heiteren Abschied vor zwölf Monaten. Auch wenn er scheinbar gut geworden war, hatte Buu zuvor Bulma absorbiert, bevor er ins All davongeflogen war. Der Dschinn war vollkommen unberechenbar und blieb eine ständige Gefahr. Und doch kniete er nun vor ihm, zeigte Respekt und Demut. Was war aus diesem Monster geworden, das nach Süßigkeiten und Blutvergießen gierte, besessen von Gemetzel und Zerstörung?



Muten Roshi strich sich nachdenklich über den Bart und sagte schließlich:

— „Ich weiß nicht, ob ein alter Mann wie ich dir helfen kann, Buu. Aber ich werde mein Bestes geben. Bitte, komm herein und erzähl mir, was dich bedrückt. Ich bin neugierig auf die Geschichten deiner Abenteuer dort draußen. Laut Krillin hast du viel gesehen.“ Aufrichtig dankbar gehorchte Buu und trat ein.

Stunden später saßen Buu und Muten Roshi auf dem Boden und tranken Wasser, während sie sich unterhielten. Nachdem Buu sein gesamtes Weltraum-Epos geschildert hatte, war er im Begriff, mit dem Meister des Saiyajin über Son Gokus Vergangenheit zu sprechen und dabei alte, tränenreiche Erinnerungen in Roshi wachzurufen. Da wurde dem Einsiedler bewusst, dass irgendwo im Inneren des Dschinn sein Schüler noch nicht verschwunden war. Seine Unschuld und seine Lebensfreude schimmerten durch Buu hindurch, und Buu hatte nicht einmal bemerkt, dass während ihres Gesprächs keine brutalen oder bösen Gedanken in ihm aufgekommen waren. Roshi erkannte den beträchtlichen Einfluss jener, die im Dschinn absorbiert worden waren, und wusste, dass sie ihn verändert hatten. Doch er wusste auch, dass Buu am Rand eines sehr gefährlichen Abgrunds stand.



Muten Roshi leerte sein Glas und blickte geradeaus, ins Leere.



— „Ich muss dir etwas sagen, Buu...“, begann er schließlich mit ernsterer Stimme. „Als ich dich dort draußen sah, hatte ich das Bild des Monsters vor Augen, das all diesen Menschen so viel Leid zugefügt hat. Aber du hast dich verändert, du bist nicht mehr derselbe. Und wenn ich dich richtig verstehe, bereiten dir diese Veränderungen Sorgen, stimmt das?“

— „Ganz genau“, erwiderte Buu und leerte sein Glas in einem Zug. „Als ich euren Planeten im letzten Jahr verließ, verschonte ich euch aus reiner Sympathie. Ich sagte mir, dass ihr mir letztlich eine großartige Erfahrung geboten hattet und dass eure kleine Erde es verdient hatte zu überleben. Doch ich hätte nie gedacht, dass ich so... anders werden würde. Meine Perspektiven sind chaotisch, ich weiß nicht mehr, was ich bevorzugen soll. Die elenden Leben, die das All bevölkern, sind mir eigentlich gleichgültig, und doch genieße ich es, sie zu studieren, sie kennenzulernen, ihnen zu helfen... Ich erinnere mich an alles, was Son Goku und seine Liebsten durchgemacht haben – es beeinflusst mich. Ich... ich empfinde Dinge, die mir einst fremd waren. Zuneigung, Sanftmut. Was werde ich nur?“



Der Dschinn beendete seine Worte mit brüchiger Stimme. Schon allein dieses Gespräch mit dem alten Meister rief jene langen Monate des Trainings in Erinnerung, die Son Goku gemeinsam mit Krillin verbracht hatte. Beinahe hätte er eine Träne vergossen. Beinahe.



