DB Multiverse
DBM Universum 4: [Zen] Buu
Geschrieben von Arctika
Übersetzt von ZenBuu
Korrekturgelesen von: iron leaf
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Teil 1 :0
Teil 2 :123456
Teil 3 :78
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Kapitel 8
Übersetzt von ZenBuu
In einem großen Gebäude, erbaut auf einem riesigen Asteroiden, welcher lautlos durch ein ruhiges, unendliches Universum treibt, schlafen vielerlei Wesen, eingelullt von der friedlichen Stille einer willkommenen künstlichen Nacht. Inmitten eines langen, dunklen Flurs.... eine Tür... darüber eine große "4" eingraviert. Der Raum dahinter sollte leer sein. Doch sein vorübergehender Bewohner, welcher eigentlich in einer magischen Kugel gefangen sein sollte, irrt in Form eines kleinen schwebenden Kopfes umher, der in dem massiven Gebäude herumspielt. Aber warum interessieren wir uns jetzt für diesen Ort, wenn der Vogel, der diesen Raum bewacht, bestätigt hat, dass es hinter dieser Tür weder ein Problem gibt, oder sich eine Präsenz aufhält, während wir uns mitten in einem großen Epos über die letzten zwanzig Jahre unseres Protagonisten befinden? Die Tür öffnet sich. In diesem Apartment gibt es einen Kamin mit einer hellen Flamme, die verführerische Schatten an die Wände wirft und den Raum in eine Atmosphäre des Halbdunkels taucht. Vor dem Kamin ein Teppich. Dann ein Sessel. Überraschenderweise saß ein großes, rosafarbenes Wesen bequem in dem Sessel und hat die Beine übereinandergeschlagen. Ein langer Kamm, eine Halbmondbrille, ein lässig über die Schultern gelegter Wollschal und eine Pfeife, aus der Rauch in allen Formen in die Luft stieg. Das Wesen hob eine Augenbraue, drehte den Kopf zur Tür und begann zu sprechen. — „Ah! Du bist es!? Was für ein überraschender Besuch! Nun ja, was soll ich sagen... Ich habe dich auf elegante Art und Weise mit raffinierter und gekonnter Schreibkunst hierhergeführt. Das Ganze muss dir aber sehr seltsam vorkommen. Lass mich das ändern...” Das Wesen lächelte, hob locker den linken Arm und schnippte mit den Fingern.
„Aaah! So ist es schon viel besser! Willkommen zurück in meiner Perspektive, meine Damen und Herren!“
Wie ihr bestimmt bemerkt habt, befinden wir uns gerade am Abend nach der zweiten Runde des Turniers. Ja, die Vargas haben nachgeschaut, ob mein Apartment leer ist. Und ja, ich bin darin. Dieser Ort ist mehr als komfortabel, denn er ist rustikal und gemütlich eingerichtet. Hier sitze ich also mit euch, mit einem Stift in der Hand und ein Buch auf meinen Knien. Doch jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, euch die Schreib- und Transkriptionsmethoden zu verraten, die ich auf meiner galaktischen Odyssee gelernt habe. Also bleiben wir bei der guten alten Methode.
Wie ihr gelesen habt, endete das erste Kapitel meiner Geschichte mit einer interessanten Perspektive. In dieser Anekdote dieses aufregenden Abenteuers habe ich gerade die enormen Vorteile der Absorption entdeckt. Am Ende dieser Einleitung, nachdem ich dieses anspruchsvolle und talentierte Wesen der galaktischen Klarinette in mich aufgenommen habe, betrachte ich den Himmel dieser Welt, welche zwanzig Jahre später durch eines meiner vielen Experimente in Schutt und Asche gelegt wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Ihr fragt euch wahrscheinlich, was mit all diesen Bewohnern geschehen wird, die vor einer scheinbar – wie ich zugeben muss – vorübergehenden Euphorie fliehen.
Da dieses Kapitel mit einer kleinen Ausreißer-Perspektive von einigen Monaten beginnt und mich die Vorstellung einer ausführlichen Rückblende langweilt, sagen wir einfach, dass ich einen Adrenalinschub hatte und nicht weniger als dreiunddreißig Aliens absorbiert habe. Hauptsächlich Wissenschaftler. Mir wurde klar, dass einige von ihnen wahre Experten auf ihrem Gebiet waren und in mehreren Systemen anerkannt waren. Diese Welt war tatsächlich eines der Zentren des Nervensystems der Galaxie, in der ich mich befand. Ich werde euch nicht mit Geschichten über Norden, Süden, Westen, Osten oder den fünften Himmelsrichtungspunkt langweilen, den die Erdlinge nicht kennen. Ich überlasse es den Kaios, euch das zu erklären. Wie dem auch sei, viele Systeme und unzählige Mikrogalaxien bilden diese großen Teile, die von Gottheiten niederen Ranges unterteilt und verwaltet werden. Und ich befand mich an der Schnittstelle zweier von ihnen.
Erinnert ihr euch noch an den Blick, den ich auf die technischen Gebäude auf diesem ersten Planeten warf? Es war das Erwachen meiner wissenschaftlichen Neugier, allerdings immer noch in den Kinderschuhen. Mein Kopf war noch voller kämpferischer Gedanken, und meine neu entdeckte Leidenschaft für die Kunst nahm, sagen wir mal, nur ein Drittel meiner Prioritäten ein. Doch wie bereits erwähnt, steht meine Entwicklung gerade erst am Anfang. Das Universum hat so viel mehr zu bieten. Es ist so unglaublich riesig, voller Geheimnisse und Wunder aller Art. Und so viele Talente, ungenutzt oder von ihren Besitzern missbraucht... Dieser kurze Kapitelprolog zieht sich langsam in die Länge. Deshalb lasse ich Raum für die Erzählung meines nächsten Abenteuers. Ich erkläre euch den Kontext in wenigen Worten: Planet, Emotionen, Helden, der Teufel. Viel Spaß beim Lesen!

Auf der Spitze eines gewaltigen Berges, bedeckt mit violetten Kristallen, dessen Gipfel fast den Himmel berührten, am Rande des dunklen, eisigen Weltraums, frei von dem kostbaren Sauerstoff, der für viele Lebewesen lebenswichtig war, ließen sich zwischen den Kristallformationen die Bewegungen eines neugierigen Wesens erkennen. Jedes Lebewesen mit schwacher Konstitution oder einem Organismus, der nicht an diese Hochdruck- und Eisumgebung angepasst war, wäre innerhalb von Sekunden zugrunde gegangen. Aber das war für Buu nur eine unwichtige Kleinigkeit, der bereits seit drei Stunden Gänge in die Bergwand gegraben hatte, um die Mineralien zu extrahieren, ohne zu zögern, trotz der starken Winde und der flüchtigen Blitze, die den purpurnen Himmel durchzuckten, nach draußen zu gehen.