Buu betrachtete Muten Roshi hinter dessen Sonnenbrille. An den Falten auf seiner Stirn war deutlich zu erkennen, dass der Herr der Schildkröten zwischen Traurigkeit und Sorge schwankte. Bedacht seine Worte wählend, sagte er langsam:

— „Nun ja, Buu... das Leben selbst ist ein unerklärliches Mysterium. Wir existieren, wir leben, wir verschwinden. Wir entwickeln uns weiter, wir nutzen, was die Welt uns in der Zeit bietet, die uns gegeben ist. Soweit ich weiß, wurdest du aus dem Nichts von niederträchtigen Zauberern erschaffen. Ehrlich gesagt empfinde ich Mitgefühl für deine Geschichte. Ich würde lügen, wenn ich dir sage, dass ich dir nicht die Schuld für all das Böse, das du begangen hast, gebe. Aber ich kann es nachvollziehen. Sieh dich heute an. Du machst neue Erfahrungen, du hinterfragst dich selbst! Der alte Buu, der gegen uns kämpfte, war ein grausames, herzloses Monster. Er verschlang Tausende Menschen einzig und allein zu seinem eigenen Vergnügen! Doch du... du erkundest, du wächst, du formst dich selbst!“



Während Muten Roshi seine Ausführungen fortsetzte, spürte Buu, wie eine starke Emotion in ihm anwuchs. Die Worte von Son Gokus ehemaligem Mentor erschienen wie ein Lichtstreif am Horizont einer Dunkelheit, die Videls Anwesenheit offenbart und die Dende begonnen hatte zu vertreiben.



— „Du bist wie ein Kind, das gerade erst die Welt entdeckt, Buu“, fuhr Muten Roshi mit einem schwachen Lächeln fort. „Ich erinnere mich an Son Goku. Dieser Junge war so mutig und unschuldig, als ich ihn kennenlernte – von unvergleichlicher Reinheit. Und er war außer sich vor Freude bei jeder neuen Entdeckung. Diese Reinheit hast du geerbt, Buu. Natürlich musstest du ihn anfangs wegen seiner immensen Kraft absorbieren. Doch ich bin mir sicher, dass du ihn tief in deinem Inneren respektiert hast und begierig warst, die Gefühle jener kennenzulernen, gegen die du kämpftest. Du kanntest nur das Böse, und nun näherst du dich der anderen Seite – selbst wenn es vorerst nur oberflächlich ist. Es ist kein Fluch, Buu. Es ist ein Geschenk. Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, meinen früheren Schüler und die anderen wiederzusehen, dann weiß ich doch, dass sie durch dich weiterleben, und gemeinsam werdet ihr wachsen und euch weiterentwickeln. Dein Herz ist gequält, weil du Emotionen entdeckst, die das Gegenteil von allem sind, was du je gekannt hast – und es ist normal, sich dabei verloren zu fühlen. Doch täusche dich nicht, und erlaube mir einen Rat: Emotionen sind keine Schwächen. Sie sind eine Stärke, die uns vorantreibt, die uns dazu bringt, über uns hinauszuwachsen. Der Reichtum des Lebens liegt in seiner Vielfalt und in den Beziehungen zwischen Individuen. Freundschaft, Liebe, Mut, Furcht, Zorn… sie sind keine Qualen und keine Grenzen. Sie sind Antriebskräfte. Die Kampfkunst ist ein Weg, Frieden mit sich selbst zu schließen, zu akzeptieren und sich mit dem zu versöhnen, was man ist. Du bist kein Monster mehr, Buu. Aber du bist auch kein Held. Du bist der, der du sein willst, und jede Reue, jedes Mitgefühl, jede Neugier, die du für jene empfunden hast, denen du begegnet bist, verleiht dir Menschlichkeit und die bewundernswertesten Werte. Du bist nun jemand, der Respekt verdient. Es liegt an dir zu entscheiden, ob du diesen Respekt durch Furcht oder durch Empathie erlangen möchtest.“



Mit diesen Worten verstummte Muten Roshi und nahm einen weiteren Schluck von seinem Getränk. Buu war vollkommen überrascht von den Worten dieses ehrwürdigen Mentors. Auch wenn er ein alter Mann war, der seinen Lastern verfallen war, so verkörperte er in Buus und Son Gokus Augen doch mehr als jeder andere die Weisheit und den Geist der Kampfkunst. Muten Roshi hatte ihm Worte von tiefster Klarheit geschenkt.



Er... er weigerte sich endgültig, wieder zu einem blutrünstigen Monster zu werden. Im vergangenen Jahr hatte er diese Kontakte mit den Wesen, denen er begegnet war, sehr genossen. Diese Lebewesen, diese Phänomene, diese Welten hatten in ihm einen unaufhaltsamen Drang geweckt, zu lernen und sich anzupassen. Mehr als alles andere wollte Buu einen Platz in diesem Universum finden. Einen Platz, den er sich selbst erschaffen würde – weder bestimmt durch den finsteren Zauber, der ihn einst ins Leben gerufen hatte, noch durch die kristallklare Unschuld der Lebewesen, die er absorbiert hatte.



Nach und nach gewann er die Echtheit jenes Gefühls zurück, das er entdeckt hatte, als er auf jener fantastischen Welt gelandet war, die ihm den Geschmack für Musik, Kunst und sogar für das Absorbieren selbst eröffnet hatte. Er war fasziniert von Technologie, vom schöpferischen Genie bestimmter Individuen, von jener Einzigartigkeit, die jedes Wesen auszeichnete und interessant machte. Ganz gleich, wie unbedeutend es schien – jeder Außerirdische, jeder bewohnte geistige Körper war etwas Besonderes und besaß Potenzial, selbst wenn scheinbar nichts vor ihm lag. Es war dieses unendliche Spektrum an Vielfalt von Talenten und Bewusstseinsformen, das das Wunder der Schöpfung ausmachte. Er hatte endlich Gefallen am Leben gefunden. An der Neugier. An der Faszination. An dem Geschmack der Entdeckung.



Buu riss die Augen auf, als ihn die Erkenntnis wie ein Schlag traf, und zerdrückte unwillkürlich das Glas in seiner Hand. Er betrachtete die Splitter, die sich in seine Hand gebohrt hatten, und entschuldigte sich sofort bei Muten Roshi. Der alte Meister, zunächst erschrocken, begann zu lachen.



— „Hahaha! Ich sehe, Son Goku hat dir seine jugendliche Tollpatschigkeit hinterlassen! Auch er geriet jedes Mal in Panik, wenn er das Gefühl hatte, etwas Dummes getan zu haben. Es freut mich zu sehen, dass diese Unschuld durch deinen Charakter hindurchscheint. Ich verlange nicht von dir, ein gewöhnlicher Erdling zu werden, ein menschliches Leben zu führen oder das Universum zu retten. Ich möchte nur, dass du dir bewusst machst, dass all diese neuen Gefühle, die du entwickelst, kein Fluch sind. Freundschaft, Liebe, Zärtlichkeit – das sind keine Schwächen. Sie sind eine Stärke, die es dir ermöglicht, voranzuschreiten und anderen näherzukommen. Ich sehe in dir kein Monster, Buu. Was ich vor mir habe, ist jemand Menschliches. Dieses Bild mag für jene bestehen bleiben, die dich als Babidis wilden Soldaten kannten. Und vielleicht werden Chichi und die anderen niemals aufhören, nach denen zu suchen, die sie lieben. Aber du bist keine furchterregende Person mehr. Du bist… einfach du. Und ich halte dich für eine sehr vollendete Persönlichkeit.“



Buu sah Muten Roshi an, von Gefühlen überwältigt. Ein Teil dieses seltsamen Empfindens, das in ihm wuchs, stammte von Son Goku – doch ein anderer Teil war sein ganz eigenes Gefühl.



Er war anerkannt worden. Akzeptiert – nicht als dunkles, blutrünstiges Geschöpf, sondern als vollständiges Wesen. Als Gleichgestellter behandelt, nicht als Feind. Anerkannt als Buu und nicht als „Majin Buu“. Seine Absorptionen waren nicht der Ursprung dieser Entwicklung gewesen. Sie waren seine Pfeiler gewesen. Er erinnerte sich an den Sandplaneten. An das Gefühl, die Bevölkerung vor Freezers ehemaligen Soldaten beschützt zu haben. Und er zog eine Parallele zu den Saiyajins, die versucht hatten, die Erdlinge vor Cell... und vor ihm selbst zu beschützen. Und der Sturm des Chaos, der Wirbelsturm der Emotionen, der in ihm getobt hatte, legte sich endlich.