Seitdem der Djinn in den vergangenen Monaten auf seiner Reise Wissenschaftler absorbiert hatte, war er von den kleinsten Geheimnissen der Natur besessen. Von der Flora und Fauna einer Welt bis hin zur Zusammensetzung ihrer Atmosphäre wollte er die Essenz der Dinge verstehen – ihre Wirkungen, ihre Eigenschaften. So wie er die Bewegungen eines Gegners analysierte, um dessen Kampfstil zu verstehen und ihn zu übertreffen, wollte er die Natur all dessen begreifen, was er faszinierend fand, um es für seine Suche nach Perfektion zu nutzen. Und dieses Ziel implizierte zwangsläufig ein weiteres: so viel Wissen wie möglich anzusammeln. Eine Art größte Enzyklopädie des Universums zu sein. So wurde jedes noch so kleine Element zu einer Wissensquelle und einem in seinem Gedächtnis gespeicherten Schatz. Das Bild, das er in seinem eigenen Geist erschuf, funktionierte gut: ein riesiges Bücherregal, geformt wie ein hoher Turm, dessen Spitze nicht zu sehen war, unendlich hoch. Dieser Raum war ungeheuer groß, aber zugleich so leer. Mit jeder Entdeckung, die Buu machte, schien sein Geist immer größer zu werden. Er war begeistert von der Dimension dieser Aufgabe, die endlich sein langes, ewiges Leben ohne Herausforderungen in Anspruch nahm. Es war eine andere Form der Konfrontation, und er genoss sie in vollen Zügen.
Diese Euphorie verband sich mit seinen neuen wissenschaftlich interessierten Gästen. Er verstand dieses Phänomen nicht, aber die Emotionen der Leute, die er absorbierte, hatten mehr oder weniger Einfluss auf ihn selbst und seine Denkweise. Über diesen letzten Punkt machte sich Buu keine Sorgen, denn obwohl die Moral gutherziger Wesen vorhanden war, genoss er jederzeit problemlos ein gutes planetarisches Gemetzel. Allerdings waren Mitleid, Neugier und Begeisterung Gefühle, die an Intensität zunahmen. So wurde sein wissenschaftliches Interesse durch Gäste wie Bulma beflügelt. Deshalb rastete er hier ein wenig auf dieser Welt, dessen Spitze selbst aus dem All gut sichtbar war und diesen scharlachroten Farbton ausstrahlte.
Buu hatte einen speziellen Raum geschaffen, um die Absorbierten in seinem Inneren zu lagern. Undurchdringlich für jede äußere Einwirkung, durch Energieverstärkungen verfestigt, konnte ihm nichts jene nehmen, die er sich einverleibt hatte. Dennoch verstand er die Funktionsweise seines eigenen Organismus nicht vollständig. Je mehr Wesen er assimilierte, desto stärker wuchsen sein Intellekt und seine Fähigkeiten. Doch irgendwann würde ihm vermutlich der Platz fehlen, um all seine Beute zu beherbergen. Allerdings schien sich sein Körper selbstständig anzupassen und die Opfer eigenständig zu speichern. Buu begann sich zu fragen, ob er in der Lage wäre, die gesamte Bevölkerung des Universums zu absorbieren. Er hatte nicht die Absicht, dies zu tun, doch der Gedanke war durchaus interessant.
Kurzzeitig in Gedanken versunken, zog Buu einen violetten Kristall aus der festen Höhlenwand, der heller leuchtete als alle anderen. Eine bestimmte Energie schien von diesem faszinierenden Mineral auszugehen. Plötzlich begann der Berg heftig zu beben. Misstrauisch weitete Buu seine Wahrnehmung auf den gesamten Planeten aus und erkannte, dass der gesamte Kontinent von diesem Phänomen betroffen war. Schnell begriff er, dass es der Stein war, den er gerade entfernt hatte, der diese gewaltigen Erschütterungen verursachte. War es das Herz des Berges? Wie konnte das möglich sein? Welche Verbindung bestand zwischen einem Energiekristall und diesem Gebirgsmassiv, das offenbar unter diesem wissenschaftlichen Raub litt? Vielleicht musste das Erz an seinen Platz zurückgebracht werden? Neugierig und aufgeregt setzte Buu das Objekt umgehend wieder an seine ursprüngliche Stelle zurück, und die Erschütterungen ließen allmählich nach. Der Djinn war fasziniert. Der Kristall besaß Eigenschaften, die untrennbar mit seiner Umgebung verbunden waren. Es war ein seltsames Phänomen, eines, das keinem der Wissenschaftler in seinem Inneren bekannt war. Und Buu war fest entschlossen, dieses Mysterium von Wissenschaft und Natur zu verstehen.

Eine ganze Woche lang blieb der Djinn auf diesem Planeten und untersuchte die Kristalle, die das Innere des Berges bildeten und seine gewaltigen Hänge schmückten. Der Planet selbst hatte darüber hinaus nichts zu bieten. Leben war in dieser feindseligen Umgebung unmöglich. Der Berg nahm beinahe ein Drittel der Oberfläche des Planeten ein, und die eisige Kälte breitete sich über alle gefrorenen, verlassenen Landstriche aus. Buu stellte schnell die Verbindung zwischen der Energie, die der gefundene Kristall ausstrahlte, und dem Zustand der Umgebung dieses Himmelskörpers her. Er konnte nicht sagen, wie lange dieser Stein diese Energie bereits kontrollierte, woher er kam oder warum er derart tiefgreifende Auswirkungen hatte. Und noch weniger, warum er wie ein eisiges Herz in den Eingeweiden dieses gewaltigen Berges eingebettet war. Buu hatte Schwierigkeiten, zu spekulieren und zu analysieren, denn unzählige Annahmen überschwemmten seinen Geist – alle inspiriert von den verschiedenen Wissenschaftlern in seinem Körper. Jeder von ihnen brachte ihn auf eine andere Theorie, auf mögliche Experimente, auf Warnungen vor dem Umgang mit dieser seltsamen Kraft des Universums. Und es ermüdete ihn, ständig seine Gedanken ordnen zu müssen. Er wollte die Kontrolle behalten, doch er konnte den Einfluss seiner „Gäste“ nicht vollkommen unterdrücken. Am Ende war das größte Mysterium von Wissenschaft und Zauberei seine eigene Psyche und sein Organismus. Es war seine Absorption. Es war er selbst.
„Dieser Kristall muss zerstört werden!“
„Du musst ihn ausgraben und sehen, wie er von Innen aussieht!“
„Wenn wir ihn entfernen, wird der Planet sterben, er wird explodieren!“
„Er ist eine wichtige Energiequelle für fortgeschrittene Zivilisationen!“
„Er kann...-“
— „Es... REICHT!“ explodierte Buu in einem Schrei aus Wut und Wahnsinn.
Er setzte seine Energie frei, während er in den zahlreichen Tunneln stand, die er gegraben hatte. In einer gewaltigen Schockwelle explodierte die Seite des Berges, auf der er sich befand, mit einem lauten Knall und hinterließ einen riesigen Krater, der das Innere des natürlichen Bauwerks dem restlichen Universum offenbarte. Heftige Blitze umgaben den Körper des Djinns, der sich den Kopf hielt, und durch wütende Krämpfe zitterte. — „Haltet den Mund, ihr Idioten! Ich brauche euer Wissen, und nicht eure Vorschläge! Ihr seid nur Werkzeuge, also verhaltet euch wie hirnlose Pflanzen, ihr nutzlosen Versager!“
Hinter ihm ertönte ein ohrenbetäubendes Geräusch, das augenblicklich alle inneren Gedanken unterdrückte und seinen Zorn unterbrach. Er spürte, wie er abrupt zu Boden stürzte, obwohl er eben noch auf einem Hügel gestanden hatte. Wie konnte man von stabilem Boden fallen, der nur leicht geneigt war? Hastig flog er mehrere hundert Meter weit, bis an den Rand der Atmosphäre. Erschrocken drehte er sich um und sah den gewaltigen Berg, dem er gegenüberstand. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus einer Höhe von Hunderten Kilometern blickte ihm ein in Stein gemeißeltes Gesicht entgegen, zwei gewaltige Augen mit Iris so kalt wie der Tod, erfüllt von Zorn. Auf etwas, das wie eine Schulter wirkte, klaffte die riesige offene Wunde, die Buu ihm gerade zugefügt hatte. Der Berg hatte sich als gigantischer Riese offenbart, erleuchtet von violetten Kristallen, die strahlten, als würden sie von einer neuen Energie angetrieben. Der Gigant stieß unverständliche Laute mit einer tiefen Stimme aus, die Buu nicht verstand. Doch er brauchte keine Übersetzung: Dieser gewaltige Golem hatte geschlafen, und er hatte ihn schwer verletzt. Unwillkürlich legte sich ein Ausdruck des Bedauerns auf Buu's Gesicht, der jedoch schnell wieder verschwand. Schließlich hatte er für diese Experimente schon mehr als einmal das Herz eines lebenden Wesens herausgerissen – und dabei Schuld empfunden.
Was?
Bedauern? Schuld?
Seit wann kümmerten ihn solche erbärmlichen Gefühle?
Der Riese hob seinen gigantischen Arm auf Brusthöhe und schleuderte einen gewaltigen Schlag in Richtung des Djinns. Dieser verlor augenblicklich jedes Gefühl von Reue und umgab sich mit einer intensiven violetten Aura. Mit all seiner Kraft konterte er den Angriff des Golems Faust gegen Faust, dessen Arm unter der Wucht des Aufpralls auf beiden Seiten zerbröselte. Wütend begann der Koloss in einem grellen violetten Licht zu leuchten, das durch die Risse in den Felsen wanderte, aus denen sein Körper bestand. Buu war fasziniert und erstaunt. Dieses steinerne Wesen konnte Energie nutzen und sie auf einen bestimmten Punkt fokussieren! Als der Golem seinen Mund öffnete, um einen mächtigen Energiestrahl abzufeuern, legte Buu die Hände aneinander und bündelte ebenfalls sein Ki zwischen den Handflächen, während er die Arme nach vorn schleuderte und rief: — „Kamehame... HAAA!!“ Die beiden Angriffe prallten aufeinander und verharrten einige Sekunden lang, bevor Buu's Strahl den des Monsters vollständig einhüllte und ihm direkt ins Maul drang. Schon bald durchzog Buu's gewaltige Energie jeden Teil seines Körpers, ließ sämtliche Kristalle in ihm bersten und zerschmetterte sie. Sein Herz bildete keine Ausnahme. Der Riese wurde von heftigen Krämpfen erschüttert und begann in sich zusammenzufallen, seine Gliedmaßen verrenkten sich. Buu spürte eine starke Aura, als das Wesen implodierte, und erkannte die Gefahr. Blitzschnell streckte er den Arm aus, griff sich einen Splitter eines nun trägen Kristalls und evakuierte sich ins All. Aus sicherer Entfernung sah Buu, wie der Planet in der Ferne explodierte. Die Energiewelle war so gewaltig, dass sie einen großen Teil des Systems erfasste und jeden Himmelskörper in ihrer Reichweite desintegrierte. Das Herz des Riesen entlud all seine Macht in einer gewaltigen Feuersbrunst. Der Djinn stand noch immer unter Schock über das Geschehene. Alles war sehr, sehr schnell passiert.
Für euch auch, richtig, meine lieben Leser? Ist es verwirrend? Geht es zu schnell? Ist es nicht detailliert genug? Das liegt daran, dass ihr auch dabei wart, hahaha... Hier seid ihr wie ich, mitten im Geschehen, ganz ohne zu scherzen. Ihr seht es vielleicht nicht, aber ich zwinkere euch gerade zu.
Einige Augenblicke später näherte sich Buu und betrachtete die Trümmer des Planeten, die durch den Weltraum trieben. Es gab keine Spur eines lebenden violetten Kristalls mehr. Nur zerborstene Felsen, die von der Existenz einer einstigen Welt zeugten. Angeekelt blickte er auf das leblose Kristallstück in seiner Hand. Angesichts der Energiemenge, die der Riese während seines Strahls freigesetzt hatte, hatte er geglaubt, er könne ihm einen fairen Kampf auf Augenhöhe liefern – eine wahre Herausforderung für seine Allmacht. Doch nicht nur hatte er sich selbst übertroffen, er hatte dabei auch ein gewaltiges Forschungsobjekt zerstört. Was in seinen Augen noch schlimmer war: Er fühlte sich unruhig. Und dieses Mal, ohne jeden Zweifel – es tat ihm leid, diesen Riesen und diese Welt vernichtet zu haben. Dabei hatte er keinerlei Probleme damit, massenweise Außerirdische kaltblütig zu ermorden.
Verschiedene Völker zu verschlingen – in Form von Süßigkeiten.
Einen Soldaten vor den Augen seines Sohnes zu zerstückeln, nur wenige Wochen zuvor.
Warum also empfand er Reue für diesen Riesen?
Er erkannte schnell, dass es nicht allein an ihm lag. Vielleicht war es nur ein Auslöser gewesen. Eine ganze Woche lang hatte er den fernen Stimmen gelauscht, die hilfreiche Ideen und Gedanken flüsterten. Und der Einfluss der Erdlinge wurde immer stärker. Die Güte von Son Goku und seinen Freunden durchdrang jede einzelne Faser seines Körpers, und nun empfand er Traurigkeit, wenn er an all diese kaltblütigen Morde dachte.
Buu verpasste sich augenblicklich selbst eine kräftige Ohrfeige, die seinen Kopf mehrere Dutzend Meter weit ins All schleuderte.
Als sein schwebender Kopf zu seinem Körper zurückkehrte, als wäre nichts geschehen, dachte er ernsthaft nach. Es lag nicht nur an der Absorption. Auf der Erde hatte sein altes Ich sich mit ihm angefreundet, als er noch ein Kind war. Es war eine aufrichtige Verbindung mit dem Erdling namens Satan gewesen. Obwohl er sich weiterentwickelt hatte, war er nie dazu in der Lage gewesen, ihm etwas anzutun. Als er beschloss, die Erde nach der Absorption von Son Gohan zu zerstören, hatte er Angst gehabt, den finalen Angriff nicht ausführen zu können. Hätte Son Goku mit dem Champion fusioniert, hätte er diese Blockade zweifellos überwinden können.