Er ließ die Glassplitter aus seiner Hand gleiten, reinigte schweigend seine Wunden und blickte melancholisch zu Boden. Mit schmerzlichem Lächeln sagte er:

— „Ich glaube, ich verstehe, weiser Meister… Es stimmt, nachdem ich eure Freunde absorbiert hatte, beschloss ich, euren Planeten in Frieden zu verlassen. Das bedeutet mir sehr viel… Jetzt erkenne ich, dass es nicht nur aus Rücksicht auf eure Liebsten geschah, sondern auch meinetwegen. Ich habe in dieser Welt eine wahre Wiedergeburt erlebt. Ich habe gelernt zu lieben, neue Dinge zu entdecken. Wenn ich darüber nachdenke, waren meine Handlungen in den vergangenen Monaten ein einziges Chaos. So viele Leben sinnlos verschwendet, obwohl sie Potenzial besaßen. Ich kann meine Kriegernatur nicht unterdrücken. Aber wahllos zu töten unterscheidet mich nicht von dem Buu, der ich einst vor euch war – oder unter der Kontrolle der Zauberer. Dank euch, eurem Widerstand, euren Bemühungen, bin ich nun über das bloße böse Wesen hinausgewachsen, das ich einst war. Ich hatte vergessen... ja, ich hatte dieses Gefühl vergessen, das ich empfand, als ich Son Goku schließlich besiegte. Er und die anderen Kämpfer haben mich zu meiner endgültigen Evolution geführt. Ich sollte ihren Einfluss nicht fürchten oder mich dagegen wehren... sondern ihn akzeptieren und verstehen!“ Muten Roshi lächelte zögerlich, als er sah, wie Buu in ein lautes, freudiges Lachen ausbrach. Der Dschinn hatte sich endlich gefunden – endgültig. Tief in seinem Herzen blieb er zwar instabil, denn der Widerspruch zwischen seinen wilden Instinkten und seiner neu gewonnenen Vernunft war ein ständiger Konflikt. Dennoch hatte Muten Roshi eine Idee, um Buu davor zu bewahren, seinen blutrünstigen Launen nachzugeben.



— „Ich freue mich, dass ich dir einen guten Rat geben konnte, Buu. Wenn ich dir noch einen weiteren mit auf den Weg geben darf…“

— „Und welcher wäre das?“ fragte Buu heiter.

— „Falls noch Zweifel in dir verbleiben… Es gibt einen Mann, der dich niemals als Monster betrachtet hat. Du solltest ihn so bald wie möglich aufsuchen. Wenn du dich jemals wieder verlierst, wird er – so glaube ich – ein stabiles Fundament für den sein, der du sein möchtest.“



Neugierig blieb Buu einen Moment lang still, bevor er die Botschaft des alten Meisters verstand. Seine Augen weiteten sich, als sich in seinen Gedanken Videl und ihr Vater verbanden – der einzige wahre Freund, den er seit seiner Befreiung gehabt hatte...



Mister Satan.



Von plötzlicher Begeisterung und Rührung erfüllt sprang Buu abrupt auf, stieß dabei den Tisch um und verschüttete die Getränke auf dem Teppich. Erschrocken fiel Muten Roshi rückwärts, murmelte unverständliche Worte, während Buu ausrief, zwei Finger an seine Stirn legend, bevor er verschwand:

— „Entschuldigung, Meister! Ihr habt recht, ich muss ihn sofort sehen! Keine Sorge, ich komme später zurück – danke für dieses wunderbare Gespräch!“

26 März

Zwei neue Sprachen!

[img][img]Entdeckt DBM jetzt auf Vietnamesisch und Serbisch (Kyrillisch)!

Auch die Reihenfolge der Länderflaggen wird geändert, um die Aktivität in den jeweiligen Sprachen widerzuspiegeln.

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