Doch nun begann er zu zweifeln. Er erkannte, dass es ihm gefiel, Zeit unter den lebenden Wesen des Universums zu verbringen. Gemetzel war nicht länger sein Lebenssinn. Nicht länger der Grund zu existieren. Nicht länger seine Form von Vergnügen. Vor seinem inneren Auge erschienen Momente des Friedens, die die Erdlinge im Laufe ihres Lebens erlebt hatten: Son Goku und seine Familie an einem See, bei einem schönen Picknick. Bulma, wie sie ihrem Sohn Trunks ein Hightech Geburtstagsgeschenk überreichte. Piccolo, der seinem schläfrigen Schüler zärtlich über das Haar strich – erschöpft vom Training, isoliert in der Wüste –, während der Namekianer Zuneigung entdeckte und die tiefe Einsamkeit hinter sich ließ, die ihn seit seiner Geburt gequält hatte...
Es war eine andere Dimension, in die Buu eintauchte.
Eine der Ruhe, der Gelassenheit.
Ein Verlangen nach Schutz, nach Wohlwollen. Nach Mitgefühl.
Buu drückte seinen Kopf wieder an den Rest seines Körpers und legte nachdenklich den Zeigefinger an sein Kinn. Ein Asteroid prallte gegen ihn, doch er bemerkte es nicht einmal. Er war dazu geboren worden, ein bösartiges, mörderisches Wesen zu sein. Jahrtausende lang hatte er in diesem Zustand gelebt. Selbst ohne Gehirn liebte er es. Und er hatte keinerlei Probleme damit zuzugeben, dass ihm ein ordentlicher Genozid hin und wieder Spaß machte. Doch dieser neue Aspekt seines Lebens faszinierte ihn – und störte ihn zugleich. Er spürte, dass das Leben eines guten Samariters viele ausgezeichnete Seiten hatte. Lag das an seinen Absorptionen? An seinen Beobachtungen während seiner Pilgerreise auf der Erde? Wurde er nicht langsam immer mehr... menschlich?
Die Erde... Er liebte diese Welt mehr, als er sich selbst eingestehen wollte. Wenn seine Gedanken zu ihr wanderten, sah er flüchtige Bilder von Chi-Chi, wie sie ihm eine köstliche Mahlzeit zubereitete. Von dem Hund, mit dem er gespielt hatte. Von dem blauen Himmel, der ihm ein friedliches Bild vom Leben zurückgab. Ein widerwärtiger Gegensatz zu seiner Lust nach Blut und Kampf. Diese blaue Welt war ihm so wichtig geworden, dass er den Erdlingen in den letzten drei Monaten – nachdem er sich in mehreren künstlerischen Disziplinen geübt hatte – eine musikalische Symphonie und ein majestätisches Gemälde von sich selbst geschickt hatte, um sie an ihre schönen Erinnerungen zu erinnern. Er wusste nicht, warum er das getan hatte. Es hatte ihm nichts eingebracht – außer ein wenig Zufriedenheit... und Unbehagen. Er wollte diesen Altruismus verstehen, der in ihm entstanden war und ihm so fremd vorkam.
Er musste der Sache auf den Grund gehen.

In den folgenden Tagen besuchte Buu mehrere Welten und suchte nach einer, die dicht besiedelt war und sich – wenn möglich – in einer eher schlechten Lage befand. Er fand rasch eine Welt, die größtenteils von gewaltigen Sandstürmen bedeckt war. Die Anzahl der Lebenssignaturen war beträchtlich, und es bestand kein Zweifel daran, dass hier etwas getan werden musste.
Das war die Frist, die Buu sich selbst gesetzt hatte, um diesen Leuten zu Hilfe zu kommen. Das Ziel war einfach: so hilfreich und wohltätig wie möglich zu sein. Diese Welt zu beschützen, so wie Son Goku und seine Freunde es tun würden. Um endlich den Wert dessen zu verstehen, was diese tapferen Krieger so sehr schätzten, dass sie dafür kämpften und sogar ihr eigenes Leben dafür opferten.
Lag er von Anfang an falsch?
Buu betrachtete die Welt vor sich einige Sekunden lang schweigend und verwirrt, bevor er sich plötzlich dazu entschloss, zu landen. Er ging auf das zu, was wie eine teilweise von glühendem Sand begrabene Stadt wirkte. Viele der Behausungen – eine Art steinerne Hütten – waren unter unzähligen rötlichen Körnern verschwunden. Die Luft um sie herum war beißend und heiß. Der Himmel war kaum zu erkennen, verdeckt von einer Art sandverseuchter Atmosphäre, die ihn trüb und undurchsichtig machte.
Um ihn herum, auf einer breiten Straße, die in der Ferne auf eine große, ummauerte Zitadelle zulief, sah Buu zahlreiche verhüllte Außerirdische scheinbar Sorgenfrei umherziehen. Sie husteten heftig, verbargen ihre Gesichter unter Kapuzen und wirkten, als litten sie unter ihrer Umgebung. Buu runzelte nachdenklich die Stirn. Diese Individuen schienen kaum an das Leben auf dieser Welt angepasst zu sein. Es war kein lebensfähiges Umfeld, denn der Zustand des Planeten hatte offensichtlich negative Auswirkungen auf diese Aliens. Es musste also eine schmerzhafte und noch recht junge Situation sein. Was war hier geschehen?
Er spürte einen Stoß hinter sich, an seinem linken Bein. Er drehte sich um und sah ein grünhäutiges Kind mit großen, wässrigen Augen, welches direkt vor ihm am Boden stand. Offenbar hatte es den Djinn nicht gesehen und war gegen ihn gelaufen. Das Kind erschrak, als es diesen Fremden plötzlich direkt vor sich stehen sah. Dieser blieb still und bemerkte eine Art Behälter in den Armen des kleinen Aliens. Einige Meter weiter vorne waren Geräusche zu hören, und die Bewohner schrien auf, während sie hastig zur Seite wichen. Drei Gestalten tauchten auf. Aus Vegeta's Erinnerungen schloss Buu sofort, dass es sich um ehemalige Soldaten aus Freezer's Truppen handelte... ihre Rüstungen, die Helme und die Scouter. Sie trugen Masken, die sie offenbar vor der reizenden Luft schützten. — „Ich werde dir eine Lektion erteilen, weil du gestohlen hast, was Pear gehört, du Wurm! Du wirst als abschreckendes Beispiel dienen!“ Er richtete seine Waffe auf das Kind, das sich voller Entsetzen die Augen zuhielt. Es hörte das Geräusch eines Angriffs und glaubte, sein Tod sei gekommen. Doch zwei Sekunden später vernahm es das dumpfe Geräusch eines fallenden Körpers. Schockiert nahm es die Hände herunter und sah die Leiche dieses arroganten Soldaten am Boden liegen, unter dem entsetzten Blick seiner Kameraden. Hinter ihm hatte der Fremde den Arm ausgestreckt und dem Soldaten die Brust durchbohrt. — „...Bevor du andere mit deiner lächerlichen Kraft wie Maden behandelst, schau dich erst einmal selbst an. Schwächere mit Waffen anzugreifen – ihr seid nichts weiter als Würmer“, sagte Buu wütend. Alle Bewohner starrten ihn fassungslos an. Wer war dieser Fremde, der gerade einen der ihren gerettet und sich dem Unterdrücker entgegengestellt hatte? — „Ba... Bastard!“, rief einer der Soldaten und feuerte einen Energiestrahl auf Buu ab. Dieser grinste höhnisch und riss den Mund weit auf, um den Angriff zu verschlingen. Während er ihn schluckte, entwich die Energie der Waffe in Form von Rauch aus den Öffnungen seines Schädels. Der Angreifer wich vor Angst zurück, als Buu im Bruchteil einer Sekunde vor ihm auftauchte und ihm einen heftigen Tritt gegen das Kinn verpasste. Der Körper des Soldaten flog mehrere Dutzend Meter durch die Luft, während Buu sofort das vor Angst verzerrte Gesicht des letzten Überlebenden packte. — „Hehehe...“, flüsterte Buu und kostete den Moment aus. „Na, wollen wir jetzt Jagd auf Kinder machen? Seid ihr so schwach, dass ihr unschuldige und wehrlose Leute angreifen müsst, um euch stark zu fühlen? Ihr seid genauso lächerlich wie euer ehemaliger Meister!“ — „Wei.. Weißt du etwa von Fr...-“ begann der Soldat, wurde jedoch von einem gewaltigen Schlag in den Unterleib unterbrochen, der seinen gesamten Organismus pulverisierte und augenblicklich alle lebenswichtigen Funktionen kappte – so gewaltig war die Wucht. — „Natürlich! Wer glaubst du, hat sich um ihn gekümmert?“, sagte Buu scherzend.
Wie auch immer... ich verdrehe die Dinge hier ein wenig. Aber wenn man darüber nachdenkt, ist das ziemlich relevant. Schließlich stecken ein Goku und ein Trunks in mir. Vergleicht man sie mit ihren Zukunftsversionen, ist es genau umgekehrt: Der Goku der Zukunft hat seinen zukünftigen Freezer getötet, und der Trunks der Zukunft den Freezer der Gegenwart. Mein Goku und mein Trunks haben keinen von beiden getötet. Eine lustige Anekdote. In dieser Zeitlinie hat niemand Freezer getötet. Also kannst du mir dafür ruhig die Anerkennung geben.
Buu ließ den Kadaver des Henkers achtlos fallen, ein angewiderter Ausdruck auf seinem Gesicht. Dann wandte er sich dem ungläubigen Kind zu, kniete sich hin und sah es an, während er beruhigend sprach: — „Alles in Ordnung, Kleiner? Nichts gebrochen? Sie haben dir nichts getan?“ — „I... ich...“, stammelte das Kind, hin- und hergerissen zwischen Dankbarkeit, Erstaunen und Panik. Es wurde von den Dorfbewohnern unterbrochen, die sich um Buu versammelten. Sie dankten ihm überschwänglich und beglückwünschten ihn zu seinem Eingreifen. — „Beruhigt euch, beruhigt euch“, sagte Buu und hob die Hände. „Das war doch nichts. Ich hasse Leute, die ihre Macht missbrauchen, um anderen weh zu tun“, fügte er heuchlerisch hinzu.
Nun ja... war das wirklich Heuchelei? Ich war hier, um es herauszufinden...
„Was geht auf diesem Planeten vor?“, fragte er und kniff die Augen zusammen. Ein Dorfbewohner erklärte ihm, dass sich seit dem Verschwinden von Freezer und seiner Familie etwa vierzig Deserteure aus seiner Armee auf dieser einst blühenden Welt niedergelassen hätten. Mit Gewalt hätten sie sämtliche Reichtümer an sich gerissen. Nach und nach hätten sie den gesamten Planeten ausgeblutet und verarmen lassen, fast alle natürlichen Ressourcen wie Wasser und Mineralien unter ihre Kontrolle gebracht und die Oberfläche dieser Welt in eine riesige, trockene Wüste verwandelt. Zudem misshandelten sie die Bevölkerung, nutzten Brutalität und Angst, um Gehorsam zu erzwingen, und benahmen sich wie wahre tyrannische Fürsten.
Buu war verwirrt, als er diese Geschichte hörte. Einerseits war es ihm völlig egal. Es gab keine Herausforderung, keinen Nervenkitzel eines möglichen Kampfes. Nur Schwächlinge, die andere Schwächlinge unterdrückten. Dieser Planet war eigentlich nur dazu gut, um zerstört zu werden. Und doch, als er in die tränengefüllten Augen des Kindes und in die gequälten Gesichter der Dorfbewohner blickte, konnte er nicht anders, als Mitleid und Mitgefühl zu empfinden. Sie wirkten so zerbrechlich, so hilfsbedürftig, so... verzweifelt... Der Gedanke, sie einfach zurückzulassen, erschien verlockend, aber zugleich verachtenswert. Vegeta hätte sich wohl nicht einmal dazu herabgelassen, einzugreifen, um ihnen zu helfen. Doch Son Goku und die anderen hätten die Zitadelle angegriffen, um sie vom Joch der Tyrannen zu befreien. Er selbst erinnerte sich an seine lange Existenz unter abscheulichen Zauberern, an dieses tiefe Gefühl des Verlassenseins und an das Versprechen der Erlösung, das Satan ihm einst gegeben hatte.
So sehr er darauf bedacht war, Empathie und andere menschliche Gefühle zu verstehen, verzichtete er darauf, die Gedanken der Dorfbewohner zu lesen, ihren Stimmen zu lauschen, jede noch so kleine Vibration, jede Tonveränderung, jede visuelle oder körperliche Regung zu analysieren. Stattdessen versuchte er, die Zeichen negativer Gefühle wie Angst, Qual und Hoffnungslosigkeit zu begreifen. Allein aus diesem einfachen Austausch mit dankbaren Aliens erkannte Buu, wie viel er gerade lernte. Er begann, die enorme Komplexität der Details zu begreifen, aus denen soziale Interaktionen bestehen, angetrieben von unterschiedlichsten Emotionen. Ein neuer Makrokosmos öffnete sich ihm. Endlos. Und diesmal war es kein Talent, das man absorbieren konnte. Er würde seine eigenen Schlüsse ziehen müssen. Und genau das erfüllte ihn mit Freude.
Nachdem er mit den Dorfbewohnern gesprochen hatte, ergriff Buu das Wort. — „Ich verstehe“, sagte er laut und mit beruhigender Stimme. „Was ihr durchmacht, ist ungerecht und grausam. Aber fürchtet euch nicht, ich werde euch helfen. Ich werde euch diese Welt zurückgeben, die man euch genommen hat, und ihr werdet wieder in Frieden leben können. Bis dahin versteckt euch in euren Häusern. Ich werde diese unverschämten Bösewichte zurechtweisen – sie werden beseitigt.“ Er kniete sich erneut neben den kleinen Alien und streckte die Antenne an seinem Kopf über ihn aus. Für den Bruchteil einer Sekunde wurde das Kind von Angst überwältigt, bevor es von einer violetten Aura umhüllt wurde. All der Schmerz, alle Narben und all die schlechten Gefühle, die es in sich trug, lösten sich einfach auf. Lächelnd betrachtete es seinen geheilten Körper. Es fühlte sich wieder lebendig, wieder frei atmend. — „So, jetzt müsstest du dich besser fühlen“, fügte Buu liebevoll hinzu. Die Dorfbewohner waren überwältigt von dieser Tat und von der Großzügigkeit dieses Fremden, der sich offenbar um ihr Schicksal scherte. Sie hatten schon von ihm gehört und geglaubt, dass er vor Jahren die despotische Herrschaft dessen beendet hatte, den sie Freezer nannten. Er war wahrhaftig ein wundersames Wesen, buchstäblich vom Himmel gefallen, um ihnen die lang ersehnte Befreiung zu bringen.
Das Kind blickte mit Freude und Tränen zu Buu auf, der durch die Erinnerung an den kleinen Erdling erschüttert wurde, als hätte er ihn erneut vor sich gesehen. Diese Parallele war mächtig und rief widersprüchliche Gefühle in ihm hervor. — „Danke, danke!“, rief das Kind und umarmte ihn, tief bewegt von so viel Güte. — „Gern geschehen“, antwortete Buu ehrlich gesagt etwas unsicher. „Sag mal, was hattest du mit diesem Behälter vor?“ — „Ah... ah ja!!“, rief das kleine Alien und klammerte sich an den Behälter. „Der ist... der ist für meine Mama, es geht ihr sehr schlecht! Sie braucht dieses Wasser, sie wird sterben, wenn sie es nicht trinkt!“ Eine äußerst verzweifelte Situation. Perfekt. — „Dehydriert, hm?“, lächelte Buu. Selbst hier, in ihrer Heimat, war Wasser überlebenswichtig. So ähnlich von einer Welt zur nächsten... Er riss dem Jungen den Behälter aus den Händen und erhob sich. — „Nimm meine Hand.“ Das kleine Alien verstand nicht sofort und ergriff zögernd die ausgestreckte Hand des Djinn. Augenblicklich flog Buu los, was den Jungen panisch aufschreien ließ, während die Dorfbewohner unter ihnen zu kleinen schwarzen Punkten wurden und ihre Schreie in der Ferne verklangen. — „Wo wohnst du?“, fragte Buu den an ihm hängenden Alien. — „Oh... dort!“, antwortete sein Passagier mit tränenerstickter Stimme. „Das Haus am Ende des Dorfes, mit dem... toten Baum daneben.“ Ohne eine Minute zu verlieren, steuerte Buu auf das Haus zu und trat ohne Vorwarnung ein. Er sah eine zerlumpte Alien-Frau auf dem Boden liegen, keuchend. In einem Sekundenbruchteil überprüfte Buu ihren Zustand, und tatsächlich: höhere Gewalt. Ohne Wasser würde sie bald sterben. Das Kind lief ihm dicht auf den Fersen nach, öffnete den Schlauch und hielt ihn ihr an den Mund. Besorgt setzte Buu zusätzlich seine Magie ein und umhüllte die Patientin mit einer sanften Aura. Allmählich kehrte Farbe in ihr Gesicht zurück, ihre Atmung wurde ruhiger. Plötzlich öffnete sie die Augen und blickte verwirrt um sich. Das Kind warf sich in ihre Arme. — „Mama!“, rief es voller Freude und Erleichterung. — „Wa... was ist passiert?“, stammelte sie kaum verständlich. Sie erblickte Buu, der sich etwas zurückgezogen hatte. Er hatte die Gelegenheit genutzt, sie zusätzlich mit seiner Magie zu heilen, da er bezweifelte, dass ein einfacher Wasserschlauch ausgereicht hätte, um sie wieder auf die Beine zu bringen. Er brauchte maximale Anerkennung, und dafür musste er als Wundertäter bekannt werden. Das Kind und seine Mutter würden seine Taten überall verkünden, und er würde enormes Ansehen und Respekt daraus gewinnen. Ein Held zu sein. Der Gedanke war gar nicht mehr so schlecht... Geliebt zu werden, verehrt, bewundert. Geschätzt... — „Also gut...“, sagte er lächelnd. „Das wäre erledigt. Deine Mutter wird wieder ganz gesund. Jetzt kümmere ich mich um diese Feiglinge, die sich in ihren Löchern verkriechen.“
Mithilfe von Kibitoshin's Teleportation verschwand er vor den erstaunten Augen der Familie, die er gerade gerettet hatte. Mit dem Bild der Zitadelle und ihrer Position im Kopf erschien er direkt im Herzen der Anlage, in der Mitte einer großen, luxuriösen Halle, in der sich die ehemaligen Soldaten von Freezer hemmungslos vergnügten. Am hinteren Ende des Raumes standen vier Sitze, besetzt von Gestalten in prunkvollen Rüstungen. Ohne Zweifel diejenigen, die sich selbst als „Anführer“ bezeichneten. Alle erstarrten, als sie ihn mitten unter sich stehen sahen. Buu ließ seinen Blick kurz schweifen. Tatsächlich, sie waren alle da. Die Anzahl stimmte; er spürte auf dem restlichen Planeten keine vergleichbare Energie. Diese prahlerischen Narren, die lachend und schamlos die kostbaren Ressourcen der Bevölkerung verschlangen, würden für ihre gierigen Ausschweifungen mit ihrem Leben bezahlen. — „Was...? Ein Eindringling!“, rief einer der vier Anführer aus, derjenige namens Pear, der größte unter den Soldaten, während er seine Rüstung krampfhaft umklammerte. Langsam und unbeholfen versuchten die Krieger aufzustehen. So langsam, dass Buu sich mit rasender Geschwindigkeit um sie herumbewegte, sodass es wirkte, als befänden sich Hunderte von Buus im Raum. Die Fußsoldaten zitterten, drehten hektisch die Köpfe und feuerten verwirrt um sich. Einige von Buu's Abbildern verschwanden, doch der Djinn hatte seinen Spaß daran, ihnen auf den Rücken zu klopfen oder ihnen ein Bein zu stellen. — „Was zum Teufel ist das? Wer zur Hölle ist dieser Typ?“, rief ein weiterer Anführer, ein Mann namens Konutko, während sein Scouter verrücktspielte. Buu hielt inne und packte einen Soldaten am Hals, hob ihn in die Luft, seine Beine zitternd. Er verengte die Augen, die in einem furchteinflößenden roten Licht aufleuchteten, sodass alle Soldaten erzitterten. Er leckte sich über die Lippen und sagte mit einer sanften Stimme, die den Soldaten an eine schreckliche Zeit erinnerte: — „Mal sehen, mal sehen... Diese Verkommenheit ist untragbar... Wart ihr wirklich Soldaten einer so ruhmreichen Armee?“
Als er diese letzten Worte sprach, verwandelte Buu sein Gesicht und ließ es buchstäblich dem von Freezer gleichen. Er war dazu fähig; nach seiner Befreiung hatte er sich zum Spaß bereits das Gesicht eines irdischen Topmodels gegeben. Und die Erinnerungen der Saiyajins waren äußerst präzise darin, diesen Tyrannen aus ihren Albträumen nachzubilden. Die Anführer fielen auf die Knie, ihre Augen voller Entsetzen und Tränen. — „Sir... Sir, wie... Bitte vergebt uns... Verschont uns...“ In der Gestalt von Freezer verhärtete Buu seinen Blick derart, dass die Krieger unter dem Gewicht ihrer Angst zurückwichen und zusammenbrachen. — „Elende Würmer! Ihr werdet die grausamsten Qualen erleiden, bevor ihr wie die Insekten sterbt, die ihr seid!“ Buu genoss es zutiefst, den Frostdämon in all seiner Grausamkeit zu imitieren – seine Flüche, sein Verhalten, seine Kälte. Er schwelgte bereits in der Strafe, die er diesen Idioten auferlegen würde. Daran hatte er weitaus mehr Freude und Enthusiasmus, als den barmherzigen Samariter zu spielen. Lag das an seiner bösen Natur? Buu nahm wieder seine normale Miene an und schloss mit zuckersüßer Stimme: — „Ach übrigens, ich bin eine Million Mal stärker als Freezer. Einst war ich als Majin Buu bekannt, aber... ihr könnt mich in der Hölle einfach ‚Buu‘ nennen. Und das ist für all jene, die ihr unterdrückt habt. Meine Hochachtung, König Enma!“ Während die Soldaten die Bedeutung dieser Worte kaum begriffen, wurden ihnen allen im selben Augenblick die Herzen durchbohrt. Buu nutzte Freezer's alte Lieblingstechnik – den ausgestreckten Finger – und entließ einen Energiestrahl, so schmal, dass er für jene unsichtbar war, die seiner Geschwindigkeit nicht folgen konnten. Mit einer kleinen Ergänzung seinerseits: Eine gewaltige elektrische Welle durchdrang ihre Körper beim Einschlag und verursachte Schmerzen, die sie noch einen Augenblick ins Jenseits begleiten würden. War der Machtunterschied so gewaltig und der Schock so brutal, konnten Seele und Geist dauerhaft traumatisiert werden. Nicht einmal Enma konnte so etwas bewirken. Und Buu kannte keinerlei Gnade für diesen Abschaum. Innerhalb weniger Sekunden brachen sie alle zu Boden, das Leben war aus ihren Körpern gewichen.
— „Nun, nun!“, rief Buu aus und klatschte in die Hände. Er entfaltete seinen Kamm und verwandelte alle Leichen in Schokolade, die er auf einmal verschlang und dabei kräftig kaute. Der köstliche Geschmack frischen Blutes stillte seinen Durst nach Mord und Gemetzel, den er mühsam unterdrückt hatte. Um einen ganzen Monat lang wie ein hilfsbereites und freundliches Wesen zu handeln, hatte er seine Triebe zügeln müssen. Nun, da sie gestillt waren und er gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen hatte, war er bereit, seine neue Fallstudie zu beginnen. Ein gutes Wesen sein. Verstehen, welchen Einfluss seine Absorptionen auf ihn hatten. Den Umfang seines Einflusses einschätzen – wie weit er reichte. Wenn er doch nur etwas dagegen tun könnte. Verstehen, wie sein eigener Körper funktionierte.

In den folgenden Wochen nahmen die Bewohner dieser verwüsteten Welt ihr Leben in Frieden und Gelassenheit wieder auf. Die Verbrecher, die sie versklavt hatten, gehörten nun der Vergangenheit an, und sie konnten sich wieder ohne Angst vor Überfällen hinauswagen. Ihre Rettung verdankten sie diesem geheimnisvollen Fremden mit dem rosafarbenen Körper, dessen Name ebenso ungewöhnlich war: Buu. Hatten manche ihm anfangs misstraut, lernten sie schnell, ihn zu respektieren und zu schätzen. Meistens folgte auf den Sturz eines Tyrannen ein neuer – oft noch schlimmerer. Doch diesmal war es anders. Buu setzte seine Kraft niemals gegen einen einzigen Dorfbewohner ein. Im Gegenteil: Jeden Tag besuchte er die Kranken und Schwachen und nutzte seine unglaublichen Fähigkeiten, um sie zu heilen oder ihre Schmerzen zu lindern. Leider konnte er Leute im hohen Alter weder verjüngen noch ihr Leben verlängern. Doch sämtliche Krankheiten und alle Folgen der planetaren Degeneration – seiner Morphologie, seiner Atmosphäre und der katastrophalen Bedingungen an der Oberfläche – heilte er ohne jede Schwierigkeit. Buu kannte keine Krankheit. Sein Körper war vollkommen. Er konnte jede Wunde heilen, selbst tödliche, ebenso wie gefährliche Bakterien und Seuchen beseitigen. Seine einzige Grenze war die Wiederauferstehung anderer. Solange sich noch ein Funken Leben in einem Körper befand, konnte er ihn zu einem gesunden Individuum zurückbringen. Es war eine wahrlich bemerkenswerte Macht, der eines Erlösergottes würdig. Durch die Befreiung der Zitadelle ermöglichte Buu den Bewohnern, ihre Güter und Ressourcen zurückzuerlangen: Hunderte großer Wasserfässer sowie reichlich Nahrung und Medizin. Eigentlich waren diese nun überflüssig – dank Buu's Anwesenheit. Dennoch machte er ihnen klar, dass er den Planeten in einem Monat verlassen würde, aus Gründen, die er nicht erklärte. Er versprach ihnen jedoch seine volle Unterstützung, um ihnen ein besseres Leben und eine hoffnungsvolle Zukunft zu sichern.
Das Kind, das Buu beschützt hatte, verbrachte viel Zeit mit dem Djinn. Seine dankbare Mama bereitete ihm hochwertige Mahlzeiten zu, die Buu ohne jedes schlechte Gewissen verschlang, ohne dabei zu vergessen, sich für die Großzügigkeit der Familie zu bedanken. Er hatte ihr Haus repariert, das langsam verfiel, und sie fanden keine Worte, um ihm ihre Dankbarkeit auszudrücken.
Schon bald sah sich Buu mit dem größten Problem konfrontiert, das die Bewohner und den Planeten selbst betraf. Die Böden wurden unfruchtbar, die Welt starb, ausgesaugt bis in die Tiefen des Erdreichs, ihrer Grundwasservorkommen und sämtlicher Flüssigkeiten beraubt. Die Wüste breitete sich immer weiter aus, Sandstürme wurden häufiger und gewalttätiger. Buu nutzte diese dramatische Situation, um sein wissenschaftliches Wissen mit seinen magischen Fähigkeiten zu vereinen. Mithilfe der intellektuellen Ressourcen Bulma's – die zweifellos das größte Genie war, das in seinem Körper versiegelt war – kämpfte er vier volle Wochen lang gegen das Meer aus Sand. Er erschuf magische Vorrichtungen zur Wiederbefeuchtung der Böden, zur Umwandlung von Sand in Wasser. Seine Magie diente nicht nur dazu, Lebewesen in Süßigkeiten zu verwandeln. Er konnte alles tun. Und er erkannte, dass sein Potenzial keine Grenzen kannte.

Buu befand sich im Haus eines alten Aliens, kurz bevor er den Planeten verlassen wollte, außerhalb des Dorfes. Er wollte sich feierlich von den Leuten verabschieden, denen er so lange geholfen hatte. Leider befand sich der alte Mann am Ende seines Lebens. Er würde nicht mehr lange da sein. Buu zögerte, unschlüssig über sein weiteres Vorgehen. Ihn töten, um sein Leiden zu beenden? Ihn langsam dahinsiechen lassen? Ihn in Süßigkeiten verwandeln, damit sein Tod wenigstens einen Nutzen hatte? Blind wandte sich das Alien dennoch zu ihm und lächelte traurig. — „Ich spüre, dass du gequält bist, Fremder“, sagte er mit schwacher Stimme. „Ich weiß, dass der Tod nach mir greift. Das ist das Schicksal aller...“ „Nicht meines“, spottete Buu innerlich. — „...aber du musst dir keine Sorgen machen. Ich hatte ein erfülltes Leben. Ich habe viel gesehen, viel gelernt, eine wunderbare Familie gehabt. Ich kann in Frieden ruhen...“ Buu zuckte zusammen. Er hatte beinahe vergessen, nützliche Absorptionen vorzunehmen. Diese Welt hatte ihm nichts zu bieten – doch dieser Alien verfügte über ein langes Leben voller Erfahrung. Verständnis. Wissen. Immer wertvoll. Außerdem wollte Buu von jeder Spezies mindestens ein Exemplar, um sein Bestiarium der Völker des Universums und ihrer Eigenschaften zu vervollständigen. — „Ich habe ein Angebot für dich, weiser Ältester“, erwiderte Buu mit einem schelmischen Glanz in den Augen. „Ich kann dir ewiges Leben schenken. Wenn du zustimmst, dich absorbieren zu lassen, wirst du durch mich weiterleben, und dein Wissen wird niemals verloren gehen. Was sagst du?“ — „Was du sagst, ist unglaublich“, antwortete das alte Alien, ein Schweißtropfen auf der Stirn, da er die Gefahr spürte. „Doch ich ziehe es vor, in Frieden zu gehen und mich im Jenseits wiederzufinden. Ich danke dir für dein Angebot, aber ich akzeptiere mein Schicksal.“ „Wie schade“, höhnte Buu und ließ seine Altruismus-Maske fallen, um zu seiner reinen Selbstsucht zurückzukehren. „Doch obwohl ich zu euch allen gütig war, hatte ich nie vor, mir kleine Vergnügungen zu versagen oder von meinem Ziel abzuweichen. Du bist das perfekte Subjekt zur Assimilation. Du hast keine Wahl. Willkommen in meinem Zuhause!“ Noch bevor der Alte antworten konnte, erstickte Buu seinen Schrei und hüllte ihn in eine Welle rosafarbener Gallerte, die ihn rasch absorbierte. Das war es. Buu spürte, wie sein Wissen wuchs. Das Alien war nicht tot, sondern schlief für die Ewigkeit, sein Bewusstsein verschmolz mit den Zellen des Djinns, bis es sich auflöste und verschwand.
Zufrieden verließ Buu das Haus und begab sich zum zentralen Platz des Dorfes, mehrere Kilometer entfernt, wo alle ungeduldig auf ihn warteten. Dank Buu's Bemühungen war das Dorf wieder grün und wohlhabend geworden. Das Klima hatte sich stabilisiert, Bäume und andere Pflanzen sprossen überall. Ein großer See erstreckte sich westlich des Dorfes, und die Zitadelle wirkte nun wie ein natürliches Juwel. Die Wüste war zurückgewichen, die Sandstürme verschwunden, und der Himmel hatte eine violette Färbung angenommen, die er bei seiner Ankunft nicht wahrgenommen hatte. Der Planet trat in ein neues goldenes Zeitalter ein.

Buu näherte sich den Bewohnern, die bei seinem Anblick Jubelrufe ausstießen – doch auch Tränen vergossen. Er hatte ihnen so viel gegeben, nachdem sie die Hölle durchlebt hatten. Sie verdankten ihm ihr Leben – und noch weit mehr. — „Ihr müsst euch um den alten Einsiedler außerhalb des Dorfes keine Sorgen mehr machen. Sein Leben ist zu Ende, ich habe mich um seine Überreste gekümmert“, erklärte der Djinn mit gespielt traurigem Blick. „Nun ist es Zeit für mich, ins All zurückzukehren. Andere brauchen mich.“ — „W... werden wir Sie wiedersehen, Mister Buu?“ fragte das junge Alien, das er beschützt hatte, fest von seiner Mama umarmt. — „Vielleicht kreuzen sich unsere Wege eines Tages wieder“, sagte Buu – und überraschte sich selbst dabei, wie er natürlich... und aufrichtig lächelte. — „Danke für alles, du bist hier immer willkommen!“ rief ein Dorfbewohner. — „Wir werden dich niemals vergessen!“ sagte die Mutter des Kindes und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Buu winkte ein letztes Mal zum Abschied, bevor er in den Himmel aufstieg, begleitet vom Weinen der Menge. Als er die Atmosphäre verließ, hielt er inne und blickte schweigend auf den Planeten hinab.
Langsam streckte er seine Hand aus und formte eine Kikoha in seiner Handfläche, bereit, diese Welt zu pulverisieren. Er wollte sehen. Er wollte wissen. Eine Sekunde verging. Dann zwei. Dann zehn. Schließlich eine ganze Minute, bevor Buu die Energiekugel auflöste. Verwirrt starrte er auf seine Hand.
Er konnte diesen Planeten nicht zerstören.
Die Erinnerung an diese vier Wochen hatte sich tief in ihm verankert.
Wie auf der Erde war er von intensiven Gefühlen erfüllt, die ihn davon abhielten, etwas zu zerstören, das ihm etwas bedeutete.
Er fühlte sich verloren.
Er war sich sicher, dass er Zerstörung und Gemetzel liebte. Doch er liebte es auch, diesen Leuten zu helfen. Sie zu beschützen. Mit jeder Erfahrung entdeckte er neue Facetten seiner Persönlichkeit. Doch was war diese Persönlichkeit? Die einzige, die ihm immer entsprochen hatte, war der Drang nach Gewalt, der Durst nach Kampf. Vor der Absorption der Erdbewohner hätte er diesen Planeten ohne zu zögern zu Asche reduziert.
Die Stimmungen... war das diese Schwäche, die sich an ihn klammerte?
Verursacht durch seine Beute?
Wütend ballte er die Faust. Der Einfluss seiner Gefangenen begann, sein System schwer zu belasten. Und doch konnte er ihnen nicht anders, als dankbar zu sein. Ohne sie hätte er das Leben und all das, was es zu bieten hatte, niemals schätzen gelernt.
Buu war im Zwiespalt.
Er musste eine gegensätzliche Erfahrung machen, um seine Emotionen und den Einfluss seiner Absorptionen weiter zu erforschen. Er lächelte, während er sich vorstellte, wie er auf ein Gemetzel jenseits aller Vorstellung reagieren würde – reine Grausamkeit, brutale Gewalt.
Zu seiner großen Freude stellte er fest, dass ihm dieser Gedanke bereits gefiel.
Es war Zeit, wieder ein reiner Krieger zu werden.
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